VfB vorm Spitzenspiel im Celtic-Park – Hoeneß: „Das Stadion ist enorm“ - Ache zum Gegenschlag: „Das letzte bisschen Konzentration“ - Chabot erklärt Patzer: „Das passiert mir eigentlich nicht so oft“ - Matthäus zum FC: „Begeistern mich irgendwo, aber stehen zum Schluss mit leeren Händen da“
Unterföhring, 14.02.2026
Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen VfB Stuttgart und 1. FC Köln (3:1) bei Sky.
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zur Frage, ob man so in die Champions League kommt: „Wenn man Spiele gewinnt, ist das eine Grundlage. Trotzdem müssen wir gerade in der zweiten Halbzeit ein bisschen besser spielen. Ich habe eine sehr gute erste Hälfte der ersten Halbzeit gesehen, dann ist es offener geworden. In der zweiten Halbzeit hat mir Aktivität gefehlt, wir waren nicht mehr so dynamisch. Wir haben nicht so viel zugelassen, aber wir haben selbst nicht mehr so gespielt: Wir hätten es klarer spielen müssen. Wir haben es zu kompliziert gemacht, die Ballverluste haben dazu geführt, dass wir nicht in den Rhythmus gekommen sind.“
… zum 1:1 und zur Reaktion: „Dann kommt dieses 1:1, dann muss ich der Mannschaft gratulieren, dass sie nochmal zurückgekommen ist. Darum geht es: Dieses Spiel zu gewinnen. Am Ende ist das auch in Ordnung. Wir hätten es uns leichter machen können.“
… zum Duell im Celtic Park: „Ich war im Bayern-Nachwuchs, wir haben Youth League gespielt, da war auch Celtic. Abends gehst du zum Profispiel – tolles Erlebnis. Das Stadion ist enorm, die Stimmung wird überragend sein, der Platz wird in gutem Zustand sein. Das wird schwierig, aber hochmotivierend.“
… zu Tomas: „Die Bilder sprechen da für sich. Tiago ist für uns ein ganz besonderer Mensch und hat schwere Wochen hinter sich. Das war emotional, nach langer Verletzung wieder auf dem Platz zu stehen, dann brechen Emotionen raus. Die Mannschaft hat da ein Gespür für.“
Ermedin Demirovic (Doppeltorschütze VfB Stuttgart) ...
… zum Man of the Match: „Am Ende bin ich der Stürmer, der die Tore macht, dann sieht es natürlich oft so aus. Ich freue mich, dass es geklappt hat, ich freue mich, dass wir gewonnen haben. So eine Auszeichnung ist dann das i-Tüpfelchen.“
… zum Spiel: „Köln hat es auch gut gemacht. Wir hatten eigentlich eine gute Phase, die ersten 25 Minuten ein gutes Spiel, dann verlieren wir so ein bisschen den Faden, werden reingedrückt, werden ungeduldig, weil du zu Hause spielst und dir mehr vornimmst, das Spiel mehr zu machen. Solche Spiele sind aber auch wichtig für die Mannschaft, um zu sehen, dass wir arbeiten können und Arbeitssiege einfahren können. Das ist genauso wichtig wie ein 5:0, wo wir den Gegner an die Wand spielen.“
… zur Gelben Karte nach dem Zusammenprall: „Ich treffe ihn, klar. Ich habe ihm gesagt: Steh auf. Wenn er aufsteht, kriege ich die Gelbe wahrscheinlich nicht. Ich mache dann auch ein bisschen mehr draus. Klar trifft er mich, ich bin platt – ein paar Sekunden Ruhe. Nach so einem Spielverlauf muss man auch mal Zeit rausnehmen, um wieder in Ruhe reinzukommen.“
… zum Ausblick: „Erstmal ist das ein Highlight, dass wir jetzt auswärts bei Celtic spielen. Wir müssen Kräfte tanken, es wird anstrengend, aber wir freuen uns extrem drauf – Celtic, Champions-League-Stimmung. Ich persönlich freue mich extrem auf diese Nächte, auf diese Abende mit dem Verein, mit den Fans. Die WM ist ein Riesentraum von mir, da sind es zwei Spiele entfernt. Ich freue mich, dass ich wieder fit bin, dass der Fuß gut geht, dass ich wieder in Fahrt komme, hoffentlich Stuttgart weiterhelfen kann und dann natürlich im März auch der Nationalmannschaft.“
Jeff Chabot (VfB Stuttgart) ...
… zum Spielverlauf: „Wir kommen nicht gut aus der Halbzeit raus, hatten zu wenig Energie. Beim 1:1 sehe ich auch nicht gut aus – er kommt dabei ein bisschen zu kurz. Daran müssen wir arbeiten. Trotzdem sind wir glücklich, dass wir die drei Punkte haben.“
… zu seinem Fehlpass: „Das passiert mir eigentlich nicht so oft, dass solche Bälle zu kurz kommen – eher zu lang. Der Ball ist ein bisschen verhungert. Ich schaue mir die Szene nochmal an: Die Absprache zwischen mir und dem Bilal war nicht gut. Das nehme ich auf meine Kappe, aber am Ende zählt der Sieg.“
… dazu, ob der VfB zu wenig aufs zweite Tor gegangen ist: „Nein. Wir hatten in der zweiten Halbzeit nicht so viel Energie wie in der ersten, die ersten fünf bis zehn Minuten haben wir uns den Schneid abkaufen lassen. Wir konnten nicht viel draus machen, aber man hat die Energie gespürt, dass es in die andere Richtung geht. Schön, dass wir es trotzdem am Ende drehen konnten.“
… zum Celtic Park: „Ich habe Videos gesehen, ich habe damals auch die Champions-League-Spiele dort gesehen. Wir freuen uns auf die Kulisse, auf ein geiles Spiel – und hoffentlich mit zehn Mann zurück.“
Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) ...
… zum Spiel: „Täglich grüßt das Murmeltier – oder samstagabendlich. Die Jungs opfern sich auf, sie sind nah dran, und am Ende ziehen wir den Kürzeren. Nach dem 1:1 hatten wir das Gefühl, es geht eher in unsere Richtung, dann hat der VfB eine sensationelle Aktion – da siehst du die Qualität, das hat uns am Ende gekillt. Es fehlt nicht viel, aber aktuell fehlt halt leider ein bisschen was, um gegen die Besten nicht nur gut auszusehen, sondern auch Punkte mitzunehmen.“
… zum Doppelwechsel: „In erster Linie mussten wir erstmal ein Tor erzielen. Du liegst 0:1 hinten, dann denkst du nicht: Vielleicht kriegen wir irgendwann das Zweite, sondern du musst erstmal eins machen. Sebulonsen und Lundi haben die Halbverteidiger-Position schon öfter gespielt und das mit Tempo sehr gut gemacht. Ich bin überzeugt: Auch drei klassische Innenverteidiger verteidigen die Aktion zum 2:1 nicht. Dann musst du auch akzeptieren und sagen: Glückwunsch an den VfB, gute Arbeit. Für uns bitter.“
… zu den strittigen Szenen: „Ich habe es im TV nicht gesehen, aber jeder weiß, wie sich das anfühlt: Ache steigt in die Luft und kriegt einen mit, dadurch kommt er nicht an den Ball – insofern ist es ein Elfmeter, live war das mein Eindruck. Ich hoffe, dass ich nachher nicht völlig daneben liege. Das sind die Dinge, die uns gar nicht reinlaufen. Wir haben in Gladbach einen Elfmeter bekommen, den haben wir geschenkt bekommen – ich will nicht jammern, aber ich weise darauf hin, dass in Zukunft vielleicht genauer drauf geachtet wird.“
… zum Fazit: „Am Ende geht es um Punkte, aber Punkte sammelst du nur, wenn du Leistung abrufst – vor allem gegen Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind. Gegen die oberen haben wir zu wenige Bonuspunkte geholt, eigentlich nur gegen Hoffenheim – vielleicht ein gutes Omen für kommende Woche. Dann musst du gegen die Teams ab Platz acht zuschlagen. Das haben wir in der Vorrunde gut geschafft, und das gibt uns den Glauben, dass wir am Ende unser Ziel erreichen: den Klassenerhalt.“
Ragnar Ache (Torschütze 1. FC Köln) ...
… zum Spiel nach seinem Treffer: „Man hofft natürlich immer, dass es reicht, am Ende hat es dann nicht. Wir waren in einer guten Phase, haben es gut gemacht, schießen das Tor und denken: Da ist mehr möglich. Am Ende kriegen wir aber noch zwei Gegentore und verlieren das Spiel.“
… zur Frage, was aktuell zu einem Erfolgserlebnis fehlt: „Vielleicht das letzte bisschen Konzentration: Wenn wir das 1:1 machen oder ein Tor schießen, konzentriert zu bleiben und nicht wieder nach drei, vier Minuten ein Gegentor zu kriegen. Das müssen wir verbessern.“
… zur schwierigen Situation: „Man muss ehrlich zu sich selbst sein: Wir sind Aufsteiger. Wir wussten von Anfang an, dass es schwierig wird, das ist Bundesliga, das ist ganz anders als die 2. Liga. Wir müssen weitermachen, aus den Fehlern lernen, unsere Stärken nutzen, das Spiel analysieren und uns auf das nächste Spiel konzentrieren.“
Sky Experte Lothar Matthäus ...
… zum 1:1 und Chabots Fehler: „Natürlich ist das 1:1 ein Fehler von Chabot, das hat er selbst gesagt. Den kannst du aber nicht aus der Verlosung nehmen. Er hat ein gutes Spiel gemacht, zuverlässig in den Zweikämpfen, Kopfballduelle sind aufgrund seiner Körpergröße ganz wichtig – gerade bei Standardsituationen. Trotzdem musst du das mit einbeziehen, ist doch klar.“
… zu den strittigen Szenen: „Ich hätte beide nicht gegeben. Ich bin da beide Male beim Schiedsrichter. Ich kann den Ärger und die Wut der Trainer verstehen, weil es bei Köln einige Situationen gab, wo es vielleicht Elfmeter hätte geben können, die in anderen Spielen gepfiffen worden sind – vielleicht sogar am gleichen Spieltag. Deswegen fühlen sie sich dann nicht gerecht behandelt.“
… zum 1. FC Köln: „Die Kölner begeistern mich irgendwo, aber stehen zum Schluss mit leeren Händen da, wie heute. Sie halten gut mit, machen viel Dampf nach vorne, haben ihre Chancen – es ist bitter. Irgendwann werden sie sich belohnen. Das wünschen sich nicht nur die Kölner Fans: Als neutraler Fußballfan sage ich auch, so etwas muss irgendwann belohnt werden – mutig zu sein, aggressiv zu sein, Geschwindigkeit einzusetzen. Alles das hat diese Kölner Mannschaft. Und deswegen glaube ich, dass sie nicht zu den drei Mannschaften gehören werden, die am Ende Plätze besetzen, die keiner braucht.“
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