Fußball

Gladbachs Sportdirektor Schröder zur dritten Niederlage in Folge: „Sind sehr wütend und deprimiert.“

Amiri zur Niederlage: „Die Eintracht war uns in allen Belangen überlegen.“ - Schlotterbeck zu seinem Comeback: „Ich habe mich gut gefühlt.“ - DAZN-Experte Kneißl zu einem möglichen Trainerwechsel in Mönchengladbach: „Ich glaube, da wird recht schnell, wahrscheinlich morgen, die Nachricht kommen.“

Berlin/München, 12.09.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 3. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.


Rouven Schröder (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...

... zur aktuellen Situation: „Dass wir nach drei Spieltagen noch keinen Punkt haben, ist nicht unser Anspruch. Wir wollen vor allem vor der Länderspielpause nicht mit null Punkten dastehen. Wir sind gerade sehr wütend und deprimiert und werden morgen zusammen die Dinge ansprechen.“

Nadiem Amiri (Kapitän 1. FSV Mainz 05) ...

... zum Spiel: „Die Eintracht war uns in allen Belangen überlegen. Für mich war der Schlüsselmoment mein verschossener Elfmeter. Wenn ich den zum 1:1 ins Tor schieße, geht es vielleicht anders aus. Das nehme ich auf meine Kappe, aber der Sieg der Frankfurter war verdient.“

Nico Schlotterbeck (Kapitän Borussia Dortmund) ...

... zu seinem Comeback: „Ich hatte einfach Vertrauen in meinen Körper. Ich bin kein sensibler Spieler, der da irgendwie aufpassen muss mit Schmerzen. Ich habe mich gut gefühlt und wir haben ein gutes Spiel gemacht.“

... zu seiner Fußbandage: „Es ist alles in Ordnung mit meinem Fuß. Ich habe mir angewöhnt, nach den Belastungen den Fuß einfach ein bisschen zu kühlen, aber mir geht es gut. Ich bin körperlich fit.“

Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...

... zum Sieg: „Die Mannschaft ist nicht so richtig gut ins Spiel gekommen. Dann gehen wir aber schnell in Führung, haben zwei Abseitstore und lassen nichts zu. In der zweiten Halbzeit haben wir dann unsere Qualitäten ausgespielt und verdient gewonnen.“

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

... zum nicht gegebenen Elfmeter: „Für mich ist das ein klarer Strafstoß. Jeder, der Fußball gespielt hat, weiß, dass Knie auf Knie richtig wehtut. Ich sehe einfach in beiden Zeitlupen, wie das Knie richtig wegschlackert. Ich verstehe einfach nicht, warum er sich die Situation nicht einmal angeschaut hat.“

Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) …

... zur Tabellensituation: „Wir müssen auch nach Siegen weiter demütig sein. Wir freuen uns über den Sieg, aber die Tabellenführung ist Nebensache.“

... zum Sieg: „Die ersten Minuten waren sehr anspruchsvoll. Danach haben die Jungs die Situation angenommen und sind immer besser ins Spiel gekommen.“

... zur Entwicklung seines Teams (vor dem Spiel): „Es ist einfach eine logische Konsequenz, wenn wir jeden Tag sehr viel investieren. Dazu zählt nicht nur auf dem Trainingsplatz, sondern auch abseits des Trainings. Auch das große Miteinander stimmt und dann sind solche Entwicklungen im Team nur konsequent.“

Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...

... zur Frage, ob er glaubt, dass er noch der Richtige für die Mannschaft ist: „Ich bin überzeugt davon, dass wir aus dieser Situation rauskommen können, aber jetzt sollten wir erst einmal ehrliche Gespräche führen.“

... zum Platzverweis: „Ich glaube, dass die Summe vor der ersten Gelben Karte klar für eine Gelbe Karte spricht, aber das Foul zur zweiten Gelben Karte ist aus meiner Sicht keine Verwarnung und so eine Situation ist dann schon spielentscheidend.“

... zur Niederlage: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, dann bekommen wir den ersten Gegentreffer wieder durch einen individuellen Fehler und auch das zweite Gegentor bekommen wir viel zu einfach. Nach dem Platzverweis gegen Kleindienst verlieren wir dann die Haltung und bekommen erneut zu einfach die Gegentreffer.“

... zur vergangenen Woche (vor dem Spiel): „Natürlich mussten wir die vier Gegentore ansprechen und haben dabei nicht nur die individuellen Fehler angesprochen, sondern auch gezeigt, wie andere Spieler in der Aktion noch etwas retten können. Zudem haben wir versucht, die Spieler aufzurichten.“

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) ...

... zur Frage, wie sehr er bei Frankfurt schon unter Druck stand: „Ich habe den Druck vor dem Spiel nicht gefühlt, aber wenn wir das Spiel verloren hätten, wäre es natürlich ein kompletter Fehlstart gewesen. Es ist wichtig, dass wir jetzt den ersten Saisonsieg eingefahren haben.“

... zur Frage, was in dieser Woche der Mittelpunkt des Trainings war (vor dem Spiel): „Beide Themen, mit den Gegentoren und auch, dass wir in den ersten beiden Saisonspielen das Spiel nach gutem Start noch hergeschenkt haben, waren in dieser Woche große Themen bei uns. Wir haben jetzt einfach umgestellt auf Dreierkette und haben jetzt vorne einen Spieler rausgenommen, damit wir hinten mehr Stabilität bekommen.“


Michael Gregoritsch (FC Augsburg) ...

... zur Frage, wie es sich anfühlt, Rekordhalter beim FC Augsburg zu sein: „Ich bin unheimlich stolz, das ist etwas Besonderes beim Bundesligisten, der schon so lange in der Bundesliga spielt, Rekordtorschütze zu sein. Ich bin unheimlich glücklich, dass ich im Januar hierher zurückgekommen bin.“

... zum späten Unentschieden: „Das Unentschieden ist schon hart. Wir haben 2:0 geführt, aber wir sind von Leverkusen auch eingeschnürt worden. Sie sind schon eine sehr gute Mannschaft und deshalb ist es dann ein verdientes Remis.“


Grischa Prömel (Kapitän VfB Stuttgart) ...

... zum Spiel: „Ich finde, wir sind super aus der Halbzeit gekommen, der Ausgleichstreffer von Maximilian Mittelstädt hat uns noch einmal richtig Energie gegeben. Wir hätten uns dann belohnen müssen und effizienter sein müssen und so ist dann ein Treffer gegen die TSG zu wenig.“


Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) ...

... zum geänderten Taktik: „Es tut mir Leid, dass Ebnoutalib den taktischen Änderungen zum Opfer gefallen ist. Er hat zwei überragende Spiele gemacht. Für mich hat sich an der Taktik nicht groß etwas geändert. Mir macht beides Spaß und ich hoffe, er spielt bald wieder neben mir.“

... zur Nationalmannschaft: „Das habe ich gar nicht im Kopf. Es freut mich, dass er da war, und ich versuche, mich über meine Leistung zu empfehlen.“


Felix Nmecha (Borussia Dortmund) ...

... zu seinem zweiten Treffer: „Das war ein sehr schöner Moment. Ich freue mich, dass mir so ein Treffer gelungen ist, und ob das jetzt ein Tor des Monats oder so ist, müssen andere Personen entscheiden.“


Yannik Engelhardt (SC Freiburg) ...

... zur Tabellenführung: „Die Momentaufnahme ist schön, auch für die Fans, das macht Spaß. Wir genießen den Moment und dann wieder auf das nächste Spiel schauen.“

Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt) ...

... zum gehaltenen Elfmeter: „Ich versuche einfach, mein Ding zu machen, und habe versucht, ihn zu verunsichern. Ich habe einfach auf meine Fähigkeiten vertraut und das hat ganz gut funktioniert.“

Marvin Pieringer (SC Paderborn) ...

... zu den bisher nicht gefallenen eigenen Treffern (vor dem Spiel): „Ich hoffe, wir machen heute unser erstes Tor. Wir haben in den vergangenen Wochen auch schon gute Leistungen gezeigt, jetzt fehlt nur noch das Tor.“

Leon Avdullahu (TSG Hoffenheim) ...

... zur Taktik gegen den VfB Stuttgart (vor dem Spiel): „Wir wollen es genau so angehen wie in der vergangenen Woche.“

... zur Frage, wie lange die Mannschaft gebraucht hat, es zu verdauen, erneut eine Führung verspielt zu haben (vor dem Spiel): „Wenn ich ehrlich bin, dann hängt es immer noch ein bisschen in meinen Knochen, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen und die ersten Punkte holen.“

Phillip Tietz (FSV Mainz 05) ...

... zur Doppelspitze mit Sheraldo Becker (vor dem Spiel): „Wir kennen uns jetzt schon seit der vergangenen Rückrunde und sind eingespielt. Wir ergänzen uns gegenseitig sehr gut und verstehen uns auch neben dem Platz.“

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) ...

... zur Frage, ob es Zufall ist, dass sieben verschiedene Spieler die bisher sieben Tore geschossen haben (vor dem Spiel): „Wir versuchen in unserer Art und Weise halt, viele verschiedene Spieler immer wieder im Sechzehner zum Abschluss zu bringen. Das sind halt nicht nur die Stürmer, sondern auch der Zehner oder die Außenspieler, deshalb ist auch ein bisschen System dabei.“

Urs Fischer (Trainer FSV Mainz 05) ...

... zur Taktik (vor dem Spiel): „Wir wollen einfach ähnlich von der Art und Weise auftreten, wie wir es in Hamburg getan haben, und das gegen Frankfurt bestätigen. Da ist das Ergebnis erst einmal zweitrangig.“

... zur Frage, was für ihn wichtig ist, wenn er mit Spielern arbeitet (vor dem Spiel): „Für mich ist es wichtig, dass ich authentisch bleibe und ich nicht irgendeine Rolle annehme, die ich nicht bin.“

Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen) ...

... zur Frage, ob er links oder auf der Zehn gefährlicher ist (vor dem Spiel): „Ich hoffe auf beiden Positionen. Ich bin vielseitig einsetzbar und bin einfach bereit, überall spielen zu können, wo der Trainer mich einsetzen will.“

... zu Gegner Augsburg (vor dem Spiel): „Der FCA hatte einen super Saisonstart. Wir haben Respekt vor ihnen, aber das wird uns nicht einschüchtern, und wir hoffen, dass wir so weitermachen können wie letzte Woche.“

Christian Gentner (Sportdirektor VfB Stuttgart) ...

... zur Rückkehr von Grischa Prömel (vor dem Spiel): „Es ist natürlich eine spezielle Konstellation bei ihm. Es zeigt einfach schon die lange Verbundenheit, die Grischa schon mit dem VfB hat. Dass er es jetzt in das Trikot von Stuttgart geschafft hat, mit einigen Umwegen, ist für uns ein großer Zugewinn.“

... zum Champions-League-Spiel (vor dem Spiel): „Es war für uns natürlich alle ein besonderer Moment, aber für Demirovic, mit seinen drei Treffern in die Champions League zu starten, ist herausragend. Es ist nicht selbstverständlich für uns, mit einem Sieg in die Königsklasse zu starten, und deshalb war es ein rundum gelungener Abend.“

Lars Ricken (Geschäftsführer Sport Borussia Dortmund) ...

... zu Fabio Silva und einem möglichen Abgang im vergangenen Sommer (vor dem Spiel): „Wir haben im Sommer offen und ehrlich miteinander kommuniziert. Ich glaube, das hat geholfen. Er hat sich zurückgekämpft und sich jetzt den Starteinsatz verdient. Die Kombination mit Serhou Guirassy hat ja am Dienstag schon gut funktioniert.“

... zu Konstantinos Karetsas Zustand (vor dem Spiel): „Wir haben ihn nun drei Tage komplett auf den Kopf gestellt und bisher noch keine Auffälligkeit festgestellt. Jetzt werden wir ihn aber behutsam wieder aufbauen und dann wird er in den nächsten Tagen wieder ins Training einsteigen.“

DAZN-Experte Sebastian Kneißl … 

... zu einem möglichen Trainerwechsel in Mönchengladbach: „Genau, Eugen Polanski vermeidet zu sagen, dass er die Mannschaft da rausführen kann. Deshalb glaube ich, dass wir da recht schnell, wahrscheinlich morgen, eine Nachricht hören werden, dass es halt zwischen Polanski und der Mannschaft nicht weitergehen wird.“

… zur Frage, ob Schalke endgültig in der Bundesliga angekommen ist (vor dem Spiel): „Ich glaube, dass so ein Sieg noch einmal ein ganz wichtiger Faktor ist, um in der Bundesliga anzukommen. Sie haben mehrere Tore erzielt und es war wichtig für S04, mit drei Punkten nach Hause zu fahren.“

 

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