Blessin vor Endspiel optimistisch: „Können auch gegen Wolfsburg etwas holen“ - Weber zu Baums Arbeit: „Die Ergebnisse sprechen für sich“ - Undav zu seiner Vertragslage: „Ich weiß natürlich, was ich hier habe und was die an mir haben“ - Hamann zur Zukunft von Baum: „Die können ja gar nicht anders“
Unterföhring, 09.05.2026
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 33. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Deniz Undav (Kapitän & Torschütze VfB Stuttgart) ...
... zur Leistung von Ermedin Demirovic: „Genau das, was wir gebraucht haben. Es war eine Top-Leistung von ihm. Er gibt uns so viel. Alleine, wie er uns anspornt: Wenn ich sehe, wie er anläuft, will ich ihn einfach nur unterstützen. Wenn er dann noch ein Tor macht, viele Bälle festmacht und arbeitet – heute war ein toller Tag für uns alle und vor allem für ihn.“
... zum Zusammenspiel mit Ermedin Demirovic: „Wir haben oft genug gesagt, dass wir uns gut auf dem Platz ergänzen. Das hat man heute gut gesehen. Wenn Ermedin spielt, habe ich mehr Freiräume und kann mich mehr bewegen. Er bindet Spieler, ist in der Box eiskalt. Das gibt uns mehr Torgefahr, er ist der beste im Anlaufen. Wir spielen gerne miteinander und das haben wir Gott sei Dank wieder gezeigt.“
… zur möglichen Vertragsverlängerung: „Ich weiß natürlich, was ich hier habe und was die an mir haben. Mal gucken, was passiert. Alex Wehrle und Fabian Wohlgemuth haben viel über die Pläne geredet. Jetzt gucken wir mal, was auf mich und uns zukommt. Wir haben gute Gespräche geführt und schätzen uns gegenseitig.“
Ermedin Demirovic (Torschütze VfB Stuttgart) …
… zu seiner Leistung: „Es ging um sehr viel. Ich möchte unbedingt nächste Saison Champions League spielen. Der Verein und die Mannschaft haben das verdient. Wir haben das ganze Jahr über eine super Saison gespielt. Dann wussten wir, was auf dem Spiel steht. Ich bin sowieso ein sehr emotionaler Mensch, ich habe die Woche über so viele Leute motiviert und viel darüber gesprochen. Deswegen freut es mich, dass es so geklappt hat.“
… zum Vertragsstatus von Deniz Undav: „Deniz ist ein Spieler, von dem jeder mittlerweile weiß, wie wichtig er für die Mannschaft und den Verein ist. Ich bekomme es tagtäglich mit. Klar, es sind harte Verhandlungen, das gehört im Fußball dazu. Aber jeder wünscht sich, dass er hierbleibt und ich bin sehr davon überzeugt, dass er uns weiter zur Verfügung stehen wird.“
Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) zu Robert Andrichs Aussage: „Es war eine sehr schwierige Saison. Wir hatten viele Spiele und eine neue Mannschaft. Dieses Spiel ist nicht das Problem. Vielleicht das 3:3 in Heidenheim oder zu Hause gegen Augsburg. Diese fünf Punkte und es sieht anders aus.“
Robert Andrich (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) zu seinen Gefühlen nach der Niederlage: „Wenn ich ehrlich bin: Mit einem Gefühl der Klarheit, dass wir die ganze Saison nicht gut genug für die Top Vier waren. Wir wissen alle, dass es noch ein Spiel ist. Wir müssen unser Spiel gewinnen und die anderen beiden müssen verlieren. Für mich war es ein Spiel der Offenbarung, dass wir dieses Jahr nicht gut genug für die Top Vier waren. Das ist zum einen sehr ernüchternd, weil es hart war. Für die Entwicklung unserer Mannschaft ist Ehrlichkeit das Beste, was wir machen können. Dennoch ist es noch ein Spiel und wir hoffen natürlich noch.“
Mark Flekken (Torwart Bayer 04 Leverkusen) zu seinen Gefühlen nach der Niederlage: „Da gibt es nur eine Antwort und das ist Enttäuschung. Wir sind mit dem klaren Ziel, drei Punkte zu holen und noch einen größeren Schritt an die Champions League nächste Saison zu kommen, hierhergekommen. In der ersten Halbzeit ging es noch, da waren wir noch besser im Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir uns körperlich überrumpeln lassen und hatten nicht mehr die Antworten für deren Spiel.“
Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zum Spiel in Überzahl: „Es wird schwieriger. Warum, weiß ich auch nicht genau. Vorne hast du eigentlich eher Gleichzahl und hinten einen Mann mehr zum Verteidigen. Schwieriger wird, dass vor dem Tor alles enger wird, weil sie mit mehr Mann verteidigen und die Räume eng machen. Das ist nicht immer so einfach. Trotzdem hatten wir ordentliche Möglichkeiten. Grundsätzlich hätte ich mir trotzdem mehr gewünscht. Wenn du das zweite Tor machst, wird es ein bisschen einfacher. So waren sie bei Kontersituationen doch auch gefährlich, was wir dann aber noch weggearbeitet haben.“
… zur Chancenverwertung: „Die Effizienz können wir uns ein wenig ankreiden. Trotzdem haben wir aus letzter Woche ein bisschen gelernt, vielleicht nicht alles, aber ein bisschen. Wichtig war, dass wir uns durch die Konstellation, durch Torverhältnisse oder sonst irgendwas nicht verrückt machen lassen und es sauber zu Ende spielen.“
… zur Chance auf Platz vier: „Es ist alles möglich. Aber auch da muss der Fokus bei uns bleiben. Wir müssen unsere Aufgabe erfüllen und dann wird geschaut, was am Ende dabei rumkommt. Ob es das ganz, ganz Große wird oder nur das Große.“
… zu möglichen Kontakten nach Frankfurt: „Ich glaube, die wollen die Saison auch grundsätzlich mit einem Heimsieg beenden. Wir müssen unsere Aufgabe machen und die sollen ihr Heimspiel gewinnen.“
Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) …
… zur Rolle des Balljungen beim 0:1: „Am Ende gehört es dazu. Wir gehen nicht so blauäugig in so eine Partie, wir bereiten uns auf den Gegner vor und wissen um die Cleverness der Balljungen heutzutage und dass Hoffenheim diese Ecken schnell ausführen will. Da muss man sofort in die Ordnung fallen. Daran müssen wir uns gewöhnen. Den Vorteil kann jeder für sich nutzen.“
… zur Diskussion zwischen Justin Njinmah und Mio Backhaus nach dem Spiel: „Generell ist es die Unzufriedenheit, dass wir kein gutes Bild abgeben. Es war die Reaktion, dass Justin bei dem langen Ball nicht so hingegangen ist, wie es hätte sein sollen. Das sind Emotionen. Die Jungs haben sich in der Kabine die Hand gegeben.“
Senne Lynen (SV Werder Bremen) zum Spiel: „Das sind so Spiele – wir hatten die ganze Woche alles gut vorbereitet und dann nach zwei Minuten sieht alles komplett anders aus. Trotzdem haben wir als Mannschaft eine gute Leistung gezeigt. Wir hatten Chancen, nur die 30 Sekunden, wo wir das Tor kriegen, war bei ein paar Leuten einfach komplett das Licht aus. Das darf nicht passieren, das ist viel zu wenig.“
Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen) zum Spiel: „Der Auftritt nach der Roten Karte bei einer absoluten Topmannschaft, davor muss ich den Hut ziehen, weil wir es wirklich sehr gut verteidigt haben. Ich bin überrascht, dass wir unfassbar viele gute Konteraktionen hatten, dass die Hoffenheimer so offenstanden. Ich habe es selten erlebt, dass wir in Unterzahl solche Chancen hatten. Wie wir das Gegentor kassiert haben, stört mich am meisten und macht mich unfassbar wütend.“
David Raum (Kapitän RB Leipzig) …
… zur Qualifikation zur Champions League: „Am Ende zählt der Sieg. Heute war es mir echt egal, wie wir spielen, Hauptsache, wir ziehen das Ding. Jetzt haben wir es gezogen und jetzt konnten wir mit den Fans feiern und haben unser Ziel erreicht, nachdem wir ein Jahr den Rucksack getragen haben.“
… zu Willi Orbans Treffer: „Es klingt wie ein Märchen, aber ich habe ihm vor drei Wochen gesagt, dass wir die Champions League fix machen, indem ich ihm eine Ecke auflege. Genau so ist es gekommen. Manchmal ist es so, wie man es sich erhofft und vielleicht auch ein wenig manifestiert. Ich freue mich für ihn, er ist ein so wichtiger Bestandteil der Mannschaft.“
Willi Orban (Torschütze RB Leipzig) zur Qualifikation zur Champions League: „Wir wussten, dass wir zurück in die Champions League wollen. Wir hatten es in der eigenen Hand und haben es zwei Spieltage vor Schluss finalisiert. Das war auch intern die klare Zielsetzung. Es war nicht so einfach, es war eine lange Saison. Wir haben den Matchball verwandelt und auch verdient gewonnen.“
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...
… zum verpassten Punktgewinn: „Wir waren schon sehr nah dran. Wir wollten das Spiel in verschiedene Etappen einteilen und nach den letzten Wochen die ersten zehn Minuten gut überstehen. Danach sind wir immer besser ins Spiel gekommen, hatten eine gute Stabilität. Leipzig hatte aus dem Spiel heraus keine Möglichkeiten, hat keine Räume gefunden. Dann sind wir immer sicherer geworden, hatten viele gute Ballgewinne und eine Vielzahl guter Möglichkeiten. Die beste Chance war die von Martijn, bei der er vielleicht noch einmal in den Kontakt gehen und sich dann die Ecke aussuchen kann. Das hätte heute alles verändern können, vielleicht sogar den ganzen Abstiegskampf. Dann bekommen wir noch einmal zusätzlich Power und werden belohnt. Wir hatten danach weiterhin gute Möglichkeiten. Der letzte Pass war teilweise ein bisschen unsauber. Umso bitterer ist es, dass wir zwei Standard-Gegentore fressen, weil wir da einfach unaufmerksam waren. Das ist bitter, weil die Jungs alles reingeschmissen haben.“
… zur Bedeutung der Leistung für das Wolfsburg-Spiel: „Das war auch das Erste, was wir im Kreis gesagt haben: Mit der Leistung können wir auch gegen Wolfsburg etwas holen. Das waren keine halbgaren Sachen von uns, das war sehr, sehr ansprechend. Wir waren richtig gut drin und genau das müssen wir nächste Woche im Heimspiel gegen Wolfsburg aufs Parkett bringen.“
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) …
… zum Sieg: „Das ist schon richtig geil: tolles Spiel, tolles Wetter, das Stadion komplett voll und drei Tore geschossen. Das ist schon sensationell.“
… zu Mert Kömürs Wunsch, dass er FCA-Coach bleibt: „Es ist ja nicht Weihnachten. Wünsche kann man Weihnachten äußern, da gibt es einen Wunschzettel. Die Frage habe ich das erste Mal im Hinspiel gegen Frankfurt gehört, das war im Dezember. Jetzt haben wir es so lange geschafft, die eine Woche kriegen wir auch noch hin.“
Mert Kömür (FC Augsburg) zur Frage, ob er Manuel Baum gerne als Trainer halten würde: „Natürlich, wir gewinnen die Spiele. Es macht auch Spaß, hier Spiele mit den Fans zu gewinnen und Manuel, der einen pusht.“
Benjamin Weber (Sportdirektor FC Augsburg) zur Zukunft von Manuel Baum als FCA-Coach: „Generell haben wir einen sehr guten gemeinsamen Nenner. Wir sind zufrieden und arbeiten sehr gut miteinander. Das ist das Wichtigste. Die Ergebnisse sprechen für sich.“
Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) …
… zu den Gesprächen über seine Zukunft: „Wir müssen intern anders sprechen als mit euch. Das sind Interna, die es nicht immer wieder an euch zu tragen gilt.“
… zur Frage, ob er davon ausgehe, auch nächste Saison Trainer zu sein: „Ja.“
Rocco Reitz (Kapitän Borussia Mönchengladbach) zu den Ursachen für die Niederlage: „Viele Dinge. Wir hatten vorne viel zu wenig Bewegung, haben hinten gefühlt kein Duell gewonnen und keinen zweiten Ball geholt. Das war eine hochverdiente Niederlage.“
Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zum Kampf um die Champions League: „Eine kleine Chance hat Leverkusen noch, falls Hoffenheim und Stuttgart verlieren und sie gewinnen – das wird aber nicht passieren. Es gibt jetzt ein Duell und am Ende kann es um die Tordifferenz gehen.“
… zur Saison von Leverkusen: „Die Leipziger haben auch ihre drei vorne abgegeben. Natürlich haben sie wichtige Spieler abgegeben und Xhaka und Wirtz sind kaum zu ersetzen. Sie haben viele junge, hochtalentierte Spieler geholt. Der Anspruch war, unter die ersten Vier zu kommen. Da war es unter der Saison zu wenig. Mit dem Trainerwechsel hat es nochmal ein paar Spiele gekostet. Insgesamt bin ich aber bei Andrich: Das war nicht gut genug. Leipzig hat sich viel besser entwickelt als Leverkusen. Ich denke, dass der Trainer unter Druck kommen wird. Möglicherweise wird sich da im Sommer etwas tun.“
… zu St. Paulis Ausgangslage vor dem letzten Spieltag: „Das ist die Mannschaft, wo ich mir denke, dass die so oft gut gespielt hat. Das hilft nichts. Jetzt müssen sie hoffen. Sollten die Wolfsburger gewinnen, musst du nächste Woche mit drei Toren Unterschied gewinnen. Sie müssen hoffen, dass Wolfsburg nicht gewinnt. Sonst ist Schicht.“
… zur Zukunft von Manuel Baum als FCA-Coach: „Die können ja gar nicht anders. Die Augsburger spielen super Fußball, haben souverän die Klasse gehalten und werden vielleicht noch Siebter oder Achter. Er macht es wirklich wunderbar. Er hält sich bedeckt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es nicht lange dauert, bis man sagt, dass Manuel bleibt.“
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