Brandt zu seinen letzten Heimspielen: „Nicht auf einer Abschiedstournee“ - Andrich zu den Top Vier: „Wir haben es in der eigenen Hand“ - Nicolas zum Abstiegskampf: „Die 30 Punkte werden nicht reichen“ - Streich zum Abstiegskampf: „Für Heidenheim habe ich fast mehr Hoffnung als für Wolfsburg“
Unterföhring, 11.04.2026
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 29. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Julian Brandt (Borussia Dortmund) ...
… zur Niederlage: „Grundsätzlich macht es natürlich keinen Spaß, Spiele zu verlieren. Trotzdem muss man, wenn man es fußballerisch einordnet, schon sagen, dass Leverkusen das verdient gewonnen hat.“
… zur Stimmung im Stadion: „Solche Dinge bekommt man natürlich mit. Und wenn man dann im Nachhinein die Details erfährt, ist es absolut nachvollziehbar, dass beide Fanlager die Stimmung eingestellt haben. Dieses Stadion kann hier natürlich eine Menge Kraft entfachen, aber wir können auch unter solchen Voraussetzungen ein Spiel gewinnen. Grundsätzlich hat heute aber die Mannschaft gewonnen, die flüssiger und zielstrebiger Fußball gespielt hat.“
… zu seinem baldigen Abschied aus Dortmund: „Ganz ehrlich: So sentimental bin ich gar nicht. Irgendwann spürt man sicherlich ein bisschen Wehmut, aber ich fühle mich jetzt nicht auf irgendeiner Abschiedsreise oder auf einer Abschiedstournee. Mir macht es Spaß, hier zu spielen, mir macht es Spaß, in anderen Stadien zu spielen, mir macht es grundsätzlich Spaß, diesen Beruf auszuüben, solange ich fit bin. Am Ende geht im Leben irgendwann alles einmal zu Ende. Das sind alles Jungs, mit denen ich gerne den Platz teile. Aber ich bin hier vor sieben Jahren hingekommen und von den Spielern, die damals da waren, ist heute gar keiner mehr hier. Daran merkst du ja, wie sich alles immer wieder verändert und wandelt. Deswegen wird es beim letzten Mal sicher noch einmal ein bisschen Gänsehaut geben, aber grundsätzlich freue ich mich auf alles, was kommt. Ich bin mir sicher, dass dieser Verein in guten Händen ist und mit guten Spielern aufgestellt ist.“
… zu seiner Zukunft: „Lass dich überraschen. Es gibt viele Ideen, nicht jede Idee ist gut, aber es gibt viele Ideen. Man muss das auch nicht überstürzen. Wir nähern uns jetzt langsam dem Saisonende, aber wir haben noch wichtige Spiele vor uns. Es wäre dem Verein auch nicht gerecht, jetzt auf einmal überall Gespräche zu führen. Das muss man sauber beenden, und dann hat man genug Zeit, sich Gedanken zu machen, wie es weitergeht. Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen.“
… zu einem möglichen Verbleib in der Bundesliga: „Grundsätzlich würde ich gar nichts ausschließen. Aber es gibt schon Dinge, die ich bevorzuge, und es gibt Dinge, die ich mir zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht vorstellen kann. Wie gesagt: Es gibt ein, zwei Gedanken, aber alles der Reihe nach.“
Robert Andrich (Kapitän & Torschütze Bayer 04 Leverkusen) ...
… zum Tor: „Ich hatte gar nicht das Gefühl, dass der Ball so schnell war, aber es war natürlich ein schönes Tor. Viele dachten vielleicht, den kann er eigentlich halten, aber er war schon sehr scharf und sehr platziert. Gregor hat mich nach dem Spiel auch gelobt und ich glaube, wenn ein Torhüter dich lobt, dann ist er schwierig zu halten.“
… zur Defensivleistung: „Wir haben immer ein bisschen das Gefühl, dass wir uns gegen Mannschaften, gegen die wir den Ball eigentlich häufiger haben sollten, zu wenig auf die Defensive konzentrieren. Gegen Mannschaften, bei denen wir wissen, dass sie auch mal mehr den Ball haben können, sind wir in der Konzentration besser, stehen kompakter und spielen meiner Meinung nach auch besser. Die Kunst ist es, auch gegen Mannschaften, die nicht so stark mit dem Ball sind, Phasen zu haben, in denen man kompakt verteidigt. Das haben wir in den letzten Wochen, vor allem in Wolfsburg, nicht gut gemacht, weil wir sehr große Räume zugelassen haben. Heute haben wir es, bis auf die ersten 15 Minuten, sehr gut gemacht.“
… zur Bedeutung des Sieges im Rennen um die Champions League: „Im Grunde genommen sind wir hergefahren, um erst einmal etwas mitzunehmen. Aber natürlich geht es nur mit Dreiern, wenn du noch in die Top Vier kommen willst. Ohne das wird es unmöglich. Jetzt haben wir zwei Spiele hintereinander gewonnen und sind schon einen Platz geklettert. Die Mannschaften wissen, dass wir hinten dran sind und dass wir kommen werden. Wir haben beide noch vor uns liegenden Teams im direkten Duell. Also wir haben es schon noch in der eigenen Hand, aber wir müssen weiter liefern.“
… zu den Zielen in Liga und Pokal: „Ziel Nummer eins muss es sein, als Bayer Leverkusen in die Champions League zu kommen. Und das geht nur über Siege. Dazwischen haben wir noch das Bayern-Spiel zu Hause, wo auch alles möglich ist bei uns. Da werden wir versuchen, alles rauszuhauen.“
… zur Rechnung mit dem fünften Platz: „Wir sind natürlich auch informiert, das gehört auch dazu. Aber wir gehen erst einmal über Platz vier.“
Haris Tabakovic (Borussia Mönchengladbach) …
… zur Niederlage: „Natürlich ist es sehr bitter. Man muss trotzdem sagen, dass Moritz der überragende Mann war. Es hätte viel früher 2:0 oder 3:0 stehen können. Wir hatten auch ein paar sehr gute Torchancen, die machen wir nicht. Wir haben gekämpft und versucht, am Ende den Lucky Punch zu haben. Daher ist es sehr bitter, wenn man am Ende das 0:1 kriegt.“
… zu seiner Zukunft: „Rouven hat letzte Woche schon genug zu den Medien gesagt. Man weiß, wie die Situation ist. Da gibt es für mich nicht viel mehr zu sagen.“
Moritz Nicolas (Torwart Borussia Mönchengladbach) …
… zu seiner Leistung: „Ich versuche, mich auf mein Spiel zu fokussieren und der Mannschaft zu helfen. Am Ende bin ich enttäuscht, dass wir nichts mitgenommen haben.“
… zum Abstiegskampf: „Wir müssen auf jeden Fall noch Punkte holen. Die 30 Punkte, die wir jetzt haben, werden nicht reichen. Daher wäre es sehr wichtig gewesen, diesen Punkt mitzunehmen, wenn es auch nicht verdient gewesen wäre. Wir brauchen einfach Punkte.“
Christoph Baumgartner (RB Leipzig) zu Torschütze Diomande: „Er ist ein außergewöhnlicher Spieler mit Weltklassepotenzial, das haben wir schon oft genug gesehen. Er schafft es auch immer wieder, das kontinuierlich abzurufen, was für sein Alter beeindruckend ist. Er arbeitet darüber hinaus sehr viel für die Mannschaft, was besonders ist. Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben. Dann ist es auch kein Zufall, dass er das Tor macht.“
David Raum (Kapitän RB Leipzig) zum Sieg: „Wir hatten einen Chancenwucher. Für den neutralen Zuschauer war es ein sehr gutes Spiel, für RB-Leipzig-Fans war es ein Zitterspiel. Trotzdem ist es brutal, was wir uns für Chancen herausspielen. Der Torwart von Gladbach war auch stark. Trotzdem bin ich happy damit, was wir auf dem Platz gezeigt haben. Wir verteidigen es am Ende gut weg, Yan macht die Kiste und wir freuen uns alle gemeinsam über den hart erkämpften Heimsieg. So Siege können etwas auslösen. Wir sind alle mega glücklich, dass es für drei Punkte gereicht hat.“
Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg) zur verpassten Großchance: „Natürlich macht das was mit der Mannschaft, wenn sie sieht, dass wir da wegrutschen in der Szene, wo er nur ins leere Tor schießen muss. Das ist natürlich bitter in dem Moment für alle. Das wäre wahrscheinlich der Moment gewesen, an dem wir uns alle für dieses Spiel hochziehen können. Dann kriegst du mit der nächsten Aktion das 0:1. Das ist in unserer Situation so, das macht etwas mit der Mannschaft.“
Pirmin Schwegler (Sportdirektor VfL Wolfsburg) ...
… zur Niederlage: „Ich finde es im ersten Moment ein bisschen schwer einzuordnen. Wir hatten schon einige Chancen, aber waren dann doch nicht zwingend genug. Wir schenken die Tore viel zu leicht her. Wir kassieren einfach zu viele Gegentore. In der zweiten Halbzeit kommen wir eigentlich gut raus. Wenn das 1:2 früher fällt, dann schwimmt die Eintracht vielleicht noch einmal. Aber im Moment soll es irgendwie nicht sein.“
… zur verpassten Großchance: „Das ist ein bisschen sinnbildlich. Heute sind wir hingefallen, aber es gibt nur eine Option: wieder aufzustehen. Natürlich wird das von Woche zu Woche schwerer, weil es viele Rückschläge gibt. Aber wir haben keine andere Wahl, als wieder aufzustehen und nächste Woche erneut um drei Punkte zu kämpfen.“
… zum Umgang mit der Situation: „Das fällt im ersten Moment allen schwer. Aber es hilft nichts, sich komplett einzugraben. Heute wird es wieder wehtun, es wird wieder eine kurze Nacht. Und trotzdem werden wir weiterarbeiten, auch wenn es heute und morgen noch wehtut. Dann müssen wir die Köpfe wieder hochnehmen, die Jungs aufrichten und wieder für den Sieg kämpfen. Ich habe immer noch das Gefühl: Wenn dieser eine Sieg kommt, dann kann sich wieder etwas drehen.“
… zu den anderen Ergebnissen: „Das interessiert mich gerade 0,0. Wir wollen und müssen unsere Spiele gewinnen. Darauf liegt unser ganzer Fokus.“
Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg) …
… zur Niederlage: „Uns hat ein bisschen das Glück gefehlt. Bei einer Situation rutsche ich weg, der Ball liegt einen Meter vorm Tor und ich brauche nur einschieben. Dann gab es mehrere Aktionen, wo nur ein Stück gefehlt hat, und das hat man einfach gesehen. So verliert man leider das Spiel und weiß gar nicht, wie und warum. Die Chancen waren da, dass man was mitnimmt und leider hat man es nicht gemacht.“
… zur verpassten Großchance: „Ich bin ein Typ, der da nicht so lange drüber nachdenkt. Ich habe direkt wieder alles reingeworfen und weitergemacht. Es waren dann noch mehrere Chancen für mich und die anderen da. Das Tor kommt dann etwas zu spät. In der zweiten Halbzeit waren wir schon am Drücker und wenn wir früher das Tor machen, sieht das Spiel anders aus.“
Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) zum Sieg: „Wir haben in der ersten Halbzeit wirklich dominiert, aber auch ein bisschen Glück gehabt: Wir kriegen zwei Riesenchancen gegen uns im Spielaufbau. In der zweiten Halbzeit haben wir es irgendwie über die Zeit gerettet. Wir waren nicht mehr so aktiv und haben uns nicht mehr so sehr getraut, nach vorne zu spielen. Vielleicht auch wegen der letzten Wochen, weil wir wussten, dass wir nach Führungen immer wieder Probleme hatten. Hauptsache drei Punkte am Ende.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) …
… zum Ende der sieglosen Serie: „Wir wissen alle um unsere Situation. Wir beschreiben es so, wie es ist, und beschreiben nicht drum herum. Man muss nur nach außen schauen: Alle haben danach gelechzt, mal wieder einen Sieg zu feiern. Natürlich wir, die jeden Tag dafür arbeiten, genau so. Mich freut es einfach für die Fans, das Stadion und den gesamten Verein. Es tut gut.“
… zur Frage, ob die Mannschaft mal Druck ablassen könnte: „Wir haben mehrere Toiletten, da können sie gerne draufgehen.“
Mathias Honsak (Doppeltorschütze 1. FC Heidenheim) zu seinen ersten Saisontoren: „Das ist Fußball. Manchmal läuft es, manchmal eher weniger und manchmal musst du dich reinbeißen. Ich habe lange darauf gewartet. Ich sage es mal so: Besser spät als nie. Mich freut es, dass ich mit einem Doppelpack – meinen ersten zwei Toren der Saison – meiner Mannschaft zum Sieg verhelfen konnte.“
Rani Khedira (Kapitän 1. FC Union Berlin) zur Niederlage: „Die ersten fünf Minuten haben wir es gut hinbekommen, danach war es ein desolater Auftritt. Es ist schwierig, jetzt eine Antwort dafür parat zu haben. Die 85 Minuten danach waren einfach eine Frechheit, was wir angeboten haben. Dementsprechend haben wir verdient verloren.“
Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zum Leverkusener Sieg gegen Dortmund: „Es war verdient. Sie waren spielerisch die bessere Mannschaft und haben gezeigt, was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt. Ihre vielen jungen Spieler werden nur besser, aber sie haben das in den letzten Wochen zu selten gezeigt. Sie sind nicht gut genug, um mit 70 oder 80 Prozent Spiele zu gewinnen. Gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel denken sie oft, dass sie das spielerisch lösen können, aber du musst dir das Recht erarbeiten, Fußball spielen zu können. Wenn sie so spielen, traue ich ihnen die Champions League zu.“
… zur Niederlage der Gladbacher in Leipzig: „Es muss schon 0:2 oder 0:3 stehen, bevor sie fünf Minuten vor Ende die Chance haben. In Leipzig kann man verlieren, das ist eine Mannschaft, die gut in Form ist. Es hätte höher ausfallen können, Nicolas hat herausragend gehalten. Sie haben im Abstiegskampf ein kleines Polster und da ist ein guter Torwart ein Trumpf, da du nicht jede Woche gegen Leipzig spielst. Ich glaube, dass sie die Punkte holen werden. Wenn du fünf Spieltage vor Schluss unten drinstehst, wird der Druck nicht weniger. Der Druck ist bei so einem Traditionsverein ungleich höher.“
… zur verpassten Großchance von Wolfsburg: „Die guten Mannschaften finden Wege, um Spiele zu gewinnen, die schlechten Mannschaften finden Wege, um Spiele zu verlieren. Es ist nicht gesagt, dass wenn sie 1:0 in Führung gehen, sie das Spiel gewinnen. Sie haben schon 31 Punkte nach Führung verloren. Aber natürlich war das zu dem Zeitpunkt unheimlich bitter. Du wusstest fast schon, was danach passiert.“
… zu den Chancen von Heidenheim und Wolfsburg auf den Klassenerhalt: „Ich glaube, dass beide es nicht packen. St. Pauli wird noch vier, fünf Punkte holen. Da müssen sie auf 30 Punkte kommen. Zumindest haben sie sich eine Chance gegeben. Wenn du so lange kein Spiel gewinnst und dann gewinnst du eins, kann das Wunder in der Mannschaft bewirken. Es kann immer alles passieren, aber ich glaube, dass die beiden unten absteigen und St. Pauli 16. wird.“
Sky Experte Christian Streich ...
... zur Chance von Heidenheim auf den Klassenerhalt: „Ich sage ja. Weil Heidenheim eben Heidenheim ist. Für Heidenheim habe ich fast mehr Hoffnung als für Wolfsburg. Heidenheim kennt diese Situation ein Stück weit. Sie sind klar und die Struktur ist klar. Ich sage, dass Heidenheim noch nicht abgestiegen ist.“
… zu Brandt: „Er wurde oft kritisiert, ich habe, als er jünger war, mir innerlich auch häufig gedacht, dass ein paar Schritte mehr möglich wären. Dann ging er nach Dortmund und ich habe eine tolle Entwicklung gesehen. Er hat dort total tolle Jahre gehabt, hat toll für die Mannschaft gearbeitet. Das kam mir echt zu kurz.“
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