Fußball

Bremens Weiser zu seinem Tor nach der langen Verletzung: „Es ist gerade schwer zu begreifen.“

Hamburgs Poulsen zum Grund für den ersten Saisonsieg in der Bundesliga: „Jeder Spieler hat sich in jeden Zweikampf geworfen.“ - Gladbachs Sander zur vierten Niederlage in Folge: „Haben zu kindlich agiert.“ - DAZN-Experte Schweinsteiger zur Gladbach-Niederlage: „Verteidigen ist eine Qualitätsfrage.“

Berlin/München, 19.09.2026

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Mitchell Weiser (SV Werder Bremen) ...

... zum Siegtreffer: „Es ist gerade schwer zu begreifen. Natürlich habe ich mir so ein Traumszenario ausgedacht und dann bekomme ich so eine Situation sogar und das gleich mit meinem ersten Kontakt und vergebe die Aktion. Doch ich habe mir positiv zugesprochen und ich wusste, dass wir noch den Siegtreffer machen. Wir hatten die Energie und dann treffe ich den Ball super.“


Yussuf Poulsen (Hamburger SV) ...

... zur Frage, was der Faktor für den Sieg war: „Im Spiel konnte man sehen, wie sich jeder Spieler in jeden Zweikampf geworfen hat. Egal, ob es ein Stürmer war oder ein Abwehrspieler. Es ist schön, dass wir diese Stärke gegen Köln auf den Platz bringen konnten.“


Philipp Sander (Borussia Mönchengladbach) ...

... zur Niederlage: „So ehrlich müssen wir sein, wir haben einfach zu kindlich agiert und hatten zu viele Slapsticks in unseren Aktionen, um hier etwas Zählbares mitzunehmen.“

... zur Frage, ob es in Gladbach bei Elfmetern nicht eine klare Hierarchie gibt: „Da will ich nichts zu sagen.“

... zur Frage, was die Mannschaft in Zukunft braucht: „In der Länderspielpause haben wir hoffentlich genug Zeit, um uns Sachen zu erarbeiten. Auch heute gab es bei uns schon Fortschritte, aber wenn gefühlt nach jedem Standard der Ball im Netz flattert, bringt uns ein besseres Gefühl auf dem Platz auch nichts.“


Derry Scherhant (SC Freiburg) ...

... zu seiner Kadernominierung für die deutsche Nationalmannschaft: „Als kleines Kind habe ich jede EM und WM angeschaut und mit Deutschland mitgefiebert und geträumt, irgendwann dort zu spielen. Es fühlt sich einfach sehr surreal an und ich kann es noch gar nicht richtig realisieren. Es ist mehr als ein Traum für mich.“


Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...

... zum Remis: „Wenn ich mir den Spielverlauf anschaue, war heute auf jeden Fall mehr drin. Wir hatten über weite Teile die Kontrolle über das Spiel. In der zweiten Halbzeit hat die Eintracht dann in einer bestimmten Phase aber ihre Qualität gezeigt. Wir sind zweimal zurückgekommen, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre.“

... zur Frage, wo es im Team die größte Weiterentwicklung gab (vor dem Spiel): „Die Kontinuität hilft einfach sehr und auch, dass die Mannschaft zusammengeblieben ist. Aber dennoch müssen wir uns als Team immer wieder die Basics bewusst machen. Die Balance stimmt aktuell und da wollen wir auch anknüpfen.“


Niclas Füllkrug (SV Werder Bremen) ...

... zum Comeback seines Teams: „Die zweite Halbzeit ist dann einfach Werder Bremen, das Weserstadion. Die Mannschaft hat das Herz auf dem Platz gelassen und dann zündet so ein Stadion noch einmal richtig an.“


Philip Tietz (FSV Mainz 05) ...

... zur Frage, ob er enttäuscht ist, dass er nicht für die deutsche Nationalmannschaft nominiert wurde: „Was heißt enttäuscht? Ich war erst einmal stolz, dass ich in den Medien überhaupt genannt wurde für einen möglichen Platz im Kader. Das ist für mich eine Auszeichnung und Ehrung. Die Kirsche auf der Sahne wäre dann eine Nominierung gewesen, aber ich werde jetzt einfach weiter Gas geben und dann schauen wir weiter.“


Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt) ...

... zum Spiel: „Wir spielen nicht so eine gute erste Halbzeit, gehen dann trotzdem mit einer Führung in die Pause. Die zweite Hälfte war dann ausgeglichener. Beide Teams hatten ihre Chancen. Keine Ahnung, ob ich mit dem Punkt zufrieden bin. Wir wollten hier drei Punkte und den ersten Heimsieg, jetzt haben wir das Remis und müssen schauen, was wir im nächsten Spiel besser machen können.“

... zu seiner Kadernominierung: „Ich freue mich einfach, dass ich dabei bin. Es ist einfach ein Privileg für Deutschland, nominiert zu werden. Ich werde einfach versuchen, mir so viel wie möglich von allen abzuschauen und zu lernen. Ich gebe mein Bestes.“


Daniel Heuer Fernandes (Hamburger SV) ...

... zu den letzten Wochen: „Die letzten Wochen waren schwierig, aber wir sind klar geblieben, haben die ganze Woche für diesen Sieg gegen Köln gearbeitet. Trotz der zweiten 0:5-Niederlage waren die Fans letzte Woche da und jetzt konnten wir etwas zurückgeben.“


Kathleen Krüger (Sportvorständin Hamburger SV) ...

... zum Spiel: „Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich heute nicht angespannt war. In der ersten Halbzeit habe ich nochmal den Rucksack der ersten drei Spiele gesehen. Wir waren etwas zu passiv. In der zweiten Halbzeit war das dann besser. Wir waren aktiver, haben die Räume gefunden und haben zu sehr guten Zeitpunkten die Tore erzielt. Wir sind sehr glücklich über den heutigen Sieg.“

... zur Frage, warum es wichtig war, den Vertrag von Merlin Polzin vor dem Köln-Spiel zu verlängern: „Wir haben den Vertrag nicht aufgrund der letzten drei Spiele verlängert, sondern aufgrund der fast zwei Jahre, die Merlin Polzin jetzt bei uns ist. Merlin hat die Vereinsziele kontinuierlich erreicht. Zudem wirkte die Mannschaft in den letzten Wochen sehr lebendig und verbunden mit dem Trainerteam. Natürlich sind wir weiter selbstkritisch und müssen auch noch Schritte gehen, aber diese Vertragsverlängerung kommt aus einer gewissen Überzeugung.“


Rouven Schröder (Sportchef Borussia Mönchengladbach) …

... zur Frage, warum sich der Verein nicht schon im Sommer von Eugen Polanski getrennt hat (vor dem Spiel): „Wir haben bewusst im Sommer mit Eugen Polanski weitergemacht. Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung, trotzdem war der Start so, wie er war, und wenn man dann auch das Gefühl entwickelt, dass die Mannschaft eine Veränderung braucht, waren wir nach drei Spieltagen halt nicht mehr von Eugen überzeugt.“

... zu Horst Steffen, ob er neuer Coach wird (vor dem Spiel): „Er ist ein hervorragender Trainer, würde zur Borussia passen, wohnt sogar in der Nähe, ist für uns aber kein Thema.“

... zur Frage, wie das Profil des Trainers aussehen sollte (vor dem Spiel): „Er sollte sich bewusst sein, dass er bei einem Traditionsclub arbeitet, der auch gewisse Erwartungen hat. Er muss mit Druck umgehen können, muss aber damit auch schon Erfahrung haben. Das ist elementar wichtig und mit viel Energie diese Herausforderung anzugehen.“

... zur Frage, ob es schon einen Favoriten bei der Trainersuche gibt (vor dem Spiel): „Wir kommen der Sache auf jeden Fall näher. Wir haben uns diese Woche voll auf die Mannschaft konzentriert. Es ist heute ein immens wichtiges Spiel und dann werden wir in Ruhe die letzten Sachen ausloten. Wir sind auf einem guten Weg.“


Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) ...

... zur Frage, wie man nicht zu euphorisch wird (vor dem Spiel): „Wir bleiben einfach auf der sachlichen Ebene und denken von Spiel zu Spiel, dennoch wollen wir so schöne Momente wie die Tabellenführung nach dem zweiten Spieltag auch wertschätzen.“


Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) ...

... zur Rückkehr von Noah Atubolu (vor dem Spiel): „Natürlich tauschen wir uns aus und auch Doan hat eine Freiburger Vergangenheit. Für die beiden Spieler ist es bestimmt etwas Spezielles.“

... zur Startelf (vor dem Spiel): „Wir sind sehr flexibel und müssen nicht immer Dreierkette spielen und wollen nun einfach wieder Younes Ebnoutalib die Möglichkeit geben, zu spielen. Er hat es sich verdient und in den ersten beiden Spielen viele Scorerpunkte gesammelt und deshalb spielen wir heute mit einer Doppelspitze.“


Urs Fischer (Trainer FSV Mainz 05) ...

... zur Frage, warum er keine Änderungen vornimmt (vor dem Spiel): „Es gilt auch, der Mannschaft Vertrauen zu schenken, auch wenn im letzten Spiel zwei Spieler Fehler gemacht haben. Sie sind noch sehr jung, da muss ich auch mal Fehler verzeihen können. Es gilt, dass sie es heute besser machen.“

... zur Frage, worauf das Augenmerk im Spiel drauf liegt (vor dem Spiel): „Es liegt wieder auf den Basics und der Haltung der Spieler. Wir müssen wieder auf uns schauen und die Basics auf den Platz bringen. Die Art und Weise ist gegen Gladbach wichtig für mich.“


René Wagner (Trainer 1. FC Köln) ...

... zur Frage, worauf es im Spiel gegen den HSV ankommt (vor dem Spiel): „Es kommt erst einmal auf die Basics an. Wir müssen Zweikämpfe führen und gut gegenhalten, aber auch offensiv Akzente setzen.“


Nicolai Remberg (Kapitän Hamburger SV) ...

... zur Herangehensweise für das Spiel (vor dem Spiel): „Wir haben ein Heimspiel. Wir müssen alles auf dem Platz lassen und bis zum Umfallen kämpfen. Da werde ich vorangehen und jeder aus der Mannschaft wird mitziehen.“

... zur Vertragsverlängerung (vor dem Spiel): „Es ist genau das richtige Zeichen. Sie bringen sehr viel Power und Energie in die Mannschaft, ist ein bemerkenswertes Zeichen und kam super im Team an.“


Eren Dinkci (SV Werder Bremen) ...

... zur Frage, was das Spezielle an der Bremer Mannschaft ist (vor dem Spiel): „Ich glaube, der familiäre Umgang im Verein ist enorm. Jeder kennt sich und jeder schätzt sich und mit den Fans ist es etwas Besonderes.“

... zur Herangehensweise (vor dem Spiel): „Wir müssen im Heimspiel von Sekunde eins die Fans im Stadion mitnehmen, die Energie übertragen und dann können wir wie gegen Leipzig wieder Punkte einsammeln.“


DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger … 

… zum Grund der Gladbach-Niederlage: „Wenn die Borussia in jedem Spiel mindestens vier Gegentore kassiert, dann wird es schwer, etwas Zählbares mitzunehmen. Es gab zwar einige Änderungen in der Startelf mit der Dreierkette und der Hereinnahme von Florian Neuhaus, aber im Endeffekt ist Verteidigen dann auch eine Qualitätsfrage. Schon in den letzten Jahren gab es in der Defensive Probleme und kaum Transfers. Da gibt es sehr viele Aufgaben für den neuen Trainer.“ 

… zur Vertragsverlängerung von Merlin Polzin (vor dem Spiel): „Die Verlängerung ist schon etwas verwunderlich, wenn wir die letzten drei Spiele anschauen, doch Merlin Polzin arbeitet seit knapp zwei Jahren beim HSV und hat den Aufstieg in die Bundesliga und den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse geschafft, und deshalb ist es dann doch nicht so überraschend, dass die Vertragsverlängerung kam.“

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