Fußball

BVB-Coach Kovac zur Champions-League-Qualifikation: „Hatte ich mir drei Spieltage vor Schluss gewünscht“

Thioune will auch in der kommenden Saison Werder-Coach bleiben: „Bin gekommen, um zu bleiben“ - Stuttgart lässt im Rennen um die Champions League federn: „Glücklich sind wir natürlich nicht“ - DAZN-Experte Schweinsteiger zu Bremens Remis: „Dieser Punkt kann Gold wert sein“

Berlin/München, 26.04.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen VfB Stuttgart gegen SV Werder Bremen (1:1) sowie Borussia Dortmund gegen SC Freiburg (4:0) am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

 

Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...

… zum Sieg: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir den Ball sehr gut laufen lassen. Wir haben es geschafft, die Linien zu überspielen. Wenn du zwei Linien überspielst, hast du die Möglichkeit, fünf gegen vier zu spielen. Das haben wir sehr gut ausgespielt. Heute hat es mir sehr gut gefallen, ich denke auch den Zuschauern.“

… zum 1000. Bundesliga-Heimspiel des BVB: „Das haben mir die Jungs dann auch noch einmal gesagt, dass heute das 1000. Heimspiel stattfand. Das sollte man gewinnen. Das haben wir heute, denke ich, auch eindrucksvoll gewonnen.“

… zur Qualifikation zur Champions League: „Heute haben wir die Champions League fix gemacht und das ist drei Spieltage vor Ende das, was ich mir gewünscht hatte.“

… zum Applaus für Samuele Inacio: „Zu Recht. Ich denke, der kleine 18-Jährige hat heute einen tollen Einstand von Beginn an gehabt. Er hat das richtig gut gemacht. Er ist technisch so versiert, hatte selbst Riesenchance und hat das zweite Tor auch mit aufgelegt. Toll, der Junge wird uns noch Spaß machen. Das ist ein Riesentalent.“

… zu den letzten Saisonwochen: „Wir sind Sportler und Sportler wollen immer gewinnen. Wir können und wollen auch nicht laufen lassen, denn wir können uns noch richtig schön verabschieden. Wir haben noch Ziele, wir können noch einige Punkte machen. Die 76 vollzumachen, wäre schön. Das wird wahrscheinlich schwierig, weil die anderen Mannschaften auch noch Punkte brauchen. Aber weiter, weiter. Aufhören gibt es nicht. Wir sind Profis und Profis müssen hart arbeiten bis zum Saisonende.“

… zum Signal Iduna Park (vor dem Spiel): „Die Atmosphäre. 80.000 – wenn alle in Schwarz-Gelb gekleidet sind, bringt das Energie mit, das bringt Stimmung. Das ist das, wofür wir leben als Sportler und Zuschauer: Emotionen. Dieses Stadion hat ganz große Emotionen.“

… zu den Gründen für die jüngsten Niederlagen (vor dem Spiel): „Wir hatten gegen Leverkusen und Hoffenheim ausgeglichene Spiele, aber das Spielglück nicht auf unserer Seite. Wir waren in der ersten Halbzeit in Hoffenheim nicht so da, wie wir es hätten sein müssen, um das Spiel zu gewinnen. Wir müssen uns steigern. Wir hatten einige gute Sachen, die müssen wir heute zeigen. Die, die nicht gut waren, müssen wir ausmerzen, damit wir nichts zulassen.“

… zur Bedeutung des Freiburg-Spiels (vor dem Spiel): „Wir sind noch nicht Zweiter und wir sind auch noch nicht in der Champions League. Wir können mit einem Sieg heute die Champions League klarmachen. Das ist unser Ziel. Wir müssen das erreichen, damit wir entspannter in die nächsten drei Spiele gehen können.“

… zu Samuele Inacio (vor dem Spiel): „Samuele ist ein unbekümmerter junger Mann, der wirklich ein toller Fußballer ist. Das hat er in seiner U-Nationalmannschaft bewiesen, das hat er bei der U17-WM bewiesen. Ich erwarte mir heute im Heimspiel, es gibt nichts Schöneres, dass er das zeigt. Sein Kollege Luca hat schon erfahren, von Beginn an spielen zu dürfen. Er kann so viel, das zeigt er tagtäglich im Training. Vielleicht erzielt er auch ein Tor.“

 

Marcel Sabitzer (Borussia Dortmund) ...

… zum Dortmunder Auftritt: „Wir haben es vor dem Spiel angesprochen, dass Freiburg am Donnerstag ein schweres Spiel hatte. Wir wissen es aus eigener Erfahrung: Wenn du unter der Woche spielst, musst du in den ersten zehn, 15, 20 Minuten erst einmal reinkommen. Das haben wir ausgenutzt. Die ersten 20, 30 Minuten haben wir sehr gut gespielt, direkt zwei, drei Tore gemacht, und hinten raus war es auch in der Höhe absolut verdient.“

… zur Reaktion nach zwei Niederlagen: „Wir haben die ganze Woche sehr konzentriert und sehr fokussiert trainiert, hatten viel Spiel mit Ball. Ich denke, das hat man auch gesehen, dass wir den Ball gut laufen lassen und schöne Tore erzielt haben. Zwei Niederlagen in Folge hatten wir noch nicht. Das mussten wir heute auf jeden Fall besser machen. Energie und Schärfe waren heute richtig auf den Punkt, und dann gewinnst du so ein Spiel zu Hause auch mal 4:0.“

… zur Motivation auf die mögliche Vize-Meisterschaft: „Natürlich. Es ist jetzt nicht der ganz große Druck da, das ist einfach so. Trotzdem ist das unser Anspruch, dass wir Nummer zwei, im schlechtesten Fall, in der Liga sein wollen. Das ist der Auftrag und das ist in den nächsten drei Spielen das Wichtige.“

 

Maximilian Beier (Torschütze Borussia Dortmund) ...

… zu seinem Treffer: „Ich habe mich erst einmal auf den Kontakt fokussiert. Dann hatte ich nicht viele Optionen: ob ich kurz gehe oder lang. Ich habe nicht viel überlegt. Lange Ecke, einfach durchziehen und das Ding reinmachen.“

… zur Reaktion auf die letzten Wochen: „Wir hatten jetzt zwei nicht so schöne Wochen und haben gesagt, wir wollen mit Vollgas reingehen. In der ersten Halbzeit genauso wie in der zweiten Halbzeit. Einfach Vollpower geben, und das haben wir getan und uns dafür auch belohnt.“

… zur Champions-League-Qualifikation: „Natürlich wollen wir jetzt den zweiten Platz fix machen. Jetzt haben wir die Champions League im 1000. Heimspiel fix gemacht. Das ist natürlich ein sehr schönes Gefühl. Wenn die Sonne scheint und man sich für die Champions League qualifiziert, fühlt sich das einfach gut an. Es ist auch wichtig für die nächste Saison.“

 

Julian Brandt (Borussia Dortmund) zu seinen Erinnerungen an den Signal Iduna Park (vor dem Spiel): „Da sind tatsächlich relativ viele dabei. Teilweise als Spieler, aber auch als neutraler Zuschauer vor der Zeit in Dortmund. Aber eines der Spiele, an die ich mich immer gern erinnere, ist tatsächlich das Spiel zu Hause gegen Inter Mailand, das wir in der Gruppenphase hatten. Das war ein extremes Aufholspiel und eine wahnsinnige Stimmung hier im Stadion.“

 

Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...

… zur ersten Halbzeit: „Es gab immer wieder Momente, in denen wir es versucht haben und in denen es okay war. In der Summe war es aber definitiv zu wenig. Entscheidender war, wie wir verteidigt haben. Das war vor allem bei den ersten beiden Toren nicht gut genug, wenn du gegen Borussia Dortmund spielst. Diese Tore waren zu einfach. Trotzdem ist es bemerkenswert nach dieser Woche, wie die Mannschaft dann mit dem 0:3 in die Halbzeit geht und danach wieder rauskommt. Für uns ist es wichtig, da jetzt einen großen, fetten Haken dranzumachen. Natürlich nehmen wir gewisse Dinge mit, die wir besser machen müssen. Wir haben jetzt im Idealfall noch dreieinhalb Wochen, sind auf Platz acht in der Liga, alles noch drin und haben international noch etwas vor. Von daher ist es wichtig, das abzuschütteln, was diese Woche war. Dann geht unser Weg weiter.“

… zu den besonderen Wochen für Freiburg: „Wir haben immer gesagt, wir wollen im Frühjahr noch international spielen. Jetzt ist das Frühjahr fast vorbei. Das sagt dann auch schon alles. Die Jungs haben sich das erarbeitet, das ist besonders. Aber es ist auch wichtig, diese Spiele nicht größer zu machen, als sie sind. Die Rahmenbedingungen sind besonders, man fühlt es einfach in der Stadt. Unsere Aufgabe ist es, die Jungs nach dieser Woche gut zu regenerieren, die Kräfte entsprechend wieder zu bündeln und nach dem freien Tag den Fokus total auf die nächste Aufgabe und das nächste Spiel zu richten. Das haben wir bisher ganz gut hinbekommen.“

… zur Verarbeitung des Pokal-Aus in Stuttgart (vor dem Spiel): „Den Freitag haben wir den Jungs gegönnt, um diese Enttäuschung auch zu verarbeiten. Aber genauso ist jetzt der Fokus auf die aktuellen Aufgaben gerichtet. Da haben wir in den nächsten Tagen sehr, sehr viel vor.“

… dazu, wie viel Raum für Enttäuschung erlaubt ist (vor dem Spiel): „Genau dieser eine Tag, den ich gerade angesprochen habe, das war gestern so. Das muss reichen. Und das spürt man auch. Es ist auch wichtig, so eine Enttäuschung, so einen Frust, so eine Trauer dann auch wirklich umzudrehen in Energie. Und das spüre ich auch wieder. Die Jungs, die hier sind, wissen genau, worum es geht. Wir haben ein großes Ziel in der Bundesliga, das ist Platz sieben. Und dafür kämpfen wir um jeden Punkt, um jedes Tor, das da eben auch entscheiden kann.“

 

Lucas Höler (SC Freiburg) ...

… zur Niederlage: „Man hat heute bei Dortmund gemerkt, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Sie hatten zwei Niederlagen in Folge und man hat gemerkt, dass sie mit einer extremen Wucht auf uns losgegangen sind. Bei uns hat irgendwie die Power gefehlt. Wir haben uns in der ersten Halbzeit leider erdrücken lassen und dann war das Spiel eigentlich schon vorbei. Lieber kriege ich einmal auf den Sack und versuche dann, die nächsten Spiele wieder positiv zu gestalten.“

… zur Belastung nach dem Pokalspiel: „Hier ist es natürlich auch immer geil zu spielen, aber der Spielverlauf war heute auch nicht auf unserer Seite. Klar, wir haben extrem viele Körner unter der Woche gelassen. Auch die letzten Wochen schon hatten wir viele englische Wochen. Dortmund war heute ausgeruht, das hat man gesehen. Trotzdem darf es keine Ausrede sein. Wir sind enttäuscht, es war keine gute Leistung von uns, aber wir müssen am Donnerstag einfach wieder Gas geben.“

… zum Blick nach vorne: „Wir haben jetzt ein absolutes Highlight vor der Brust. Dafür haben wir das ganze Jahr gearbeitet, das letzte Jahr auch. Da müssen wir dieses Spiel einfach ausblenden, auch das letzte Spiel. Wir können noch sehr, sehr viel erreichen, das wissen wir alle. Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln in den nächsten Tagen und dann am Donnerstag den Grundstein fürs Weiterkommen legen.“

 

Maximilian Eggestein (SC Freiburg) ...

… zur Spielidee: „Das hat man in der zweiten Halbzeit gesehen. Da fand ich es ganz gut. Wir wollten hoch rausgehen, Mann gegen Mann draufgehen, mutig sein und auch mit dem Ball eine Reaktion haben. In der ersten Halbzeit waren wir schnell im Rückstand. Dann waren wir auch nicht ganz mutig genug. Wir haben viele Bälle im letzten Drittel verloren, sind nicht zum Abschluss gekommen und das war dann nicht genug.“

… zur körperlichen und mentalen Belastung: „Jetzt haben wir nochmal einen Tag mehr und keine 120 Minuten. Das ist dann nochmal ein bisschen etwas anderes. Heute war es schwer. Wir haben viel durchrotiert, hatten natürlich zwei Auswärtsreisen hintereinander, die 120 Minuten am Donnerstag, und da war klar, dass es nicht so einfach wird. Ich fand, wir haben nach dem schnellen 0:3 eine ganz gute Reaktion gezeigt. Da haben wir uns nicht abschießen lassen. Insgesamt haben wir heute aber kein gutes Spiel gemacht und auch verdient verloren.“

… zum Kampf um Platz sieben: „Wir wollen möglichst viele Punkte aus den letzten drei Spielen holen. Wir haben davon noch zwei Heimspiele und wollen uns eine Situation erarbeiten, in der wir es selbst möglich machen können. Klar, Frankfurt ist jetzt mit einem besseren Torverhältnis vor uns, aber wir haben noch drei Spiele. Da wollen wir möglichst viele Punkte holen und dann schauen wir, wozu es am Ende reicht.“

 

Christian Günther (Kapitän SC Freiburg) ...

… zur aktuellen Saisonphase (vor dem Spiel): „Deshalb spielen wir Fußball: um zum einen in so schönen Stadien zu spielen und natürlich jetzt gerade in der Crunch-Time, wo es um viel geht, wo ein bisschen Druck da ist, wo es kitzelt. Das macht unglaublich Spaß.“

… zum 1000. Bundesliga-Heimspiel des BVB (vor dem Spiel): „Für den BVB war es immer relativ toll, wenn wir bis jetzt kamen. Ich glaube, es ist natürlich ein wahnsinnig großer Verein mit einer ganz, ganz großen Historie. Und tausend Heimspiele in der Bundesliga, das ist wirklich ein Wort. Da kann man einfach nur ein großes Lob an den Verein insgesamt aussprechen.“

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

… zum 1:1 gegen Werder Bremen: „Es ist okay, aber richtig glücklich sind wir darüber natürlich nicht. Es war klar, dass das Spiel schwierig wird und dann ist es nicht gut, wenn du früh in Rückstand gerätst. Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwergetan, hatten trotzdem eine gute Kopfballchance von Bilal und eine gute Chance von Tiago. Es war anspruchsvoll, wieder zurückzukommen, das haben wir aber geschafft und haben Druck aufgebaut. Wir mussten auch schauen, dass wir das Spiel nicht verlieren. Es ging darum, auf dem vierten Platz zu bleiben und das haben wir erreicht. Die Ausgangssituation ist immer noch eine gute. Aber natürlich wünschst du es dir, zu Hause gegen Bremen zu gewinnen.“

… zur aus seiner Sicht strittigen Szene vor dem 0:1: „Drei Minuten bevor wir das Tor kassieren haben wir Eckball und für mich ist das eine klare Elfmetersituation. Der Verteidiger hat keine Chance mehr, in irgendeiner Form einzugreifen, außer so. Das reicht für mich, um einen Elfmeter zu geben und dann gehst du möglicherweise in Führung. Ich wundere mich – gestern gibt es einen Handelfmeter, wo du dir einfach an den Kopf fasst. Es ist für mich eine bittere Szene.“

… zum direkten Duell mit Hoffenheim: „Wir haben drei wichtige Spiele. Deutlicher kann es ja kaum sein. Wir sind direkte Nachbarn in der Tabelle, sind vier Tore auseinander. Das ist ein schönes Spiel, da freuen wir uns drauf. Wir spielen das Spiel als Viertplatzierter und das ist eine riesige Chance, Hoffenheim wieder hinter uns zu lassen.“

… zur Übertragung der Pokal-Euphorie auf den Liga-Alltag (vor dem Spiel): „Es ist nicht wirklich Bundesliga-Alltag, jetzt sind wir voll in der Crunch-Time. Ich glaube, dass es viel leichter ist, mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken ein wirklich anspruchsvolles Spiel zu spielen. Es fällt alles leichter durch das Wissen, dass wir es gepackt haben am Donnerstag. Deswegen bin ich positiv für das heutige Spiel.“

… zur neuen Ausgangslage im Saisonendspurt (vor dem Spiel): „Wir haben immer gesagt, wir wollen Step by Step machen. Jetzt haben wir die Haken gesetzt. Jetzt können wir voller Überzeugung auf dieses Ziel gehen. Wir wissen, dass es schwierig wird. Ich glaube, dass das heutige Spiel eine ganz wichtige Rolle einnehmen kann und für uns einfach eine große Chance darstellt, unsere gute Ausgangsposition zu behalten für die zwei nächsten Spiele, die natürlich gegen die direkten Konkurrenten gehen.“

 

Ermedin Demirovic (Torschütze VfB Stuttgart) ...

… zum 1:1 gegen Werder Bremen: „Wir verpennen ein bisschen die Anfangsphase, haben zwar die Kontrolle, spielen aber zu langsam und kriegen dann ein unnötiges Gegentor. Danach machen wir Druck zu Hause, spielen 1:1, aber am Ende ist es zu wenig, weil wir uns klar vorgenommen hatten zu gewinnen.“

… zum Rennen um die Champions League: „In dem Kampf, in dem wir uns gerade befinden, müssen wir jeden Dreier versuchen zu holen, erst recht zu Hause. Der Punkt wirft uns nicht aus der Bahn, weil wir immer noch alles in eigener Hand haben.“

… zu seinem Treffer: „Für einen Stürmer ist jedes Tor wichtig. Drei Spiele ohne Treffer tun schon weh, auch wenn das keine riesige Flaute ist. Ich habe das Zeug dazu, mehr Tore zu machen, und genau das will ich auch.“

 

Alexander Nübel (Torwart VfB Stuttgart) ...

… zum Übertrag der Emotionen vom Einzug ins Pokalfinale (vor dem Spiel): „Leichter. Wir haben gewonnen. Auf jeden Fall leichter. Bei uns geht es noch um sehr, sehr viel. Deswegen sind alle motiviert. Wir spielen zu Hause und müssen das Spiel gewinnen.“

… zur Verarbeitung des Halbfinal-Siegs gegen Freiburg (vor dem Spiel): „Ich habe gut geschlafen nach dem Spiel, weil ich mich ja sehr gefreut habe. Klar waren alle gestern auch noch kaputt. Aber wir haben einen guten Kader, freuen uns auf das Spiel und spielen das Finale wieder. Das größte Spiel in Deutschland, einmalig. Wir sind jetzt zum zweiten Mal nacheinander dabei und freuen uns auf den Gegner. Aber jetzt erst mal Bundesliga-Alltag. Wir wollen Champions League spielen und deswegen ist es ganz, ganz wichtig, dass wir heute das Ding ziehen.“

… zum Ziel Champions League (vor dem Spiel): „Auf jeden Fall. Nicht umsonst stehen wir da oben, spielen danach auch gegen unsere direkten Konkurrenten, haben alles selbst in der Hand und freuen uns auf die Spiele.“

 

Fabian Wohlgemuth (Sportvorstand VfB Stuttgart) ...

… zu den Gerüchten um Sebastian Hoeneß und Real Madrid (vor dem Spiel): „Davon habe ich gelesen. Ich glaube auch, dass Real Madrid sehr professionell seinen Staff aussucht. Allerdings kann ich zu uns sagen, dass wir zusammen noch viel vorhaben. Völlig unabhängig von Real Madrid. An mich ist keiner herangetreten. Sebastian und ich sind in der täglichen Arbeit zusammen und planen gemeinsam viel. Wenn es da Anzeichen geben würde, wäre er so offen, direkt an uns ranzutreten.“

… dazu, ob man Sebastian Hoeneß ein Angebot von Real Madrid verwehren könnte (vor dem Spiel): „Warum nicht? Was er am VfB Stuttgart hat, weiß er. Wenn ich hier nur mal ins Stadion gucke: So eine unglaubliche Atmosphäre gibt es nicht mal in Madrid. Von daher ist er hier gut aufgehoben.“

… zur Ausgangslage vor dem Pokalfinale gegen Bayern (vor dem Spiel): „Dennoch hat man ja auch gestern gesehen, dass man auch gegen den FC Bayern 3:0 führen kann. Also glaube ich, dass wir in einem Pokalfinale definitiv nicht chancenlos sind.“

… zum Ziel Champions League (vor dem Spiel): „Na ja, erst mal haben wir das Zwischenziel oder unser Ziel für diese Saison ja schon mal erreicht, dass wir den internationalen Wettbewerb erreicht haben. Also haben wir es auch in diesem Jahr, das dritte Jahr in Folge, im Grunde übererfüllt. Natürlich versuchen wir jetzt auch mit allen Mitteln, in die Champions League zu kommen.“

… zu den gewachsenen Ansprüchen in Stuttgart (vor dem Spiel): „Der Anspruch steigt ja von Jahr zu Jahr, wenn man Erfolge holt. Und dann ist es so, dass wir bescheiden bleiben. Ich sage es ja gerade: Auch in diesem Jahr haben wir unsere Ziele wieder übererfüllt. Wir haben vor drei Jahren angefangen, da waren wir in der Relegation. Jetzt sind wir einmal Vizemeister, das zweite Mal im DFB-Pokalfinale. Also jetzt schauen wir erst mal, was die Saison bringt.“

 

Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ...

… zum Punkt in Stuttgart: „Wir haben immer davon gesprochen, dass wir gegen die Teams da oben punktlos waren. In Stuttgart haben schon viele Mannschaften nicht so viel geholt. Ein kleiner Erfolg für uns. Mit dem einen Punkt können wir sehr, sehr gut leben. Es hat sich in der Tabelle nicht so viel geändert. Für mich war das eine brutal coole Leistung meiner Mannschaft gegen den Ball.“

… zum Klassenerhalt: „Natürlich wünsche ich es mir sehr. In Bremen mussten alle ein wenig mehr leiden als vielleicht an anderen Orten, weil wir diese lange Serie ohne Sieg hatten. Wenn wir es dann nächste Woche gegen Augsburg abschließen könnten, dann können wir die Saison so beenden, dass wir am letzten Spieltag nicht mehr zittern müssen.“

… zu seiner Zukunft in Bremen: „Ich nehme es jeden Tag als Privileg, zum Osterdeich zu fahren und Trainer in der Bundesliga zu sein. Ich versuche, meine Energie reinzugeben und in der Mannschaft haben wir einen guten Spirit. Es ist nicht selbstverständlich, dass die Jungs eine taktische Umstellung mitgehen. Ich bin gekommen, um zu bleiben. Mein Vertrag ist so ausgerichtet, dass ich im Erfolgsfall auch am 01.07. noch an der Seitenlinie stehen darf.“

… zur Trainingswoche von Jens Stage (vor dem Spiel): „Es ist so ein bisschen Einzelbetreuung gerade für ihn. Wir müssen ihn natürlich aufgrund der letzten Wochen wieder ganz langsam heranführen. Das hat schon ordentlich Kraft und Körner gekostet. Er hat Vollgas gegeben im Derby. Er war der Faktor in dem Spiel.“

… zum Ausfall von Marco Friedl (vor dem Spiel): „Er ging ins Abschlusstraining, hatte unter der Woche ein bisschen Rückenbeschwerden. Das waren dann muskuläre Probleme im Adduktorenbereich. Das hat dazu geführt, dass er gestern auch erst wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren sollte, das aber nur zu Teilen gemacht hat. Er musste gestern das Training abbrechen. Dann war klar, dass er heute leider nicht mehr nach Stuttgart reisen kann.“

… dazu, ob er heute mit einem Punkt leben könnte (vor dem Spiel): „Du kennst mich ja im Offensivbereich, ich will Fußballspiele gewinnen. Ich bin nirgendwo, um Unentschieden zu spielen. Aber am Ende des Tages entscheide ich das nicht immer alleine, sondern wir in der Umsetzung. Und dann gibt es immer noch einen Gegner. Die Ergebnisse von gestern können dazu führen, dass uns ein Punkt sicherlich helfen kann. Aber nochmal: Ich weiß, dass uns drei Punkte noch viel mehr helfen. Deswegen wäre es mein Wunsch heute auch, mich davon zu lösen, dass ich in dieser Saison noch mal unentschieden spiele. Wenn wir viermal gewinnen, ist das Momentum auf unserer Seite.“

… zu den nötigen Punkten im Restprogramm (vor dem Spiel): „Ich bin dann immer noch bereit, zwölf Punkte aus vier Spielen zu holen. Ambitioniert, das weiß ich selber, aber es geht ja darum, da möglichst nah ranzukommen. Vielleicht reichen drei, vier Punkte, um in dieser Liga zu bleiben. Aber klar, wir fangen bei 0:0 an diese Woche und nächste Woche. Und ich wäre schlecht beraten, wenn ich sagen würde, mit einer knappen Niederlage könnte ich leben.“

 

Jens Stage (Kapitän & Torschütze SV Werder Bremen) ...

… zum Spiel in Stuttgart: „Wir haben als Mannschaft über große Phasen eine super Leistung gebracht. In der ersten Halbzeit waren wir richtig stark und hätten mehrere Tore machen können, in der zweiten Halbzeit hat Stuttgart dann seine Qualität gezeigt und bringt klasse Spieler rein. Es war ein Kampf bis zur letzten Sekunde. Respekt an unsere Jungs, die bis zur letzten Sekunde gekämpft haben.“

… zur Bedeutung des Punkts: „Für unser Momentum im Kader ist dieser Punkt richtig wichtig. Letzte Woche haben wir ein super Spiel gemacht und das Derby gewonnen, jetzt hier bei einem schwierigen Gegner gepunktet – die Mannschaft spielt wieder mit Selbstvertrauen und das ist gerade extrem wichtig.“

 

Mio Backhaus (Torwart SV Werder Bremen) ...

… zum 1:1 beim VfB: „Vom Spielverlauf her können wir mit dem Punkt zufrieden sein. Stuttgart ist eine spielstarke Mannschaft, deshalb nehmen wir den Punkt so mit – gerade im Abstiegskampf musst du jeden Punkt mitnehmen. Dann hoffen wir, dass wir nächste Woche den Deckel draufmachen können.“

… zum Stand im Tabellenkeller: „Ich bin ein relativ pessimistischer Mensch. Ich gehe davon aus, dass die noch den einen oder anderen Dreier holen. Deshalb dürfen wir auf keinen Fall lockerlassen. Der Punkt tut uns unfassbar gut, aber wir müssen nächste Woche noch einen Schritt machen. Dann möchte ich eine kalte Apfelschorle trinken.“

… zur Entwicklung unter Daniel Thioune: „Jeder hat den Willen, das Tor zu verteidigen und als Mannschaft zu agieren. Das war ehrlicherweise nicht von Anfang an so. Jetzt sind wir echt ein Team und jeder schmeißt sich für den anderen rein. Wenn einer mal einen Fehler macht, bügelt ihn der andere aus. Ich glaube, genau das macht uns gerade als Mannschaft aus. Ich hoffe, dass es nochmal drei Spiele so weitergeht und dann natürlich auch nächste Saison.“

 

DAZN-Experte Sebastian Kneißl ...

… zur Champions-League-Qualifikation des BVB: „Champions League ist ein Muss für diesen Verein. Aber die Art und Weise, wie sie es in der Bundesliga gemacht haben, ist beachtlich. Nicht spektakulär, aber in allem besser. In vielen Situationen und in vielen Statistiken haben sie es noch einmal nach oben geschraubt. Großes Kompliment. Maximal verdient natürlich auch diese Qualifikation.“

… zur Motivation ohne Titelchance beim BVB (vor dem Spiel): „Das sind Jungs, die alle für etwas spielen wollen. Sie jagen Titel, sie jagen Rekorde. Wenn du weißt, dass es um nichts mehr geht, also um keinen Titel, keinen Rekord, ist es verständlich, wenn bei dem einen oder anderen ein paar Prozentpunkte unterbewusst abfallen. Aber wenn du lange auf diesem Level spielen möchtest, brauchst du diese Fähigkeit, diese Weitsicht zu haben. Immer wieder diese intrinsische Motivation, genau auf diesem Level abliefern zu wollen.“

… zur Zukunft von Niko Kovac beim BVB (vor dem Spiel): „Für welchen Fußball möchte dieser Verein stehen? Das ist die Identitätsfrage. Wenn das so weiter gespielt werden soll, ist Niko Kovac der perfekte Mann dafür. Alles andere würde ich mir wünschen, dass es einen wertschätzenden Abschied gibt im Sommer und man sagt: Jetzt wollen wir eine andere Spielphilosophie auf dem Platz sehen, die er höchstwahrscheinlich in der Stärke mit diesem Kader nicht bringen kann.“

 

DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger ...

… zum Remis zwischen Stuttgart und Werder: „Unterm Strich geht das 1:1 in Ordnung, auch wenn viele Feldvorteile beim VfB waren. Werder hat es echt gut gemacht, aufopferungsvoll gespielt, eine Idee gehabt und sich den Punkt leistungsgerecht verdient.“

… zur Entwicklung von Werder unter Daniel Thioune: „Es ist definitiv eine sehr gute Struktur drin. Es macht es dem Gegner nicht leicht, zu Torschüssen zu kommen und wenn es zu Torschüssen kommt, ist immer Druck drauf oder jemand blockt den Schuss. Genau das spricht dafür, dass die Ordnung vor allem defensiv sehr, sehr gut passt.“

… zur Bedeutung des Punkts für Werder Bremen: „Dieser Punkt kann Gold wert sein. Manchmal weiß man erst am Ende der Saison, wie viel ein Unentschieden wert war. Ich glaube, dass Werder auf diesen Punkt in Stuttgart noch sehr gerne zurückblicken wird.“

… zum Pokalfinale des VfB gegen Bayern (vor dem Spiel): „Der VfB hat schon bewiesen, dass sie offensiv immer ein, zwei Tore schießen können gegen Bayern München. Wichtig wird die Defensive. Das ist eine Riesenaufgabe, wie wir jetzt wieder gesehen haben. Den Bayern reichen in Topform auch mal 30 gute Minuten. Es ist ein Pokalfinale, es ist etwas Besonderes. Wenn die Tür aufgeht, musst du da durch. Du brauchst aber natürlich einen Sahnetag und ein bisschen Glück, um den zweiten Pokalsieg in Folge zu holen.“

… zur Ausgangslage für Werder Bremen nach den Ergebnissen im Keller (vor dem Spiel): „Die Niederlage von St. Pauli hat allen Mannschaften darüber geholfen. Werder hat jetzt die Chance, die einzige Mannschaft in der unteren Hälfte zu sein, die gewinnt. Das ist eine gute Chance. Es ist schwer hier in Stuttgart. Aber mit dem Nordderby-Sieg im Rücken gehen sie da sehr, sehr positiv ran.“

… zur Arbeit von Sebastian Hoeneß in Stuttgart (vor dem Spiel): „Man muss differenzieren. Grundsätzlich lässt sich in Stuttgart sehr gut zusammenarbeiten. Was man ihm anrechnen kann, ist die Entwicklung der Mannschaft und der einzelnen Spieler. Sie schaffen es immer wieder, Spieler mit Potenzial herzuholen. Er weckt dieses Potenzial. Er weckt es nicht nur in elf Spielern, sondern in 22 Spielern. Die Rotation kommt nicht von ungefähr.“

 

PR DAZN DACH: 

E-Mail: pr-dach@dazn.com 

Mehr Infos unter: https://media.dazn.com/de/

 

© DAZN
DAZN
Zur Pressemappe

Kontakt

DAZN
Neue Schönhauserstraße 3-5
DE-10178 Berlin

dennis-julian.gottschlich@dazn.com

Social Media & Links

Facebook
X
Instagram
LinkedIn
YouTube
TikTok
Homepage

Themen

» Bundesliga
» Fußball
» Medien / TV
» Stimmen

Aktionen

Download als TXT
Drucken

Mehr von DAZN

Fußball

Kimmich feiert besondere Meisterschaft mit den Bayern: „So konstant und souverän wie in diesem Jahr haben wir sie selten gewonnen“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen SC Freiburg gegen 1. FC Heidenheim (2:1), FC Bayern München – VfB Stuttgart (4:2) sowie Borussia Mönchengladbach gegen 1. FSV Mainz 05 (1:1) am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.   Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ... … zur Meisterschaft: „Wunderschön. Für mich ist jeder Titel der erste. Sonst musst du nicht in diesem Geschäft sein. Diese Momente kosten viel ...

DAZN
Fußball

Bayern trotz Neuer-Patzer im Halbfinale: „Ein Schweineball von mir“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie FC Bayern München gegen Real Madrid (4:3) im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League live bei DAZN.   Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ... … zum Spiel: „Viel Emotion in diesem Spiel. Wir hatten viel Ballbesitz und das Gefühl, wir können noch ein Tor machen. Aber sie sind unheimlich schnell und unheimlich gefährlich. Diese absolute Ruhe bekommst du gegen Real Madrid nicht. Ich fand...

DAZN
Fußball

Leverkusens Kapitän Andrich zum 1:0-Erfolg: „Ein sehr wichtiger Sieg für uns“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Robert Andrich (Kapitän, Bayer Leverkusen) ... ... zum Sieg: „Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Aktuell helfen uns nur Siege und deshalb freut es mich, dass ich ein Tor erzielt habe, wir zu null gespielt haben und dann schmecken solche 1:0-Siege noch besser.“ ... zur Frage, was heute besser funktioniert: „Wir fühlen uns wohler, ...

DAZN
Fußball

El Mala nach FC-Sieg zu seiner Zukunft: „Wenn es so weit ist, wird sich schon etwas finden“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen 1. FC Köln gegen SV Werder Bremen (3:1), VfB Stuttgart – Hamburger SV (4:0) sowie 1. FSV Mainz 05 gegen SC Freiburg (0:1) am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.   Rene Wagner (Trainer 1. FC Köln) ... … zum Sieg: „Natürlich sind wir erstmal glücklich, dass wir jetzt die drei Punkte haben. Natürlich haben wir in der ersten Halbzeit Glück mit der Roten Karte, die kam uns ...

DAZN