• VfL-Torschütze Passlack erleichtert nach dem Abpfiff: „Da ist schon sehr viel vom Herzen gefallen“ • Hoffenheims Torjäger Kramaric ernüchtert: „Haben zu spät angefangen Fußball zu spielen“ • DAZN-Experte Benny Lauth zum Bochumer Sieg: „Am Ende war es noch ein richtiger Fight“
Berlin/München, 26.04.2024
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie VfL Bochum gegen die TSG 1899 Hoffenheim (3:2) am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Felix Passlack (Torschütze VfL Bochum) ...
... zum Sieg: „Wenn man die Emotionen nach dem Schlusspfiff sieht – da ist schon sehr viel vom Herzen gefallen. Es war einfach wichtig, dass wir das Spiel heute gewinnen.“
... zum Auftritt des VfL Bochum: „Wir haben einfach VfL-Bochum-Fußball gezeigt. Lange Bälle, zweite Bälle, wir waren gallig, haben vorne gepresst bis zum Umfallen. Das zeichnet uns aus und das müssen wir auch in den letzten drei Spielen auf den Platz bringen.“
Kevin Stöger (Doppeltorschütze VfL Bochum) ...
... zum Sieg: „Nach dem Abpfiff waren hier alle erleichtert. Es war ein geiles Spiel, am Ende kein einfaches mehr, trotzdem sind wir der verdiente Sieger. Es tut einfach unglaublich gut.“
... zu Spiel: „Was sehr wichtig war, war die Anfangsphase von uns. Wir hatten Glück bei dem Führungstreffer und bei dem Elfmeter. Normalerweise, wenn man unten drinsteht, kriegt man ein Gegentor oder ein Elfmeter gegen sich. Das hat uns nochmal gepusht. Man sieht, dass wir heute als Einheit auf dem Platz standen und rundherum alle für den Sieg geschrien und gefightet haben. Das ist der VfL Bochum. Die nächsten Tage werden für jeden VfL-Fan ein schönes Wochenende sein.“
... zu den Wechselgerüchten um seine Person: „Es wird viel geschrieben. Ich bin 100 Prozent beim VfL Bochum. Die letzten Tage und Woche waren nicht einfach, weil medial und teilweise von den Fans viel geschrieben wurde. Ich bin zu 100 Prozent beim VfL Bochum und will die Klasse halten, alles, was danach ist, werden wir sehen. Ich bin sehr eng im Austausch mit dem VfL, der weiß, was Sache ist. Ich kann jedem versprechen, dass ich alles für den Verein tue.“
Heiko Butscher (Trainer VfL Bochum) ...
... zu dem Trainingsinhalt der letzten Woche (vor dem Spiel): „Wir haben einige Gespräche geführt, versucht den Spielern Selbstvertrauen zu geben. Vertrauen ist einfach wichtig. Und wir müssen an unseren Defiziten arbeiten. Das war ein Schwerpunkt. Solange das Spiel ausgeglichen ist, müssen wir auch mal in Führung gehen. Aber natürlich rattert der Kopf, wir wissen, dass der Druck steigt und steigt. Es geht nur über Teamgeist, gute Gespräche und Training. So muss man sich das Selbstvertrauen holen.“
Andrej Kramaric (Doppeltorschütze TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zum Spiel: „Es ist schwierig zu sagen warum. Es war eigentlich klar, was kommt. Bochum zu Hause, sie spielen gegen den Abstieg. Schade, dass wir nur die letzten 20 Minuten Fußball gespielt haben. Da war alles drin, aber man muss sagen, Bochum hat verdient gewonnen.“
... zu Bochum: „Wir sind nicht die erste Mannschaft in der Liga, die hier Problem haben. Das wird nächstes Jahr wieder das gleiche Spiel. Es ist klar, was sie für einen Stil spielen. Wir waren vorbereitet, aber manchmal entscheiden Kleinigkeiten. Super Freistoß zum ersten Tor, ihr zweites Tor war auch etwas Glück und wir haben zu spät angefangen Fußball zu spielen.“
Oliver Baumann (Kapitän und Torhüter TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zur Niederlage: „Grundsätzlich haben wir ordentlich dagegengehalten. Bochum kommt relativ einfach zu Torchancen, zu einfach. Wir sind mit dem Ball nicht rausgekommen aus der eigenen Hälfte. Das war unser Problem heute.“
... zum Gespräch mit den Fans nach dem Abpfiff: „Die Fans waren enttäuscht, was grundsätzlich in Ordnung ist. ich erwarte schon, dass sie irgendwo umswitchen, weil wir letztes Jahr fast abgestiegen sind, dieses Jahr eine deutlich bessere Runde spielen. Es war ein bisschen emotional von beiden Seiten, dabei belassen wir es auch.“
... zu den Fehlern im Hoffenheimer Spiel: „Wir müssen genau schauen, woran es liegt. Die zweite Halbzeit war deutlich besser als die erste, das müssen wir analysieren und dann knallhart arbeiten. Wir müssen besser nach vorne spielen und hinten nichts zulassen. Die einfachen Dinge sind halt die schwierigen.“
Pellegrino Mattarazzo (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zum Spiel: „Klar, kann ich nicht zufrieden sein nach einer Niederlage und nachdem wir fast ein komplettes Spiel, bis auf die Schlussphase, unterlegen waren. Bochum war griffiger, die kamen in ihr Momentum und haben uns extrem gestresst. Wir hatten Probleme uns zu lösen und waren ständig in der eigenen Hälfte. Wir hatten viele Torschüsse gegen uns, das war auch defensiv zu wenig.“
... zu den Problemen in der Defensive: „Von den zweiten Bällen haben sie zu viel bekommen, auch den Tiefgang regelmäßig gehabt, das ist dann nicht einfach zu verteidigen. Wir haben den Anspruch das zu verteidigen. Auch bei den Bällen vor unserer Kette, da müssen unsere Sechser präsenter sein. Da sind mehrere Themen dabei.“
... zu seiner Kritik an der Trainingsleistung seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Ich wollte wieder Klarheit schaffen. Das ist das, was wir brauchen, jeden Tag, jede Trainingseinheit, bis zum Saisonabschluss. Deswegen war das eine klare Message an die Mannschaft. Wir haben gottseidank die Kurve hinbekommen und auch vor zwei Tagen eine gute Leistung im Training gezeigt. Wir sind definitiv gut vorbereitet auf dieses Spiel heute.“
DAZN-Experte Benny Lauth ...
... zum VfL Bochum: „Am Ende war es noch ein richtiger Fight. Lange sah es nach einem entspannten Heimsieg aus. Sie haben sich selbst am Ende nochmal in Schwierigkeiten gebracht.“
... zur TSG Hoffenheim: „Sie haben weder geschafft den Kampf anzunehmen noch ihre fußballerische Qualität durchzusetzen. Dann wird es hier schwierig für sie.“
... zu Heiko Butscher (vor dem Spiel): „Der Verein war nicht wirklich vorbeireitet auf die Trainerentlassung und hat jemanden gesucht, der die Mannschaft und den Verein kennt und ein Feuer entfachen kann. Er kann das übertragen und genau das braucht es für ein Freitagabendspiel wie heute“
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