Hoeneß zur Bedeutung: „Faktisch ist es kein Endspiel“ - Costa zur möglichen Einstellung von Krüger: „Die Anzeichen verdichten sich“ - Kompany will Fokus: „Im Umfeld wollen viele über Paris reden“ - Hamann zum Disput von Riera mit der Presse: „Gibt nur einen Sieger – und das wird nicht er sein“
Unterföhring, 02.05.2026
Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 32. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ...
… zum Fokus auf Heidenheim: „Es ist nicht schwierig für mich. Das ist meine Rolle, dass der Fokus zu 100 Prozent auf diesem Spiel liegt. Im Umfeld spürst du natürlich, dass viele über Paris reden wollen. Aber eigentlich will ich das gar nicht. Ich möchte gerne über Heidenheim sprechen, über dieses Spiel, was wir heute vorhaben. Wenn das bei den Spielern auch klappt, dann ist es ein gutes Heimspiel für uns. Dann können wir wieder etwas für unsere Fans machen.“
… zur Bilanz von Frank Schmidt und Heidenheim in München: „Die haben einen legendären Trainer mit Frank Schmidt. Wenn einer diese Rekorde verdient und das schaffen kann und immer daran glaubt, dann ist es dieser Mann. Ich möchte einfach wieder gewinnen, die drei Punkte und dieses Gefühl mitnehmen. Dann schauen wir mal, was das Spiel bringt.“
… zur Einsatzzeit von Jamal Musiala: „Nicht jede Minute, aber Minuten schon, damit er einfach in diesem Rhythmus bleibt. Ich glaube, dass wir jetzt wieder die beste Seite von Jamal sehen. Das kommt noch, aber jetzt hat er diesen Rhythmus, er fühlt sich gut. Wenn das nicht der Fall wäre, hätten wir das heute auch nicht gemacht. Er fühlt sich gut, und wir haben auch Jungs, die später im Spiel übernehmen können. Seine Minuten muss er einfach voll machen und versuchen, der Mannschaft zu helfen, das Spiel zu gewinnen. Dann kommt die nächste Aufgabe.“
Konrad Laimer (FC Bayern München) ...
… zum Fokus zwischen den Champions-League-Spielen: „Es ist einfach das, was wir schon die ganze Saison machen: Wir schauen von Spiel zu Spiel. Die Art, wie wir Fußball spielen, geht meiner Meinung nach nur mit 100 Prozent. Wenn wir nicht 100 Prozent hinbringen, dann passt es auch nicht. Genau mit diesem Mindset, mit der gleichen Einstellung wie immer, gehen wir heute in das Spiel.“
… zur Gefahr, Heidenheim zu unterschätzen: „Mit der Mannschaft und mit dem Mindset, das wir gerade haben, unterschätzen wir gar keinen Gegner. Wir haben uns ganz normal vorbereitet, wie vor jedem Bundesligaspiel, wie vor jedem Spiel. Egal, ob es ein Bundesligaspiel, ein Freundschaftsspiel, ein Champions-League-Spiel oder sonst irgendwas ist. Wir gehen raus, wollen unseren Fußball spielen, Gas geben, Tore schießen und am Ende das Spiel gewinnen.“
… zur Defensive: „Es wird viel geredet über viele Tore. Wir haben schon oft genug unter Beweis gestellt, dass wir auch zu Null spielen können. Dass wir nicht so viele Gegentore kassieren wollen, ist ganz klar. Das ist sicher auch heute wieder Thema: dass wir in gewissen Aktionen generell auf dem ganzen Platz unsere Räume absichern, unsere Männer verfolgen, eine gute Restverteidigung haben, so wenig wie möglich zulassen, am Ende zu Null spielen und vorne ein paar Tore machen.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) zur Überzeugung: „Überzeugung mussten wir nicht trainieren, weil wir letzte Woche St. Pauli geschlagen haben. Wir haben zuletzt gegen Union Berlin verloren, aber auch auswärts den einen oder anderen Punkt geholt. Das ist das, was wir in den Klamotten haben: Erfolgserlebnisse. Das andere ist: Das ist kein Spiel am 10. oder 12. Spieltag, bei dem du nach München kommst und sagst, die spielen mit ihrer ersten Elf und wichtig ist, dass sie uns nicht aus dem Stadion schießen. Wir sind drei Spieltage vor Schluss, da passieren manchmal komische Dinge. Wir glauben an unsere Mini-Chance. Deswegen möchte ich sehen, dass jeder Spieler heute nicht auf den Gegner schaut, sondern den Fokus auf sein Erlebnis und auf seine eigene Stärke hat, authentisch spielt. Dann bin ich überzeugt, dass wir diese kleine Chance haben.“
Jonas Föhrenbach (1. FC Heidenheim) ...
… zum Plan gegen Bayern: „Wir haben einen Plan. Wir haben die Woche daran gearbeitet. Wie der aussieht, wird man im Spiel sehen. Wir fahren hierher, um Punkte zu holen. In unserer Situation müssen wir Punkte holen, das ist die einzige Devise. Das versuchen wir heute umzusetzen.“
… zur Heidenheimer Bilanz gegen Bayern: „Ich glaube, wir haben es in den Spielen gegen Bayern immer ganz gut gemacht und sie auch zu Hause schon einmal geschlagen. Wir versuchen, an diese Leistung anzuknüpfen.“
… zur Mentalität im Abstiegskampf: „Zweifel und Abstiegsangst haben wir vor ein paar Wochen abgelegt. Das sieht man in den letzten Wochen. Da haben wir echt gute Spiele gemacht. Daran gilt es anzuknüpfen, dass wir die Leistung wieder auf den Platz bringen, die wir in den letzten Wochen gezeigt haben. Man kann in München nur Punkte holen, wenn man mutig ist, und das wollen wir auch umsetzen.“
Marie-Louise Eta (Trainerin 1. FC Union Berlin) ...
… zur Ausgangslage: „Wir wissen, dass wir heute eine große Chance haben und freuen uns auf das Spiel hier zu Hause gegen einen Gegner, der uns nichts schenken wird. Wir wollen das Spiel vor allem aktiv angehen, aktiv bestimmen und am Ende die Punkte zu Hause behalten.“
… zur Torhüter-Situation: „Carlito kam ja schon in Leipzig rein. Es war keine einfache Situation, dort sein Bundesliga-Debüt zu geben. Er hat das hervorragend gemacht und war auch vorher im Training ein Spieler, der der Mannschaft sehr viel Energie geben kann, ein sehr guter Rückhalt ist. Deswegen sind wir voll überzeugt, dass er auch heute ein gutes Spiel machen wird.“
… zum möglichen Wagner-Vorteil für Köln: „Weiß ich nicht. Wir wollen heute auf uns schauen, die nächsten Schritte machen, wir spielen zu Hause. Wir wollen aktiv sein, wir wollen intensiv sein. Aber klar dürfen wir auch nicht den Kopf verlieren. Am Ende geht es auch darum, in den richtigen Momenten mal auszuhalten, weil Köln auch eine gute Mannschaft ist und das zuletzt gezeigt hat. Aber am Ende wird es an uns liegen, wie wir das Spiel heute bestimmen.“
Ilyas Ansah (1. FC Union Berlin) ...
… zur Ankunft am Stadion: „Mit einem guten Gefühl. Die Fans haben sich ein bisschen was ausgedacht bei der Ankunft. Wir haben auch so einfach ein gutes Gefühl und wollen ein gutes Spiel machen.“
… zum Duell mit Ex-Co-Trainer Rene Wagner: „Wir haben nicht viel darüber geredet. Klar gibt es vielleicht die eine oder andere Sache, die er von hier noch erahnt. Aber wir haben uns nicht wirklich damit befasst.“
… zum starken Saisonstart: „Als Offensivspieler wird man ein Stück weit daran gemessen. Vor allem nach dem Start ändert das wahrscheinlich noch einmal ein bisschen etwas an der eigenen Wahrnehmung, was man von der Saison erwartet. Aber ich denke trotzdem, dass ich einige Schritte gegangen bin. Ich hoffe, das in den letzten Wochen mit Toren zu schmücken.“
Rene Wagner (Trainer 1. FC Köln) ...
… zur Rückkehr an die Alte Försterei: „Es ist schon ein bisschen besonders. Man kennt mehr Leute, wenn man herkommt, das ist in anderen Stadien nicht unbedingt so. Ich komme gerne hierher zurück und hoffentlich heute noch mehr als sonst, dann auch mit drei Punkten.“
… zum Startelfeinsatz von Luca Waldschmidt: „Er hatte super Einsätze in den letzten Wochen, hat sich immer reingehauen, auch im Training. Das Spiel passt heute auch zu ihm. Wir hoffen, dass wir mit ein bisschen mehr Ballbesitz mehr Kontrolle in der anderen Hälfte haben und dass Luca in die Situationen kommen kann, in denen er gefährlich wird.“
Luca Waldschmidt (1. FC Köln) ...
… zur Tabellensituation: „Klar schaut man drauf. Wer etwas anderes sagt, lügt, glaube ich. Aber wichtig ist, dass wir unsere Aufgabe erfüllen, bei uns bleiben und unser Bestes tun, um drei Punkte zu holen.“
… zum Startelfeinsatz: „Ich muss dann meine Scorer von Anfang an holen. Da freue ich mich drauf.“
Christian Ilzer (Trainer TSG Hoffenheim) ...
… zur Entwicklung seit dem Vorjahr: „Wenn ich mich erinnere, war der 32. Spieltag damals das 4:4 in Gladbach, ein spektakuläres Spiel. Klar, wir haben Dinge verändern müssen. Wir waren damals schon in einem Prozess der Veränderung, da war es noch nicht sichtbar. Aber wir haben in dieser Phase schon die Basis gelegt, dass wir nun ein erfolgreicheres Jahr haben können.“
… zur Bedeutung des Spiels: „Es geht die ganze Saison schon um die Champions League. Für viele Mannschaften geht es um die Champions League, weil viele sich ambitionierte Ziele setzen. Ich habe immer gesagt, wir sollen groß denken, wir sollen uns ambitionierte Ziele setzen. Am Ende ist immer die Haltung entscheidend, die du zu großen Zielen entwickelst. Ansonsten bleibst du ein Träumer. Wir haben auf dem Platz schon gezeigt, dass wir in dieser Saison eine Art und Weise entwickelt haben, die für viele Mannschaften sehr unangenehm und sehr schwer zu bespielen ist und die uns zu einer Erfolgsmannschaft hat reifen lassen.“
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zur Ausgangslage: „Faktisch ist es kein Endspiel. Aber wir haben die Chance, uns eine sehr gute Ausgangsposition zu erspielen. Klar ist auch, dass wir es heute noch in der Hand haben. Das kann sich heute drehen. Mal ganz davon abgesehen, dass es natürlich auch noch sein kann, dass der fünfte Champions-League-Platz dafür qualifiziert. Nur davon möchte ich aktuell nicht ausgehen. Wir wollen in den Top Vier bleiben. Das ist das Ziel. Dafür werden wir heute eine sehr gute Leistung brauchen.“
… zu Chris Führich: „Er hat beim letzten Spiel ein Stück weit nicht begonnen, weil er davor 120 Minuten gespielt hat. Chris ist in einer herausragenden Form. Er wird uns hoffentlich sehr viele Eins-gegen-eins-Duelle bringen, die er für sich gewinnt. Dadurch schafft er Überzahlsituationen in anderen Räumen, wird Torgefahr ausstrahlen und Hereingaben bringen. Das ist das, was wir uns erhoffen.“
Claus Costa (Sportdirektor Hamburger SV) ...
… zu Kathleen Krüger: „Das ist nicht meine Entscheidung und das kann ich auch nicht final beurteilen. Ich kann nur sagen, ich kenne Kathleen, ich schätze Kathleen. Es gab ja viele Kandidaten in den letzten Wochen, die medial gespielt wurden. Ich habe immer das Gleiche gesagt: Das ist nicht mein Entscheidungsbereich. Dementsprechend lassen wir uns mal überraschen.“
… zum Stand der Dinge: „Konkret nicht. Das ist genau das, was ich gerade gesagt habe: Das ist nicht mein Kompetenzbereich, sondern liegt einzig und allein im Bereich des Aufsichtsrats. Die Anzeichen verdichten sich, aber zu bestätigen ist natürlich vor allem von meiner Seite nichts.“
… zur möglichen Aufgabenverteilung: „Die Frage kann ich dann beantworten, wenn der Verein, wenn der Aufsichtsrat eine Entscheidung getroffen hat und wenn der Verein etwas verkündet hat. Bis dahin sind das Spekulationen. Wir werden ganz sicher keine Aufgaben verteilen, bevor eine Entscheidung getroffen ist.“
… zum Abstiegskampf: „Ich hoffe sehr, dass wir nächstes Jahr in der ersten Liga sind. Dafür tun wir alles und dafür haben wir heute ein sehr schweres und ein sehr wichtiges Spiel.“
… zum trügerischen Vorsprung auf die Abstiegsplätze: „Trügerisch impliziert ja, dass man sich auf irgendetwas ausruht oder irgendetwas hochrechnet. Das tun wir nicht. Wir haben den Fünf-Punkte-Vorsprung aktuell nicht geschenkt bekommen, sondern über weite Strecken eine sehr stabile und sehr gute Saison gespielt. Das haben wir uns erarbeitet. Wir rechnen nicht, sondern wollen uns auf das Spiel fokussieren. Wir haben noch drei schwere Aufgaben, heute kurzfristig eine sehr schwere Aufgabe vor der Brust. Darauf liegt der Fokus und gar nicht so sehr auf dem Vorsprung oder auf der Tabelle.“
Sky Experte Didi Hamann ...
… zum Bayern-Spiel in Paris: „Sie sind nach 63 Minuten mit 2:5 in Rückstand geraten. Dann bist du natürlich schon am Schauen: Es würde helfen, wenn wir noch eins schießen. Das sechste Tor hätte möglicherweise die ganze Partie entschieden, auch das Rückspiel. Dann hat man das Gefühl gehabt, dass die Pariser etwas weniger gemacht haben. Die Bayern haben Druck erzeugt, schon vor dem 3:5 ein, zwei Chancen gehabt. Dann sieht man einfach diesen Zusammenhalt, diesen Willen. Da rücken sie enger zusammen und sagen: Irgendwie müssen wir schauen, dass wir mindestens noch eins machen. Zum Schluss machen sie noch zwei wunderschöne Tore und fahren nach Hause als der moralische Sieger. Das gibt ihnen am Mittwoch im Rückspiel alle Chancen.“
… zur Heidenheimer Ausgangslage: „Heidenheim muss heute punkten, wahrscheinlich sogar dreifach, wenn sie eine realistische Chance haben wollen. Wenn sie wirklich eine Chance haben wollen, drin zu bleiben, dann reicht ein Punkt wahrscheinlich nicht. Es wird interessant sein, wenn es nach 80 Minuten unentschieden steht, was der Trainer macht. Alles nach vorne. Wir müssen das Spiel gewinnen. Wenn sie es so lange halten, wird das unheimlich interessant. Aber wenn sie eine Chance haben wollen, reicht heute ein Punkt nicht. Dann müssen sie heute gewinnen.“
… zu Albert Riera: „Wenn du dich mit den lokalen Journalisten anlegst, gibt es nur einen Sieger - und das wird nicht er sein. Nur die Tatsache, dass die Sache mit Burkardt zwei Wochen her ist, ändert ja nichts daran, dass es anscheinend ein Problem innerhalb des Vereins war. Es gab Probleme mit Götze, der dann gar nicht mehr gespielt hat. Doan hat eine Zeit lang nicht gespielt, Uzun auch. Diese Probleme, die sie alle im Verein haben, haben natürlich schon auch irgendwo mit ihm zu tun. Wenn er dann von einer vergifteten Atmosphäre spricht, die die Journalisten in diesen Verein bringen, dann muss er sich vielleicht einmal die Frage stellen, ob er etwas damit zu tun hat.“
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