Der FC Bayern krönt perfekte Woche mit der Tabellenführung
Bonn, 31.10.2021
ALBA Berlin zündet ein Offensiv-Feuerwerk und siegt in Bamberg mit 101:89. Maodo Lo, nach der EuroLeague-Niederlage gegen den FC Bayern noch geknickt, war glücklich, weil „viele Verletzte zurückgekommen sind und direkt etwas zum Sieg beigetragen haben.“ Bamberg hielt lange mit, musste die Albatrosse dann ziehen lassen, weil sie „in der Verteidigung eingebrochen“ sind, monierte Patrick Heckmann. Der FC Bayern nimmt den Schwung aus der EuroLeague mit, gewinnt auch das 3. Spiel in einer Woche mit 78:87 in Bayreuth. Die hohe Belastung nahm Münchens Matchwinner Augustine Rubit gelassen hin: „Am Ende des Tages muss man spielen.“ Die Krise der EWE Baskets Oldenburg geht weiter – 85:95-Pleite in Göttingen: Vorletzter. „Mit fehlen ein bisschen die Worte“, so Bennet Hundt, der zugab: „Wir haben keine gute Leistung gebracht.“ Frankfurt feiert in Ulm den ersten Saisonsieg dank Rückkehrer Will Cherry, der sein Fehlen „mit persönlichen Problemen“ begründete.
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des EuroLeague-Kraches – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen emfpangen die Hamburg Towers zum Auftakt des 6. Spieltags die MLP Academics Heidelberg – ab 20.15 Uhr live bei MagentaSport.
Brose Bamberg – ALBA Berlin 89:101
ALBA Berlin kann sich in der 2. Halbzeit recht früh von den Bambergern lösen und gewinnt am Ende deutlich, springt auf Platz 8. Maodo Lo über den Sieg: „Heute war es ein Spiel, bei dem viele Verletzte zurückgekommen sind und auch direkt zum Sieg etwas beigetragen haben. Das hat uns sehr geholfen und es hat Spaß gemacht.“
Wie er seine Rückkehr nach Bamberg fand: „Sehr cool. Es hat mich sehr gefreut. Ich bin direkt aus dem College nach Bamberg gekommen und die Jahre haben mich sehr geprägt. Hat mich sehr gefreut, dass ich hier immer noch so aufgenommen werde.“ Weil die Berliner die 100 Punkte geknackt haben, soll es Donuts geben: „Das war mir gar nicht mehr bewusst. Vielleicht gibt es auch was Gesünderes. Ok, da hinten wird schon „Nein“ gesagt. Na gut, dann gibt es halt Donuts.“
Comebacker Marcus Eriksson kam auf 10 Punkte: „Ich bin froh, zurück beim Team zu sein… Es ist immer schwer, zurückzukommen. Das war ein 1. Schritt.“
Die Bamberger kassieren nach 4 Siegen zum Start die 2. Niederlage in Folge und rutschen auf Platz 7 ab. Auch ein überragender Chris Sengfelder konnte mit seinen 29 Punkten die Niederlage nicht abwenden. Patrick Heckmann erklärte nach dem Spiel: „Wir sind in der 2. Halbzeit in der Verteidigung eingebrochen. Berlin hat das dann schlau gemacht… Wir waren dann in der Rotation und Berlin ist zu einfachen Punkten gekommen… Wir machen 89 Punkte zuhause und das sollte eigentlich reichen. Natürlich ist das Berlin mit einer sehr guten Offense. Aber es lag an der Verteidigung heute auf jeden Fall.“
medi Bayreuth – FC Bayern München 78:87
Der FC Bayern München nimmt den Schwung aus 2 Siegen in der EuroLeague mit und gewinnt auch in Bayreuth, springt an die Tabellenspitze. Augustine Rubit, 17 Punkte, nach dem Sieg über seine ruhige Art auf dem Court: „Das ist meine Persönlichkeit. Die kann gut oder schlecht sein. Manchmal fehlt dadurch die Energie, um meine Mitspieler zu pushen. Ich arbeite daran.“ Ob den Münchnern Energie gefehlt hat, nach den 2 Spielen in der EuroLeague unter der Woche: „Am Ende des Tages muss man spielen. Wir bereiten uns darauf vor. Gegen gute Teams kann man sich auch nicht entspannen und wir haben heute einen Weg gefunden, trotzdem zu gewinnen.“ Jetzt haben die Bayern 4 Tage kein Spiel. Ein kleiner Urlaub? „Das würde ich nicht sagen. Wir haben noch einiges vor und es ist immer ein Kampf. Wir müssen uns darauf vorbereiten und so sehr entspannen, wie wir können.“
Für Bayreuth bedeutet die 3. Niederlage in Serie Platz 16 und ein 2:8. Moritz Sanders über die Niederlage: „Das war natürlich eine coole Atmosphäre hier, aber es ist bitter, dass wir am Ende dann doch recht deutlich verloren haben. Aber wir haben alles reingeworfen und können uns dann auch nichts vorwerfen.“
BG Göttingen – EWE Baskets Oldenburg 95:85
Die EWE Baskets Oldenburg verlieren auch in Göttingen und stehen mit einem 1:5 nach 6 Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Bennet Hundt war nach dem Spiel bedient: „Ich muss ehrlich zugeben, mit fehlen gerade ein bisschen die Worte. Es war ein schweres Spiel heute und ein schwerer Tag für uns. Wir haben keine gute Leistung gebracht und das kann man sich jetzt nicht schönreden, aber übermorgen spielen wir das nächste Spiel in der Champions League. Darauf muss jetzt der Fokus gelegt werden.“
Die BG Göttingen springt nach dem nächsten Sieg auf Platz 2 in der Tabelle. Jake Toolson, 24 Punkte, über seine gute Dreierquote mit 7 aus 9 Versuchen: „Das habe ich ein paar Mal im College geschafft. In meiner Profikarriere war es mit Sicherheit mein bester Tag.“
ratiopharm Ulm – FRAPORT Skyliners 80:88
Die FRAPORT Skyliners gewinnen überraschend in Ulm und feiern den 1. Saisonsieg. Rückkehrer und Leader Will Cherry, 14 Punkte, sprach über seine letzten schwierigen Monate: „Ich habe ein paar Personen gehört, die gesagt haben, ich wäre müde. Das stimmt nicht. Ich hatte ein paar persönliche Probleme, deswegen habe ich nicht gespielt. Ich bedanke mich bei Frankfurt, dass sie mir trotzdem die Chance gegeben haben. Heute konnte ich zeigen, dass sie zurecht an mich geglaubt haben.“
Ulms Nicolas Bretzel: „Es war eine toughe Woche würde ich sagen. Wir haben versucht, alles zu geben, aber es hat leider nicht gereicht. Ich bin aber der Meinung, dass wir defensiv starke Probleme hatten und es daran gescheitert ist.“
HAKRO Merlins Crailsheim – Löwen Braunschweig 92:90 OT
Die HAKRO Merlins Crailsheim feiern einen Sieg im Overtime-Krimi, obwohl sie zur Halbzeit mit 39:50 hinten lagen und erst kurz vor Schluss den Ausgleich erzielen konnten.
Matchwinner T.J. Shorts, 19 Punkte, blieb in den ersten 20 Minuten glücklos und trumpfte dann auf: „Die Mentalität ist immer die gleiche. Egal, ob man führt oder zurückliegt. Man muss immer weitermachen. Manchmal hat man eine schlechte Halbzeit, ein schlechtes Viertel. Man muss dann einfach weitermachen. Mein Team und mein Trainer haben mich motiviert und es mir leicht gemacht.“
Braunschweigs Robin Amaize: „Es war auf jeden Fall eine geile Atmosphäre muss ich sagen… Das ist dann natürlich ein bitteres Ende für uns. Eine Possession hat gefehlt.“
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