FC Bayern verdirbt Berlins Meister-Party: ALBA nicht „wach genug“, Trinchieri greift in die Trickkiste
Bonn, 17.06.2022
Der FC Bayern verdirbt ALBA die Meister-Feier mit 15.000 Fans - und wie: 90:60-Sieg in Berlin. Das Finale 4 am Sonntag in München ist somit gesichert (live ab 14.45 Uhr bei MagentaSport). „Heute sind die großen Jungs mal von der Leine gelassen worden“, lobte MagentaSport-Experte Denis Wucherer den FC Bayern: „Die wollten von Anfang an hier als Spielverderber auftreten.“ Ist gelungen, weil Münchens Trainer Andrea Trinchieri zuvor „nicht viel über Basketball“ redete, nur die „Energie wieder zurückholte“. FCB-Motor Nihad Djedovic: „Wir haben keine Video-Analyse gemacht, nichts. Wir haben alles über Motivation gemacht. Wir haben uns vorgenommen, dass wir nicht mit 3:0 ausscheiden. Wir wollten die Serie nach München bringen und am Sonntag wieder angreifen.“ ALBA-Trainer Israel Gonzalez zur Pleite: „Bayern hat viel besser gespielt als wir.“ Johannes Thiemann ergänzte: „Alles in allem: schlechtes Spiel von uns. Wir waren einfach nicht wach genug. Ich glaube nicht, dass wir noch nochmal so eine Leistung zeigen.“
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen plus Clips des 3. Finales – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Am Sonntag ist wieder Show-Time - FC Bayern gegen ALBA Berlin ab 14.45 Uhr live bei MagentaSport.
ALBA Berlin – FC Bayern München 60:90 – Serie: 2:1
Schon 33:52 zur Halbzeit, da war die Partie für ALBA schon fast entschieden, München dominierte zu eindeutig in der Defense. „Die wollten von Anfang an hier als Spielverderber auftreten. Das sind die süßesten Spiele vor 15000 Fans, die alle feiern wollen, wenn du den so richtig kräftig in die Suppe spuckst. Das macht der FC Bayern München gerade“, analysierte MagentaSport-Experte Denis Wucherer. „Die spielen einfach frei auf, weil die großen Jungs das machen dürfen, was sie können. Die hier spielen, die wollten gewinnen. Heute sind die großen Jungs mal von der Leine gelassen worden.“
Münchens Head Coach Andrea Trinchieri: „Ich wusste, dass wir so ein Spiel liefern können. Du hast es im Kopf, aber du musst es auf dem Spielfeld zeigen. Ich freue mich sehr für mein Team. Mit dem Rücken zur Wand gegen ALBA, tolle Atmosphäre, die Party war vorbereitet. Wir haben die Party hinausgezögert. Jetzt gilt: Super-Focus auf dem Sonntag.“
Trinchieris Vorbereitung war diesmal eher untypisch für ihn: „Wir haben nicht viel über Basketball geredet. Wir haben nur die Fakten besprochen. Manchmal macht es keinen Sinn über Fehler zu reden. Dann muss die Energie wieder zurückgeholt werden. Deshalb war es heute ein anderes Spiel.“
Über eine Rückkehr der Verletzten Lucic und Radosevic am Sonntag: „Ich würde bei Lucic sagen: keine Chance. Bei Leon weiß ich es nicht, weil noch immer im Krankenhaus ist.“
Nihad Djedovic erzielte 10 Punkte, war fast 22 Minuten auf dem Court – ein wichtiger Motor wieder mal: „Ehrlich gesagt, sind wir sehr erleichtert. Wir standen mit dem Rücken zur Wand und wir wussten, dass es schwer wird. Die Halle war ausverkauft, alles war gegen uns. Aber wir haben es geschafft, Charakter zu zeigen und das Spiel zu gewinnen.“
Djedovic über die erstaunliche taktische Vorgabe: „Wir sind mit nicht so einem Spielplan ins Spiel reingegangen. Wir wollten frei spielen und mit Energie spielen. Wir haben gewusst, dass wir als Mannschaft noch mehr zusammenstehen müssen. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt….Wir haben keine Video-Analyse gemacht, nichts. Wir haben alles über Motivation gemacht, Wir haben uns vorgenommen, dass wir nicht mit 3:0 ausscheiden. Wir wollten die Serie nach München bringen und am Sonntag wieder angreifen.“
Berlins Head Coach Israel Gonzalez zur Klatsche: „Bayern hat viel besser gespielt als wir. Sie waren fokussierter. Sie waren im Rebounding, beim Rennen, beim Verteidigen besser. Wir müssen daraus lernen. Wir müssen lernen, dass, wenn wir nicht fokussiert sind, nicht unsere Emotionen kontrollieren, wenn wir nicht richtig handeln, dann ist es schwer. Denn Bayern ist ein stolzes Team, ein sehr hartes Team. Um sie zu schlagen müssen wir unser bestes Basketball spielen….Wir haben nicht immer den Aufwand betrieben, der notwendig ist.“
Welche Reaktion Gonzalez für den Sonntag erwartet: „Wir müssen einfach besser spielen. Wir können das. Und wir müssen aus diesem Spiel lernen.“
Berlins Johannes Thiemann: „Das haben die Bayern sehr gut gemacht. Es gibt wenig Spiel, wo wir nur 60 Punkte machen. Aber auch in der Defensive waren wir nicht gut. Alles in allem: schlechtes Spiel von uns. Wir waren zu euphorisch, haben die Würfe nicht getroffen. Wir waren aber auch nicht physisch genug. Wir waren einfach nicht da.“
War die Mannschaft schon zu sehr auf Meister-Party eingestellt? „Natürlich wollten wir gern hier in Berlin gewinnen. Wir waren einfach nicht wach genug. München hat das mehr gewollt wie wir. Haben physischer gespielt, haben uns deren Spiel aufgedrückt….Wir wollen das Spiel in München klarmachen. Natürlich müssen wir aus den Fehlern von heute lernen. Ich glaube nicht, dass wir noch nochmal so eine Leistung zeigen.“
Der Link zu den Stimmen: https://thinxpool.files.com/f/ec94dbc34f6a67b0
Die Analyse mit Denis Wucherer: https://thinxpool.files.com/f/60cc5137a7d6354d
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Playoffs-Finale easyCredit BBL
Sonntag, 19.06.2022 – Finale Runde 4
Ab 14.45 Uhr: FC Bayern München – ALBA Berlin.
Optional Finale 5: MITTWOCH, 22. Berlin – München ab 20:15 Uhr
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Donnerstag, 30. Juni 2022
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