Frankfurts Trainer Riera analysiert sein Team: „Unsere Erwartungen sind so hoch und die Anspannung ist so groß“ - Union steht weiter gut da, aber noch nicht gesichert – Trainer Baumgart: „Ich bin zwiegespalten“ - DAZN-Experte Kneißl zu Wagner als FC-Coach: „Gar kein so großes Risiko“
Berlin/München, 05.04.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen 1. FC Union Berlin gegen FC St. Pauli (1:1) sowie Eintracht Frankfurt gegen 1. FC Köln (2:2) am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Albert Riera (Trainer Eintracht Frankfurt) ...
… zum 2:2 nach 2:0-Führung: „Die Enttäuschung kommt natürlich daher, dass wir 2:0 führen und am Ende 2:2 spielen. Das größte Problem heute war aber, dass unsere Erwartungen so hoch sind und die Anspannung so groß ist. Das ist etwas Schönes, aber ich habe heute bei den Spielern deutlicher als sonst gespürt, dass sie es eilig haben und nicht ruhig genug sind. Das Wort dafür ist Angst. Und wenn du mit dieser Angst spielst, machst du Fehler. Die Angst müssen wir loswerden. Wir müssen in den zwei, drei Monaten die letzten sieben Monate mit dieser Frustration und diesen Erwartungen loswerden. Das ist keine Kritik an der Vergangenheit, sondern die Realität im Moment. Wir müssen jetzt besser werden. Für mich ist das Wichtigste, diese Angst aus den Spielern herauszubekommen.“
… zum Umgang mit einer 2:0-Führung: „Bei 2:0 musst du mit dem Ball verteidigen. Du musst ruhig bleiben und wissen, wann du angreifen musst. Warum solltest du in jeder Situation riskieren? Der Gegner muss riskieren, der Gegner muss aufspringen. Dann öffnen sich Räume hinter ihm und genau dann musst du angreifen. Nach dem 2:0 war unsere Idee, auf dem gleichen Weg weiterzuspielen, weil wir so auch die beiden Tore gemacht haben. Nach dem Spiel ist es immer leicht zu sagen, wir hätten vielleicht mit sechs Verteidigern spielen sollen. Aber auf diese Weise sind wir im Spiel gewesen.“
… zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Der Gegner braucht Punkte, wir brauchen Punkte, alle Mannschaften brauchen Punkte. Jeder will gewinnen. Das haben wir gestern auch im Spiel von Bayern gegen Freiburg gesehen. Alle wollen unbedingt gewinnen. Wir wollen das auch. Unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen uns und diesen Fans ermöglichen, in der nächsten Saison wieder die europäische Hymne zu hören. Dafür brauchen wir große Motivation und große Überzeugung.“
… zur Entwicklung seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Von außen wird vieles erwartet, und ich bin der Erste, der hohe Erwartungen hat. Wir wollen nicht Mittelmaß, wir wollen bei den Topteams dabei sein. Wir können besser werden, wir müssen besser werden, und wir wollen uns jede Woche weiterentwickeln. Ich bin sicher, dass wir von jetzt an bis zum Saisonende noch besser werden.“
Arnaud Kalimuendo (Torschütze Eintracht Frankfurt) ...
… zum Spiel: „Wir müssen besser sein. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber um eine Topmannschaft zu sein, musst du in einigen Details besser sein. Da haben wir heute einiges vermissen lassen. Ich will trotzdem positiv bleiben. Ich bin froh über den Teamgeist heute. Jeder hat alles gegeben, aber wir müssen cleverer sein, um so ein Spiel zu gewinnen.“
… zur Offensivleistung: „Ich finde, wir hatten offensiv viele Aktionen. Auch Jonathan hat getroffen und ich freue mich sehr für ihn, weil er hart gearbeitet hat. Trotzdem können wir nach vorne noch aggressiver sein. Positiv ist, dass wir viele Aktionen und viele Tore hatten. Aber wir müssen in einigen Details besser werden.“
Jonathan Burkardt (Torschütze Eintracht Frankfurt) ...
… zur verbesserten Offensive: „Wir haben mehr Tiefe gefunden, sind öfter hinter die gegnerische Linie gekommen und haben offensiv zielstrebiger gespielt. Vor allem kurz nach der Pause, aber auch schon in der ersten Halbzeit, haben wir immer wieder versucht, schneller nach vorne zu spielen als in den letzten Wochen.“
… zur verspielten 2:0-Führung: „Es ist Wahnsinn, um ehrlich zu sein. Wir führen nach der 70. Minute 2:0 und bekommen dann noch zwei Tore - völlig verdient. Wir haben sogar noch ein, zwei weitere Eins-gegen-eins-Situationen gegen uns, in denen wir Glück haben, dass Zetti überragend hält. Ich weiß nicht, ob wir gedacht haben, das Spiel wäre schon durch. Wir haben in den zehn Minuten nach dem 2:0 komplett unsere Struktur verloren. Das ist heute so enttäuschend, weil du zu Hause 2:0 führst. Das müssen drei Punkte sein.“
… zu seiner Leistung: „Für mich war es grundsätzlich schön, heute wieder ein bisschen mehr beteiligt zu sein. In den letzten Wochen war es wirklich schwer für mich, mit wenig Chancen und wenig Spielanteilen. Das war heute etwas besser. Aber die Enttäuschung überwiegt trotzdem.“
Mario Götze (Eintracht Frankfurt) ...
… zur Vertragsverlängerung bis 2028 (vor dem Spiel): „Am Ende waren es sehr viele Gründe. Wenn ich auf die letzten vier Jahre schaue, wie sich meine Familie hier wohlfühlt, wie ich mich hier wohlfühle, was wir in den letzten Jahren mit dem Verein und den Fans erreicht haben und welche Erlebnisse ich hier haben konnte, dann hat das alles super zusammengepasst, gerade in meiner jetzigen Lebensphase. Deswegen hat sehr viel dafür gesprochen und ich freue mich auf das, was noch kommt.“
… zu seiner aktuellen Situation bei Eintracht Frankfurt (vor dem Spiel): „Am Ende habe ich in den letzten Jahren schon einiges erlebt. Klar steht für mich als Sportler der Fußball und der Wettbewerb immer im Vordergrund. Aber aus meiner Erfahrung gehört auch das alles dazu. Ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt, versuche das zu beeinflussen, was ich beeinflussen kann, zu trainieren, fit zu sein und der Mannschaft das zu geben, was sie braucht. Der Rest zeigt sich dann. Als Spieler hat man auch nicht immer alles in der Hand. Aber ich bin jetzt hier, freue mich auf das, was kommt, und wir haben in dieser Saison noch ein paar Aufgaben vor uns. Es sind noch sieben Spiele, in denen es um viel geht. Da müssen wir einfach gute Leistungen zeigen.“
Rene Wagner (Trainer 1. FC Köln) ...
… zum Spiel: „Es war natürlich ein Auf und Ab. In der ersten Halbzeit hatten wir zwei, drei riesige Chancen, wenn ich an die Umschaltsituationen denke. Da hat Jakub den ersten schon auf dem Schlappen liegen. Dann geraten wir 0:2 in Rückstand und in Frankfurt wird es dann natürlich schwer. Aber ich glaube, die Jungs haben gezeigt, was für ein Charakter in dieser Mannschaft steckt. Das 2:2 war am Ende super für uns. Mit ein wenig Glück können wir uns am Ende noch eins, zwei Chancen erspielen. Das Spiel ging dann auf, beide Mannschaften haben versucht, die Kontrolle zu übernehmen.“
… zu den Comeback-Qualitäten seines Teams: „Wir haben einfach ganz viele Spieler, die ganz viel Herz haben und auch die Power, 90 Minuten Vollgasfußball zu spielen. Vielleicht ist es dann bei einem 0:2 auch so, dass du nicht mehr so viel Angst hast, in der eigenen Hälfte Risiko zu gehen. Dann sieht man auch die Qualität der Jungs im Spiel nach vorne.“
… zu seiner Rolle an der Seitenlinie: „Ich habe unter der Woche schon gesagt, dass ich gar nicht groß darüber nachdenken will. Ich habe zwei, drei Mal ins Stadion geschaut, aber wenn ich denke: Boah, das ist jetzt neu, dann hilft das der Mannschaft nicht. Ich muss bei meiner Aufgabe bleiben und mit den Jungs hinter mir die Lösungen finden, die wir auf dem Feld brauchen.“
… zu den Chancen auf den Klassenerhalt: „Wenn wir uns nach den nächsten zwei Spielen wiedersehen, kann ich die Frage besser beantworten. Die schaue ich mir jetzt erst einmal an.“
… zu seinem ersten Bundesliga-Spiel als Cheftrainer (vor dem Spiel): „Es ist eher Vorfreude. Wir haben an ein paar Dingen gearbeitet und jetzt ist es für mich spannend zu sehen, was die Jungs davon umsetzen können. Ich hoffe einfach, dass sie Vertrauen in sich selbst haben. Wir haben in den letzten zwei Wochen viele Dinge gut gemacht, auch schon in den Spielen davor. Wenn die Jungs heute mit dem nötigen Selbstbewusstsein auf den Platz gehen, können wir ein gutes Spiel liefern.“
… zum Einfluss von Union-Coach Baumgart auf ihn (vor dem Spiel): „Ohne Steffen würde ich heute wahrscheinlich nicht hier stehen. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass wir weiterhin einen guten Kontakt haben. Und ich glaube, er hat recht: Wir müssen jetzt erst einmal beweisen, dass wir gut sind und beweisen, dass wir gut gearbeitet haben. Alles andere werden wir in den nächsten Wochen zeigen.“
… zu Johannesson, der zu Beginn nur auf der Bank sitzt (vor dem Spiel): „Isak hatte keine einfache Reise nach Kanada und die Bedingungen dort waren medium. Deshalb tut es ihm heute besser, wenn er von der Bank kommen kann und nicht von Anfang an direkt wieder Vollgas geben muss. So kann er der Mannschaft später noch Halt geben, weil er im Aufbau einer unserer Spieler ist, der uns viel Sicherheit geben kann. Ich glaube, diese Rolle ist heute die richtige für ihn.“
… zum Spiel im Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Am Ende haben die Ergebnisse am Ende dazu geführt, dass hier ein Wechsel stattgefunden hat. Aber für uns ist entscheidend, dass wir dranbleiben und die zwei, drei Dinge besser machen, die wir uns vorgenommen haben. Dann haben wir, glaube ich, eine gute Chance, hier einen Punkt oder sogar einen Sieg zu holen. Das muss unser Ziel sein. Ich denke, Frankfurt ist verwundbar, und wir werden alles dafür tun, dass sie das auch spüren.“
Marvin Schwäbe (Kapitän & Torwart 1. FC Köln) ...
… zum Remis: „Auswärts den Punkt mitzunehmen, ist am Ende auf jeden Fall das, was wir uns mindestens vorgestellt haben. Die zwei Gegentore müssen wir noch einmal analysieren. Das ging mir zu einfach. Zweimal Boxverteidigung, wo wir am Ende entweder wegrutschen oder unter dem Ball herspringen. Aber es spricht für die Mannschaft, dass wir weiter daran glauben, egal wie hoch wir zurückliegen. Wir kommen wieder zurück, und das zählt erst einmal.“
… zu den ständigen Aufholjagden: „Das ist natürlich nicht einfach. Aber wenn wir uns darauf verlassen können, dass wir immer wieder dieses Quäntchen Power von der Bank bekommen, dann profitieren wir davon. Man hat es heute wieder gesehen. Es war ein Zusammenspiel der Einwechselspieler. Da profitieren wir von.“
… zum Effekt von Wagner: „Er hat es sehr einfach gehalten. Er hat uns in den zwei Wochen sehr gut eingestellt und eine gute Kommunikation gefunden. Ich glaube, er ist sehr nahbar und hat in dieser nicht einfachen Situation die richtigen Worte gefunden. Grundsätzlich hat er die Fäden schon ganz gut in der Hand.“
Jakub Kaminski (Torschütze 1. FC Köln) ...
… zum Remis: „Chapeau für die Mannschaft. Nach einem 0:2 noch auf 2:2 zurückzukommen und am Ende sogar noch die Chance auf das 3:2 zu haben, das war ein tolles Spiel. Chapeau für das Team.“
… zu den verpassten Chancen in der ersten Halbzeit: „Wir hatten direkt zwei, drei gute Chancen und haben das Tor nicht gemacht. Aber das ist Fußball. In unserer Situation müssen wir diese Chancen nutzen und einfach ein Tor schießen. Am Ende nehmen wir diesen einen Punkt mit und müssen nach vorne schauen.“
… zum Babyjubel: „Meine Frau ist im fünften Monat schwanger und wir freuen uns auf diese Zeit. Das Wichtigste ist am Ende ein gesundes Kind.“
Tom Krauß (1. FC Köln) zu den ersten Wochen unter Wagner (vor dem Spiel): „Die ersten Wochen waren sehr gut. Wir haben an gewissen Inhalten gearbeitet, die wir auch heute gegen Frankfurt zeigen wollen. Richtig sehen wird man das aber erst auf dem Feld, ob wir das umgesetzt haben, was er uns mitgegeben hat. Ich bin da sehr zuversichtlich.“
Thomas Kessler (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) ...
… zum Abschied von Kwasniok (vor dem Spiel): „Das gehört in unserem Job leider dazu. Wir hatten sehr klare und auch persönliche Gespräche. Lukas hatte die Möglichkeit, sich von der Mannschaft zu verabschieden und hat das auch getan. Wir haben den Staff und die Mannschaft noch einmal zusammengebracht, sodass er Abschiedsworte finden konnte. Deshalb war das für uns ein runder Abschluss.“
… zur Entscheidung für Wagner (vor dem Spiel): „Wir haben uns die letzten Wochen Gedanken gemacht und uns die Spiele genau angeschaut. Am Ende haben wir leider nur zwei von 18 Spielen gewonnen und das war zu wenig. Wir können alle die Tabelle lesen. Aber es hat nie viel gefehlt und diese Mannschaft steht sehr eng beisammen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Mannschaft und der Staff jetzt einen externen Impuls brauchen. Mit Rene hatten wir jemanden, der Lukas sehr loyal zugearbeitet hat, den ich fachlich aber sehr schätze und der vielleicht mit einer leicht anderen Herangehensweise an die Arbeit mit Staff und Mannschaft herangeht. Deshalb war die Entscheidung für uns schnell klar.“
… zu den Erwartungen an Wagner und die Mannschaft (vor dem Spiel): „Rene hat in den letzten Tagen sehr viel mit den Jungs gesprochen. Wenn du nur zwei Spiele gewinnst, dann musst du mit der Mannschaft reden und ihr Dinge an die Hand geben, damit wieder Überzeugung entsteht, dass wir Spiele gewinnen können. Genau das erwarte ich auch von den Spielern: dass sie Rene folgen. Und das habe ich in den letzten Tagen absolut gespürt.“
… zu einer möglichen externen Lösung später in der Saison (vor dem Spiel): „Wir müssen Punkte holen, deshalb haben wir die Entscheidung so getroffen. Aber wir haben in die jetzige Konstellation maximales Vertrauen. Vor dem ersten Spiel in dieser neuen Konstellation mache ich mir überhaupt keine Gedanken darüber, was wäre, wenn es in den nächsten Wochen nicht funktionieren sollte. Wir haben spannende Aufgaben vor der Brust.“
… zum Restprogramm (vor dem Spiel): „In der Bundesliga ist kein Spiel einfach. Wenn jemand glaubt, dass im Restprogramm etwas dabei ist, das der 1. FC Köln allein aus seinem Namen heraus gewinnen wird, dann kann ich alle beruhigen - das wird so nicht sein. Das funktioniert nur, wenn wir unter der Woche hart und gut arbeiten und am Wochenende eine gute Leistung zeigen.“
… zu El Malas Zukunft (vor dem Spiel): „Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass viel über ihn geschrieben wird, aber ich lese längst nicht mehr alles. Said hat in dieser Saison eine tolle Entwicklung genommen und hat einen Vertrag bis 2030. Ich wünsche mir heute vor allem, dass er auf dem Platz eine gute Leistung bringt und uns hilft, hier etwas mitzunehmen – am besten drei Punkte. Alles Weitere wird die Zukunft zeigen.“
Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Union Berlin) ...
… zum Remis: „Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Den Teilerfolg nehmen wir gerne mit, weil er den Abstand zu St. Pauli hält. Wir haben nur noch sechs Spiele, also 18 Punkte zu vergeben, und jedes Spiel, in dem wir der Sache näherkommen, ist wichtig. Trotzdem sind wir nicht ganz zufrieden, weil wir natürlich gerne gewonnen hätten. Die Möglichkeiten waren da. Aber du liegst 0:1 hinten und ich bin froh, dass die Jungs mutig geblieben sind. Nach dem 1:1 hätten wir sogar noch das 2:1 machen können.“
… zur Union-Spielweise: „Ich bin mir relativ sicher, dass keiner gern gegen uns spielt, weil wir klare und einfache Mittel haben. Viele träumen vom großen Fußball und von Ballstaffetten. Ich glaube, das können wir auch – aber erst nach dem zweiten Ball. Wenn wir erfolgreich sind, dann sind wir klar und einfach. Fußball ist nicht nur Hacke, Spitze, eins, zwei, drei. Fußball ist ein Kampfsport. Es geht um Intensität, Laufbereitschaft und Zweikämpfe. Das hat heute gestimmt.“
… zum Abstiegskampf: „Ich finde es immer interessant, wenn alle sagen, sie schauen nicht auf die Tabelle. Also ich bin vielleicht der Einzige, der auf die Tabelle schaut, ich schaue auf die Spieltage, ich schaue auf die Gegner und auf die Möglichkeiten. Wir haben eine sehr, sehr gute Ausgangsposition.“
… zu den nächsten Wochen: „Pauli hat nächste Woche, glaube ich, Bayern. Wir versuchen in Heidenheim endlich mal ein Erfolgserlebnis zu haben. Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition, aber wir wollen in den nächsten sechs Spielen natürlich weiter punkten und im besten Fall die Sache endgültig klarmachen.“
… zur Situation nach dem Freiburg-Spiel und vor St. Pauli (vor dem Spiel): „Ich glaube nicht, dass ich etwas hinter dem Berg halte. Manchmal sieht man mir meine Gefühle an. Nach dem Freiburg-Spiel war die Erleichterung sicher zu sehen. Aber ich habe in dem Moment nicht an die nächsten Spiele gedacht, sondern war einfach glücklich über den Sieg. Jetzt haben wir 31 Punkte und jeder Erfolg, jeder weitere Punkt, bringt uns weiter dahin, wo wir hinwollen: Das Erreichen des Hauptziels, dem Klassenerhalt. Jetzt haben wir die Möglichkeit, gegen eine Mannschaft den nächsten Schritt zu machen, die in letzter Zeit unter Wert gepunktet hat. Dafür müssen wir klar und wach sein und den Weg nach vorne finden.“
… zur eigenen Aufstellung (vor dem Spiel): „Die Jungs können sich zeigen und wenn Jungs sich zeigen, solltest du sie irgendwann auch mal loslassen. Das tun wir immer wieder. Es ist keiner dabei, der noch nicht gespielt hat. Wir müssen bei uns bleiben und unsere Stärken auf den Platz bringen. Ich hoffe, dass ich die richtigen Entscheidungen getroffen habe.“
… zum neuen FC-Interimscoach Wagner (vor dem Spiel): „Fangen wir nicht mit Fachwissen an und dass er fleißig ist. Das sind wir alle. Ich freue mich darauf, dass Rene die Chance kriegt. Das ist das erste, worauf ich mich freue. Was er zeigen und mitbringen will, davon lassen wir uns überraschen. Rene will sich beweisen und ich gehe davon aus, dass er seine Ziele erreichen wird.“
Derrick Köhn (1. FC Union Berlin) ...
… zum Spiel: „Es war schon extrem intensiv. Wir wollten von Anfang an pressen, das war unser Ziel. Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet, waren selbstbewusst und haben versucht, uns Chancen herauszuspielen. Das ist uns auch ganz ordentlich gelungen. Dann bekommen wir einen Sonntagsschuss, liegen 0:1 hinten, haben uns in der Halbzeit aber weiter motiviert und gesagt, dass wir so weitermachen müssen. In der zweiten Halbzeit sah es dann auch nicht schlecht aus. Wir machen den Ausgleich und wollten noch auf das zweite Tor gehen. Am Ende nehmen wir den Punkt mit.“
… zu seiner Ecke vor dem 1:1: „Ja, klar, wurde auch mal Zeit. Ich darf bei Union viele Standards schießen und unser Standardtrainer hat mir gestern im Training gesagt, dass ich endlich mal einen vorlegen soll. Ich glaube, ich habe ihn heute glücklich gemacht. Ich hoffe, dass es genauso weitergeht.“
… zu seiner Rolle im Union-Spiel: „Ich musste mich schon ein bisschen umgewöhnen. Aber am Ende ist es auch Fußball, so viel hat sich nicht verändert. Wenn ich außen Platz habe, darf ich natürlich auch ins Eins-gegen-eins gehen oder einen Doppelpass suchen. Diese Philosophie tut uns gut, wir punkten damit, und deshalb hoffen wir, dass wir so weitermachen.“
Frederik Rönnow (Torwart 1. FC Union Berlin) ...
… zum Spiel: „Ich finde eigentlich, dass wir viele Dinge umgesetzt haben, die wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Dann geraten wir in Rückstand und schaffen es trotzdem, viele Torchancen zu kreieren. Wir machen verdient das 1:1 und haben danach auch noch die Chancen auf das 2:1. Das nutzen wir leider nicht, deshalb nehmen wir den Punkt mit.“
… zum Gegentor: „Der Ball kommt ein bisschen aus dem Nichts und unfassbar schnell. Ich habe ihn noch nicht einmal richtig gesehen. Ich habe versucht zu reagieren, aber es war nicht genug.“
… zum Wert des Punktes: „Klar, vor dem Spiel wollten wir auf jeden Fall nicht verlieren. Ich finde trotzdem, dass wir heute viele gute Dinge gemacht haben und das Spiel auch hätten gewinnen können. Das haben wir nicht geschafft, deshalb nehmen wir den einen Punkt mit.“
Rani Khedira (Kapitän 1. FC Union Berlin) zu seinem Länderspieldebüt für Tunesien (vor dem Spiel): „Es war ein schönes Erlebnis, ich kann nur positiv den Schwung mitnehmen. Ich hatte genügend Zeit zu regenerieren. Das Sonntagsspiel heute ist für mich ein Vorteil. Ich fühle mich jung und frisch und hoffe, dass ich über 90 Minuten ein gutes Spiel machen kann.“
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...
… zum Spiel: „Der Punkt ist okay, den nehmen wir mit. Wenn du hier in Führung gehst und dann sieben Ecken und gefühlt 20 Einwürfe gegen dich verteidigen musst, ist das in der Summe verdammt schwierig. Deshalb habe ich vorher gesagt, dass wir in permanenter Alarmbereitschaft sein müssen. Da kann immer mal einer durchrutschen. Insgesamt war es kein schönes Spiel, aber wir wussten, dass wir auf viel Aggressivität stoßen würden. Das haben wir überstanden und dann, glaube ich, phasenweise ganz gut gelöst.“
… zur Roten Karte für Nemeth: „Er hat mir gesagt, dass die gegnerische Bank sehr vehement eine Karte gefordert hat und er das als unfair empfunden hat. Dann fliegt er eben raus. Ich würde sagen, in der 92. Minute hätte wahrscheinlich auch eine Gelbe Karte gereicht, aber mehr will ich dazu eigentlich gar nicht sagen.“
… zu den Ergebnissen der Konkurrenz (vor dem Spiel): „Es gibt ein gutes Gefühl, mehr aber nicht. Man hat die Spiele gesehen. Es kann immer ein Vorteil oder Nachteil sein, wenn die Konkurrenz vorlegt. Aber unser Unbedingtes müssen wir trotzdem machen, wir müssen die Punkte holen.“
Nikola Vasilj (Torhüter FC St. Pauli) ...
… zum Spiel: „Das haben wir auch erwartet: viele lange Bälle, zweite Bälle, viele Zweikämpfe. In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr unser Spiel finden. Dann war es schwierig, weil viele lange Bälle kamen, viele Eins-gegen-eins-Situationen über die Außen und viele Bälle in den Sechzehner. Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.“
… zu seiner Leistung: „Ich liebe solche Spiele, wenn es gut geht. Aber ich kenne auch das Gefühl, wenn es nicht so gut geht. Deswegen ist es besser, wenn die Mannschaft etwas besser spielt und wir mehr Ballbesitz haben. Heute war es hier gegen diese Mannschaft und in dieser Atmosphäre schwierig. Offensiv kam von uns wenig, deshalb müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.“
… zum Ballverlust vor seiner Parade: „Im ersten Moment habe ich gedacht, dass so etwas eigentlich nicht passieren darf. Aber ich bin in der Aktion geblieben und habe die Parade gemacht. Ich wollte eine Lösung finden, weil wir viele lange Bälle gespielt haben. In dem Moment war das nicht so klug. Aber das Glück war auf unserer Seite.“
… zur Rückkehr nach der WM-Quali (vor dem Spiel): „Das war sehr schön. Wir haben mit der Nationalmannschaft etwas Großes erreicht. Alle haben die Spiele verfolgt und richtig mitgefeiert. Darüber freue ich mich einfach. Es war laut, es lief ein bosnisches Lied. Unglaublich, wie die Jungs mich unterstützt haben.“
Hauke Wahl (FC St. Pauli) ...
… zum Spiel: „So wie wir es erwartet haben. Union spielt viele lange Bälle, geht immer wieder ins Gegenpressing, das ist einfach sehr, sehr stressig. Gerade in der zweiten Hälfte haben wir es dann nicht mehr geschafft, so richtig unseren Fußball zu spielen. Wir haben zu wenig Duelle gewonnen und das müssen wir uns ankreiden.“
… zum Wert des Punktes: „Das sehen wir am Ende der Saison. Für uns war wichtig, dass wir nach zwei Niederlagen in Folge diesen Trend ein wenig stoppen, und das haben wir heute getan. Jeder Punkt ist wichtig in dieser Liga, aber wie wichtig er wirklich war, sieht man erst am Ende.“
DAZN-Experte Sebastian Kneißl ...
… zu Rieras Analyse: „Er hat das Wort ‚Erwartungsmanagement‘ angesprochen. Er weiß, dass viel Erwartung in diesem Verein herrscht. Auch an seiner Person, er hat das mit seinen Aussagen befeuert.“
… zum 1. FC Köln nach dem Trainerwechsel: „Mit Rene Wagner versucht Köln, eine andere Atmosphäre zu schaffen. Für mich ist das die wichtigste Taktik. Wir können stundenlang über Spielsysteme reden, aber am Ende ist das Entscheidende die Atmosphäre und die Kultur, die du in einer Mannschaft erzeugst, damit die Spieler wirklich überzeugt auf den Platz gehen.“
… zum Trainerwechsel beim 1. FC Köln (vor dem Spiel): „Es gefällt mir. Ich finde, es ist gar kein so großes Risiko. Der Verein kennt ihn und er kennt den Verein. Er war schon unter Steffen Baumgart da und jetzt auch unter Lukas Kwasniok. Er hatte also Zeit, sich zu entwickeln. Ich sehe da gar nicht das große Risiko, nur dass er jetzt eben ganz vorne in der Verantwortung steht.“
… zum Effekt eines Trainerwechsels (vor dem Spiel): „Ein großes Thema ist immer, welche Atmosphäre und welche Kultur ein Trainer schafft. Auf der anderen Seite startest du nicht am Anfang der Saison, sondern stehst unter Druck, Ergebnisse zu liefern. Deswegen ist es schwer, etwas komplett Neues zu machen. Aber so ein Trainer-Effekt kann gerade bei Spielern, die zuletzt eher hinten dran waren, noch einmal frischen Wind für die letzten Spiele geben.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger ...
… zum Remis zwischen Union und St. Pauli: „Beide Mannschaften haben im Grunde das gebracht, was wir erwartet haben. St. Pauli weiterhin mit den Problemen, vor allem mit Ball Torgefahr zu entwickeln. Und Union Berlin ist hier in diesem Stadion mit extrem viel Wucht, mit Standards, langen Einwürfen sehr schwer zu kontrollieren. Es war kein gerechtes Unentschieden, Union hätte den Sieg mehr verdient.“
… zur Ausgangslage von Union Berlin (vor dem Spiel): „Union ist sehr nah dran am Klassenerhalt, sie haben es in der eigenen Hand. Sie spielen noch gegen St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg. Ein Sieg und sie haben sich verabschiedet. Wenn sie heute gewinnen, wäre der Abstand zu St. Pauli richtig groß. Aber es ist nicht ganz so einfach, weil du diese Punkte gegen solche Gegner auch erst einmal holen musst.“
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