Ulms Coach Wörle: „Verdient verloren“ - Kammerknechts Magnet beschert Dresden 3 Punkte
Bonn, 15.10.2023
Dresden gewinnt das Topspiel gegen Ulm mit 3:2, erobert damit die Tabellenführung zurück. Einen großen Anteil hatte dabei Dresden-Verteidiger Claudio Kammerknecht mit einem Doppelpack, überhaupt fielen die Dynamo-Tore nach 3 Standards. „Ich hatte irgendwie einen Magnet bei mir. Die Bälle sind immer zu mir geflogen.“, sagt Kammerknecht, der einräumt, dass Dresden die Standards immer wieder trainiere. Für das Topspiel besonders. Trainer Markus Anfang fand die Leistung „sehr ordentlich“. Ulms Coach Thomas Wörle zollt Dynamo Respekt: „Wir haben das Spiel – auch in der Summe – verdient verloren. Es ist ärgerlich, dass wir dem Gegner relativ einfach Tore gegeben haben.“ Wörle gab sich sehr geerdet: „Wir wissen, wo wir herkommen und akzeptieren die Niederlage.“ Den Favoriten Dresden geärgert, ist auch schon was.
Nachfolgend die Zusammenfassung und Clips vom Top-Spiel der 3. Liga am Sonntag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht es am Freitag mit Mannheim gegen den BVB II – live ab 18.30 Uhr bei MagentaSport. Am Samstag laufen 5 Einzelspiele u.a. das Derby Ingolstadt gegen Unterhaching live im Einzelspiel ab 13.45 Uhr und in der Konferenz schon ab 13.30. Ab 16.15 Uhr gibt´s Duisburg gegen Bielefeld – MagentaSport zeigt alle Spiele der 3. Liga live.
SSV Ulm – Dynamo Dresden 2:3
1:0, 1:2, 2:2, 2:3 - Ulm verpasst die „Sensation“ im Spitzenspiel nur knapp. Dresden erobert damit die Tabellenführung zurück. Auch, weil Verteidiger Claudio Kammerknecht mit einem Doppelpack seine Offensiv-Qualitäten unter Beweis stellt. Dresden ist damit seit 3 Spielen ungeschlagen. Ulm bleibt trotzdem oben dran, steht mit 20 Punkten hinter Regensburg auf dem 3. Platz.
Markus Anfang, Trainer Dresden: „Das war ein schweres Spiel. Der Wind hat auch kräftig mitgespielt. Wenn du in der 1. Halbzeit einen langen Ball gespielt hast, musstest du direkt auf den 2. Ball gehen. Die Jungs haben das aber gut angenommen. Es freut mich auch, dass wir bei den Standard-Situationen, wo wir die ganze Saison drüber gesprochen haben, das Quäntchen auf unserer Seite hatten, auch wenn wir ein Eigentor gemacht haben. Das war wichtig für uns. Die Leistung war insgesamt sehr ordentlich.“
Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cktmZk9JWUxsQk44eXI2VkNUWlhMLzE5RDZDNXBvdEFQVGYyVzk0VXZ3Zz0=
Claudio Kammerknecht, Doppelpacker Dresden: „Ich hatte irgendwie einen Magnet bei mir. Die Bälle sind immer zu mir geflogen. Ich bin froh, dass ich meiner Mannschaft damit helfen konnte… Wir haben die Standards so einstudiert. Dass der Ball dann genau zu mir springt, ist natürlich auch Glück… Da gibt uns einen extremem Push. Ulm spielt einen super Fußball. Dann mussten wir auch mal eklig spielen. Das Spiel haben wir dann auch so über die Zeit gebracht und haben gekämpft.“
Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZkdXRlIxaG9LNER0NC9qUFVpTmdNcVhPQlJWWjNoOHZLSmc0eVNlQTNIVT0=
Thomas Wörle, Trainer Ulm, beschwerte sich nach Abpfiff beim Schiedsrichter und erklärte: „Es ging um ein paar Kleinigkeiten, die dann schon in der Summe was ausmachen. Da haben wir uns in der Bewertung benachteiligt gefühlt. Sonst will ich mich aber nicht mit dem Thema Schiedsrichter aufhalten. Wir haben das Spiel – auch in der Summe – verdient verloren. Es ist ärgerlich, dass wir dem Gegner relativ einfach Tore gegeben haben. Das waren 3 Standardsituationen, die wir nicht gut verteidigt haben. Wenn wir uns da besser anstellen, wird das Spiel nochmal spannend. Dresden hat dann verdient gewonnen… Wir wissen, wo wir herkommen und akzeptieren die Niederlage.“
Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aGcwb1RBZEZBWllGRU9ia1J2VnNKeDlTMnNSa3F1aE9aVjE3Ynprd0pzaz0=
Lucas Röser, Torschütze Ulm, ehemals Dresden: „Wenn wir zu Hause 3 Standardtore kassieren, ist es schwer ein Spiel zu gewinnen… Als Sportler und Stürmer ist es immer schön, wenn man ein Tor schießt. Ich hatte ein paar Spiele ohne Treffer, daher kommen die Emotionen erstmal hoch. Aber ich liebe Dynamo Dresden, absoluter Respekt für den Verein.“
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Ulms Kapitän Johannes Reichert fehlte gegen Dresden aufgrund einer Gelbsperre. Seine Mannschaft unterstütze er auf dem Fanblock, stieg sogar auf den Zaun und stimmte die Fans mit einem Megafon an. Zur Halbzeit war er bereits etwas heißer beim Gespräch mit MagentaSport: „Ich will den Fans etwas zurückgeben für die unfassbare Unterstützung. Ich bin dann auf den Zaun und 1,2 Minuten später ist dann das 1. Tor gefallen. Wir sind alle durchgedreht. Das war ein unfassbarer Moment… Im 1. Moment ist für mich eine kleine Welt zusammengebrochen, als ich realisiert habe, dass ich nicht auf dem Platz stehen kann. Ich habe das aber schnell abgehakt. Wer mich kennt, der weiß, dass ich hier so connected bin mit dem Verein, der Mannschaft und den Fans. Ich bin trotzdem hier und darf das erleben und zusammen mit den Fans die gleiche Leidenschaft, die in mir brennt zu teilen. Wir mussten so lange auf solche Spiele warten… Als das Tor gefallen ist, musst ich mich umdrehen. Dann hatte ich Gänsehaut, die habe ich jetzt immer noch. Das ist brutal.“
Das Donaustadion schrie zwischenzeitlich „Spitzenreiter“ „Wir leben gerade einen Traum. Jeder, der was anderes sagt, der spinnt. Wir waren tot. Toter als tot. Jetzt spielen wir vor ausverkauftem Haus, gehen in Führung und sind Spitzenreiter. Das ist ein Traum für uns und wird einer bleiben.“
Der Link zum Interview inklusive den Kurvenbildern des Kapitäns: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=QTN3cnJSNTBVSkRsb1RqWXFIYzdCMHlTcXprUmtDS2kwUVZZaE5wYU13UT0=
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