Freiburgs Trainer Schuster: „Meine Gedanken sind bei Horst Steffen“ - Schmidts Heidenheimer belohnen sich nicht für tollen Kampf: „Eine Schallplatte, die wir zu oft spielen“ - DAZN-Experte Petersen zur Leistung des BVB: „Darf dir als vermeintliche Spitzenmannschaft nicht passieren“
Berlin/München, 01.02.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen VfB Stuttgart gegen SC Freiburg (1:0) sowie Borussia Dortmund gegen 1. FC Heidenheim (3:2) am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zum Sieg: „Die letzten 20 Minuten sah es teilweise aus wie Handball. Da war Druck drin, trotzdem stand es 0:0. Du musst aufpassen, dass du nicht noch in den Konter läufst. Dass der Treffer dann so fällt, wie er fällt, ist natürlich auch glücklich. Super Tor von Medo, er trifft da überragend. Über die 90 Minuten ist es aber verdient, auch wenn wir kurz vor Schluss noch mal Glück haben, dass das Ding nicht durchrutscht. Toll von den Jungs. Freiburg spielt auch alle drei Tage, deswegen kann man das nicht richtig anführen. Trotzdem bis zum Schluss dranzubleiben und das Ding gegen diese Mannschaft zu ziehen, ist stark. Es war ein Big Point gegen eine Mannschaft, die nur zwei Plätze hinter uns war. Deswegen sind wir richtig, richtig happy.“
… zur Rotation und Personalsituation (vor dem Spiel): „Ich glaube, wir haben eine Breite. Wir haben gerade auch viele Spieler, die in einer guten körperlichen Verfassung sind, das ist wichtig. Luca Jaquez kommt jetzt wieder zurück. Dan-Axel Zagadou ist auf dem Sprung, Tiago Tomas auch. Lazar Jovanovic ist der einzige, der noch ein bisschen weiter weg ist. Das ist wichtig für die Wochen. Wir müssen die Belastung verteilen, das geht nicht anders. Und das haben wir diesmal wieder gewählt.“
… zu Nübels WM-Perspektive im Vergleich zu Atubolu (vor dem Spiel): „Das habe ich auch in der Vergangenheit vermieden. Das ist eine Entscheidung, die Julian treffen muss und wird. Ich kann nur sagen, dass Alex gerade wieder richtig gut in Form ist, ein sehr, sehr hohes Level an den Tag legt, einfach auch ein Faktor dafür ist, dass wir weiterhin in allen Wettbewerben dabei sind und gut unterwegs sind. Ein super Typ, du kannst dich auf ihn verlassen. Wenn es knifflig wird, ist er da. Das sind Eigenschaften, die du für so ein Turnier gebrauchen kannst. Mehr möchte ich dazu jetzt aber auch nicht sagen. Den gegnerischen Torhüter heute zu beurteilen, das steht mir nicht zu. Er ist auf jeden Fall ein richtig guter Junge, aber das ist nicht meine Aufgabe.“
Ermedin Demirovic (Torschütze VfB Stuttgart) ...
… zum Tor nach der Einwechslung: „Das ist das Einzige, was man von mir erwartet, wenn ich in so ein Spiel reinkomme: dass ich den Ball irgendwie über die Linie drücke. Ich hatte heute ein gutes Gefühl, dann klappt so etwas.“
… zum 50. Bundesligator und dem ersten Treffer von außerhalb des Strafraums: „Ich habe es schon so oft gehört, ich nehme das seit Jahren mit. Alle sprechen mich darauf an. Deswegen war es mal ganz gut, dass er heute von außerhalb reingegangen ist.“
Alexander Nübel (Torwart VfB Stuttgart) ...
… zur Wucht der Cannstatter Kurve: „Brutal. Jedes Spiel ist hier Stimmung. Von hinten sieht man das alles ein bisschen geiler: wenn alle hochspringen, wenn alle jubeln, das ganze Stadion steht eigentlich auf. Was die Fans hier in den letzten zwei, drei Jahren abreißen, ist brutal. International viel unterwegs, jetzt am Mittwoch wieder eine lange Reise unter der Woche, aber die Jungs und Mädels werden wieder da sein.“
… zur Freiburger Großchance: „Wenn ich den nicht halte, ärgere ich mich wieder, weil ich mit dem Fuß hingehe. So bin ich natürlich überglücklich, dass Angelo den Rebound holt.“
… zum Schreckmoment: „Ich war im Kopf schon ein, zwei Schritte weiter, ich wollte den Ball einfach mit der Sohle stoppen. Dann gehe ich auf Nummer sicher, dass nichts passiert. Sieht ein bisschen unglücklich aus, ist für mich aber kein Dämpfer im Spiel.“
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
… zur Energie im Stadion: „Hier kann eine unglaubliche Energie entstehen. Es ist sehr viel wert, wenn wir das den Gegnern das nicht zulassen. Stuttgart kann aufgrund der offensiven Qualität in einzelnen Spielen sehr viele Tore schießen. Das hatten wir heute größtenteils wirklich gut im Griff. Es gab einzelne Momente, in denen es gefährlich werden konnte, aber insgesamt waren die Möglichkeiten relativ ausgeglichen.“
… zur Niederlage: „Ein Unentschieden wäre wahrscheinlich gerecht gewesen. Die Wahrscheinlichkeit war da, dass die Mannschaft, die das erste Tor macht, als Sieger vom Platz geht. Es ist sehr hart für die Jungs, weil sie sich mit dieser Leistung mehr verdient haben als dieses Ergebnis.“
… zum Gegentor: „Da ist viel Druck drauf, wir gewinnen den Ball. Natürlich können wir den auch vorspielen, der Ball kann ins Aus springen. So wie Demi das macht, ist es überragend, dass er sich diese Ruhe gibt. In den Bildern sieht man: Es waren trotzdem genügend Spieler hinter dem Ball, wir hätten es final noch besser verteidigen müssen. Es hat schon so eine Aktion gebraucht, damit heute ein Ball gegen uns reingeht.“
… zur Frage, ob die Trainerentlassung in Bremen die Spielvorbereitung beeinflussen werde: „Darüber möchte ich eigentlich gar nicht sprechen. Es ist generell traurig, wenn es immer wieder Entlassungen gibt. Aus der Ferne ist das manchmal schwer einzuordnen. Meine Gedanken sind eher bei Horst Steffen als bei dem, was uns nächste Woche erwartet. Das ist hart, und da kann ich mich glücklich schätzen, wo ich Trainer sein darf. Deshalb bin ich noch gar nicht so sehr bei der Aufgabe für nächste Woche.“
… zur Rotation (vor dem Spiel): „Es ist immer eine große Abwägung: Wie viel rotiert man? Es geht um frische Kräfte auf der einen Seite und auf der anderen Seite um den Matchplan, also darum, wo wir uns Chancen ausrechnen. Danach richtet sich dann auch die Aufstellung.“
… zur Aussage, die Mannschaft bräuchte ein Gegentor, um voll da zu sein (vor dem Spiel): „Ich würde es nicht ganz so unterschreiben, dass wir zwingend ein Gegentor benötigen, um dann voll da zu sein. Es waren immer wieder Möglichkeiten da, um auch in Führung zu gehen. Aber es zeichnet die Mannschaft aus, und das ist eine sehr hohe Qualität: losgelöst davon, was auf dem Spielfeld passiert, den Fokus trotzdem auf die Aufgabe zu behalten. Das hat man nicht immer in der eigenen Hand, und das rechne ich der Mannschaft hoch an. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Es geht darum, weiter dieses Vertrauen in die eigene Qualität zu haben, und das machen sie sehr gut.“
… zur sportlichen Lage (vor dem Spiel): „Ich versuche, nicht so oft auf die Tabelle zu schauen, weil das den Fokus ein Stück weit nehmen kann. Unabhängig von der Tabellensituation haben wir den Anspruch, Woche für Woche an unserer Leistung zu arbeiten und uns zu entwickeln, damit die Wahrscheinlichkeit steigt, Punkte zu holen. Eine mögliche Platzierung oder ein Punktestand ist dann ein Folgeziel. Unabhängig von der Lücke kann man davon ausgehen, dass wir heute viel Energie auf den Platz bringen.“
Noah Atubolu (Torwart SC Freiburg) ...
… zum späten Gegentor: „Schrecklich, weil es ein Throwback von unter der Woche war. Gegen Lille haben wir genauso spät wieder ein Tor bekommen. Demirovic macht ein Traumtor, nicht das erste Mal gegen uns. Dann ist es brutal ärgerlich: Ich sehe den Ball nicht und er trifft ihn einfach richtig gut. Wir haben das nicht verdient. Die Fans, die mitgereist sind, waren wieder sehr, sehr viele und haben uns unterstützt. Es war eine brutale Stimmung heute. Wir haben es fast über die Zeit gebracht und dann so spät das Tor zu bekommen, ist sehr, sehr ärgerlich.“
… zu Demirovics Erfolg gegen Freiburg: „Nicht immer gegen mich, aber diese Saison hat er auch schon gegen uns getroffen. Ich weiß nicht, das müssen wir ihn fragen. Er macht die Tore gut gegen uns, das ist ärgerlich für uns.“
… zur Tabellensituation: „Ich hatte die Tabelle vor dem Spiel gar nicht so im Kopf. Ich wusste nur: Wir waren Siebter, Stuttgart war Fünfter. Es ist sehr ärgerlich. Mir ging es mehr um das Spiel, es war ein Derby.“
Igor Matanovic (SC Freiburg) ...
… zu seinen Gefühlen nach der Niederlage: „Beschissen. Ich muss erstmal in meinem Kopf alles sortieren. Es hat sich lange gut angefühlt. Klar, wir wussten, Stuttgart hat eine enorme Qualität, das muss man anerkennen. Man kann es uns vorwerfen, dass man die ein, zwei Chancen vielleicht nutzen muss. Am Ende: Wenn Stuttgart ihre Chancen in der ersten Halbzeit nutzt, steht es hier vielleicht auch schon 2:0 oder 3:0. Trotzdem sind wir im Großen und Ganzen zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Es fühlt sich nicht gut an, in der 90. Minute noch den Siegtreffer zu kassieren. Wir müssen uns jetzt sortieren. Wir haben eine längere Woche, wir müssen das Spiel analysieren, schauen, was wir gut und was wir schlecht gemacht haben, und dann geht’s weiter.“
… zu seiner Einsatzzeit: „Brutal gut. Nicht, dass ich das Vertrauen vorher nicht bekommen hätte, aber jetzt spiegelt sich das in der Spielzeit wider. Ich versuche, es so gut es geht zu machen. Was Freiburg auszeichnet, ist auch diese defensive Komponente, und ich versuche, das einzubringen. Ich versuche, eklig zu sein für die Gegenspieler und das hat man heute gesehen. Für mich ist es positiv, dass ich wieder 90 Minuten gespielt habe. Jetzt erstmal regenerieren, und nächste Woche geht’s weiter.“
Nico Schlotterbeck (Kapitän Borussia Dortmund) ...
… zum Spielverlauf: „Die erste Halbzeit war kontrolliert, und dann fällt das 1:1, weil Filippo sich verletzt. Wir hatten vor drei Jahren schon mal so ein Spiel gegen Heidenheim, es ging die ganze Zeit hin und her. Es war vogelwild von beiden Seiten, wir haben viel zugelassen, hatten aber auch viele Chancen. Am Schluss sind wir heute zum Glück der Gewinner.“
… zum Meisterschaftsanspruch: „Die Bayern kommen, wenn man sie kitzelt. Es sind sechs Punkte, sie kommen zu uns. Man muss langsam den Anspruch als BVB haben, den Fans zu sagen: Wir wollen Meister werden. Jetzt sind es sechs Punkte, drei Punkte weniger als nach der Winterpause. Deswegen kann ich sagen: Ich und auch die Jungs, wir wollen jetzt angreifen. Wir spielen nächste Woche gegen Hoffenheim, müssen weiter punkten. Wir haben heute ein bisschen glücklich gewonnen – ist mir aber auch scheißegal. Wir haben gewonnen. So ist Fußball. Jetzt sind es sechs Punkte, vielleicht fangen sie an, nochmal langsam zu überlegen.“
Serhou Guirassy (Doppeltorschütze Borussia Dortmund) ...
… zum zweiten Elfmeter: „Ich schieße jetzt keine Elfmeter mehr. Ich habe mit Felix gesprochen, und er hat gesagt, ich soll die selbe Seite nehmen. Aber am Ende haben wir gewonnen, das ist das Wichtigste.“
… zum eigenen Anspruch und zur Kritik: „Das interessiert mich nicht. Manchmal treffe ich, manchmal nicht. Letztes Jahr habe ich 45 Tore geschossen, diese Saison ist es etwas schwieriger. Das ist Fußball, ich spiele gerne und habe Spaß. Es war ein verrücktes Spiel, hin und her. Am Ende haben wir gewonnen. Das ist Fußball. Die Leute werden immer etwas sagen. Man muss auf dem Boden bleiben und weiterarbeiten. Das mache ich. Ich bin jetzt fast 30 Jahre alt, ich weiß, wie Fußball ist. Ich bleibe fokussiert und das beeinflusst mich nicht.“
Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...
… zum ersten Jahr als BVB-Trainer (vor dem Spiel): „Ich denke, es war positiv. Es war sehr intensiv, es ging sehr fix vorüber. Ganz ehrlich: Dass ich vor einem Jahr hier mein Amt angetreten habe, ist schon Wahnsinn. Die Zeit fliegt – wahrscheinlich fliegt sie, je älter man wird, desto schneller.“
… zu Guirassy (vor dem Spiel): „Als Stürmer brauchst du das Vertrauen des Trainers. Das hatte er bei mir im letzten Champions-League-Spiel – da hat er, glaube ich, nur 65, 70 Minuten gespielt. Fabio hat fast durchgespielt, körperlich ist Serhou in einer guten Situation.“
… zu Mane (vor dem Spiel): „Filippo hat es gegen Inter sehr gut gemacht, das hat man gesehen. Zum Schluss hat er einen kleinen Krampf bekommen, weil er vier Wochen keine 90 Minuten gespielt hat. Aber er bekommt das Vertrauen. Wenn nicht jetzt nach so einer guten Leistung, wann dann?“
… zur Niederlage der Bayern (vor dem Spiel): „Ich weiß nicht, ob Sie mir glauben, aber ich habe auch die anderen Ergebnisse gesehen, die hinter uns sind. Ich möchte zusehen, dass die Jungs im Rückspiegel kleiner werden. Das bedeutet: Wir müssen heute unser Spiel spielen, wir wollen das Spiel gewinnen, um den Abstand nach hinten zu vergrößern beziehungsweise zu halten. Unser Ziel ist es, in die Champions League zu kommen, so schnell wie möglich. Wenn dann noch irgendetwas übrig bleibt, dann werden wir auch das versuchen.“
Sebastian Kehl (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
… zum Champions-League-Playoff (vor dem Spiel): „Natürlich hätten wir gerne diese zwei Spiele vermieden. Wir standen nach fünf Spielen gut da, wir hatten zehn Punkte und mit zwei weiteren Heimspielen auch die Möglichkeit, vielleicht unter die ersten Acht zu kommen. Ehrlich gesagt war es aber nicht eingeplant. Wir sind im letzten Jahr den Weg über die K.o.-Phase gegangen und wir werden es hoffentlich auch in diesem Jahr schaffen. Es ist ein ambitioniertes Los: Atalanta hat in den letzten Wochen sehr stabil gewirkt und der Trainerwechsel hat auch etwas bewirkt. Wir freuen uns auf zwei Spiele, aber ich bin noch nicht so weit. Ich bin erstmal beim heutigen Spiel. Das Achtelfinale bleibt das Ziel.“
… zum Leistungsniveau (vor dem Spiel): „Wenn man die Champions League betrachtet, stehen wir gefühlt nicht auf Platz 17. Aber wir waren auch nicht unter den besten Acht in Europa, das muss man sagen. Dafür reichen die Mittel vielleicht auch nicht aus. In dem einen oder anderen Spiel haben wir uns nicht so verkauft. Trotzdem haben wir in den letzten Jahren häufig gezeigt, dass wir unter den ersten Acht sein können, wir waren ein paar Mal im Viertelfinale und waren auch im Champions-League-Finale, das ist noch gar nicht so lange her. Aber das spielt jetzt keine Rolle. Wir wollen unter die besten 16. Und auch in der Liga wollen wir gerne da bleiben, wo wir jetzt stehen.“
… zum Meisterschaftskampf (vor dem Spiel): „Wir haben gestern natürlich auch das Spiel geschaut, einfach weil es uns interessiert hat. Aber jetzt sollten wir erstmal unsere Hausaufgaben machen. Wir sollten heute gewinnen, dann wird der Abstand ein klein wenig kleiner. Wahnsinnig realistisch ist das aber nicht. Wir konzentrieren uns auf uns und versuchen, den Abstand zu den Mannschaften hinter uns zu vergrößern.“
… zur Entwicklung unter Niko Kovac (vor dem Spiel): „Wir können mit der Entwicklung sehr zufrieden sein. Niko hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen, sie stabilisiert und im letzten Jahr wieder in die Champions League geführt, daran haben wir alle gemeinsam gearbeitet. In diesem Jahr ist ein Punkteschnitt von ungefähr 2,2 in der Liga auf einem guten Weg. Natürlich wollen wir uns weiter steigern, wir haben Themen, wir wollen mehr Tore schießen und nach Heimspielen wieder ein bisschen euphorischer sein. Das kommt nicht von heute auf morgen, das ist ein Prozess.“
… zur Entwicklung von Felix Nmecha (vor dem Spiel): „Ehrlich gesagt passiert das, was ich von ihm erwartet habe, als wir ihn geholt haben. Er hatte anfangs mit Verletzungen zu tun. Von seinen Fähigkeiten her ist Felix für mich ein überragender Spieler, der in seinem Profil noch ein Stück weit arbeiten kann, je nachdem, ob er auf der Sechs oder auf der Acht spielt. Mit seiner Dynamik und seinen technischen Fähigkeiten ist das für mich ein absoluter Nationalspieler. Hoffentlich ist er weiterhin ein Spieler, der hier bei Borussia Dortmund dafür sorgt, dass wir erfolgreich sind.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...
… zum Spiel: „Das ist ein scheiß Ergebnis für uns. Eine Niederlage haben wir nicht verdient, ich finde es glücklich für den BVB. Wir machen das 1:0, Kobel lässt den Ball fallen, und bei uns zählt das Tor. Das war schon mal schlecht für uns. Trotzdem machen wir den Ausgleich vor der Halbzeit. Nach dem 2:1 haben wir das Spiel sogar kontrolliert und müssen durch Pieringer das 3:1 machen. Dann kommt aus dem Nichts der Elfmeter, es ist Handspiel, und der BVB kommt zurück und legt doppelt nach. Am Ende müssen wir den BVB bestrafen, weil sie das 4:2 nicht machen. Wir hatten noch drei hundertprozentige Chancen. Es ist eine Schallplatte, die wir leider zu oft spielen.“
… zum aberkannten Heidenheimer Treffer und dem erlaubten Dortmunder Tor: „Der Unterschied ist: Bei der Szene pfeift der Schiedsrichter sofort, beim Dortmunder Tor pfeift er nicht. Aus beiden Situationen kommt er danach logischerweise nicht mehr raus. Beim BVB-Tor sehe ich kein Foulspiel. Das ist der neue Fußball bei Standards, da haben wir es nicht geklärt. Aber unser Tor muss genauso zählen.“
… zur Haltung der Mannschaft (vor dem Spiel): „Das Gute bei uns ist, dass die Mannschaft bis jetzt in jedes Spiel gegangen ist und an sich geglaubt hat. Wir sind nur in bestimmten Situationen im Spiel aus der Bahn geraten. Ich bleibe positiv, die Mannschaft bleibt positiv. Wir holen ja keinen Eren Dinkci aus Freiburg und leihen ihn nochmal aus, wenn keiner daran glauben würde, dass wir es noch schaffen können. Wir müssen nur raus aus dieser Opferrolle. Viele Menschen kommen derzeit und sagen: ‚Ihr habt so viel erreicht‘ und so weiter – aber das ist in dem Moment ein Alibi für die Gegenwart, für die aktuelle Situation. Ich möchte sehen, dass wir das gedanklich von Anfang an abschütteln, dass wir an uns glauben und dass wir unsere Stärken in jedes Spiel reinbekommen.“
Niklas Dorsch (1. FC Heidenheim) ...
… zum Spiel: „Eigentlich kannst du das Interview von letzter Woche, vorletzter Woche oder vor drei Wochen heute wieder abspielen, weil es ähnlich ist. Der Spielverlauf ist super für uns. Wir gehen 2:1 in Führung und haben dann die Chance, Dortmund mit einem 3:1 vor eine noch größere Aufgabe zu stellen. Riesenchance von Pieringer. Dann der Elfmeter, den ich verursache.“
… zum Elfmeter: „Es ist relativ klar: Ich treffe ihn mit der Hand. Ich weiß gar nicht, warum ich da so dumm hingehe. Ich will den, glaube ich, blocken, vielleicht bin ich fast sogar mit dem Fuß dran, keine Ahnung. Du verteidigst so viel die ganze Zeit in der eigenen Box, du haust dich in alles rein, dass dann so eine Aktion zustande kommt, das tut gerade extrem weh. Es tut mir auch leid für die Mannschaft, weil wir bis dahin super im Spiel waren, 2:1 geführt haben und defensiv nicht allzu viel zugelassen haben. Dann holt man Dortmund mit einem Elfmeter zurück ins Spiel.“
… zum Fazit: „Dann steht es erst 2:2, und eine Minute später steht es schon 3:2. Hier in Dortmund ist das brutal schwer mit der Kulisse. Das Traurige ist: Du hast danach trotzdem noch die Chance auszugleichen, mit drei hundertprozentigen Chancen. Dann haben wir wieder das gleiche Problem wie in den letzten Wochen: Wir sind keine Killer vor dem Tor, gehen zu leichtfertig mit den Chancen um. Am Ende nehmen wir nichts mit. Aber wir leben noch. Solange wir nicht komplett abgeschossen werden gegen solche Mannschaften und 0:4 oder 0:5 untergehen, sind wir am Leben, glauben an uns. Die Tore werden irgendwann fallen.“
Julian Niehues (Doppeltorschütze 1. FC Heidenheim) ...
… zum Doppelpack bei der Niederlage: „Einen Doppelpack in Dortmund werde ich nicht vergessen. Es ist aber insgesamt ärgerlich, dass wir dieses Spiel verlieren – vor allem mit zwei ganz schnellen Toren direkt nacheinander. Dortmund killt das Spiel nicht, sie haben die Möglichkeit mit dem Elfmeter. Und am Ende haben wir noch zwei, drei hundertprozentige Chancen. Im Abstiegskampf musst du diese Chancen einfach nutzen. Auch vorher schon zum 3:1 musst du ihn eigentlich machen. Das machen wir leider nicht, und dann wird es schwer.“
… zur Motivation und zum Blick nach vorn: „Das war ein gutes Spiel von uns. Wir haben hier in Dortmund gespielt – gegen eine der besten Mannschaften in Deutschland und in einer super Verfassung. Wir haben das Spiel bis zur 90. Minute offengehalten, daraus müssen wir Kraft ziehen. Wir müssen zeigen, dass wir es können: Wir haben zwei Tore hier gemacht, wir hätten noch mehr machen können. Das müssen wir im nächsten Spiel umsetzen. Zu Hause gegen Hamburg, dann in Augsburg. Das sind ganz wichtige Spiele, die jetzt kommen.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger …
… zum Spiel Stuttgart-Freiburg: „Es war ein tolles Spiel. In Freiburger Kreisen ist es ein Derby, in Stuttgart vielleicht nicht ganz. Man hat es gespürt, es gab Zweikämpfe, es war intensiv. Jede Mannschaft ist mit ihrem Matchplan sehr zufrieden. Ein Abnutzungskampf – Erleichterung auf der einen Seite, aber auch Enttäuschung auf der Freiburger Seite.“
… zur Bremen-Situation (vor dem Spiel): „Zehn Spiele ohne Sieg sind eine lange Serie. Werder ist unten reingerutscht, und wir sehen: Unten punktet Augsburg, Mainz punktet, der HSV punktet – es wird eng. Deswegen verstehe ich die Entscheidung, weil man in Bremen das Gefühl hatte, dass der Turnaround mit Horst Steffen nicht möglich ist. Schade, weil ich Horst Steffen als Trainer gern mag, er hat hervorragende Arbeit in Elversberg geleistet. Aber für mich war schon im Sommer so ein Grummeln im Bauch: Erstliga-Angebot – ja, aber diese Bremer Mannschaft passt nicht zu seinem Spielstil. Das hat sich jetzt auch über eine lange Zeit gezeigt.“
DAZN-Experte Nils Petersen …
… zum Spiel Dortmund-Heidenheim: „Irre, das haben wir so nicht kommen gesehen. Chapeau an die Heidenheimer, bis zum Schluss nicht aufgegeben und mehr Chancen kreiert, als ich gedacht hätte. Der BVB hat so viele Sympathien gesammelt und dann wieder verloren.“
… zur Leistung des BVB: „Es gibt auch Gründe, warum das Publikum trotz eines Sieges nicht mega happy nach Hause geht und warum du als Doppelpacker nicht total beklatscht wirst. Du machst wieder das Spiel nicht zu, lässt hinten wieder was zu. Normalerweise hätte es 3:3 stehen müssen. Das darf dir als vermeintliche Spitzenmannschaft nicht passieren.“
… zum ersten Jahr von Niko Kovac (vor dem Spiel): „Die Statistik spricht klar für ihn: defensive Stabilität, er hat auf Platz 11 übernommen, und wenn es so weitergeht, sind es heute vielleicht nur noch sechs Punkte bis zu Bayern. Klar gab es das ein oder andere Ergebnis, etwa das Pokalaus. Realistisch ist der Pokal der Wettbewerb, in dem man in Dortmund am ehesten auf einen Titel hofft. Da darfst du ausscheiden, aber mit 20 Torschüssen war die Art und Weise bitter. Insgesamt ist das eine brutale Entwicklung.“
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