Schäfer zur Verpflichtung von Reitz: „Weil er RB-DNA hat“ - Baumann deutlich: „Ein Spiel, aus dem wir lernen müssen“ - Werner zum emotionalen Treffer von Henrichs: „Werden noch viel Freude an ihm haben“ - Harnik rät der TSG: „Wichtig, die Gründe zu suchen und den Finger in die Wunde zu stecken“
Unterföhring, 20.03.2026
Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und TSG 1899 Hoffenheim (5:0) bei Sky.
Ole Werner (Trainer RB Leipzig) ...
... zum Sieg: „Da will ich heute nicht meckern, das war schon vernünftig. In der ersten Viertelstunde hat man gesehen, dass da heute eine Top-Mannschaft zu Gast war. Aber im Gegensatz zu den Wochen davor war unsere Effizienz heute relativ hoch. Wir haben es geschafft, uns in kurzer Zeit eine vernünftige Führung herauszuspielen, und das hat uns dann auch mehr Räume gegeben. Das war eine Top-Leistung der Mannschaft und von vielen individuell, insbesondere aber als Mannschaft.“
... zur geforderten Klarheit: „In beiden Halbzeiten war es in den ersten zehn, 15 Minuten so, dass noch mehr Klarheit da sein könnte. Aber wir haben uns in beiden Halbzeiten freigeschwommen, über ein super Zweikampfverhalten und eine gute Aggressivität. Dann sind wir auch in unsere spielerischen Abläufe gekommen. Hinten raus hätten wir den einen oder anderen Moment noch klarer spielen können, aber das ist heute Meckern auf hohem Niveau.“
... zum Rennen um die Champions League: „Wenn du so eine Leistung wiederholst, dann spielst du dich zwangsläufig in die Champions League. Aber wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist. Es ist die Schlussphase der Saison, für jede Mannschaft geht es um alles. Du musst in diesen Spielen alles auf deine Seite ziehen, egal ob gegen direkte Konkurrenten oder gegen andere Gegner. Wir müssen bei uns bleiben, die richtigen Schlüsse aus unseren Leistungen ziehen und jedes Spiel aufs Neue sauber vorbereiten.“
... zur Entwicklung von Gruda: „Das ist ein junger Spieler. Über diese Dinge haben wir in der Woche viel gesprochen: immer wieder in die Räume gehen, in denen torgefährliche Aktionen entstehen können. Wir hatten das Problem schon öfter, dass wir am ballfernen Flügel nicht damit rechnen, dass ein Ball durchrutscht oder der Torwart nach vorne abwehrt. Genau das ist etwas, das Brajan in seinem Spiel noch entwickeln kann. Heute hat er gezeigt, dass er das kann. Ab jetzt geht es darum, das zu wiederholen.“
... zum emotionalen Tor von Henrichs: „Benni hat einen ganz langen Weg hinter sich. Ich glaube, das hat man beim Jubel gesehen, was das für ihn bedeutet, aber auch für die ganze Mannschaft. Das freut uns alle für ihn. Wir werden noch viel Freude an ihm haben. Er ist ein extrem wichtiger Spieler auf dem Platz und daneben, eine totale Führungspersönlichkeit und ein Segen für jede Mannschaft.“
... zu Bakus Nichtnominierung zum DFB: „Ich bin sein Trainer, insofern hätte ich ihn natürlich nominiert. Ich würde alle meine Spieler nominieren. Aber am Ende ist es noch nicht die WM. Ich glaube, dass Ridle eine gute Saison spielt und alle Möglichkeiten hat, weiter auf sich aufmerksam zu machen. Wir unterstützen alle unsere Jungs dabei, ihre persönlichen Ziele zu erfüllen. Am besten geht das über mannschaftlichen Erfolg und über Leistung im Verein.“
... zur Verfassung von Werder Bremen: „Ich bin davon überzeugt, dass da gute Leute am Werk sind und dass da eine Mannschaft ist, die das packen wird. Mit Daniel haben sie einen Trainer, der gut zum Verein passt. Trotzdem wollen wir ihnen nicht den Gefallen tun, nach der Länderspielpause drei Punkte dazulassen. Unser Ziel ist, dort drei Punkte mitzunehmen.“
… zur Unruhe im Umfeld (vor dem Spiel): „Nein, das prallt an mir ab. Damit beschäftige ich mich nicht. Ich weiß, wofür wir hier im Sommer angetreten sind, ich weiß, welche Aufgaben wir hinter uns hatten. Ich glaube, dass wir insgesamt einen guten Job gemacht haben. Dass wir mit dieser Punktzahl jetzt im engen Wettbewerb sind, überrascht mich nicht. Es liegt trotzdem an uns, die entsprechenden Ziele zu erreichen. Wir haben, glaube ich, einen sehr, sehr guten Weg genommen. Es ist klar, dass wir bei der Mannschaft, die wir im Sommer aufgebaut haben, auch damit rechnen müssen, dass der eine oder andere nicht konstant durch das Jahr kommt. Aber das ist meine Aufgabe, das ist mein Job und für alles andere bin ich nicht zuständig.“
… zur Entscheidung für Baku (vor dem Spiel): „Ridle hat in Stuttgart wieder ein gutes Spiel gemacht. Wir glauben, dass das ganz gut zum Gegenspieler Toure passen könnte. Und mit Benni haben wir einfach auch eine super Option auf der Bank. Es ist Woche für Woche eine schwere Entscheidung, auch wenn wir uns zuletzt häufiger für Ridle entschieden haben. Aber Benni hat eine super Qualität und wird heute im Laufe des Spiels sicherlich auch eine Rolle spielen können.“
Christoph Baumgartner (Doppeltorschütze RB Leipzig) ...
... zum Sieg: „Es war ein ganz wichtiges Spiel heute. Gerade nach der Niederlage gegen Stuttgart haben wir gewusst, was heute auf dem Spiel steht. Wenn es schiefgeht, ist es eine ganz andere Stimmung hier. Von daher genießen wir das sehr, dass wir das Spiel auf diese Art und Weise gewonnen haben und sind natürlich überglücklich.“
... zur Bedeutung des Sieges: „Drei Punkte. Am Ende des Tages geht es nur darum. Es geht darum, Spiele zu gewinnen. In der Phase, in der wir jetzt sind, geht es darum, Punkte zu holen. Natürlich ist es noch mal etwas anderes, wenn du 5:0 gewinnst, als wenn du einen Zittersieg einfährst. Aber am Ende des Tages gibt es gleich viele Punkte. Gegen einen direkten Konkurrenten kann man noch von der Tordifferenz sprechen. Am Ende des Tages zählen für mich die drei Punkte.“
... zum Druck nach der Niederlage in Stuttgart: „Wenn du das Spiel in Stuttgart verlierst, in dem es schon um sehr viel geht, dann ist das ganz normal. Du kommst in so ein Spiel rein, du musst es unbedingt ziehen, bist extrem motiviert und dann fallen vielleicht die ersten ein, zwei Bälle zum Gegner. Aber wir haben es geschafft, dass wir mehr zweite Bälle gewonnen haben, dass wir extrem aggressiv im Zentrum waren und viele 50:50-Duelle gewonnen haben. Ich glaube, das war der Schlüssel.“
... zu seinen beiden Toren und zur Nationalmannschaft: „Tore schießen ist wunderschön, keine Frage. Ich freue mich auch sehr auf die Nationalmannschaft, da haben wir auch etwas vor. Beim ersten Tor war das ein super Ball von David, den kann ich mit gutem Timing attackieren. Ich versuche dann nur, ihn nach unten zu drücken. Beim zweiten Tor ist es wieder ein super Ball von Brajan, ich komme ein bisschen in Rücklage und muss fast direkt abschließen. Das war ein ganz gutes Tor.“
Brajan Gruda (RB Leipzig) ...
... zu seinem ersten Doppelpack im Profibereich: „Ich kann mich nicht erinnern, dass ich bei den Profis schon mal zwei Tore gemacht habe. Ich glaube, das letzte Mal war in der U19. Ich bin glücklich. Die Jungs haben es mir heute einfach gemacht. Der Ball fällt mir vor die Füße, das war nicht so schwer. Es war ein tolles Spiel von uns und hat einfach Spaß gemacht.“
... zu seiner Spielfreude: „Ja, es war ein geiles Spiel. Ich glaube, jeder von uns hat Spaß gehabt, das haben wir auf dem Platz gezeigt. Wer will da rausgehen? Da will jeder weiterspielen.“
... zu seinen beiden Treffern: „Beides Tap-ins. Ich bin zufrieden. Der zweite ist ein bisschen eklig, jeder Spieler kennt das, wenn der Ball so ein bisschen fest kommt. Im ersten Kontakt kann das auch schiefgehen. Der Ball ist reingegangen, ich bin glücklich.“
... zur Nationalmannschaft: „Ich glaube, ich muss einfach jedes Spiel, Spiel für Spiel, Leistung bringen. Ich bin hierhergekommen, weil es ein geiler Verein ist, weil ich Bock habe, Fußball zu spielen und mir die Spielphilosophie hier gefällt. Es ist eine geile Truppe, und es macht einfach Bock, hier zu spielen. Ich freue mich auf die nächsten Spiele.“
... zu seiner aktuellen Form: „Ich denke schon, dass ich wieder in einer guten Verfassung bin. Wenn jedes Spiel so läuft, hat man einfach wieder Spaß daran, Fußball zu spielen.“
Marcel Schäfer (Geschäftsführer Sport RB Leipzig) ...
… zur Nicht-Nominierung von Baku (vor dem Spiel): „Grundsätzlich sind Entscheidungen erst mal zu respektieren. Es liegt an uns, Ridle so zu unterstützen, mit unserer Mannschaft gute Leistungen zu zeigen – als Mannschaft, aber natürlich auch Ridle selbst –, damit er vielleicht doch noch auf den WM-Zug aufspringt. Die Chance ist da, es sind noch acht Spiele. Es liegt an jedem Spieler selbst, auf sich aufmerksam zu machen und dem Bundestrainer die Entscheidung für die WM in Amerika so schwer wie möglich zu machen. Ich freue mich heute auf eine gute Leistung von Ridle und damit sammelt er dann auch Argumente.“
… zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Genau wie in Stuttgart auch: Wir spielen um die Champions-League-Plätze, wir haben ein Heimspiel. Ich glaube, jeder freut sich auf dieses Spiel heute Abend, weil zwei Mannschaften gegenüberstehen, die eine hohe Intensität an den Tag legen, die eine gute Saison spielen und viele Punkte haben. Deshalb stehen wir auch zu Recht beide da oben und kämpfen um die Champions-League-Plätze. Aber ich glaube nicht, dass Oliver Mintzlaff grundsätzlich etwas korrigiert hat. Der Anspruch ist immer, das Maximum aus der Mannschaft rauszuholen. Wir haben trotz des großen Umbruchs bisher viele Punkte geholt, den einen oder anderen aber auch liegen lassen. Ich glaube, es wäre mehr möglich gewesen. Dass wir maximale Ambitionen haben, unterstreicht diese Aussage. Wenn man sechs, sieben, acht Spieltage vor Schluss um diese Plätze mitkämpft, sagen wir natürlich nicht, dass wir mit weniger zufrieden wären, sondern wir wollen das Maximum rausholen.“
… zum möglichen fünften CL-Platz über das UEFA-Ranking (vor dem Spiel): „Darauf kann man sich definitiv nicht verlassen. Wir machen lieber das, was wir beeinflussen können: unser Spiel heute Abend, unsere Leistung im Training und unsere Leistung am Wochenende. Alles andere nehmen wir dann gerne mit. Selbstverständlich drücken wir als RB Leipzig allen deutschen Mannschaften, die noch in Europa vertreten sind, die Daumen, weil wir alle davon profitieren, wenn viele Mannschaften europäisch vertreten sein dürfen.“
… zu Verpflichtung von Reitz (vor dem Spiel): „Weil er RB-DNA hat. Er hat eine extreme Physis, ist ein sehr schneller Spieler, der hohe Umfänge geht und eine fußballerische Qualität hat. Trotz seiner Erfahrungen, die er schon bei Gladbach und im Ausland in Belgien gesammelt hat, ist er noch jung, hungrig und entwicklungsfähig. Er bringt jede Menge Erfahrung mit, ist jemand, der Verantwortung übernehmen möchte und auch bei uns muss. Ich glaube, dass er ein sehr, sehr guter Ersatz für Xaver Schlager ist, auf den wir uns freuen können. Aber jetzt ist es so, dass er sich erst mal voll auf seine Aufgabe bei Borussia Mönchengladbach fokussiert. Das respektieren wir auch. Ab Sommer geht es dann hier in Leipzig für ihn los.“
… zu den Wolfsburg-Gerüchten (vor dem Spiel): „Es ist ein Gerücht. Normalerweise kommentieren wir Gerüchte nicht. Mein kompletter Fokus liegt hier in Leipzig. Den Umbruch, den wir letztes Jahr gemeinsam begonnen und in einen Aufbruch verwandelt haben, haben wir noch nicht abgeschlossen. Darauf liegt mein kompletter Fokus. Ich freue mich auf die weiteren Aufgaben hier.“
Ingo Hertzsch (Senior Specialist Sustainability RB Leipzig) ...
… zum Projekt Lernort Stadion am Aktionsspieltag (vor dem Spiel): „Das Thema passt, weil bei Lernort Stadion verschiedene Workshops stattfinden – zu Diskriminierung, Vielfalt, Toleranz, aber auch zu Fake News und Hassnachrichten. Thematisch passt das heute, glaube ich, genau.“
… zum Ablauf der Workshops (vor dem Spiel): „Wir machen das mit dem Fanprojekt Leipzig zusammen als Kooperation. Die Schulklassen können sich einen Workshop buchen und machen den dann in unserem Klassenzimmer, in unserem schönen Stadion. Das ist mal etwas anderes. Später laden wir sie dann auch mal ein, wenn das Stadion voll ist. Ich glaube, da kriegt man sie mehr, als wenn man in so einem öden Klassenraum ist.“
… zur Resonanz (vor dem Spiel): „Sehr positiv. Die freuen sich, mal etwas anderes zu sehen. Auch die inhaltlichen Workshops sind super. Gerade die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer merken da auch eine Veränderung in der Klasse und im Miteinander. Das ist eigentlich unser Ziel.“
Nicolas Seiwald (RB Leipzig) ...
… zum anstehenden 100. Pflichtspiel für Leipzig (vor dem Spiel): „Wahnsinn, echt schnell vergangen. Ich hatte das gar nicht auf dem Schirm. Echt schön. Ich freue mich heute schon auf das 99. Spiel und dann auf das 100.“
… zum Warten auf das erste Pflichtspieltor (vor dem Spiel): „Ich hoffe schon. Ich komme immer näher. Letzte Woche war es der Pfosten, vielleicht geht er heute rein. Mal schauen. Im Vordergrund steht trotzdem der Sieg, und das ist das Wichtigste.“
… zur Tabellenkonstellation (vor dem Spiel): „Nein, sie klebt nicht irgendwo. Aber im Kopf ist zumindest, dass wir heute einen Sieg brauchen, um da vorne wieder dran zu sein. Das ist das Ziel heute.“
… zur Nominierung für Österreich (vor dem Spiel): „Ich habe eine E-Mail bekommen, dazu den Ablaufplan und habe mich natürlich riesig gefreut. Nächste Woche geht es zur Nationalmannschaft, aber im Fokus ist jetzt erst mal das Spiel heute.“
Christian Ilzer (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zur Niederlage: „Natürlich herrscht Enttäuschung. Es war kein schlechter Beginn, aber wir haben uns dermaßen das Momentum nehmen lassen. Wir haben katastrophal verteidigt, das muss man ehrlich sagen. Wir haben Leipzig direkt eingeladen, Tore zu machen. Du kriegst kein Ergebnis, wenn du auf diese Art und Weise verteidigst. Da müssen wir selbstkritisch sein.“
... zum Einbruch nach dem ersten Gegentor: „Es war eine brutal bittere Lektion, wie man Momentum verliert, wie man Selbstvertrauen verliert, wie man Intensität verliert und wie man die Grundbasics, die wichtig sind, um ein Ergebnis im Fußball zu erzielen, überhaupt nicht mehr auf den Platz bringt. Gegen eine Mannschaft mit dieser Dynamik geht sich das dann nicht aus. Da haben wir einige Hausaufgaben mitbekommen, die wir schleunigst abarbeiten müssen.“
... zur Aufarbeitung der Niederlage: „In der Pause hat es keinen Sinn gehabt, brutal draufzugehen. Da war es wichtiger, die Jungs am Charakter zu packen. Wir hatten viele Hochs in dieser Saison, jetzt haben wir eine schwierige Phase. Das war in der ersten Halbzeit sicherlich einer der tiefsten Momente. Da will ich sehen, wer Charakter und Verantwortung zeigt. Jetzt ist das Problem, dass die Jungs alle weg sind. Das gehört ganz klar angesprochen, da gehört der Finger in die Wunde gelegt, aber ohne Aktionismus. Sachlich bleiben, die Emotionen rausnehmen und die Dinge klar ansprechen.“
... zur Bedeutung des Ausfalls von Avdullahu: „Dass Leon ein Schlüsselspieler ist, hat die Saison gezeigt. Aber es wäre sehr billig, das darauf zu schieben. Spieler sind zu ersetzen, Spielerqualitäten zu kompensieren. Das liegt in unserem Bereich der Möglichkeiten. Wir haben es heute einfach nicht gut gemacht. Leipzig hat uns nicht von Anfang an an die Wand gespielt. Wir müssen uns auf Dinge besinnen, die fundamental sind, um Ergebnisse zu erzielen.“
... zu den Problemen in Top-Duellen: „In dieser elitären Runde wollen wir der Party-Crasher sein. Aber davon waren wir heute meilenweit entfernt, dass wir uns nicht großartig mit dieser elitären Runde messen müssen. Wir müssen jetzt einfach sagen: Im nächsten Spiel geht es gemeinsam darum, alles zu tun, um Tore zu verhindern. Wenn ich mir die Tore im Schnelldurchlauf anschaue, dann sind das die Dinge, die mich beschäftigen.“
... zur Bedeutung von Kramaric: „Er hat seine Qualitäten im Offensivspiel und die sind natürlich gegen so tiefe Blöcke, wie wir sie in den letzten Wochen bespielt haben, wichtig. Heute habe ich nicht den Schlüssel alleine mit Andrej gefunden. Er kann mit seiner Genialität und seiner individuellen Klasse den Unterschied ausmachen. Momentum bekommst du auch dann, wenn der Fokus sehr gleichgerichtet ist. Da sind wir vielleicht ein bisschen auseinandergedriftet. Jetzt gilt es, an der Basis anzupacken.“
… zur aktuellen Form (vor dem Spiel): „Wenn man in 26 Spielen 50 Punkte holt, ist das kein schlechter Schnitt. Natürlich sind wir mit der Punktausbeute aus den letzten Spielen nicht zufrieden, aber die Leistungen waren durchaus in Ordnung. Fußball ist ein Low-Score-Game, da spielt der Faktor Zufall immer eine Rolle. Wir müssen schauen, dass wir dem Glück viele Türen öffnen. Dafür gibt es das Match zwischen den Matches. Da gilt es, den vollen Fokus unter der Woche auf die Leistung zu legen. Da gibt es Bereiche, die man absolut selbst kontrollieren kann. Das haben wir diese Woche gemacht. Und dann bleiben wir auch locker. Wir sind in dieser Sphäre eine sehr geschlossene Gesellschaft, eine gewollt geschlossene Gesellschaft, in der wir quasi der Party-Crasher sind.“
Grischa Prömel (TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zur Niederlage: „Die ersten 15 Minuten waren eigentlich vielversprechend. Wir haben das Spiel gut in die gegnerische Hälfte verlagert und dann hat uns das Gegentor den Stecker gezogen.“
... zur Halbzeit: „Das ist natürlich schwierig. Wir wussten auch, dass wir es in der ersten Halbzeit schon verspielt haben. Trotzdem musst du da Gesicht bewahren, Stärke zeigen und einfach deinen Mann stehen. Es geht darum, Schritte zu machen, am Plan festzuhalten und zu probieren, noch das Beste daraus zu machen.“
... zur eigenen Leistung: „Die Leipziger haben es gut gemacht, aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir haben nicht geschlossen verteidigt, wir haben die Basics nicht auf den Platz gebracht, die uns über weite Strecken der Saison ausgezeichnet haben. Da hat jeder ein Stück weit für sich selbst verteidigt. Das müssen wir uns vorführen lassen. Wir sind sehr enttäuscht, nehmen es mit und werden es gut aufarbeiten.“
Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zur Mannschaftsansprache nach dem Spiel: „Es wurde gesagt, dass das ein Spiel war, aus dem wir lernen müssen. Wir haben eigentlich sehr, sehr gut angefangen, können das Momentum vielleicht auch mal auf unsere Seite ziehen und haben am Anfang eine riesige Torchance. Mit dem ersten Tor von Leipzig, das natürlich auch mit individueller Klasse passiert, aber trotzdem zu einfach fällt, ziehen sie uns komplett den Stecker. Danach sind wir nicht mehr zurück ins Spiel gekommen. Da müssen wir sehr tief in die Analyse gehen.“
... zur Frage, ob so ein Spiel passieren darf: „Nein, das darf so nicht passieren. Natürlich hatte Leipzig dann das Momentum und hat daraus voll Energie gezogen. Uns hat es einfach zu viel Energie genommen. Wir hatten dann keine Kompaktheit mehr und dann kommen sie zu Möglichkeit über Möglichkeit. Das ist einfach zu viel. Das darf nicht passieren.“
... zur Perspektive als Torhüter: „Das tut weh. Das tut heute weh. Das ist bitter, das haben wir uns anders vorgestellt.“
... zur DFB-Nominierung: „Das bringt mir jetzt gerade gar nichts. Es geht heute einfach nur darum, mit meinen Jungs dieses Spiel besser zu bestreiten und daraus zu lernen. Wir sind mit einer anderen Vorstellung und mit einem anderen Ziel hierhergekommen. Und was nächste Woche ist, ist nächste Woche.“
Alexander Prass (TSG Hoffenheim) ...
… zur Nominierung für Österreich (vor dem Spiel): „Ich habe es geahnt und ein bisschen mitbekommen. Hauptsächlich habe ich dann den offiziellen Kader auf Instagram gesehen.“
… zur Extra-Motivation im Saisonendspurt (vor dem Spiel): „Klar ist das eine extra Motivation. Es ist immer schön, wenn du gegen Ende der Saison noch um internationale Plätze oder um Ziele kämpfen kannst. In der Situation sind wir ja.“
… zur Frage, ob RB mehr Druck habe (vor dem Spiel): „Ja, irgendwo schon. Andererseits haben wir natürlich auch die große Chance, uns ein bisschen ein Polster aufzubauen. Dass das Spiel heute wichtig ist für beide Mannschaften, ist, glaube ich, klar. Von daher kann man sich auf ein intensives Spiel freuen.“
… zum Ausfall von Avdullahu (vor dem Spiel): „Leon ist ein hervorragender Spieler und natürlich sehr, sehr wichtig für unsere Mannschaft. Aber ich glaube, wir haben genug Qualität, um auch so einen Ausfall zu kompensieren.“
Sky Experte Martin Harnik ...
... zur Hoffenheimer Niederlage: „Das Größte ist sicherlich, dass man nach den ersten beiden Gegentoren so auseinanderfällt und sich im Grunde genommen nicht mehr richtig aufraffen kann. Die erste Halbzeit war schon wirklich sehr, sehr hart. In der zweiten Halbzeit war es etwas besser, eher Schadensbegrenzung, aber offensiv war fast nichts zu sehen. Hoffenheim hat nach der guten ersten Viertelstunde komplett den Faden verloren.“
... zur Aufarbeitung bei der TSG: „Ein gesunder Mittelweg ist das Richtige. Jetzt einfach nur den Mantel des Schweigens drüberzuwerfen, ist zu einfach und entspricht auch nicht dem Profil von Christian Ilzer. Es ist wichtig, die Gründe zu suchen und den Finger in die Wunde zu legen, vor allem bei diesen Gegentoren, weil die teilweise viel zu einfach gefallen sind.“
... zur Aussagekraft des Leipziger Sieges: „Das war schon ein Statement zum Potenzial, das Leipzig definitiv in dieser Mannschaft hat. Aber man darf eine Partie jetzt auch nicht zu hoch hängen. Beide Mannschaften kamen nicht aus ihrer besten Phase. Leipzig konnte sich heute freischwimmen und hat wieder ein ganz dickes Wort um die Champions-League-Plätze mitzureden.“
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