Fußball

TSG-Coach Ilzer blickt auf die Champions League: „Können ins ganz obere Regal greifen“

Karazor zur Königsklasse: „Das wäre die Krönung für unsere Saison“ - Göttlich zum Schlusssprint im Abstiegskampf: „Wir rappeln uns jede Woche auf“ - Raum will Saison durch CL-Quali vergolden: „Das ist auf jeden Fall der Plan“ - Hamann zu Riera: „Da hat man sich in Frankfurt ziemlich vergaloppiert“

Unterföhring, 09.05.2026

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) zur Sehnsucht nach der Champions League: „Groß natürlich. Wir haben dieses Jahr sehr genossen. Es war stark. Wir haben es leider ganz knapp verpasst, in dem Wettbewerb noch weiterzugehen. Das wäre sicher das nächste Ziel. Aber jetzt wollen wir es erst mal erreichen.“

 

Ermedin Demirovic (VfB Stuttgart) ...

… zum engen Rennen um die Champions League: „Ich glaube, es ist eine Motivation. Für neutrale Zuschauer ist es natürlich spannend, wenn da oben alle punktgleich sind. Für uns wäre es schöner, wenn es schon sicher wäre. Trotzdem freuen wir uns auf diese Aufgabe, kurz vor Schluss noch mal diese Spannung zu haben. Das ist immer etwas Interessantes.“

… zum direkten Duell mit Leverkusen: „Wir müssen einfach unserem Spiel treu bleiben und unser Spiel auf den Platz bekommen. Wenn wir zu Hause vor unseren eigenen Fans diese Energie auf den Platz bringen, die wir gegen Hoffenheim nach der Roten Karte hatten, dann haben wir einige Spieler, die wir heute in Szene setzen können. Wenn Dennis und ich auf dem Platz sind, erwarten wir natürlich viel von uns selbst.“

 

Atakan Karazor (VfB Stuttgart) ...

… zu seiner Sperre: „Das tut weh, dass ich die Jungs nicht auf dem Platz unterstützen kann. Vor dem Spiel bin ich immer sehr ruhig, auch in der Kabine. Aber jetzt ist die Anspannung schon hoch, weil ich nicht mitwirken oder mithelfen kann.“

… zu seiner Rolle als Kapitän trotz Sperre: „Die Woche war für mich nicht Urlaub machen oder Pause nehmen, sondern ganz nah an der Mannschaft zu sein und im Training Energie zu geben. Ich hatte auch ein bisschen Zeit für mich selbst, weil ich ein, zwei Probleme aus den letzten Spielen hatte. Aber mir war wichtig, in den Trainings dabei zu sein.“

… zur Bedeutung der Champions League: „Das wäre die Krönung für unsere Saison. Wir sind im DFB-Pokalfinale, europäisch spielen wir sowieso. Aber die Krönung wäre es schon, nächstes Jahr in der Champions League spielen zu dürfen. Trotz allem bin ich stolz auf den Weg, den wir diese Saison gegangen sind. Wir als Mannschaft kriegen die Nebengeräusche immer mit. Dafür, dass wir teilweise so schlecht gemacht wurden, stehen wir trotzdem sehr, sehr gut da. Die Champions League wollen wir auf jeden Fall erreichen, weil das ein unglaublicher Bonus für uns als Mannschaft wäre.“

 

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) zum Duell mit Stuttgart: „Wir haben gegen Leipzig gespielt und jetzt ist es das zweite Spiel. Aber es ist schön. Wir haben in den letzten fünf Bundesliga-Runden sieben Punkte mehr geholt als unser Gegner Stuttgart. Deswegen sind wir in einer guten Position. Wir müssen alles machen, um einen Sieg zu holen und noch einen dritten Matchball zu haben.“

 

Christian Ilzer (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) zum Champions-League-Rennen: „Jetzt sind wir auf das Ziel zugerannt. Wir haben zwei Spiele vor uns. Wir können ins ganz obere Regal greifen, und das wollen wir jetzt auch realisieren. Dafür brauchen wir einfach geile Leistungen. Klar wäre das sehr cool. Aber dafür haben wir noch ein Stück zu gehen. Wir brauchen nicht zu weit in die Zukunft blicken, weil es am Ende gilt, dieses eine Ticket zu lösen. Es gibt auch noch andere Mitstreiter. Freiwillig werden wir es nicht hergeben.“

 

Wouter Burger (TSG 1899 Hoffenheim) ...

… zum engen Rennen um die Champions League: „Wir müssen uns nur auf unser eigenes Spiel fokussieren. Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Natürlich wissen wir alle, was das beste Ergebnis für uns wäre. Wir hoffen auf das Beste für uns, aber wir müssen einfach gewinnen. Damit müssen wir anfangen.“

… zum Spiel gegen Werder Bremen: „In dieser Phase der Saison ist kein Gegner ein einfacher Gegner. Bremen hat auch noch alles, wofür sie kämpfen. Sie müssen noch Punkte holen. Wir müssen ein besseres Spiel machen als letzte Woche, einfach die Tore schießen, und dann kann es ein sehr gutes Spiel werden.“

 

David Raum (Kapitän RB Leipzig) ...

… zur möglichen Champions-League-Qualifikation: „Das ist auf jeden Fall der Plan. Wir haben es in der eigenen Hand, zu Hause in unserem Stadion. Das ist der Plan, das haben wir vor. Darüber freuen wir uns auch, wenn wir es am Ende schaffen.“

… zur Niederlage gegen Leverkusen: „Man muss sagen: So, wie Leverkusen letzte Woche gegen uns gespielt hat, war das top. Das ist eine Klasse-Mannschaft. Sie mussten gewinnen und haben ein super Spiel gezeigt. Bei uns hat nicht alles funktioniert, nicht jeder Ablauf. Wir waren auch nicht griffig genug, haben es nicht genug gewollt. Aber heute sind wir guter Dinge und haben richtig Bock.“

… zu seinen Leistenproblemen: „Ich bin auf jeden Fall bereit, von Anfang an zu spielen. Die Leiste funktioniert wieder. Die Pause war wichtig, dass ich sie genommen habe. Ich habe mich die Woche über so gut es geht fit gemacht und will heute der Mannschaft helfen, die Ziele zu erreichen.“

 

Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...

… zur schwierigen Lage im Abstiegskampf: „Es tut weh und klar stellt man sich dann auch der Situation. Es gilt trotzdem immer wieder aufzustehen. Die Situation ist nicht toll, das wissen wir alle. Vor allem die letzten zwei Spiele müssen wir besser machen. Heute geht es gegen einen starken Gegner, aber auch hier wollen wir uns nicht verstecken. Wir wollen mutig sein.“

… zu den Ausfällen in der Defensive: „Hauke Wahl hat Magenprobleme gehabt und kam teilweise von der Toilette nicht mehr runter. Das ist bitter. Das Gleiche gilt für David, der ihn ersetzt hätte. Adam war vor zwei Tagen schon raus. Da bricht komplett eine Kette weg.“

… zur Rolle als Jäger: „Der Relegationsplatz, den wir lange innehatten, ist jetzt weg. Von daher suchst du eine andere Herangehensweise und sagst: Jetzt sind wir dahinter, jetzt jagen wir halt. Das ist nichts Schlimmes. Jäger zu sein, kann auch etwas Schönes sein. Du musst mit dem Druck umgehen können.“

 

Oke Göttlich (Präsident FC St. Pauli) ...

… zur Chance auf eine Überraschung in Leipzig: „Wir rappeln uns jede Woche auf. Wir wollen alles für diese Fans tun, die hier schon eine Stunde vor dem Spiel unfassbare Stimmung machen. Natürlich hinterlässt es erst mal eine Narbe, wenn man in den letzten zwei Spielen keine guten Leistungen zeigt. Aber wir wussten in dieser Saison, worauf es ankommt. Wir wollen uns fokussieren, alles raushauen und am letzten Spieltag unsere Chance nutzen.“

… zur Unterstützung der Fans: „Ich rechne mit total bedingungsloser Unterstützung. Ich finde es auch gut, wenn Leute am Millerntor sagen: Wir haben uns in den letzten zehn Jahren auf den Weg gemacht, auch sportlich erfolgreich sein zu wollen. Das heißt im Kerngeschäft Profifußball auch mal Ergebnisse zu erzielen. Wir sind 15 Jahre nicht mehr abgestiegen, wir sind gerade Vorletzter. Wir wollen auch im 16. Jahr nicht absteigen, und deshalb hauen wir alles raus.“

… zur Ausgangslage: „Es ist jetzt einfach die Ansetzung. Wir spielen unsere Spiele. Natürlich ist es doof, dass unsere gesamte Achse über die Saison versetzt immer wieder verletzt gewesen ist. Aber es bietet die Chance für andere, sich zu zeigen. Wir müssen sagen: Du bist jetzt auf dem Feld, du nutzt jetzt deine Chance.“

… zum Blick auf Wolfsburg: „Nein, heute geht es darum, vor sehr vielen prominenten Gästen bei RB Leipzig zu spielen. Alle sind da, wollen zehn Jahre Bundesliga feiern mit einem Sondertrikot. Ich sage mal so: Wir haben schon Lust, ein bisschen ärgern zu wollen.“

… zur Amokfahrt in Leipzig: „Es ist erst mal wichtig, was die Fans in Leipzig zeigen, auch gemeinsam zu trauern. Es ist immer schwerwiegend, wenn solche menschlichen Tragödien passieren. Wir hatten Kontakt zwischen den Verantwortlichen und haben uns darauf geeinigt, dass wir natürlich auch unsere Solidarität und unsere Trauer zeigen.“

 

Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball Werder Bremen) ...

… zum Klassenerhalt: „Raus aus dem Kopf ist noch nichts. Wir brauchen noch einen Punkt. Das Entscheidende ist, dass wir alles für diesen Punkt tun. Wir haben gegen den HSV gewonnen, dann in Stuttgart einen Punkt geholt, das gibt einem ein gutes Gefühl. Letzte Woche verlierst du zu Hause gegen Augsburg, das gibt dir ein schlechtes Gefühl, weil sich die Situation nicht verändert hat. Wir haben den Anspruch, das mit eigenen Mitteln zu schaffen. Wir sollten uns auf keinen Fall auf die anderen Plätze verlassen.“

… zu Salim Musah: „Zunächst einmal hat er es sich verdient. Durch gute Trainingsleistungen in den letzten Wochen, aber auch in den Spielen, in denen er reingekommen ist. Da hat er Akzente gesetzt. Gerade letzte Woche hatte er eine gute Intensität drin und hat noch mal eine andere Dynamik ins Spiel gebracht. Das ist das, was wir uns heute auch wünschen. Wir müssen vorsichtig sein, es ist ein junger Spieler. Wir können aber überzeugt davon sein, dass er unangenehm sein wird.“

… zur Aufarbeitung der Saison: „Wir sind alle unzufrieden, das ist ganz klar. Wir können aus dieser Saison nicht rausgehen und sagen, es ist alles rund gelaufen. Wir befinden uns schon in der Analyse. Jeder Einzelne muss sich hinterfragen und wir müssen schauen, was schiefgelaufen ist. Das werden wir klar und deutlich ansprechen.“

 

Sky Experte Didi Hamann ...

… zum Europa-League-Finale des SC Freiburg: „In 90 Minuten kann alles passieren. Aston Villa ist natürlich eine sehr gute Mannschaft, die in England unter den ersten Fünf steht. Aber die Freiburger brauchen sich vor niemandem zu verstecken. Sie stehen zu Recht da, das haben sie sich verdient. In 90 Minuten ist alles drin, und am Ende steht ein Riesenpreis: ein Platz in der Königsklasse.“

… zum BVB und Niko Kovac: „Sie haben jetzt 70 Punkte, das hat schon öfters zur Meisterschaft gereicht. Was Kovac aus der Truppe herausgeholt hat, ist herausragend. Jetzt müssen sie schauen, dass sie in der Kreativabteilung etwas tun. Das ist der Bereich, in dem sie etwas machen müssen: Spieler holen, die mal aus dem Nichts eine Torchance kreieren können.“

… zur Zukunft von Albert Riera: „Ich halte es für ausgeschlossen, dass er nächste Saison noch da ist. Jetzt werden sie wahrscheinlich nichts mehr machen, weil sie es eh nicht mehr in der eigenen Hand haben. Aber da hat man sich in Frankfurt mit ihm ziemlich vergaloppiert.“

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