29.08.2021
Medien / TV

3. Liga Live bei MagentaSport – 6. Spieltag: Würzburg verspielt 1. Saisonsieg in der Nachspielzeit: „Das ist brutal ärgerlich.“

Pfiffe nach 1:4 gegen Dotchev, der fordert „geschlossen zusammenstehen“

Bonn, 29.08.2021

Krisenstimmung beim MSV Duisburg. Nach dem 1:4 in Dortmund gab es Rufe gegen Trainer Pavel Dotchev, der forderte jedoch: „In so einer Situation muss man geschlossen zusammenstehen.“ Diesen Zusammenhalt gab es beim Sieger aus Dortmund: „Jeder gönnt hier jedem etwas“, schwärmte Trainer Maaßen, der mit dem BVB II Platz 3 belegt: „Wir haben eine tolle Truppe.“ Last-Minute-Ausgleich sorgt für Frust bei den Würzburger Kickers (1:1 gegen den 1. FC Saarbrücken). „Es ist brutal ärgerlich“, haderte Torschütze Sané, der vor dem Ausgleich ein klares Foul eines Saarbrückers gesehen hatte: „Trotzdem müssen wir den Sieg über die Zeit bringen.“ Auch Saarbrückens Coach, Uwe Koschinat, wurde deutlich: „Wir haben uns das zweite Mal einen Punkt ermogelt. Das wird auf Dauer nicht gut gehen.“


Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der Sonntagsspiele – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen empfängt der SV Meppen zum Abschluss des 6. Spieltags den bisher Tor- und Punktlosen TSV Havelse – live bei MagentaSport.


Borussia Dortmund II – MSV Duisburg 4:1 – „Fakt ist, dass wir viel zu tun haben.“


Die 2. Mannschaft von Borussia Dortmund zeigt vor allem in der 2. Halbzeit hohe Effektivität und siegt verdient gegen den MSV Duisburg. Dortmunds Trainer Enrico Maaßen nach dem 1. Heimsieg in dieser Saison: „Die Art und Weise, wie wir heute Fußball gespielt haben war sehr, sehr gut… Wir kommen nach einem Rückstand zurück mit einer jungen Mannschaft. Das spricht für die Mentalität dieser Truppe… Jeder gönnt hier jedem etwas. Wir haben eine tolle Truppe. Das ist außergewöhnlich für eine so junge Mannschaft und das müssen wir auch bei Niederlagen weiter beibehalten.“

Der MSV Duisburg steht nach 6 Spielen mit 6 Punkten auf Rang 14 in der Tabelle. Nach dem Spiel gab es Rufe gegen Trainer Pavel Dotchev, der die Niederlage so analysierte: „Wir haben das Spiel verloren, weil wir es nicht geschafft haben, die 1:0-Führung über die Zeit zu retten. Wir haben das 2. und 3. Tor viel zu billig bekommen. Das war eigentlich ein Spiel, das offen war. Letztendlich hat Dortmund von unserem Defensiv-Verhalten profitiert. Das ist definitiv unser Hauptproblem… Wir müssen jetzt zusehen, dass wir die Fehler korrigieren und abstellen… Wir haben eine schwierige Zeit hinter uns und jetzt ist es auch schwer und in so einer Situation muss man geschlossen zusammenstehen… Fakt ist, dass wir viel zu tun haben.“


Würzburger Kickers – 1. FC Saarbrücken 1:1 – Zum 2. Mal durchgemogelt


Drama in Würzburg! Bis zur 92. Minute sah es nach dem lang ersehnten 1. Saisonsieg für die Würzburger Kickers aus, doch dann kam Minos Gouras und erzielte den 1:1 Ausgleich für den 1. FC Saarbrücken. Nach dem Treffer kochten die Emotionen am Spielfeldrand über, Trainer Torsten Ziegner kassierte die Gelb-Rote Karte. Würzburgs Saliou Sané galt bis zum Ausgleich als Matchwinner nach seinem 1. Saisontor. Dementsprechend bedient war er nach dem Spiel: „So kurz nach dem Spiel sind viele Emotionen drin. Bevor das Tor fällt, ist es meiner Meinung nach ein klares Foul, das man pfeifen muss. Trotzdem müssen wir den Sieg über die Zeit bringen… Im Endeffekt war es ein gutes Spiel, aber leider haben wir es nicht geschafft, den Sieg über die Zeit zu bringen… Natürlich ist man da jetzt unzufrieden. Es ist brutal ärgerlich, hier nicht zu gewinnen.“


Der 1. FC Saarbrücken kam noch einmal mit einem blauen Auge davon. Trainer Uwe Koschinat zeigte sich trotz späten Ausgleich unzufrieden: „Was man wiederholt bemängeln muss ist, dass wir überhaupt keine Durchschlagskraft in den Strafraum entwickeln. Da ist keine Präzision, keine Genauigkeit und auch keine Gier, die wir entwickeln. Damit waren wir wirklich über einen langen Zeitraum ein sehr dankbarer Gegner… Der entscheidende Punkt heute war, dass wir 10 Minuten vor Schluss 2 Konter gefressen haben, wo wir das 0:2 bekommen müssen. Die hat Würzburg liegen gelassen und dann musst du als Mannschaft eben auch ein so schlechtes Spiel mal mit einem Punkt vergolden.“ Er warnte dennoch: „Jetzt haben wir uns das zweite Mal in Folge so einen Punkt auswärts ermogelt. Das wird auf Dauer nicht gut gehen, wenn man Erfolg haben will.“ Uwe Koschinat bekam in der Hektik nach dem 1:1 noch die Gelbe Karte vom Schiedsrichter gezeigt. Aus einem kuriosen Grund: „Mein guter Kumpel Strohdiek war einfach zu viel Coach. Der war in jeder Situation an der Linie und hat irgendwo die Dinge kommentiert. Dann habe ich die Frage gestellt, ob er hier eigentlich fürs Fußballspielen bezahlt wird oder fürs Coachen. Dann hat er mir süffisant gesagt: „Mittlerweile für beides.“ Und dann ist das auch gut. Zwischen uns ist da überhaupt nichts, das war mein Kommentar. Da gab es nichts Böses Richtung Schiedsrichter oder gegen die Mannschaft. Der Schiri meinte auch, dass wäre dann ein bisschen viel gewesen in der allgemeinen Hektik.“


Saarbrückens 1:1-Torschüze Minos Gouras: „Der Punkt ist sehr dankbar. Die Woche war schon hart. Wir wollten eigentlich einen Dreier mitnehmen, aber wir waren einfach nicht griffig genug und haben die Zweikämpfe nicht richtig angenommen. Dann mache ich das Ding in der 92. Minute rein. Wir sind so froh, dass wir hier noch einen Punkt mitnehmen und jetzt haben wir eine gute Heimreise.“


Fußball LIVE bei MagentaSport - 6. Spieltag 3. Liga



Montag, 30.08.2021

Ab 18.45 Uhr: SV Meppen – TSV Havelse


Für weitere Rückfragen / MagentaSport

Jörg Krause, Leiter Kommunikation thinXpool TV GmbH

Mob.: +49 170 2268024

Mail: joerg.krause@thinxpool.de

© MagentaSport
MagentaSport
Zur Pressemappe

Kontakt

MagentaSport
Landgrabenweg 151
DE-53227 Bonn

+49 228 18149494
medien@telekom.de

Social Media & Links

Facebook
Twitter
Instagram
Homepage

Themen

» 3-Liga
» Fußball
» Medien / TV

Aktionen

Download als TXT
Drucken

Mehr von MagentaSport

15.10.2021 Medien / TV

EuroLeague 4. Spieltag: FCB mit 4. Niederlage, Trinchieri dennoch zuversichtlich

ALBA verpasst den 2. Sieg in der EuroLeague nach einer starken Aufholjagd gegen den spanischen Klub Baskonia, bei dem die Ex-Berliner Jayson Granger und Simone Fontecchio überragten. „Ich bin da nicht so emotional. Außerhalb des Spielfelds sind es Freunde, auf dem Court sind es Gegner“, meinte Berlins Luke Sikma über das Wiedersehen, sportlich empfahl er seinem Team: „Wir müssen 40 Minuten zusammenarbeiten, gerade in der EuroLeague.“ Der FC Bayern verliert auch das 4.Spiel – ...

MagentaSport
14.10.2021 Eishockey

PENNY DEL komplett live bei MagentaSport - 12. Spieltag startet heute mit Düsseldorf gegen Bremerhaven ab 19.15 Uhr

Große Erwartungen, nicht eingelöst ist gleich: Krisenstimmung bei 2 Klubs in der PENNY DEL. Der letztjährige Halbfinalist Ingolstadt dümpelt nach nur 2 Siegen auf Platz 11, am Freitag spielt der ERC erst gegen den Vize-Meister Wolfsburg (ab 19 Uhr live), am Sonntag beim Meister Berlin (ab 13.45 Uhr live). "Jeder muss sich an der eigenen Nase packen", fordert Sportdirektor Larry Mitchell im MagentaSport-Interview vom Team und auch von Trainer Doug Shedden, der zuletzt Fragen nach ...

MagentaSport
12.10.2021 Basketball

Basketball LIVE bei MagentaSport: EuroLeague 3. Spieltag: Berlin schlägt Fenerbahce, München verliert unnötig in Kazan

ALBA furioso und endlich der erste deutsche Sieg in der EuroLeague. Berlin gewinnt dank „einer phänomenalen 2. Halbzeit“ mit 84:70 gegen Fenerbahce Istanbul. „Der Wille der Mannschaft war unfassbar“, lobte ALBA-Trainer Israel Gonzalez. „Es war geil“, Louis Olinde war stehend k.o., grinste aber übers gesamte Gesicht: „Heute haben wir gezeigt, was in uns steckt.“ Komplett anderes Stimmungsbild beim FC Bayern München, trotz Halbzeitführung unnötig in Kazan verliert. Im 3. Spiel...

MagentaSport
10.10.2021 Basketball

Basketball LIVE bei MagentaSport: Die easyCredit BBL – Abstellungspflicht für Nationalspieler konsequenter geregelt

Die MHP Riesen Ludwigsburg erleben „einen schönen Abend“ und schlagen Meister Berlin mit 74:62, weil sie „furchtlos“ gespielt haben und „Spaß hatten“. Berlins Neuer, Oscar da Silva, kehrte kurz nach seinem ALBA-Wechsel nach Ludwigsburg zurück, kassierte wütende Pfiffe und Buhrufe. „Ich bin mit mir im Reinen und ich weiß nicht, wer hier die ganze Story kennt“. Mit Meister Berlin sucht auch mit Da Silva noch nach seiner Form. Die hat Heidelberg definitiv gefunden - nach dem 68...

MagentaSport