Bobics Hoffnung für „Vize-Messi“, Ballacks Kritik am Videobeweis: „Fakten sprechen nicht dafür, dass alles besser wurde“
Bonn, 04.11.2022
Über den Video-Assistenten wird seit seiner Einführung in der Bundesliga vor 5 Jahren heftig diskutiert. Weil die Fifa bei der WM in Katar nun auch die „halbautomatische Abseitserkennung“ installiert, diskutieren die MagentaTV-Experten Michael Ballack, Fredi Bobic und der aktive Schiedsrichter Patrick Ittrich in der 3. Folge der WM Countdown Show (Sonntag, ab 19 Uhr live bei MagentaTV) auch über die technischen Hilfsmittel im bezahlten Fußball - was macht Sinn und wo beginnt der Unsinn?! „Die Fakten sprechen nicht dafür, dass immer alles besser wurde“, moniert Michael Ballack, der den VAR-Einsatz als eine Art „Vorverurteilung des Schiedsrichters“ sieht. „Die Schwelle, wann eingegriffen wird, die wird halt ständig nach oben und nach unten verschoben“, kritisiert auch Fredi Bobic. Gemeinsam mit Moderator Johannes B. Kerner werden in der Folge auch die potenziellen WM-Stars besprochen. „Ich würde es Messi wünschen, dass er nicht als Vize-Messi in die Geschichte eingeht“, findet Bobic, der in Argentinien einen der größten WM-Favoriten sieht.
In drei einstündigen Ausgaben blickt die Countdown Show mit Moderator Johannes B. Kerner sowie hochkarätigen Gästen auf die WM in Katar, die ab 20.11. komplett bei MagentaTV gezeigt wird. Nachfolgend ein Auszug wichtiger Stimmen der 3. Ausgabe. Die Sendungen werden nach der Erstausstrahlung auf Fussball.TV (Kanal22) auch auf Abruf bereitgestellt. Die Folge 1 mit Bundestrainer Hansi Flick gibt´s hier kostenfrei: https://www.youtube.com/watch?v=z7r3uTkqgNM. Die Folge 2 mit Oliver Bierhoff: https://www.youtube.com/watch?v=JDd3oOesaOU
Der Abgang der Großen Messi und Ronaldo – „Vize-Messi“, Bankdrücker oder Helden?
Die 3. Countdown-Sendung am 06. November befasst sich mit den potenziellen WM-Aussichten von Brasilien und Argentinien, diskutiert über die potenziellen WM-Stars und darüber, ob der Abgang von Weltstar Cristiano Ronaldo vielleicht zu spät kommt. „Zehn Prozent weniger“ Leistungsvermögen, so Michael Ballack, seien „eine ganze Menge im Weltfußball“. Auch für einen topfitten, aber eben schon 37jährigen Ronaldo. Für Lionel Messi wird es wohl ebenso das letzte große Turnier werden: „Ich würde es Messi wünschen, dass er nicht als Vize-Messi in die Geschichte eingeht“, sagt Fredi Bobic über den 35jährigen Vize-Weltmeister, der auf Klubebene hingegen alle wichtigen Titel gewann.
„Super-WM“ für Brasilien
Neymar und Brasilien traut die MagentaTV-Expertenrunde den Titel zu, allen voran Michael Ballack: „Wenn sich Neymar nicht zu wichtig nimmt, dann sind sie stark, dann spielen sie eine Super-WM.“
Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie der „Abseitsroboter“: Zepter zurück an die Schiris
In der Bundesliga ist der Video Assistent ein nerviges Dauerthema, bei der WM setzt die Fifa noch ein technisches Hilfsmittel zusätzlich ein: „die halbautomatische Abseitserkennung“. Was zunächst recht sperrig klingt, aber von MagentaTV-Experte Patrick Ittrich als Vorteil gesehen wird. In der Bundesliga gebe es oft mehrere Abseitssituation kurz nacheinander, „wo jede einzelne vom Operator überprüft wird. Und das nimmt unheimlich viel Zeit in Anspruch. Das kann man durch die halbautomatische Abseitstechnologie verkürzen.“
Vermutlich wird die Diskussion um den „Abseitsroboter“, wie er in der Branche schon benannt wird, weniger konträr wie um den Video-Assistent. National wie international gelte, so Fredi Bobic: „Der Schiedsrichter muss wieder mehr das Zepter auf dem Spielfeld in der Hand halten und nicht der, der im Keller oder im Studio sitzt.“ Bobic weiter: „Die Schwelle, wann eingegriffen wird, die wird halt ständig nach oben und nach unten verschoben.“
„Diese 30 Meter zum Screen, da kriegt er suggeriert: du hast einen Fehler gemacht!“
Michael Ballack wird auch kein wirklicher Anhänger des Video-Beweises mehr, denn wenn der Schiedsrichter „vom Keller“ an die Seitenlinie geschickt werde, um eine Szene zu überprüfen, „diese 30 Meter zum Screen, da kriegt er schon mal suggeriert: er hat einen Fehler gemacht! Guck dir das noch mal an. Das ist diese Vorverurteilung für den Schiedsrichter!“
Und wie steht der aktive Schiedsrichter Patrick Ittrich zum Einsatz von technischen Hilfsmitteln, insbesondere dem Video-Beweis? „Wir haben alle ein subjektives Gefühl. Ich als Schiedsrichter muss mit der Statistik rangehen und ich sage: ja!“
Alle 64 Spiele nur bei MagentaTV, 16 Spiele exklusiv
MagentaTV zeigt als einziger Anbieter in Deutschland alle 64 Spiele der WM. 16 Spiele davon sind exklusiv im TV-Angebot der Telekom zu sehen. Darunter zwei Achtelfinals, ein Viertelfinale und das Spiel um Platz drei, sofern die deutsche Nationalmannschaft hier nicht antritt. Die WM-Inhalte sind in allen MagentaTV Tarifen für Bestands- und Neukunden enthalten und stehen sowohl live als auch auf Abruf zur Verfügung. MagentaTV überträgt die Spiele in UHD-Qualität. Voraussetzung dafür ist ein Empfangsgerät der Telekom (Media Receiver, MagentaTV One, MagentaTV Stick).
Sonntag, 06.11.22
Ab 19 Uhr: Folge 3 „WM Countdown Show WM-Favoriten und Top-Stars“
Moderation: Johannes B. Kerner, WM-Experten: Fredi Bobic, Michael Ballack, Rachid Azzouzi und Patrick Ittrich
Sonntag, 20.11.22 – WM Tag 1
Am WM-Eröffnungstag startet MagentaTV bereits ab 15 Uhr in die Vorberichterstattung auf das Auftaktspiel Katar gegen Ecuador. Mit dem 4. Teil der WM-Countdown Show und Johannes B. Kerner als Gastgeber sowie Michael Ballack und Tabea Kemme als Experten. Thomas Wagner und Wolff Fuss melden sich aus Katar sowie mit News aus dem deutschen Lager.
Den Abschluss bildet am Sonntag die Show „Nachspielzeit“ ab 19.15 Uhr – Ruth Hofmann und Jonas Hummels fassen den Tag auf besondere Weise zusammen.
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