Fußball

Borussia-Sportchef Virkus zur Trainerdebatte: „Eugen hat erstmal unsere hundertprozentige Rückendeckung“

Polanski zur ersten Halbzeit: „Hat so in der Bundesliga nichts zu suchen“ - SGE-Coach Toppmöller zu Uzun: „Ist auf einem richtig guten Weg“ - Gladbach neues Tabellenschlusslicht – Kapitän Reitz: „Extrem bedient und angefressen“ - Matthäus warnt Borussia: „Nicht jede Woche den Trainer wechseln“

Unterföhring, 27.09.2025

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 5. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und SG Eintracht Frankfurt (4:6) bei Sky.  

 

Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...

... zum Spiel: „Nicht gut. Wir verlieren das Spiel durch eine desolate erste Halbzeit, die so in der Bundesliga nichts zu suchen hat. Wir nehmen uns in der Halbzeitpause was vor, was wir gut umgesetzt haben. Man kann aber kein Bundesligaspiel gewinnen, wenn man in der ersten Halbzeit das spielt, was wir gespielt haben.“ 

... zur Einstellung der Mannschaft: „Was mir nach dem 0:2 überhaupt nicht gefallen hat, ist die Körpersprache. Wir gehen zum Anstoß und überlegen, ob der VAR noch eingreift. Keiner kommuniziert, packt einen Mitspieler am Kragen. Das ist das, was wir dringend verändern müssen.“

… zu seiner Zukunft bei der Borussia: „Ich habe einen Job zu erledigen. Ich bin gerade angefressen, dennoch freue ich mich über diesen Job und nehme ihn sehr gerne an. Ich versuche, das mit dem Trainerteam zu lösen. Ich glaube auch, dass die Mannschaft intakt ist.“

... zu seinem ersten Heimspiel als Borussia-Coach (vor dem Spiel): „Es ist nochmal eine größere Anspannung als letzte Woche, es ist schon was Besonderes.“ 

 

Rocco Reitz (Kapitän Borussia Mönchengladbach) …

… zu den Ursachen der desolaten ersten Halbzeit: „Da brauchst du nicht irgendwelche taktischen oder Matchplan-Gründe zu nennen. Das war von allem gar nichts. Wir haben nichts auf den Platz bekommen. Ich bin extrem bedient und angefressen. Das war von allem zu wenig bis gar nichts.“

… zur Aufholjagd: „Wenn ich 6:0 führen würde, weiß ich nicht, wie meine Spannung in der zweiten Halbzeit wäre. Natürlich haben wir dann ein anderes Gesicht gezeigt. Da aber etwas schönzureden – ich weiß es nicht. Es freut mich aber für die Jungs, die getroffen haben. Das Ding müssen wir ganz schnell abhaken, vergessen und das darf uns nicht wieder passieren.“

… zur Einstellung der Mannschaft zum Trainer: „Das hat nichts mit der Trainer-Frage zu tun. Da muss jeder den Fehler bei sich suchen, da darf niemand mit dem Finger auf wen anderes zeigen. Das war von Minute eins bis 47 katastrophal von uns. Das sollte nicht der Anspruch von uns sein.“

 

Roland Virkus (Geschäftsführer Sport Borussia Mönchengladbach) …

… zur ersten Halbzeit: „Eine desolate Vorstellung der Mannschaft, die sich auch nicht angedeutet hatte. Sie haben alles vermissen lassen, was du im Fußball brauchst. Deswegen lagen wir vollkommen zurecht 0:5 hinten.“

… zur Zukunft von Eugen Polanski: „Erstmal haben wir gesagt, dass Eugen die hundertprozentige Unterstützung hat. Wir machen das nicht von zwei Spielen abhängig. Wir gucken uns die Entwicklung der Mannschaft an. Eugen hat erstmal unsere hundertprozentige Rückendeckung. Jetzt müssen wir uns erstmal alle dieser Situation stellen. Wir müssen die Sache annehmen, wir sind Tabellenletzter, da gibt es nichts schönzureden.“

… zur Kritik an seiner Person: „Wir sitzen alle in einem Boot und ich bin der sportlich Verantwortliche. Dann muss man sich so einer Situation auch stellen. Das tue ich, das ist nicht einfach. Jetzt gilt es anzupacken, uns zu sammeln. Wir jammern auch nicht rum. Es waren fünf wichtige Offensivspieler nicht dabei. Das sind Dinge, die du nicht verkraften, aber auch nicht absichern kannst. Es soll aber auch keine Entschuldigung sein.“

 

Dino Toppmöller (Trainer SG Eintracht Frankfurt) ...

... zur Aufholjagd der Borussia: „Zumindest wurde die Stimmung nochmal gedämpft. Wir haben über 60, 70 Minuten fantastischen Fußball gespielt, hatten alles im Griff und in der Höhe verdient 6:0 geführt. Durch die vielen Wechsel haben wir etwas die Struktur verloren. Es war aber klar, dass wir im Hinblick auf die nächsten Wochen ein paar Spieler runterholen, wenn wir schonmal die Chance dazu haben. Man hat gesehen, dass du in jedem Spiel bis zum Ende da sein musst. Wenn du das nicht machst, bekommst du noch ein paar Gegentore. Wir wollten eine Reaktion auf die unglückliche Niederlage gegen Union zeigen und das haben wir getan.“ 

... zu Can Uzun: „Er ist auf einem richtig guten Weg. Das haben wir in der Vorbereitung gemerkt, das haben wir in den ersten Spielen bemerkt. Mir gefällt an ihm, dass er hungrig bleibt und Tore machen will.“

… zur Arbeit mit dem Kader: „Es macht unheimlich Spaß, mit den Jungs zu arbeiten. Am Ende ist es immer der Spieler, der die Leistung vollbringen muss. Wir haben in Frankfurt ein richtig gutes Umfeld, wo es nicht nur das Trainerteam ist, es gehört viel mehr dazu. Die Jungs fühlen sich in dem Klub super wohl.“

 

Can Uzun (Torschütze SG Eintracht Frankfurt) …

… zum Spiel: „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit stark gespielt. Es hat richtig, richtig Spaß gemacht.“

… zur Aufholjagd der Borussia: „Wir sind 6:0 vorne, dann nehmen wir es nicht auf die leichte Schulter, aber sind fahrlässig. Wir haben gewonnen und darüber bin ich glücklich.“

… zum anstehenden Champions-League-Spiel bei Atletico Madrid: „Es wird ein krasser Gegner. Ein schwieriges Stadion mit einem ekligen Gegner. Wir sind aber dafür gewappnet.“

 

Ansgar Knauff (Torschütze SG Eintracht Frankfurt) …

… zu Can Uzun: „Can ist in Topform, hat auch ein Topspiel gemacht. Er ist in guter Form und hilft uns sehr.“

… zur Aufholjagd der Borussia: „Was in der letzten halben Stunde passiert, darf uns nicht passieren. Du bist 6:0 vorne, hattest kaum eine Chance aufs eigene Tor. Dann kriegst du noch vier Dinger, das darf uns nicht passieren.“

… zur anstehenden Woche: „Wir freuen uns riesig auf die Woche. Ein Highlight-Spiel in Madrid, da wird eine Hammerstimmung sein und wir werden versuchen, dort etwas mitzunehmen. Dann das nächste Topspiel in der Bundesliga gegen Bayern. Für diese Woche spielen wir Fußball.“

 

Robin Koch (Doppeltorschütze SG Eintracht Frankfurt) …

… zur 6:0-Führung: „Wir haben bis kurz nach der Halbzeit ein super Spiel gemacht. Wir haben die Chancen genutzt, daher kam auch das 6:0 zustande.“

… zum Doppelpack, aber auch den vier Gegentoren: „Na klar spielst du lieber zu Null als Verteidiger. Es ist schön, einen Doppelpack zu schießen, gerade meinen ersten. Wir können hier aber keine vier Gegentore bekommen.“

… zu den positiven Aspekten vor dem Atletico-Spiel: „Wir können schon auf der Leistung aufbauen. Wir wissen, dass wir es dann auch über 90 Minuten durchziehen müssen. Wir können extrem viel von dem Spiel mitnehmen.“

 

Sky Expertin Julia Simic …

… zur zweiten Halbzeit der Borussia: „Charakter bewahrt, Gesicht gezeigt und sie sind einfach mit einer anderen Einstellung rausgekommen. Als Trainer frage ich mich, was du irgendwie der Mannschaft sagen kannst. Du kannst irgendwie noch eine Energie reinbringen, wenn du die zweite Halbzeit noch gewinnst. Mehr kannst du aus so einem Spiel nach einer katastrophalen ersten Halbzeit nicht machen.“

… zur Eintracht: „Das Problem der Eintracht in dieser Saison ist, dass sie viel zu viele Gegentore bekommen. Die Offensive ist top, haben 17 Tore geschossen. 13 Gegentore sind aber viel zu viel für eine Mannschaft mit diesen Ambitionen.“

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...

... zur Frage, ob es bei der Eintracht eine Torwart-Diskussion geben solle: „Nein, darüber sollte man nicht diskutieren. Er kam aus einer Verletzungs-Pause zurück, hat zwei super Bälle gehalten. Beim 6:3 war er wütend auf seine Abwehrspieler und beim 6:4 macht er selbst einen Fehler.“ 

... zu Can Uzun: „Er hat ein Riesenspiel gemacht. Das Tor kurz vor der Halbzeit war absolute Weltklasse. Fünf Spiele, in jedem Spiel ein Tor gemacht. Er hat in den letzten Wochen schon einen riesigen Sprung gemacht. Er ist ein Straßenfußballer, der weiß, was er mit dem Ball am Fuß macht.“

… zur Trainerposition bei der Borussia: „Man muss jetzt nicht jede Woche den Trainer wechseln. Man hat Eugen das Vertrauen geschenkt, man kennt ihn und er kennt den Verein. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft ein Gesicht gezeigt, wo man sagen kann, dass das Borussia Mönchengladbach ist.“

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