Fußball

Dortmunds Trainer Kovac zur Bedeutung von Schlotterbeck: „Gibt uns in der Offensive eine neue Dimension“

Schicksalsspiel für Heidenheim? Vorstandsvorsitzender Sanwald: „Ist ein wenig früh für mich“ - Bayer-Sportchef Rolfes zur Entwicklung unter Hjulmand: „Machen Schritte vorwärts“ - Henriksen zu Amiri: „Überragend für einen jungen Spieler“ - Hamann verteidigt Wagner: „Man entschuldigt sich nicht“

Unterföhring, 27.09.2025

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 5. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...

... zu seiner Entwicklung als Trainer: „Man wird älter und wenn man älter wird, sollte man auch intelligenter und weiser werden. Man hat als Fußballer und Trainer einiges erlebt und kann aus Erfahrung schöpfen. Wenn man das kann, kann man viel schneller entscheiden.“

... zur Bedeutung von Nico Schlotterbeck: „Schlotti gibt uns mit seinen langen Flugbällen, die wirklich genau ankommen, Tiefe. Er gibt uns in der Offensive eine neue Dimension.“

… zu den Einsatzchancen von Fabio Silva und Niklas Süle: „Das werden wir sehen. Die beiden sind noch im Rückstand. Sie waren lange verletzt. Niklas war gar nicht vorbereitet, hatte nicht erwartet, dass ich ihn mitnehme. Für mich ist wichtig, dass wir die Leute so schnell wie möglich dazubekommen.“

 

Bo Henriksen (Trainer 1. FSV Mainz 05) zu Nadiem Amiri: „Er ist überragend. Er ist nicht nur mit dem Ball gut, er ist auch ohne den Ball unglaublich. Er ist überragend für einen jungen Spieler. Er ist sehr wichtig für unsere Mannschaft.“

 

Simon Rolfes (Sportdirektor Bayer 04 Leverkusen) zur Frage, wie die Trainingswoche unter Kasper Hjulmand lief: „Gut, wie auch die Woche davor. Wir machen Schritte vorwärts und probieren, alle möglichen Spielmomente abzudecken und für Klarheit zu sorgen und damit für eine schlagfertige Truppe zu sorgen.“

 

Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) zur Frage, ob die fehlende Spielpraxis unter Leverkusens neuem Trainer ein Vorteil für St. Pauli sei: „Mit Sicherheit. Sie haben jetzt eine komplette Woche gehabt, wo man viele Sachen ansprechen kann. Es ist eine Chance. Sie haben eine hohe individuelle Qualität, die aber noch nicht mit den Absprachen gepaart ist. Da müssen wir gucken, wo wir ihnen wehtun können.“

 

Nikola Vasilj (Torhüter FC St. Pauli) zu den Ursachen für seine Elfmeter-Stärke: „Ich wünschte, dass ich eine gute Erklärung dafür hätte, die habe ich aber nicht. Es sind viele Dinge – Antizipation, Gefühl und den Schützen zu scouten. Im Moment läuft es sehr gut.“

 

Sandro Wagner (Trainer FC Augsburg) ...

... zur Frage, wieso das Siegen so schwierig für Augsburg sei: „So schwierig finde ich es gar nicht. Wir haben eine Durststrecke hinter uns, das letzte Spiel haben wir in den Sand gesetzt. Davor gab es zwei Spiele, wo du gegen Bayern München ganz okay warst und gegen St. Pauli darfst du nicht verlieren. Wir wurden nicht dreimal abgeschossen, sondern haben einmal Lehrgeld gezahlt, weil wir zu viel wollten, aber es fehlt nicht viel. Es fehlt ein Erfolgserlebnis.“

... zu seinem Umgang mit der Negativserie: „Grundsätzlich geht es um den FCA und die Spieler. Als Trainer gibt es Schöneres, man wünscht sich, dass es läuft. Aber ich habe viele coole Leute in den letzten Tagen um mich rumgehabt, die mir gesagt haben, dass es normal ist als neuer Trainer in der Bundesliga.“

… zur Frage, ob ein Sieg gegen Heidenheim her müsse: „Es muss in jedem Bundesligaspiel ein Sieg her, genauso heute.“

 

Holger Sanwald (Vorstandsvorsitzender 1. FC Heidenheim) ...

... zur Frage, ob das Spiel ein Schicksalsspiel sei: „Im fünften Saisonspiel von einem Schicksalsspiel zu sprechen, ist ein wenig früh für mich. Es wird höchste Zeit für uns, den ersten Heimsieg oder überhaupt den ersten Sieg und die ersten Punkte einzufahren.“

... zur Frage, ob die Sicherheit auf der Trainerposition ein Vorteil sei: „Davon bin ich zutiefst überzeugt. Wir wissen, welchen Weg wir zusammen gegangen sind. Da gab es in all den Jahren Höhen, aber auch Tiefen, durch die wir gehen mussten. Jetzt sieht es aus wie ein modernes Fußballmärchen, aber wir haben uns das alles hart erarbeitet. Durch die ganzen Jahre können wir aus einer riesigen Kraft schöpfen. Wir alle wissen, dass wir einen super Trainer haben.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zur angedachten Regel, der Elfmeterschütze dürfe keinen Nachschuss kriegen: „Die sollten erstmal die Handspielregel so definieren, dass es nicht mehr diese unsäglichen Handelfmeter gibt. Das ist doch Quatsch, jetzt den Nachschuss beim Elfmeter wegzunehmen. Was soll denn das alles? Das ist ein fließendes Spiel. Mit jeder Veränderung nimmst du dem Fußball etwas, was ihn ausmacht.“

… zu Harry Kanes 100. Pflichtspieltor für die Bayern: „Eine Wahnsinnsquote. Vom Punkt hast du überhaupt nicht das Gefühl, dass er mal verschießen wird.“

… zu Christian Eriksen: „Im Alter wird es nicht einfacher, weil die eigenen Beine nicht leichter werden und die Jungen immer jünger werden. Das Ziel muss sein, dass er der Mannschaft auch über 90 Minuten auf dem Platz hilft. Wolfsburg hatte nicht den besten Start, also wird es mit Sicherheit die Möglichkeiten für ihn geben.“

… zu FCA-Coach Sandro Wagner: „Ich mag ihn auch. Wenn er was sagt, hört man zu, weil es Wucht hat. Nach dem Mainz-Spiel sah ich keinen Grund, warum sich ein Trainer nach einer Niederlage gegen Mainz entschuldigen sollte. Man entschuldigt sich nicht, außer man macht irgendeine Dummheit.“

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