Fußball

Kölns Torschütze El Mala zur Frage, wie der Derbysieg gefeiert wird: „Die Kabine wird auf jeden Fall abgerissen“

SCF-Kapitän zur Bedeutung über den 2:1-Erfolg: „Der Sieg ist wichtig“ - Gladbach-Coach Blessin zum Zweikampf vor dem 2:1 von El Mala: „Ist für mich ein klares Foulspiel“ - DAZN-Experte Kneißl zum Freiburg-Sieg: „Es war nicht das schönste und beste Spiel der Breisgauer“

Berlin/München, 11.10.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) sowie SC Freiburg gegen FC Schalke 04 (2:1) am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.


René Wagner (Trainer 1. FC Köln) ...

... zum Spiel: „Es ist ein wichtiger Sieg für uns. Ich hoffe, das setzt Kräfte frei. Die Fans haben mit uns den Sieg verteidigt und wir sind brutal froh, gegen Gladbach gewonnen zu haben.“

... zum Zweikampf zwischen Tom Krauß und Daiki Hashioka: „Ich habe es jetzt einmal kurz gesehen. Für mich ist es kein Foul. Ich glaube, dass Hashioka in Krauß reinläuft.“

... zur Verletzung von Ellyes Skhiri: „Ich hoffe, ihm geht es gut. Ich habe noch nichts gehört. Er ist gerade auf dem Weg zum MRT und dann müssen wir schauen, was da vorgefallen ist.“

... zur Taktik (vor dem Spiel): „Wir wollen offensiv spielen und mit den Fans im Rücken Tore erzielen. Wir wollen aggressiv sein und deshalb ist auch Isak Johannesson auf dem Platz. Er hat ein bisschen mehr Drive nach vorne und kann gut attackieren, aber auch mit Borna Sosa einen Spieler, der durch Standards gefährlich werden kann.“


Said El Mala (Torschütze 1. FC Köln) ...

... zur Frage, wie gefeiert wird: „Ich weiß gar nicht so genau, wie und wo wir feiern. So lange wird auf jeden Fall nicht gefeiert. Wir spielen nächsten Freitag wieder, aber die Kabine wird auf jeden Fall abgerissen.“

... zur Frage, ob die Trophäe zum Spieler des Spiels einen Sonderplatz bekommt: „Auf jeden Fall. Ich habe seit Wochen auf dieses Spiel gebrannt. Ich habe noch nie für so ein Spiel gebrannt. Es fühlt sich einfach unfassbar geil an, die Punkte in Köln zu behalten.“

... zur Frage, wie sich der erste Derbysieg in seiner Karriere anfühlt: „So viele Derbys hatte ich noch nicht beim FC. Es ist mein drittes Rheinderby. Eins gewonnen, eins unentschieden und eins verloren. Das ist, glaube ich, eine ganz gute Quote!“

... zu seinem Tor: „ Es war mein Move. Ich trainiere das jeden Tag und dann zahlt sich das auch irgendwann aus. Es war jetzt auch nicht meine erste Chance im Spiel, wenn ich konsequenter gewesen wäre. Ich hatte in den letzten Wochen einfach nicht das Glück, aber das Tor war jetzt ein Befreiungsschlag für mich.“

... zum Zweikampf zwischen Tom Krauß und Daiki Hashioka vor dem 2:1: „Für mich ist das kein Foul. Tom läuft geradeaus, der Gegner rennt in ihn rein. Da kann er nichts machen und es ist für mich kein Foulspiel.“


Marius Bülter (1. FC Köln) ...

... zur Angriffswelle der Gladbacher kurz vor Schluss: „Wir waren einfach am Ende noch einmal richtig konzentriert, gerade weil es auch noch so viele Standardsituationen gab und wir da zuletzt viele Gegentore bekommen haben.“

... zur Frage, wie wichtig dieser Derbysieg ist: „Der Sieg tut einfach sehr gut. Es gab die Unzufriedenheit von außen vor dem Spiel und deshalb war der Sieg sehr wichtig. Ich hoffe, der Sieg bringt uns mehr Ruhe, dann können wir auch besser konzentriert und vernünftig arbeiten. Wir haben eine neue Mannschaft und da braucht es Zeit, bis wir uns finden.“


Linton Maina (1. FC Köln) ...

... zur Frage, wie wichtig das Rheinderby ist (vor dem Spiel): „Wir sind uns der Wichtigkeit dieses Derbys bewusst, nicht nur für den Verein, sondern auch für die Fans und für die Stadt. Es ist zwar nur ein Bundesliga-Spiel, aber diese Partie ist noch einmal besonderer für uns.“

... zur Frage, wie der FC die Effizienz vor dem Tor verbessern will (vor dem Spiel): „Wir haben uns bisher immer gute Chancen herausgespielt, aber bisher waren die Abschlüsse manchmal auch etwas unglücklich. Für uns ist es wichtig, dass hinten die Null steht und dann werden auch vorne die Tore fallen.“


Thomas Kessler (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) ...

... zur Bedeutung des Derbys (vor dem Spiel): „Es ist elektrisierend. Die Menschen sind bereit. Ich hoffe, die Mannschaft nimmt dieses besondere Spiel an. Die Vorfreude ist bei mir sehr hoch.“

... zu den vielen Muskelverletzungen beim FC (vor dem Spiel): „Wir können die Thematik nicht ganz mit der letzten Saison vergleichen. Wir haben im Sommer schon einige Anpassungen vorgenommen, aber natürlich ist es ärgerlich, wenn einige Spieler verletzt sind. Was uns natürlich extrem ins Kontor schlägt, ist, dass wir in der Länderspielpause unsere zwei wirklichen Stoßstürmer verlieren. Aber jetzt bieten die Verletzungen natürlich auch Chancen für andere Spieler.“


Alexander Blessin (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...

... zum Spiel: „Wir sind alle nicht happy, dass wir das Derby verloren haben. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir haben alles reingeschmissen. Wir haben gut begonnen, hatten eine gute Struktur und das 0:1 hat uns auch nicht umgeworfen. Wir machen verdient das 1:1 und kommen dann raus und waren sehr inaktiv.“

... zum Zweikampf zwischen Tom Krauß und Daiki Hashioka: „Krauß läuft aktiv in Hashioka rein und das ist für mich ein klares Foulspiel.“

... zu den Ausfällen von Tim Kleindienst und Ko Itakura (vor dem Spiel): „Wir haben bei beiden Spielern alles versucht, aber bei Ko Itakura ist es so, dass die Verletzung wohl einen Ticken länger braucht. Bei Tim Kleindienst ist die Hoffnung groß, dass er uns nächste Woche dann wieder unterstützen kann. Das Risiko war heute einfach noch zu groß.“


Robin Hack (Borussia Mönchengladbach) ...

... zum Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und sind nach dem Gegentreffer zurückgekommen. Dann haben wir für rund 20 Minuten das Fußballspielen eingestellt und bekommen ein dummes Gegentor. Dann schaffen wir es einfach nicht mehr, unsere Chancen zu nutzen.“

... zur Frage, warum der Bruch nach der Halbzeitpause kam: „Es ist wie immer. Der Gegner stellt etwas um, wir kommen damit nicht klar und dann kommen wir nicht in unsere Abläufe. Wir schaffen es nicht, hinten herauszuspielen und haben das Spiel dann aus der Hand gegeben.“

... zur Frage, wie viele Sorgen man sich um Gladbach mit null Punkten machen muss: „Was soll ich sagen? Weiter geht’s! Es sind noch genug Spiele, die vor uns liegen. Natürlich ist es Kacke, aber wir dürfen jetzt auch nicht aufgeben.“


Rouven Schröder (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...

... zu den Eindrücken nach dem Spiel: „Wir müssen da nach der Niederlage auch durch. Wir haben nach fünf Spielen immer noch keinen Punkt. Da ist es klar, dass es die Frustration bei den Fans gibt. Das Derby bedeutet für die Fans alles. Der Trainer ist vorneweg gegangen, das fand ich sehr gut.“

... zur Frage, wie viel Handschrift von Trainer schon in der Mannschaft zu erkennen war: „So wie wir in der ersten Hälfte gespielt haben, das zeigt schon die Handschrift von Alexander Blessin. Also kompakt nach vorne zu spielen und aggressiv zu verteidigen. Das einzige Manko war die erste Viertelstunde in der zweiten Hälfte.“

... zu den Ausschreitungen der Gladbach-Fans: „Das gehört nicht ins Stadion. Es hat uns dann auch erschreckt. Nicht umsonst wird dann ein Spiel auch unterbrochen und das will keiner sehen. Da bin ich ganz klar dagegen.“


Philipp Sander (Borussia Mönchengladbach) ...

... zu seiner beeindruckenden Derby-Serie gegen Köln (vor dem Spiel): „Ich hoffe, dass ich heute die Chance auf ein Tor bekommen werde, doch drei Punkte sind heute das Wichtigste. Da ist es egal, wer am Ende ein Tor erzielt, die Hauptsache ist, dass wir gewinnen.“

... zur Frage, wie wichtig das Derby heute ist, um einen Neustart zu schaffen (vor dem Spiel): „Wir sind uns unserer Situation in der Tabelle bewusst. Wir wissen aber auch über die Bedeutung des Derbys. Wir versuchen nicht mehr nach hinten zu schauen, sondern konzentrieren uns mit dem neuen Trainer auf die Zukunft. Wir haben neue Energie und wollen das direkt auf den Platz bringen.“


Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...

... zum Gegner: „Ich muss erst einmal dem Gegner ein Kompliment aussprechen. Sie sind sehr unangenehm, wie sie zusammen verteidigen als Aufsteiger. Das machen sie sehr gut.“

... zu seinem Team: „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Sie haben diese Intensität körperlich und physisch angenommen und das auch in Unterzahl fortgesetzt. Man hat gar nicht gemerkt, dass wir ein Spieler weniger waren, das ist besonders und deshalb ist der Sieg auch verdient.“

... zur Frage, was er Keisuke Goto nach dem Schlusspfiff sagte: „Ich war so begeistert, dass alle unsere Wechsel so super funktioniert haben. Sie waren alle gleich nach der Einwechslung da und das liegt am Mindset und das habe ich zu ihm gesagt.“


Maximilian Eggestein (Kapitän & Torschütze SC Freiburg) ...

... zum Spiel: „Der Sieg ist wichtig. Gerade nach der Roten Karte war es fußballerisch von uns keine Topleistung mehr, aber wir haben kämpferisch alles reingeworfen. Umso wichtiger ist es, dass wir den Sieg geholt haben. Es war nicht alles gut. In der ersten Halbzeit hätten wir mit der Führung in die Pause gehen müssen, bekommen dann ein peinliches Gegentor und nun sind wir einfach glücklich gewonnen zu haben.“

... zur Gelb-Roten Karte: „Ich bin zum vierten Offiziellen hingegangen und habe die erste Gelbe Karte wegen Ball wegschlagen bemängelt, weil es eine ähnliche Aktion bei Schalke gab und dieser nicht verwarnt wurde. Gegen die zweite Gelbe Karte habe ich gar nichts einzuwenden, aber mir fehlte da vorher einfach eine einheitliche Linie.“

... zur Frage, ob sich bei ihm etwas im Spielerischen geändert hat, weil er jetzt schon genauso viele Saisontore erzielt hat wie letzte Spielzeit: „Es hat sich nicht viel geändert. Vielleicht schalte ich mich jetzt noch ein wenig mehr offensiv ein. Die Doppelsechs ist etwas ausgeglichener besetzt, da kann ich mich dann auch mal öfter offensiv zeigen.“

... zur Tabellenführung: „Wir wissen schon, das realistisch einzuschätzen. Wir wollen einfach weitermachen, uns weiterentwickeln und keine großen Parolen raushauen.“


Matthias Ginter (SC Freiburg) ...

... zur Frage, wie es sich anfühlt, Tabellenführer zu sein: „Ehrlich gesagt, nicht besonders. Es ist erst der Beginn der Saison, da wäre es im März oder April doch etwas anderes. Wir wissen es schon richtig einzuschätzen und sind glücklich über den Saisonstart.“

... zur Frage, ob es beim SC Freiburg auch nach außen einen Anspruch gibt: „Das gibt es eher intern. Wir sind sehr ambitioniert. In den letzten Jahren haben wir immer mindestens europäisch gespielt und sind recht weit im Pokal gekommen. Das wollen wir auch dieses Jahr wieder schaffen.“

... zum Spiel: „Grundsätzlich hatten wir in der ersten Hälfte immer die Kontrolle, hatten mehrere Möglichkeiten und es ist dann ärgerlich, dass wir mit einem 1:1 in die Kabine gehen. Schalke war dann in der zweiten Hälfte besser. Mit der Gelb-Roten Karte ist es dann immer schwierig und wir nutzen dann unsere eine Chance zum Sieg.“


Miron Muslic (Trainer FC Schalke 04) ...

... zum Spiel: „Ich bin sehr enttäuscht vom Ergebnis. Freiburg war die ersten Minuten sehr dominant und ist auch verdient in Führung gegangen, aber nach dem Ausgleich haben wir das Spiel kontrolliert und spielen dann bis zur Roten Karte ein Top-Auswärtsspiel. Mit dem Platzverweis hat sich dann die Statik verändert und das muss ich auf meine Kappe nehmen.“

... zur Frage, was sein Fehler war: „Wir waren ausgezeichnet im Spiel, aber wir wussten, welche starken Offensivspieler wir noch auf der Bank haben und mit den Wechseln haben wir zu viel Risiko genommen. Das geht auf meine Kappe.“

... zum Saisonziel: „Wir finden uns aktuell noch, wir lernen noch. Aber wir werden uns finden und sind gewillt, uns weiterzuentwickeln. Es gibt viele Dinge, die gut waren und ein paar Sachen, die wir ansprechen müssen.“


Kenan Karaman (Kapitän FC Schalke 04) ...

... zum Spiel: „Unser Plan ging eigentlich völlig auf. Der Trainer hat uns gut auf das Spiel vorbereitet und wir haben das auch gut umgesetzt. Wir dürfen hier niemals das Spiel noch verlieren. Wir sind aus der Kabine gut rausgekommen, aber die Rote Karte von Freiburg hat uns dann irgendwie ein wenig gehemmt und dann dürfen wir den SCF nicht zu so einer Chance kommen lassen. Die Niederlage tut extrem weh.“

... zum Saisonziel: „Wir wissen, dass es gegen Mannschaften wie Freiburg oder etablierte Teams schwer wird. Wir wissen, wo wir herkommen und treten auch so auf. Für uns ist jeder Punkt wichtig.“


Loris Karius (Torwart FC Schalke 04) ...

... zum Spiel: „Wir haben die Anfangsphase komplett verschlafen, Freiburg geht in Führung und hätte noch nachlegen können. Mit dem Ausgleichstreffer haben wir besser ins Spiel gefunden und waren mutiger. Uns fehlten aber die richtigen Großchancen, dann kam der Platzverweis gegen den SCF und wir verlieren vollkommen den Faden. Dann geben wir noch unnötig das Unentschieden aus den Händen. Es ist ein gebrauchter Tag!“

... zu seinem 100. Bundesliga-Spiel: „Heute macht diese Marke nichts mit mir. Natürlich ist es eine schöne Zahl und ein schöner Meilenstein, aber jetzt ist das nächste Ziel die 150 Spiele.“


DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger … 

… zum Rheinderby: „Ich finde, der FC hat verdient gewonnen. Vor allem die Phase nach der Halbzeit ging klar an die Kölner, dass sie dann auch mit dem 2:1 von Said El Mala gekrönt haben. Zum Schluss hat Gladbach noch einmal alles probiert, doch Köln hat es gut verteidigt und war insgesamt auch die aktivere Mannschaft.“ 

… zu den Verletzungssorgen in Köln (vor dem Spiel): „Trotz der beiden Verletzungen in der Länderspielpause haben die Kölner weiter eine gute Mannschaft. Natürlich fehlt jetzt ein Mittelstürmer, aber die drei Spieler dahinter mit unter anderem El Mala haben ein enormes Potential und da ist es fast egal, wer die Mittelstürmerposition übernimmt.“


DAZN-Experte Sebastian Kneißl zum Freiburger Sieg: „Der Sieg ist verdient. Sie haben sehr hart gearbeitet. Es war nicht das schönste und beste Spiel von den Breisgauern, aber es war emotional. Es macht Spaß, den Weg der Freiburger zu verfolgen.“ 


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