Bungert zu Dortmunds Standards: „Da hat es lichterloh gebrannt“ - Kehl zu Schlotterbecks Vertragslage: „Ich kann keine Deadline bestätigen“ - Mainz-Kapitän Widmer zur Pleite: „Ein echt hartes Resultat“ - Sky Experte Mustafi zum anstehenden Klassiker: „Jetzt müssen alle ihre Hausaufgaben machen“
Unterföhring, 13.02.2026
Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und 1. FSV Mainz 05 (4:0) bei Sky.
Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...
… zum Spiel: „Ich denke, die erste Halbzeit war ausgeglichen. Wir waren nur effizienter, wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Wir lagen nach 20 Minuten vorne. Wenn du dann mit 3:0 in die Halbzeit gehst, ist es hier in Dortmund natürlich schwierig für den Gegner. In der zweiten Halbzeit haben wir es kontrolliert, haben nicht allzu viel zugelassen. Das ist das, was ich mir wünsche, oder was sich jeder im Stadion wünscht: mal ein sicherer Sieg. Heute hat es geklappt.“
… zum Spiel mit Ball: „Es geht immer besser, aber mit dem Ball war es in der ersten Halbzeit sehr viel besser als ohne den Ball. Wir haben schon einige Konter zugelassen, beziehungsweise einige Pässe in die Tiefe, weil wir es nicht gut verteidigt haben. Du musst die Tiefe verteidigen, das heißt, du musst dich fallen lassen, du darfst nicht stehen, dann hast du keine Chance. Das habe ich in der Halbzeit angesprochen. Ansonsten ist es nicht einfach, Mainz ist eine gute Mannschaft. Sie haben gegen Bayern 2:2 gespielt, haben Leipzig geschlagen. Viele haben gesagt, Mainz sei so ein bisschen das Schreckgespenst in Dortmund. Jetzt haben wir 4:0 gewonnen, von daher bin ich zufrieden.“
… zu den Standards: „Wir schauen über den Tellerrand hinaus. Wir haben schon in der Hinserie einiges gut gemacht, aber jetzt perfektionieren wir das Ganze. Es ist nicht nur so, dass wir das Tor machen, es ist auch schwierig für einen Torwart, überhaupt an den Ball zu kommen, weil so viele Rote vor ihm stehen. Nicht nur meine Spieler behindern ihn, auch die eigenen Spieler. Deswegen ist das brutal.“
… zu Ryersons vier Vorlagen: „Nein, ich persönlich habe das noch nicht erlebt. Ich weiß nicht, ob wir Dortmunder das schon mal erlebt haben. Ich glaube, wir haben auch das erste Mal drei Kopfballtore gemacht. Ich weiß nicht, wann wir irgendwann mal mit drei Kopfballtoren in einem Spiel aufblitzen konnten. Das ist umso schöner, und es ist so schwierig zu verteidigen. Kompliment.“
… zu den kommenden Wochen: „Siege sind immer wichtig, das ist Balsam. Klar, wir mussten uns heute auch verausgaben, in ein paar Tagen haben wir wieder das nächste Spiel und müssen uns regenerieren. Siege helfen für die Stimmung, Siege helfen daran zu glauben, dass man einiges schaffen kann. Jetzt haben wir Atalanta, und dann schauen wir mal, was wir am Dienstag hier zelebrieren.“
… zum Blick auf die Tabelle: „Morgen werden wir ganz entspannt die komplette Bundesliga anschauen. Das Schöne ist: Wenn du Freitagabend spielst und gewinnst, ist das Wochenende sehr entspannt. Egal, was morgen passiert, ich schaue trotzdem nach hinten, weil die anderen Mannschaften wirklich gut sind. Wenn wir den Abstand vergrößern, können wir vielleicht den Abstand nach vorne verkleinern. Erst das Erste, dann das Zweite.“
… zur Verfassung von Bensebaini (vor dem Spiel): „Er kränkelt in den letzten Tagen ein wenig. Das war eine Sicherheitsmaßnahme. Ich hoffe und wünsche mir, dass er komplett durchhalten kann, aber wir werden sehen, inwieweit ihn das schon ein bisschen mitgenommen hat. Wir haben hinten eine gute Abwehr. Das sind die drei Jungs, die in der vergangenen Saison auch die Champions League noch einmal klargemacht haben.“
… zur Chance eines Einsatzes von Reggiani (vor dem Spiel): „Natürlich, dafür ist er da, dafür ist er beim BVB. Er ist jetzt seit einer Woche bei uns, macht das ganz ordentlich im Training, und im letzten Spiel hat er ein, zwei Minuten bekommen. Wenn er heute mehr bekommen muss, dann bekommt er sie, weil ich davon überzeugt bin, dass er es kann.“
Julian Ryerson (Borussia Dortmund) ...
… zum Spiel: „Natürlich war das Spiel schon wieder früh entschieden. In Führung zu gehen, dann das zweite, dritte und nach der Halbzeit noch das vierte – das gibt ein gutes Gefühl.“
… zu den Standards: „Es gibt viele Dinge. Ich muss den Ball auf den Punkt bringen, und die anderen müssen dahin laufen. Es gibt auch mehrere Dinge, die man nicht sieht, zum Beispiel die Blocks. Wenn wir ein Tor erzielen, machen mehrere Leute einen guten Job. Es ist nicht nur ich oder der, der das Tor schießt – es sind mehrere Leute.“
… zur „Arsenal“-Taktik: „Ich habe nicht so viel von Arsenal geschaut. Es kann sein, dass andere Vereine sich das abgeschaut haben, aber was wir machen, funktioniert. Ob es Arsenal ist, weiß ich nicht, aber es funktioniert.“
Sebastian Kehl (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
… zu seinem Geburtstag (vor dem Spiel): „Die Mannschaft hat heute Morgen gratuliert, natürlich. Es war ein arbeitsreicher Tag. Ich war eine Stunde zu Hause, dann haben wir mit meinen Kindern ein Stück Kuchen gegessen. Ansonsten freue ich mich jetzt auf dieses Spiel.“
… zum Meisterschaftskampf vor dem Klassiker (vor dem Spiel): „Nein, es ist viel zu früh, jetzt schon auf dieses Spiel zu kommen. Grundsätzlich hat die Mannschaft ihre Ambitionen untermauert, aber wir wollen vor allem mit Fleiß dranbleiben. Es sind trotzdem noch sechs Punkte und auch das Torverhältnis. Wir können heute wieder vorlegen, das ist ganz schön. Wenn wir vorlegen, setzen wir die andere Mannschaft unter Druck. Wir konzentrieren uns aber wirklich erst mal auf uns. Wir haben richtungsweisende Wochen: heute dieses Spiel, dann Champions League, danach Leipzig und Bayern. In den nächsten drei Wochen wird sich vieles entscheiden, und wir wollen dafür gerüstet sein.“
… zum Minimalismus (vor dem Spiel): „Auf jeden Fall kann das sehr gut funktionieren. Wir haben einen sehr guten Lauf, wir sind unglaublich stabil. Wir haben uns in vielen Bereichen weiterentwickelt, und warum sollen wir diesen Weg nicht konsequent weitergehen? Ich glaube an die Mannschaft und an ihre Qualität. In diesen Spielen braucht es natürlich auch etwas Besonderes und am Ende auch Zusammenhalt. Wir wollen aber erst mal heute damit beginnen. Mainz kommt in guter Verfassung, das wird nicht einfach. Wenn wir heute noch mal drei Punkte holen, distanzieren wir uns hoffentlich wieder ein bisschen von den anderen Mannschaften. Das bleibt unser Ziel. Das wäre schön, um so früh wie möglich die Champions League klarzumachen.“
… zur Vertragslage von Schlotterbeck (vor dem Spiel): „Nein, ich kann keine Deadline bestätigen. Die gibt es in der Form auch nicht. Nico weiß natürlich um die Situation, aber es gibt nichts Neues zu dem Thema. Wenn es irgendwann mal etwas zu verkünden gibt, dann werden wir das natürlich tun. Ehrlich gesagt: Was in München los war, habe ich heute am Rande verfolgt, das interessiert mich aber nicht so. Es wäre schon schön, wenn das Thema irgendwann vom Tisch wäre.“
Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...
… zur Enttäuschung: „Natürlich ist man enttäuscht, vor allem von der Art und Weise. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, waren aber nicht effizient. Auf der anderen Seite war der BVB sehr effizient. Das waren sicher zwei Standards, beim dritten bin ich mir nicht mal sicher, ob das auch ein Standard war. Von daher musst du das besser verteidigen. Der BVB macht das sehr clever, blockt alles weg. Es ist schwierig, da zum Ball zu kommen.“
… zum Abstiegskampf: „Aus meiner Sicht wird es bis zum Ende eng bleiben. Jeder Punkt zählt, jeder Punkt kann in der Endabrechnung wichtig sein. Wir werden auch dieses Spiel ganz sachlich analysieren, wie wir die anderen Spiele auch analysiert haben. Es gibt einige Dinge anzusprechen, sich anzuschauen und sicherlich zu verbessern.“
… zum Erfolg unter ihm (vor dem Spiel): „Der Kopf spielt eine große Rolle. Wichtig war, dass wir zu Beginn gewisse Resultate erzielt haben. Dadurch ist Selbstvertrauen bei den Spielern wieder zurückgekehrt, sie haben wieder an sich geglaubt. Das ist wichtig. Im Fußball helfen Resultate.“
Silvan Widmer (Kapitän 1. FSV Mainz 05) ...
… zur Niederlage: „Es tut schon weh. 0:4 ist ein echt hartes Resultat. Über einige Phasen waren wir auch recht gut im Spiel, hatten unsere Möglichkeiten. Dortmund hat das heute deutlich besser gemacht als wir. Es waren die Standards, da waren sie jedes Mal brandgefährlich. Da waren wir zu weit weg von den Männern, haben uns zu wenig gewehrt, da waren sie uns deutlich überlegen. Deswegen kommt am Ende auch so ein deutliches Ergebnis zustande.“
… zu den Standards: „Ich habe die Tore noch nicht gesehen, aber die sind alle in unserem eigenen Fünfer zum Kopfball gekommen. Ich gehe schwer davon aus, dass unser Torwart da behindert wurde und nicht rauskommen konnte. Wenn das so ist, oder generell: Es ist die Aufgabe der Spieler, dem Torwart den Raum zu geben, dass er der Mannschaft helfen und die Bälle runterpflücken kann. Heute war gefühlt so ein reges Getriebe vor Daniel Batz, dass das irgendwie nicht gepasst hat.“
… zum Fazit: „Das ist auf jeden Fall nicht das, was wir uns erhofft haben heute Abend. Mir ist lieber, wir kriegen so viele Standardtore in einem Spiel, als in den nächsten paar Spielen immer eins. Wir wissen genau, woran es heute gelegen hat. Wir wissen aber auch, was uns stark gemacht hat die letzten Wochen. Das ist jetzt ein kleiner Dämpfer, aber wir weichen nicht von unserem Weg ab.“
Niko Bungert (Sportdirektor 1. FSV Mainz 05) …
… zum Spiel: „Wir haben insgesamt gar kein schlechtes Spiel gemacht. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir mit Ausnahme der Standardsituationen gut dagegengehalten, aber die gehören im Fußball auch dazu. Da war Dortmund heute absolut eine Klasse besser als wir, da hat es lichterloh gebrannt, das haben sie sehr gut gemacht. Wenn du mit 0:3 in die Halbzeit gehst, wird es schwer, dich nochmal so aufzubäumen, um das Ruder in der zweiten Halbzeit rumzureißen.“
… zu den Standards: „Das ist mittlerweile vor allem in England ein probates Mittel. Das ist super eklig. Wenn die Bälle mit so einer Qualität kommen, kann der Torwart nicht helfen, der aber eigentlich der wichtigste und beste Spieler bei Bällen im Fünfmeterraum ist. Dann ist es schwierig, da reicht schon eine kleine Berührung. Das hat Dortmund in Perfektion gezeigt.“
… zur Stimmung in Mainz: „Wahrscheinlich nicht ganz so euphorisch, wie es vor ein paar Tagen bei uns schon geredet wurde, dass wir es easy schaffen, die Klasse zu halten. Wir wissen, dass es noch ein langer und harter Weg wird. Das 0:4 wird uns aber auch nicht gerecht, wir stehen irgendwo dazwischen. Wir fühlen uns grundsätzlich gut gewappnet, aber eine Leistung wie heute reicht nicht.“
Daniel Batz (Torwart 1. FSV Mainz 05) ...
… zum Spiel: „Alles in allem haben wir kein ganz so schlechtes Auswärtsspiel gemacht. Die Standards haben uns natürlich gekillt. Das darf uns so nicht passieren, dass wir bei so einem Top-Klub so viele Standardtore kassieren. Aus dem Spiel heraus haben wir aus meiner Sicht wenig zugelassen. Jetzt geht es darum, das Spiel abzuhaken und den Fokus auf nächste Woche zu legen.“
… zu den Dortmunder Standards: „Die machen das gut. Wir haben das vorher natürlich angesprochen. Das ist wahnsinnig viel Betrieb vor dem Tor. Es gibt gerade keine Lösung, außer mich durchzusetzen. Ich muss vielleicht ein bisschen energischer zum Ball gehen. Das muss ich mir noch mal in Ruhe mit dem Torwarttrainer anschauen. Für Torhüter ist das unheimlich schwierig: Die kommen oft aus deinem Rücken, du schaust erst zum Ball, bist eine halbe Sekunde abgelenkt, und dann kommst du vielleicht nicht mehr ganz ran. Das haben sie gut gemacht.“
… zu seiner Situation: „Der Kreis hat sich beim letzten Mal geschlossen, vor zwei Jahren, Ende 2023, dass ich hier noch mal spielen durfte. Für mich persönlich freut es mich, dass ich spielen darf – gerne erfolgreicher als heute. Aber nächste Woche geht es wieder darum, den Fokus auf die Trainingswoche zu richten und am Freitag zu Hause gegen Hamburg die drei Punkte einzufahren.“
Sky Experte Shkodran Mustafi …
… zum Meisterschaftskampf: „Das hätte vor sechs Wochen niemand geglaubt, aber jetzt ist es tatsächlich so. Am Ende müssen jetzt alle ihre Hausaufgaben machen. Dann muss der FC Bayern noch hierher, und je nachdem, wie das Spiel ausgeht, haben wir entweder einen Titelkampf oder eine Entscheidung.“
… zu den Mainzer Neuzugängen (vor dem Spiel): „Die Jungs passen richtig gut rein, und man muss sagen: Im Moment klappt es einfach. Urs Fischer hat die ganze Mannschaft davon überzeugt, dass das der Weg ist. Die Jungs haben es angenommen, und jetzt hat man das Gefühl, dass sie perfekt zusammenpassen.“
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