Trainer Bauer will weiter den Klassenerhalt mit Wolfsburg angehen: „Bereit, mein letztes Hemd dafür zu geben“ - Eintracht-Boss Hellmann lobt Riera: „Haben einen anderen Zug auf dem Platz“ - DAZN-Experte Schweinsteiger mit Forderung an Wolfsburg: „Es muss ein klarer Cut her“
Berlin/München, 01.03.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen VfB Stuttgart gegen VfL Wolfsburg (4:0), Eintracht Frankfurt gegen SC Freiburg (2:0) sowie Hamburger SV gegen RB Leipzig (1:2) am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zum 100. Bundesligaspiel mit dem VfB: „Den Sieg tausche ich gerne gegen diese 100 Spiele ein. Der Sieg bedeutet mir heute viel mehr, das war ein gutes Zeichen. Ich will es gar nicht so runterspielen, es ist natürlich etwas Besonderes. Wer hätte das gedacht vor zweieinhalb Jahren, als wir hier gemeinsam auf Platz 18 standen, dass wir 100 Bundesligaspiele später auf einem ganz anderen Platz stehen. Also eine super Geschichte und ich hoffe, da kommen noch einige dazu.“
… zum Spiel: „Ich finde, dass wir sehr gut gestartet sind und uns da noch gar nicht mit einem Tor belohnt haben. Ich denke, die ersten 15 Minuten waren schon richtig gut. Wir sind sehr oft in die Box gekommen, haben dort aber zunächst noch nicht die richtigen Spieler gefunden. Das wurde dann ab dem ersten Tor natürlich besser und dann haben wir es innerhalb kürzester Zeit auf unsere Seite gezogen. Das erste Tor von Jamie war natürlich auch ein super Tor. Die erste Halbzeit war stark und ich denke, das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben nur kurz vor der Pause noch einmal Glück, dass es nicht 3:1 steht, als Ramon den Gegenspieler anschießt. Ansonsten war das eine Top-Leistung. In der zweiten Halbzeit haben wir, finde ich, souverän gespielt. Wir hätten vielleicht noch ein bisschen konsequenter sein können, dann wäre das 4:0 vielleicht schon früher gefallen. Aber es war heute ein sehr gutes Spiel.“
… zur Torgefährlichkeit von Leweling: „Nur Deniz Undav hat ihn da gecoacht. Natürlich weiß Jamie auch selbst, dass das gerade auf dieser Wingback-Position der Raum ist, in dem er trotzdem Torgefahr erzeugen kann. Super, dass er das so macht. Er hat jetzt, glaube ich, schon länger die meisten Scorerpunkte seiner Karriere und da kann er gerne noch ein paar draufpacken.“
… zu den jüngsten Ergebnissen (vor dem Spiel): „Doch, das kann man schon benennen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in die nächste Runde eingezogen sind, ins Achtelfinale, das war das Ziel. Daher war die Niederlage gegen Celtic nicht entscheidend und trotzdem wollten wir natürlich nicht verlieren. Die Analyse hat schon klar ergeben, dass das eine mehr als vermeidbare Niederlage war. Aber klar: Wir wollen jetzt wieder eine gute Leistung bringen, einen guten Spirit auf den Platz bringen und am besten natürlich gewinnen.“
… zum Ausfall von Chabot (vor dem Spiel): „Er hat eine kleine Rückenproblematik. Wir haben es noch versucht, aber das hat keinen Sinn gemacht. Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass es lange dauern wird, aber für dieses Spiel steht er nicht zur Verfügung.“
… zum Startelfeinsatz von Jaquez (vor dem Spiel): „Gegen Celtic fand ich ihn nicht schlecht. Da ist er vielleicht ein bisschen zu schlecht weggekommen, gerade beim ersten Tor, das hat ein bisschen überstrahlt. Aber sonst fand ich, dass er dafür, dass er das erste Mal gespielt hat, einen guten Auftritt hingelegt hat. Trotzdem muss man ihm zugestehen, dass der Rhythmus vielleicht noch nicht zu 100 Prozent da ist. Aber er hat schon sehr gut gespielt, war im Laufe der Saison schon ein wichtiger Teil unserer Mannschaft. Deswegen hoffe ich, dass er auch heute wieder eine gute Leistung bringt.“
… zur Rotation (vor dem Spiel): „Darüber wird ja immer wieder gerne gesprochen, absolut. Wir haben die Möglichkeit zu wechseln, und ich finde, dann solltest du es auch tun. Du wirst es irgendwann brauchen oder merken, wenn du es nicht tust. Viele der Spieler, die jetzt wieder reinkommen, haben vorher vor sechs, sieben Tagen gespielt und nicht vor vier Wochen. Deswegen ist es für mich jetzt nicht so ein großes Rotationsthema.“
Deniz Undav (Torschütze VfB Stuttgart) ...
… zu seinem 50. Treffer: „Ich habe heute mein 50. Tor erzielt. Es waren schöne 50 Tore und hoffen wir mal, dass ich weiterhin welche schieße.“
… zum Spiel: „Hundertprozentig. Wir wollten heute wieder Energie auf den Platz bringen, viel machen und haben viel Offensivpower reingebracht. Ich glaube, wir waren einfach sehr, sehr schwer zu greifen. Wir hätten noch mehr Tore schießen können. Jamie macht zwei Tore, spielt sein erstes Tor wunderbar heraus, ich mache mein Tor und dann haben wir ihnen einfach keine Chance gelassen. Es war einfach top, wie wir gespielt haben. Wir haben eine gute Reaktion gezeigt und das hat uns ausgezeichnet.“
… zur Torgefährlichkeit Leweling: „Er schießt mehr, auch wenn der Ball manchmal irgendwo anders landet. Aber wenn du nicht schießt, kannst du kein Tor machen. Ich versuche ihm seit zweieinhalb Jahren beizubringen, dass Tore am zweiten Pfosten die einfachsten sind. Einfach mal durchlaufen. Ich glaube, so ein einfaches Tor wie heute hat er selten gemacht. Deswegen bin ich froh, dass er solche Dinge jetzt macht, Selbstvertrauen hat, und das zeichnet uns gerade aus.“
… zu einer möglichen VfB-Achse in der Nationalmannschaft: „Ich weiß nicht, ob wir schon wieder eine VfB-Achse haben. Die hatten wir auf jeden Fall schon mal. Wir bringen gute Leistungen, wir gewinnen viele Spiele, und am Ende muss der Bundestrainer entscheiden.“
… zu einem möglichen Double: „Das ist auf jeden Fall möglich, das ist auf jeden Fall drin. Im Pokal müssen wir erst mal weiterkommen. Da können wir einen schweren Gegner bekommen, wir müssen erst mal Freiburg besiegen. In der Europa League ist alles möglich. Wir sind eine spielstarke Mannschaft, eine gute Mannschaft, haben jetzt ein brutales Los bekommen. Wir müssen einfach Gas geben, gute Leistungen bringen und so viele Spiele wie möglich gewinnen.“
Jamie Leweling (Doppeltorschütze VfB Stuttgart) ...
… zu seiner Form: „Ich bin Jamie Leweling und ich habe an mir gearbeitet. Bei uns läuft es in der Mannschaft und ich profitiere davon. Wir spielen geilen Fußball und machen so weiter.“
… zum Sieg: „Ich dachte, dass von Wolfsburg vielleicht ein bisschen mehr kommt. Aber wenn man da unten drinsteht, dann läuft es auch nicht. Die eine Chance kurz vor der Halbzeit: Wenn sie da ein bisschen besser dastehen, machen sie den rein, dann wird es vielleicht noch einmal enger. Aber wir haben es gut gemacht und einen seriösen Sieg eingefahren.“
… zur Entwicklung unter Hoeneß: „Ich bin jetzt schon zweieinhalb Jahre hier und er hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Ich habe sehr viele Spiele gemacht, eigentlich fast jedes Spiel. Wir haben alle eine gute Beziehung zu ihm. Er strahlt Ruhe aus. Ich glaube, daran sieht man auch, dass wir einen guten Fußball spielen.“
Daniel Bauer (Trainer VfL Wolfsburg) …
… zur Frage, ob er von seiner Mannschaft überrascht gewesen sei: „Nein, wir sind eine Einheit. Am Ende des Tages gewinnen und verlieren wir zusammen. Wir haben das Spiel heute gemeinsam verloren. Es ist nicht die Mannschaft, der Trainer und die Offiziellen, sondern wir als Klub haben heute eine herbe Niederlage einstecken müssen. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir Fehler wiederholt, über die wir in den letzten Wochen immer wieder gesprochen haben. Die kleinen Fortschritte, von denen ich letzte Woche gesprochen habe, sind leider nicht schnell genug gekommen. Der VfB war uns in der ersten Halbzeit klar überlegen.“
… zur Kabine nach dem Spiel: „Das bleibt intern. Noch haben die Kameras keinen Zutritt zur Kabine, was aus unserer Sicht auch gut ist. Es ist wichtig, dass Dinge intern bleiben und wir intern kritisch, analytisch und klar miteinander umgehen. Direkt nach dem Spiel gab es keine langen und großen Worte. Wichtig ist, dass wir das Spiel ab morgen sauber aufbereiten und die richtigen Schlüsse daraus ziehen.“
… zum Tiefpunkt: „Gegen Mainz war es tabellarisch eher ein Gegner auf Augenhöhe. Heute hat sich der VfB in der ersten Halbzeit nach dem 1:0 in einen Rausch gespielt und war auf jeder Position besser besetzt. Wenn ich mir die Laufwerte anschaue, haben die Jungs trotzdem alles probiert. Es ist nicht so, dass sie sich aufgegeben haben. Aber der Gegner war heute einfach besser. Entscheidend ist, wie die Tore entstehen. Das erste Tor darf nicht passieren, weil wir dort unseren Mitspieler im Eins-gegen-eins im Stich lassen. Wir haben klare Prinzipien, wie wir im letzten Drittel verteidigen wollen und rufen sie unter Stress nicht ab. Beim zweiten Tor haben wir eigentlich einen guten Pressing-Moment und sogar den Ballgewinn, schaffen es dann aber nicht, den Ball zu behaupten. Es ist nicht so, dass die Mannschaft nicht will, aber die Fehler kehren immer wieder zurück.“
… zur Aussage von Gerhardt: „Das ist eine große Frage und ich glaube, dass es wichtig ist, intern darüber zu sprechen. Es muss nicht alles nach außen. Fakt ist aber, dass wir viele Strukturen ändern müssen, dass die Atmosphäre und die Kultur innerhalb des Klubs aktuell nicht bundesligatauglich sind und dass wir ein anderes Mindset in die gesamte Struktur bekommen müssen. Das ist ein harter Weg und ein harter Prozess. Am Ende spiegelt sich so etwas auch auf dem Platz wider.“
… zu seiner Zukunft: „Ich bin total bereit und total willens, den Weg bis zum Ende zu gehen. Ich bin auch total bereit, mein letztes Hemd dafür zu geben, dass wir zusammen die Klasse halten. Aber ich entscheide das am Ende des Tages nicht.“
… zu einem möglichen Ultimatum vor dem Spiel: „Nein, ein Ultimatum wurde nicht ausgesprochen.“
… zur Rückendeckung im Verein (vor dem Spiel): „Das müssen die Verantwortlichen beantworten. Wir haben einen guten Austausch. Das eine ist das Interne, das andere das Externe. Wir waren auch in dieser Woche wieder sehr konstruktiv in den Gesprächen, das ging am Sonntag direkt nach dem Spiel gegen Augsburg los. Auch unter der Woche bestand ein enger Austausch mit Peter und mit Pirmin im Tagesgeschäft. Den Rest müssen die Verantwortlichen beantworten.“
Yannick Gerhardt (Kapitän VfL Wolfsburg) ...
… zur Kabine nach dem Spiel: „Das ist eigentlich nicht so wichtig. Wir haben von den Verantwortlichen Dinge gehört und die waren korrekt. Man hat gesehen, dass wir gerade in der ersten Halbzeit nicht gleichwertig waren, sondern in allen Belangen unterlegen. Wenn du immer nur eine Halbzeit mithältst, reicht das nicht. Deswegen müssen wir das Spiel direkt wieder abhaken. Das ist sehr frustrierend und enttäuschend. Trotzdem, auch wenn es sehr schwer ist und vielleicht unglaubwürdig klingt: Wir werden bis zum Schluss nicht aufgeben. Wir haben noch zehn Endspiele, aber heute gehen wir wieder mit leeren Händen nach Hause.“
… zur Verantwortung im Abstiegskampf: „Wir müssen uns eigentlich nur die letzten Jahre anschauen. Ich bin schon länger dabei. Der Verein sieht gerade nicht gut aus, er ist nicht gesund. Leider kriegen wir es nicht konstant auf den Platz. Wir sprechen immer über das Potenzial, das wir haben. Trotzdem gelingt es uns als Mannschaft und als Spielern nur phasenweise, das zu zeigen, und das ist nicht gut genug. Ich habe es letzte Woche schon angesprochen: Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität ist viel zu groß. Wir müssen das akzeptieren. Wir kämpfen hier komplett ums Überleben. Wir müssen das so annehmen, weil wir um jeden einzelnen scheiß Punkt kämpfen. Wir brauchen auch nicht mehr vom Potenzial zu reden. Wir müssen die Spieler finden, die das irgendwie über die Linie kriegen. Es sieht sehr schlecht aus, ich glaube, jetzt weiß jeder Bescheid. Trotzdem ist es auf dem Platz auch nicht so leicht. Ich bin jetzt derjenige, der Worte finden muss. Ich kann es auch nicht erklären, aber wir sind frustriert und enttäuscht. Das nächste Spiel gegen Hamburg ist das nächste Endspiel. Da müssen wir Punkte holen.“
… zur Aussage, der Verein sei nicht gesund: „Ich glaube, das ist sehr komplex. Wenn ich die Lösung hätte – ich bin ja auch Teil davon –, würde ich sie auch kommunizieren oder meine Idee preisgeben. Wir haben es zu selten geschafft, unseren Ansprüchen gerecht zu werden. Aber jetzt ist nicht die Phase, einzelne Gründe zu suchen. Wir müssen die Spieler, wie ich gesagt habe, auf den Platz bekommen, die das über 90 Minuten ziehen. Heute ist uns das nicht gelungen.“
… zur Kapitänsrolle (vor dem Spiel): „Natürlich bin ich jetzt noch mehr in der Führungsposition, aber das habe ich mir in den letzten Jahren ohnehin schon vorgenommen, mehr Verantwortung zu übernehmen. Deswegen ist es nichts Neues für mich. Ich versuche erst einmal, meine Aufgabe gut zu erledigen, damit bin ich gut bedient. Darüber hinaus haben wir viele junge Spieler, die ich versuche zu pushen. Gerade in dieser Phase ist es natürlich klar, dass nicht immer alles gelingt. Aber wir dürfen nicht negativ sein und keine schlechte Körpersprache zeigen. Darauf werde ich achten.“
Dr. Sebastian Rudolph (Vorsitzender des Aufsichtsrats VfL Wolfsburg) ...
… zur sportlichen Lage (vor dem Spiel): „In Wolfsburg ist auf jeden Fall passiert, dass wir zu wenig Punkte geholt haben. Tobias Schweinsteiger hat richtigerweise gesagt, wie viele Punkte wir nach Führungen verspielt haben. Das heißt, wir haben uns für gute Spiele nicht belohnt und bei durchwachsenen Spielen auch nicht. Wenn du die Punkte nicht holst, dann rutschst du Stück für Stück weiter nach unten. Und das haben wir in den vergangenen Wochen leider immer wieder erlebt.“
… zur Rückendeckung für Bauer (vor dem Spiel): „Der Trainer hat hundertprozentige Rückendeckung, sonst säße er heute nicht auf der Bank. Ich finde es ganz normal, dass es bei Mannschaften, die sportliche Probleme haben und da stehen, wo sie stehen, Diskussionen gibt. Dazu gehört der VfL Wolfsburg. Da wird gefragt, was besser gemacht werden muss und wer helfen kann. Richtig ist aber auch: Gespräche mit Felix Magath hat es nicht gegeben.“
… zu den Führungsspielern im Kader (vor dem Spiel): „Die Mannschaft hat genug Führung und genug Spieler, um Spiele zu gewinnen. Wir haben erfahrene Spieler wie Yannick Gerhardt und Maximilian Arnold. Wir haben aber auch sehr viele Nationalspieler, zum Teil jüngere, aber eben Nationalspieler. Aber am Ende muss die Mannschaft für sich kämpfen und sich belohnen, und das haben wir zu wenig gemacht.“
… zu den verpassten Europa-Ambitionen (vor dem Spiel): „Man muss klar sagen: Unsere Ambition war es, um die europäischen Plätze mitzuspielen und das haben wir nicht geschafft. Diese Ambition haben wir für diese Saison schon im vergangenen Jahr in die Schublade gelegt. Gleichzeitig gilt aber auch, dass wir mit dieser Mannschaft vieles gut machen. Jetzt ist der Fokus klar: Klasse halten, alles dafür tun, Nebendiskussionen ausblenden und den Fokus nach vorne richten, jetzt auf das Spiel beim VfB Stuttgart.“
… zur Planung mit Christiansen und Bauer (vor dem Spiel): „Bei Peter Christiansen haben wir mehrfach gesagt, dass er unsere Rückendeckung hat. Und auch da setzt man sich am Ende der Saison zusammen und schaut, was gut gelaufen ist und was nicht. Warum haben wir unsere Ambitionen in Europa nicht erreicht? Das gehört ganz normal dazu. Und beim Trainer ist es so: Er hat unser Vertrauen, deswegen sitzt er auf der Bank.“
Albert Riera (Trainer Eintracht Frankfurt) ...
… zum Austausch mit Vorstandssprecher Hellmann: „Natürlich muss der Chef glücklich sein und ich hoffe, auch die Menschen und die Fans. Ich habe schon nach unserem ersten Heimsieg gegen Gladbach gesagt, dass sie das verdient haben. Vor allem die Spieler, denn ich bin jeden Tag bei ihnen, fast rund um die Uhr. Ich spüre, was sie fühlen. Sie wollen Lösungen, sie wollen glücklich sein und sie hatten zuletzt zu kämpfen. Der Chef hat gesagt: Glückwunsch, drei Punkte, das war das Spiel. Und das stimmt, es war das Spiel. Ich wollte diesen Druck vorher nicht auf die Spieler legen. Den Druck nehme ich lieber auf mich. Aber es war ein Spiel gegen einen direkten Rivalen. Wieder ein Heimspiel, in dem wir zuletzt sehr gelitten haben. Trotzdem bin ich noch nicht völlig zufrieden. Wenn du gewinnst, spielst du nicht automatisch perfekt. Und manchmal verlierst du, obwohl du viele Dinge gut gemacht hast. Es gibt noch einiges, was wir verbessern können.“
… zu den Spielprinzipien: „Ich gehe immer auf die Konzepte. Für mich ist das das Wichtigste. Wenn wir die Konzepte sauber umsetzen, werden wir nur sehr wenig zulassen. Natürlich können individuell Fehler passieren, und manchmal macht der Gegner auch einfach etwas gut. Aber bei den Prinzipien werde ich keine Nachlässigkeit zulassen. In der Defensive müssen alle Spieler wissen, was sie zu tun haben. Und mit Ball gilt genau dasselbe. Ich will, dass sie genau wissen, was sie machen müssen. Wir sind keine Maschinen, also können Fehler passieren, aber die Konzepte müssen klar sein.“
… zum zweiten Tor: „Für mich war das eher eine Flanke als ein Schuss. Aber es war natürlich ein tolles Tor. Entscheidend war vorher die Rotation auf der Seite. Daran arbeiten wir viel.“
… zu den Einwechselspielern: „Gegen Bayern war es ähnlich. Da macht ein Spieler 60 Minuten genau die Arbeit, die wir brauchen, und danach kommt ein anderer rein und verändert das Spiel noch einmal. So war es heute wieder mit Chaibi. Für mich sind alle Spieler wichtig. Es ist eine meiner Aufgaben als Trainer, dass sich jeder wichtig fühlt. Das ist nicht einfach, aber ich will alle einbinden. Und heute waren die Einwechselspieler wieder sehr wichtig.“
… zur Verletzung Santos: „Zu Kaua haben wir noch keine Tests und noch keinen Scan. Ich hoffe, dass es nur dieser erste heftige Kontakt war. Mein erster Gedanke war sofort: Das ist nicht normal. Gerade jetzt, wo wir in dieser Woche einige Spieler zurückbekommen haben und nach der Länderspielpause hoffentlich noch mehr zurückkommen. Wir brauchen sie alle. Bei Kaua sah es in dem Moment nicht gut aus, aber wir müssen bis morgen abwarten.“
… zu seinen ersten Wochen (vor dem Spiel): „Die Gefühle sind fantastisch. Es ist ein großer Verein, mit großen Erwartungen und vielen Möglichkeiten. Es liegt in unseren Händen, gute Arbeit zu leisten. Wir sind in einem Prozess. Alles im Leben braucht Zeit, im Fußball hast du diese Zeit aber oft nicht. Für mich ist im Moment das Wichtigste, dass ich keine Angst habe, weil ich den Spielern mein gesamtes Wissen und alle Informationen mitgegeben habe. Nach dem Spiel können wir reden. Wenn man eine Mannschaft sieht, die mit und gegen den Ball weiß, was sie zu tun hat, die vorbereitet ist und Sicherheit in dem hat, woran wir arbeiten, dann sehe ich einen großen Fortschritt.“
Michael Zetterer (Torwart Eintracht Frankfurt) ...
… zum Sieg: „Man braucht ja nur auf die Tabelle zu schauen, es ist kein Geheimnis, dass das ein superwichtiges Spiel für uns war. Die letzten Wochen, vor allem in vielen Heimspielen, waren nicht die Spiele, die wir zeigen wollten. Deswegen ist das ein super Ergebnis vor heimischer Kulisse.“
… zu seiner Einwechslung: „In erster Linie wünsche ich Kaua, dass da nichts kaputt ist. Ich glaube, das war auch das Knie, das er schon einmal verletzt hatte. Deswegen wünsche ich ihm vor allem eine schnelle Genesung und dass da nichts Schlimmes ist. Ich bereite mich unter der Woche auf genau solche Situationen vor. Wir arbeiten an den Dingen, die für mich wichtig sind, damit ich da sein kann, wenn ich gebraucht werde. Heute war das dann eben relativ schnell der Fall.“
… zur Verletzung von Santos: „Ich bin in der Halbzeit kurz zu ihm rein und habe mit ihm gesprochen. Klar, eine Diagnose konnte er da auch noch nicht stellen. Aber in erster Linie wünsche ich dem Jungen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt.“
Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt) ...
… zum Sieg: „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Und wenn man gewinnt, ist die Stimmung, glaube ich, immer besser. In der ersten Halbzeit haben wir uns schon ein bisschen schwergetan. Aber wir sind dann sehr gut in die zweite Halbzeit gestartet. Dann macht Fares das 1:0, Jean-Matteo das 2:0, und dann haben wir unser Spiel gemacht.“
… zu den Einwechselspielern: „Sehr gut. Wir haben einen breiten Kader, einen sehr guten Kader, und es tut uns einfach gut, dass wir immer nachlegen können. Dass wir auch wissen, dass auf der Bank gute Spieler sitzen, die extreme Qualität haben. Das tut der Mannschaft einfach gut. Heute hat es wieder geklappt, und das freut mich sehr.“
… zum zweiten Tor: „Ich weiß nicht, ob er das wirklich so wollte. Ich kann ihn gerne mal fragen. Aber es war auf jeden Fall stark gemacht.“
… zum Lob durch den Trainer: „Er pusht mich extrem. Das ist natürlich sehr schön zu hören, aber ich muss dann auch liefern, das weiß ich. Ich gebe in jedem Spiel mein Bestes, und solche Worte sind natürlich schön, weil sie einen pushen.“
… zum Ziel WM: „Ja, auf jeden Fall. Das ist ja nicht mehr so weit weg. Ich will einfach meine Spiele machen und meine Leistung zeigen, aber es ist auf jeden Fall ein Ziel von mir. Das ist, glaube ich, für jeden ein Kindheitstraum. Da bleibe ich dran und hoffe, dass es klappt.“
… zum Kontakt mit dem Bundestrainer: „Wir haben zur Weihnachtszeit geschrieben, aber in den letzten Monaten nicht mehr. Ich muss einfach meine Leistung bringen.“
Axel Hellmann (Vorstandssprecher Eintracht Frankfurt) ...
… zur Mannschaft unter Riera: „Wir haben einen anderen Zug auf dem Platz. Wir sind anders fokussiert, kompakter und aggressiver. Das ist genau das, was ich schon vor Weihnachten gespürt habe: Dieses Quäntchen hat uns gefehlt, und damit kannst du keine Spiele gewinnen. Jetzt haben wir das, und deshalb gewinnen wir auch wieder Spiele.“
… zur Stimmung im Stadion: „Wir haben es hier eigentlich nicht so schwer, dieses Stadion zu entflammen. Es geht darum, dass die Mannschaft auch einmal ein Zeichen setzt und nicht immer nur die Ränge. Das haben wir heute geschafft, das haben wir auch schon gegen Gladbach geschafft. Entscheidend ist, dass wir dranbleiben und diese Kompaktheit behalten. Hier sind alle zufrieden, wenn du Zweikämpfe führst, Zweikämpfe gewinnst und schnellen Fußball spielst. Da muss nicht immer alles gelingen. Es ist nicht so schwer, dieses Stadion zu wecken.“
… zu Riera: „Es war von der ersten Begegnung an offensichtlich, dass da jemand kommt, der einen klaren, auch kommunikativen Plan hat. Ich lasse alles Fußballfachliche mal beiseite, aber ich habe sofort gespürt, dass Ansprache, Klarheit und auch bewusstes Zuspitzen Teil seines Konzepts sind. Mir war klar, dass das an der einen oder anderen Stelle auch eine kritische Reflexion in der Öffentlichkeit auslösen wird. Aber entscheidend ist, dass du die Mannschaft auch mal aus dem Fokus nimmst, damit Ruhe da ist, um zu trainieren und Ideen umzusetzen. Da war mir schon klar, dass das etwas ist, was die Mannschaft braucht.“
… zur Trainerentscheidung: „Das möchte ich nicht bewerten, weil wir noch in einer sehr jungen Zusammenarbeit sind. Außerdem halte ich mich an diejenigen, die die fachliche Qualifikation haben, das noch weitergehend zu beurteilen. Das ist Markus Krösche. Wenn er mir sagt, das wird der Mann sein, der uns aus dem Dilemma herausführt, dann habe ich hundertprozentiges Vertrauen. Und dann muss ich auch den ganzen Klub hinter so einer Entscheidung versammeln.“
… zu den Zielen in dieser Saison: „Ich kann mich an kein Spiel gegen Freiburg in den letzten Jahren erinnern, in dem es nicht um etwas ging. Das ist für uns mittlerweile gelebte Realität. Ich habe auch auf der Mitgliederversammlung gesagt, dass ich diese Saison noch nicht abgehakt habe. Und es soll bitte keiner glauben, dass Eintracht Frankfurt eine solche Saison schon um den 20. Spieltag herum abhakt. Wir können auf der Zielgeraden noch große Dinge schaffen. Deshalb wollen wir jetzt von Spiel zu Spiel gehen und dann schauen, wie weit uns die Füße tragen.“
Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) ...
… zum Comeback (vor dem Spiel): „Sehr schön, es hat Spaß gemacht, und ich freue mich jetzt auf mehr.“
… zum Fitnessstand (vor dem Spiel): „Schwer zu sagen, aber ich bin bereit für heute. Ich fühle mich sehr bereit und habe jetzt ein paar gute Trainingswochen hinter mir. Wie lange es dann geht, schauen wir mal.“
… zum neuen Trainer Riera (vor dem Spiel): „Da ist sehr viel Struktur drin, ein hohes Maß an Disziplin. Wir wissen sehr, sehr klar, was wir zu tun haben, und ich hoffe, dass man das heute auch wieder sieht.“
Can Uzun (Eintracht Frankfurt) ...
… zur Freundschaft mit Brown (vor dem Spiel): „Es ist ein sehr schönes Gefühl. Ich kenne Nathaniel schon richtig lange, auch schon von früher, und wir verstehen uns auch neben dem Platz richtig gut. Wir helfen uns immer gegenseitig und deswegen ist das eine super Freundschaft.“
… zur Kapitänsrolle von Nathaniel Brown (vor dem Spiel): „Dass ich Nathaniel als Kapitän sehe, ist schon heftig. Aber er macht das wirklich super und ich hoffe, dass er so weitermacht.“
… zur Reha (vor dem Spiel): „Meine Reha läuft super, Schritt für Schritt, aber ich bin echt im Plan. Ich möchte diesmal zu 100 Prozent zurückkommen und nicht immer wieder leichte Schmerzen haben. Auch wenn ich immer spielen will und dem Team alles geben will, ist das nicht gut für meinen Körper. Deswegen will ich diesmal komplett fit zurückkommen, und dann werde ich dem Team sowieso helfen.“
… zum neuen Trainer Riera (vor dem Spiel): „Ich habe schon mit ihm gesprochen, er ist ein echt cooler Typ. Ich glaube, der Fußball und der Spielstil passen gut zu mir und auch zum Team allgemein, weil wir wieder mehr den Ball haben und wieder mehr mit dem Ball spielen wollen. Dann kann ich auch meine Qualitäten besser auf den Platz bringen. Ich freue mich wirklich darauf, hier auf dem Platz zu stehen.“
… zu seiner Position (vor dem Spiel): „Ich werde dort spielen, wo er mich einsetzt. Ich kann auch als falsche Neun spielen, aber meine Hauptposition ist die Zehn. Ich denke, dafür haben wir in der Formation gute Plätze.“
… zu den Verletzungsrückschlägen (vor dem Spiel): „Ich muss sagen, das nervt schon sehr, weil ich weiß, was ich kann, und mich Verletzungen immer wieder zurückgeworfen haben. Trotzdem habe ich gute Werte und ich hoffe, dass ich, wenn ich zurückkomme und wieder fit bin, genau da weitermachen werde.“
… zum Ziel Europa (vor dem Spiel): „Das war die beste Zeit, und ich finde, Eintracht Frankfurt ist so ein großer Verein, der nach Europa gehört. Deswegen müssen wir jetzt wieder konstant unsere Leistung bringen und die Punkte holen, um nächstes Jahr wieder international zu spielen.“
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
… zur Niederlage: „Wir hatten genau die Momente, viele enge Momente, die wir für uns besser hätten nutzen können. Die haben wir leider liegen lassen. Da waren zahlreiche Möglichkeiten da, um wirklich auch gefährlich zu werden. Es waren einzelne Szenen, aber es waren so viele Möglichkeiten, dass daraus eine ganz andere Anzahl an Chancen hätte entstehen können. Das müssen wir uns vorwerfen. Dass wir diese Situationen nicht genutzt haben, hat Frankfurt immer wieder in Momente gebracht, in denen auch Unruhe und ein Stück weit Verunsicherung aufgekommen sind. Ich glaube, die erste Szene ist dann sinnbildlich, die eben nicht auf unsere Seite fällt. Da kann ein Tor für uns entstehen, da kann auch eine Rote Karte entstehen. In diesem Zuge natürlich auch gute Besserung an Kaua Santos.“
… zum 0:1: „Wir haben zwei unnötige Ballverluste, obwohl mehr Räume da waren. Dann haben wir nicht die Klarheit, wer in der Tiefe verteidigt, und sind einen Schritt zu spät. Das ist mit Sicherheit ein Tor, das wir verhindern können. In vielen anderen Situationen haben wir das viel, viel besser verteidigt.“
… zu Albert Riera (vor dem Spiel): „Das ist das, was ich auch schon vorab gesagt habe. Er ist ein absolut spannender Kerl, sehr authentisch. Das, was er denkt, spricht er auch aus. Deshalb ist er interessant für uns alle.“
… zu Matanovic (vor dem Spiel): „Manchmal wundert es mich auch immer wieder, wie jung er eigentlich noch ist. Er strahlt sehr viel Ruhe und auch schon eine gewisse Souveränität aus. Er hat dieses gesunde Selbstvertrauen, das ein Spieler idealerweise haben sollte. Wir sind total zufrieden mit seiner Entwicklung. Es geht Schritt für Schritt voran bei ihm und idealerweise auch bei der Mannschaft.“
Matthias Ginter (SC Freiburg) ...
… zum Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir ein echt gutes Auswärtsspiel gemacht. Mit ein bisschen Glück gehen wir dann kurz vor der Halbzeit in Führung mit dem Pfostenschuss. Aber in der zweiten Halbzeit hatten wir etwas weniger Ballbesitz, nicht mehr so die Ballkontrolle, und das war dann irgendwann zwangsläufig erdrückend.“
… zu den ungenutzten Chancen: „Wir hatten heute die Momente, um in Führung zu gehen. Deswegen ist es natürlich bitter, dass wir aus den Möglichkeiten, die wir hier hatten, kein Tor gemacht haben. Aber man muss auch ehrlicherweise sagen: Frankfurt hatte nach dem 1:0 und dem 2:0 noch gute Chancen, noch mehr Tore zu schießen.“
… zum 0:1: „Es ist natürlich bitter, dass ihn beide durchlassen. Ich habe es eigentlich so gesehen, dass einer ihn nehmen müsste. Aber das gibt es. Daraus muss ja nicht zwangsläufig ein Gegentor passieren.“
… zum Kampf um Europa: „Am Ende ist es natürlich bitter, dass wir hier verloren haben. Aber wir müssen einfach nach vorne schauen. Leverkusen ist auch ein Gegner in unserer Tabellenregion. Trotzdem ist es heute sehr ärgerlich. Wir hatten sie eigentlich da, wo wir sie haben wollten, haben es dann aber in den entscheidenden Momenten leider nicht geschafft.“
Igor Matanovic (SC Freiburg) ...
… zur Niederlage: „Es ist schwer, jetzt die richtigen Worte zu finden. Ich glaube, wir sind alle sehr enttäuscht, weil hier auf jeden Fall mehr drin war. Vor allem meine Chance war sehr knapp, auch die Torchance von Vince. So ist Fußball, manchmal geht der Ball rein und heute geht er weg. Das ist natürlich extrem bitter, vor allem für mich. Ich hätte mich sehr über das Tor gefreut, aber es hätte uns als Mannschaft auch sehr gutgetan. Wie gesagt: Da war auf jeden Fall mehr drin. In der zweiten Halbzeit hat Frankfurt den Druck natürlich erhöht und am Ende muss man sagen, dass der Sieg leider verdient ist.“
… zur Rückkehr nach Frankfurt: „Natürlich ist das ein besonderes Spiel, vor allem wenn du gegen deine alten Mannschaftskollegen und gegen Leute aus dem Staff spielst. Und wenn du dann auf einmal auf der anderen Seite bist und in der Gästekabine sitzt, ist das natürlich ein anderes Gefühl. Trotzdem war ich voll auf uns fokussiert, dass wir das souverän und konzentriert runterspielen, wie ich es vorher auch gesagt habe. Ich finde, das haben wir auch gemacht. Am Ende hat vielleicht das Quäntchen Glück gefehlt.“
… zu einem möglichen Tor gegen den Ex-Klub: „So weit habe ich gar nicht gedacht. Aber klar, wenn du ein Tor schießt, ist es schwer, die Emotionen zurückzuhalten. Trotzdem respektiere ich den Verein und die Leute, die mir die Chance gegeben haben, hier zu spielen. Leider konnte ich damals nicht die Leistung zeigen, die ich zeigen kann. Hätte ich heute getroffen, hätte ich wahrscheinlich nicht mein Trikot ausgezogen.“
Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) ...
… zur Niederlage: „Weil wir im Großen und Ganzen einfach zu weit weg waren von dem, was unser Limit ist. Das muss man ganz offen und ehrlich ansprechen. Das hat mit unserer Leistung zu tun und natürlich auch mit der Qualität des Gegners. Wir sind gut ins Spiel reingekommen, haben ein, zwei echt gute Möglichkeiten, erzielen ein superschönes Tor und haben dann aber ein bisschen den Faden verloren. Wir waren vor dem tieferen Block nicht mehr ganz so scharf, was die Aggressivität angeht. Das zweite Tor gefällt mir überhaupt nicht, weil das Dinge sind, die wir schon deutlich besser gemacht haben. Am Ende verliert ein Aufsteiger gegen einen Champions-League-Aspiranten. Aber die Art und Weise ist sicherlich nicht das, was von unserer Seite heute zu einem schönen Spiel beigetragen hat.“
… zu den nächsten Spielen: „Jetzt ist wichtig, dass wir wissen, wo wir herkommen und wo wir hinwollen, und in aller Sachlichkeit dafür sorgen, dass die Jungs gut regenerieren, dass wir im Trainerteam das Spiel heute aufarbeiten und den nächsten Gegner gut vorbereiten. Dann gibt es nichts Schöneres als Heimspiele, gerade wenn sie hier im Volkspark stattfinden. Deswegen freuen wir uns auf Mittwoch, blicken gar nicht so sehr auf Samstag und wollen gemeinsam mit unseren Fans am Mittwoch wieder das zeigen, was uns in dieser Saison schon ausgezeichnet hat. Ich bin auch davon überzeugt, dass wir dann ein besseres Spiel von uns sehen werden.“
… zu Spielen gegen Topteams im Volksparkstadion (vor dem Spiel): „Am Ende geht es für uns nach den sieben Jahren in der 2. Liga darum, solche Momente wie heute Abend wertzuschätzen. Wenn man die Aufstellung der Topteams und heute auch die der Leipziger sieht, dann macht das dem Fußballherz sehr viel Spaß, sich mit solchen Spielern und Mannschaften messen zu dürfen. Auf der anderen Seite wissen wir auch, was das Volksparkstadion leisten kann. Die Mannschaft hat sich permanent weiterentwickelt. Das hat man nicht nur in den Ergebnissen, sondern vor allem in den Leistungen gesehen.“
… zur englischen Woche (vor dem Spiel): „Uns geht es erst einmal nur um heute. Es geht um drei Punkte. Es geht darum, dass wir heute alles auf den Platz lassen wollen. Wir werden jetzt keine Gedanken an Mittwoch oder Samstag verschwenden. Wir gehen volle Kapelle und wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Wir wissen, was uns erwartet. Das wird sehr, sehr anspruchsvoll. Und danach bereiten wir uns auf die nächsten Aufgaben vor. Ich glaube, als Aufsteiger tut man gut daran, nicht allzu viele Ergebnisse oder Punktziele auszusprechen, sondern sich wirklich auf die Leistung und auf die Inhalte zu fokussieren. Im besten Fall folgen daraus dann auch die Ergebnisse.“
Yussuf Poulsen (Hamburger SV) ...
… zum Spiel: „Wir waren heute nicht so stark, wie wir es in den letzten Wochen waren. Wir haben eine sehr gute Serie hingelegt, waren lange ungeschlagen und haben sehr guten Fußball gespielt. Heute war leider nicht unser bester Tag. Deswegen war das wahrscheinlich ein verdienter Sieg für Leipzig.“
… zur englischen Woche: „Klar, wir haben viele große Spiele vor uns. Wir haben das Nachholspiel am Mittwoch und versuchen einfach, in der nächsten Zeit so viele Punkte wie möglich zu holen. Wenn wir an das anknüpfen, was wir in den letzten Wochen gemacht haben, dann werden wir auch in dieser Woche gute Spiele hinlegen.“
Daniel Heuer Fernandes (Torwart Hamburger SV) ...
… zur Niederlage: „Das ist eigentlich einfach erklärt: Wir sind heute einfach nicht an unser Maximum rangekommen. Es war okay, aber nicht das, was wir in den letzten Wochen gezeigt haben. Das haben wir heute nicht auf den Platz bekommen. Die ersten 20 Minuten fand ich uns gut. Da hatten wir viele Balleroberungen, waren im Ballbesitz sehr klar und haben dann auch verdient das Tor gemacht. Danach waren wir nach der Führung vielleicht ein bisschen zu passiv. Gegen einen guten Gegner weißt du, dass du auch mal Druckphasen aushalten musst und kompakt stehen musst. Aber wir sind zu wenig wieder in Balleroberungen gekommen. Das war heute einfach nicht gut genug, um gegen einen guten Gegner als Sieger vom Platz zu gehen oder Punkte mitzunehmen.“
… zum gehaltenen Elfmeter: „Dadurch, dass es dann nur 1:2 stand, wissen wir immer, was wir in den letzten Minuten noch aus so einem Spiel machen können. Auf diese Momente haben wir gehofft. Hinten raus haben wir dann mit Luca vorne noch einmal versucht, über zweite Bälle vielleicht noch einen Moment zu bekommen. Aber heute ist es uns einfach nicht gelungen.“
… zu den kommenden Spielen: „Für uns sind alle Spiele wichtig, weil wir wissen, dass es schwierig ist, in der Bundesliga Punkte zu sammeln. Das ist uns in der Vergangenheit gut gelungen, weil wir eine entsprechende Leistung auf den Platz gebracht haben. Deshalb bin ich guter Dinge, dass wir in drei Tagen wieder ein besseres Gesicht zeigen als heute. Deswegen freue ich mich auf das nächste Heimspiel.“
Ole Werner (Trainer RB Leipzig) ...
… zum Sieg: „Ich glaube, wir haben über die ganze Spielzeit hinweg das Spiel sehr, sehr gut kontrolliert. Die Emotionalität, die in diesem Stadion sonst oft den Unterschied macht, kam gar nicht so richtig auf, weil wir das Spiel einfach kontrolliert haben. Auch nach dem 0:1 haben wir gut reagiert. Es ist unser erster Sieg nach einem Rückstand, insofern spricht das für die Moral, aber auch für die Ruhe, die die Mannschaft heute ausgestrahlt hat. Wir sind bei unserem Plan geblieben, haben verdient gewonnen und hätten das Spiel sicherlich früher entscheiden müssen.“
… zum Entwicklungsschritt seiner Mannschaft: „Ruhig bleiben, klar bleiben, obwohl uns das Ergebnis nach dem 0:1 und auch beim 1:1 zur Pause nicht gefallen hat. Nicht nervös werden, weiter nach der Idee spielen, jeder muss seinen Job machen. Das haben die Jungs gut gemacht. Und wenn wir das so machen, dann kann es auch sein, dass ein Gegner mal gegen uns keine Torchance hat.“
… zur jüngsten Punkteausbeute (vor dem Spiel): „Ich glaube schon, dass auf der einen Seite zu wenig Punkte für das da stehen, was wir spielen. Am Ende geht es um Punkte und da haben wir zuletzt viel zu viel liegen lassen. Häufig sind wir in einer guten Ausgangsposition in die letzten Minuten gegangen. Da haben wir dann oft nicht mehr die Ordnung aufrechterhalten, die uns vorher ausgezeichnet hat. Abgesehen davon ist es aber auch so, dass wir Spiele nicht schon vorher entschieden haben.“
… zum Umgang mit Führungen (vor dem Spiel): „Das waren unterschiedliche Situationen. Im letzten Spiel waren es eher Entscheidungen im Ballbesitz, die dazu geführt haben, dass wir das 2:1 nicht über die Runden bekommen haben. Bei St. Pauli waren es eher Entscheidungen im Defensivverhalten. Es geht darum, dass du in solchen Phasen, wenn du führst, Tempo aus dem Spiel nimmst und nicht durch deine Entscheidungen noch mehr Tempo hineinbringst. Das betrifft junge wie erfahrene Spieler. Aber es ist eine gesamtmannschaftliche Aufgabe, diese Situationen richtig zu erkennen.“
… zur Aufarbeitung mit der Mannschaft (vor dem Spiel): „Das passiert in Analysen, in Gesprächen und in Trainingsformen, indem man immer wieder auf diese Entscheidungen eingeht. Was ist in so einer Situation wichtig? Den Ball halten oder auf den Torerfolg gehen? Wie organisiert sich die letzte Kette, wenn gewechselt wurde, wenn der Gegner umstellt oder das Spiel wilder wird? Das sind Teile der Analyse und der Trainingsarbeit, die wir jede Woche wieder machen.“
David Raum (Kapitän RB Leipzig) ...
… zum Sieg: „Ja, das tut gut. Ich glaube, wir hätten heute schon ein bisschen früher den Sack zumachen können. Am Ende müssen wir hinten raus kämpfen. Aber ich glaube, so etwas kann trotzdem etwas auslösen. Und es ist wichtig für uns, dass wir heute auch mal nach einem Rückstand ein Spiel gedreht haben.“
… zu Poulsen: „Es ist immer schön, Yussi wiederzusehen. Vor allem ist es besonders, weil er mir in Leipzig sehr geholfen hat, als ich angekommen bin. Er war immer für mich da, hatte immer ein offenes Ohr, gerade am Anfang, als es schwer für mich war. Er hat am Ende auch nicht immer die Rolle gespielt, die er haben wollte, war aber immer für das Team da. Vor allem abseits des Platzes kann man viel von ihm lernen, auch wie er sich im Team verhält. Für den HSV ist es ein Riesengewinn, ihn bekommen zu haben, und ich glaube auch zu Recht als Kapitän. Ich war sehr, sehr froh, ihn heute wiederzusehen.“
Willi Orban (RB Leipzig) ...
… zum Sieg: „Natürlich ist es so, dass du das Spiel viel früher zumachen musst. Normalerweise müssen wir 3:1 oder 4:1 führen. Dennoch haben wir es geschafft, mit der letzten Kette und mit der Verteidigung immer wieder Druck auf den Ball zu machen, damit die Bälle dann unkontrolliert in den Sechzehner fliegen. Da haben sie natürlich Qualität, gerade mit Yussi einen kopfballstarken Spieler. Das haben wir gut gemacht. Dennoch glaube ich, dass wir heute drei oder vier Tore machen müssen.“
… zum Kampf um die Champions League: „Weiter fokussiert arbeiten, uns gut auf die Spiele vorbereiten und im nächsten Spiel gegen Augsburg wieder versuchen, drei Punkte zu holen. Jetzt in dieser Phase musst du keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern die Spiele ziehen, seriös spielen und unser Potenzial abrufen. Wenn du den Gegner töten kannst, so wie heute, dann musst du das früher machen. Trotzdem nehmen wir die drei Punkte mit.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger …
… zur Chance auf die Champions League für Stuttgart: „Dafür sind es noch zu viele Spiele. Leipzig kommt auch noch, die haben Qualität, Hoffenheim ist für alle ein wenig überraschend vorne drin. Der VfB hat schon ein paar unnötige Punkte in letzter Zeit liegen gelassen. Sie haben wahnsinnige Qualität in der Breite des Kaders, du siehst eigentlich keinen Leistungsabfall, wenn sie mal rotieren. Ich sehe Stuttgart drin.“
… zu Lewelings WM-Chancen: „Er hat offensiv auf beiden Seiten enorme Qualitäten und defensiv auch. Er bringt sehr viel Konstanz mit und hat ein positives Gefühl. Für mich einer der Kandidaten, der sicher dabei sein sollte.“
… zu Gerhardts Kritik am VfL: „Das hat mich die letzten Wochen schon getriggert. Er hat es ausgesprochen und das hörst du nicht oft. Er ist eine Zeit lang dabei, kriegt vieles mit. Dieses Bild, das der VfL Wolfsburg auf dem Platz abgibt, ist im Moment ein Bild dessen, wie der Verein vielleicht strukturiert ist. Die Lösung ist nicht leicht, das ist schwer. In Wolfsburg muss etwas Grundlegendes passieren, was vielleicht ein paar Sachen erschüttert. Es muss ein klarer Cut her.“
… zur Entwicklung des VfB unter Sebastian Hoeneß (vor dem Spiel): „Positiv. Ich glaube, er hat relativ schnell Zugriff auf die Mannschaft bekommen und seine Spielidee reingebracht, dadurch den Klassenerhalt geschafft und dann im nächsten Jahr sehr, sehr gut performt. Im zweiten kompletten Jahr gab es in der Liga einen kleinen Hänger, der aber mit dem Pokalsieg gekrönt wurde. Und jetzt haben sie, obwohl es im Sommer große Abgänge gab, eigentlich wieder den nächsten Schritt nach vorne gemacht. Vor allem haben sie es in dieser Zeit geschafft, mit einem Kader zu arbeiten, mit dem du gut rotieren kannst, gerade im internationalen Wettbewerb. Das ist wirklich hervorragende Arbeit.“
DAZN-Experte Sebastian Kneißl zum Spiel Frankfurt gegen Freiburg: „In der ersten Halbzeit war die Eintracht schon deutlich dominanter. Freiburg hatte zwar auch einige Momente, gerade mit dem Pfostentreffer beziehungsweise dem Kopfball. Aber in der zweiten Halbzeit hat die Eintracht noch mehr Dominanz ausgestrahlt und am Ende auch verdient gewonnen.“
Ariane Hingst (DAZN-Expertin) ...
… zum Leipziger Sieg: „Im Endeffekt geht der Sieg in Ordnung. Es war ein unterhaltsames, gutes Spiel. Ich denke auch, dass der HSV nicht völlig unzufrieden sein wird, weil er in der ersten Halbzeit wirklich gut dagegengehalten hat. In der zweiten Halbzeit war Leipzig dann aber einfach zu dominant, vor allem im Ballbesitz, und hat den HSV gar nicht zur Entfaltung kommen lassen.“
… zur Bedeutung des Erfolgs für RB Leipzig: „Du musst da vorne dranbleiben. Nach dem Spieltag war dieser Dreier enorm wichtig. Und auch wirklich für das Gefühl dieser Mannschaft, mal wieder zu erleben, dass sie so ein Ergebnis über die Zeit bringt und das auch noch dominant. Vielleicht tut es Leipzig fast besser, wenn sie erst in Rückstand geraten und dann ein Spiel drehen müssen. Aber ich glaube, es war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.“
PR DAZN DACH:
E-Mail: pr-dach@dazn.com
Mehr Infos unter: https://media.dazn.com/de/
Kontakt
DAZNNeue Schönhauserstraße 3-5
DE-10178 Berlin
dennis-julian.gottschlich@dazn.com
Social Media & Links
FacebookX
YouTube
TikTok
Homepage
Themen
» Bundesliga» Fußball
» Medien / TV
» Stimmen
Aktionen
Download als TXTMehr von DAZN
Thioune feiert ersten Sieg als Bremens Trainer: „Habe immer von dieser Werder-Familie gehört, heute habe ich sie gesehen“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ... … zum Schulterschluss zwischen Team und Fans: „Ja, vielleicht ein Stück weit höher zu bewerten als der Sieg. Grundsätzlich war dieser Sieg natürlich alternativlos, um diesen Schulterschluss dann auch wieder für sich zu generieren. Dieses Stadion war unfassbar, es hat uns in dieser ...
Dortmunds Kapitän Can frustriert zu den Gegentreffern: „Kacktore“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Atalanta Bergamo gegen Borussia Dortmund (4:1) im Rückspiel der Play-offs der UEFA Champions League live bei DAZN. Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ... … zum Ausscheiden: „Sehr unnötig, aber unterm Strich haben wir heute kein gutes Spiel gemacht. Wenn du in der Champions League vier Gegentreffer kassierst, dann ist es schwierig. Wir müssen jetzt nicht über Elfmeter hin oder her reden. In den ...
Gladbachs Sportdirektor Schröder deutlich: „So wird es in der Liga nicht reichen“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach (2:1), FC St. Pauli gegen SV Werder Bremen (2:1) sowie 1. FC Heidenheim gegen VfB Stuttgart (3:3) am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ... … zum Spiel: „Es war ein hart erkämpfter Sieg. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir nicht so gut reingekommen. Mit der Kette sind wir nicht nachgerü...
VfL-Coach Bauer nach später Niederlage: „Nicht reif genug für die Bundesliga“
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN. Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) … … zum Spiel: „Das Gefühl am Ende ist natürlich da, weil wir Frankfurt wieder ins Spiel gelassen haben. Frankfurt hat das auch gut gemacht, also es war nicht nur unsere Schuld. Aber den Elfmeter und das eine Gegentor danach, diese zwei Momente können wir rauslassen. Über weite Strecken...