Baum zur möglichen Verpflichtung von Leipzigs Sakar: „Da ist durchaus was dran“ - Gouweleeuw kehrt zurück: „War eine schwierige Zeit“ - Baumann nach Rückstand: „Wut. Wir waren alle enttäuscht, alle sauer“ - Sky Experte Hitzlsperger zur TSG: „Die Substanz reicht nicht für die Champions League“
Unterföhring, 10.04.2026
Die wichtigsten Stimmen zum Freitagabendspiel des 29. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen FC Augsburg und TSG 1899 Hoffenheim (2:2) bei Sky.
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) …
… zum Remis: „Ich finde, da steckt deutlich mehr drin. Deutlich, deutlich mehr. Ich finde, wir haben über weite Strecken eine richtig gute Leistung auf den Platz gebracht. Dieses 2:0 und dann das 2:2, da brechen vielleicht manche Mannschaften weg. Aber dann hauen wir so eine zweite Halbzeit raus. Ich habe mir schon gedacht, dieser Elfmeter ist jetzt so das Zünglein an der Waage, mit dem wir das Spiel auf unsere Seite ziehen. Es ist auch noch bitter, wenn wir uns die Gegentore anschauen. Da waren wir in beiden Situationen einfach zu sorglos. Die fallen eigentlich aus dem Nichts. Deswegen ist es brutal ärgerlich, dass wir heute die 35 nicht vollgemacht haben. Aber die Leistung war echt ansprechend von uns.“
… zum Abstiegskampf: „Es geht ja nicht nur darum, dass man nach unten schaut, sondern wir wollen die beste Platzierung holen, die mit den maximalen Punkten möglich ist. Klar, mir geht es da gar nicht darum, nach unten zu schauen. Wenn ich irgendwo eine Treppe hochgehe, versuche ich immer, Stufe für Stufe zu nehmen. Und die erste Stufe für mich in der Bundesliga ist immer: Sei froh, dass du im nächsten Jahr wieder in der Bundesliga spielen darfst. Und das sind eben diese 35 Punkte. Deswegen schaue ich jetzt nicht nach unten. Danach geht es weiter. Es ist schade, dass wir das heute in diesem Stadion nach diesem geilen Spiel nicht feiern konnten.“
… zum verschossenen Elfmeter: „Ich kann da irgendwie nicht hinschauen. Aber es bringt ja auch nichts. Ich habe jetzt viermal weggeschaut, zwei Mal ist er drin gewesen, zweimal nicht. Das nächste Mal gehe ich auf die Toilette oder keine Ahnung.“
… zum angeblichen Interesse an Sakar: „Ja, da ist durchaus was dran.“
… zum Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Das ist tatsächlich ein Thema. Das eine sind die 35 Punkte. Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, ist das eine Zahl, die sehr wahrscheinlich für den Klassenerhalt reicht. Deswegen war der Punkt letzte Woche in Hamburg extrem wichtig, damit wir auf Schlagdistanz sind. Und das andere ist, dass wir in dem halben Jahr, in dem wir als Team zusammenarbeiten, heute auch die Chance auf 25 Punkte haben. Das ist etwas richtig Geiles: Freitagabend zu Hause, bei Sky, ganz Deutschland schaut zu, das Stadion ist mega voll und wir haben die Chance, den Dreier zu holen.“
… zur Rückkehr von Gouweleeuw (vor dem Spiel): „Er war sehr fleißig. Ich habe teilweise das Gefühl, dass Spieler, die aus einer Verletzung kommen, fitter sind als im normalen Ablauf, weil sie sich noch mehr kümmern. Jeff hat jetzt drei volle Trainingswochen hinter sich.“
… zur Perspektive des Vereins (vor dem Spiel): „Tatsächlich ist das, woran wir alle gerade arbeiten, das Thema Kontinuität in verschiedenen Rollen. Der Verein hat vor einiger Zeit angefangen, eine Vision zu entwickeln, wo man hinwill. Und das Entscheidende ist dann, die passenden Strategien dafür zu bauen, egal ob es gut oder schlecht läuft.“
… zu Gregoritsch (vor dem Spiel): „Es gibt immer klare Rollen, in die man einen Spieler einordnen kann: auf dem Platz im Spiel, im Training und in der Kabine. In allen drei Bereichen ist Gregor wertvoll. Mit seiner Erfahrung hilft er natürlich in der Kabine, aber auch auf dem Platz und im Training bringt er seine Leistung. Insofern ist das mega typisch Gregor, der Sportler.“
… zur eigenen Zukunft (vor dem Spiel): „Wir haben ja gesagt: Im Verein müssen wir immer schauen, was das Beste für den Verein ist. Das ist der aktuelle Stand.“
Michael Gregoritsch (Torschütze FC Augsburg) ...
… zur Frage, ob es ein verpasster Sieg war: „Ja, ich denke schon. Hoffenheim hat sich zu einer Top-Fünf-, Top-Sechs-Mannschaft entwickelt. Erst einmal war die Performance von uns heute wirklich gut. Aber klar ist das natürlich eine große Enttäuschung, dass wir das dann nicht gezogen haben.“
… zum möglichen Torrekord beim FCA: „Wenn es diese Saison klappt, nehme ich das schon sehr, sehr gerne. Ich glaube, das ist etwas ganz Besonderes. Das wusste ich natürlich auch, als ich unterschrieben habe, wie viel da noch fehlt. Ich glaube, vier Tore fehlen noch. Alfred ist ein sehr, sehr guter Freund von mir geworden in der Zeit damals. Ganz lustig ist, dass ich heute, glaube ich, Andre Hahn überholt habe, und der war auch im Stadion. Ich glaube, das wäre eine schöne Sache. Und ich brauche da auch nicht lügen: Das wäre schon etwas Besonderes.“
… zum Standard-Gegentor: „Wir sprechen es wirklich immer wieder an. In solchen Dingen muss man einfach zu 100 Prozent da sein. Der Ball geht heute bei drei Spielern durch, bei mir als Letztem. Das sind so die Sachen: Man verlässt sich ein bisschen auf den anderen. Das darf uns nicht passieren, weil du damit das Spiel eigentlich komplett umdrehst innerhalb kürzester Zeit. Als ich zum Anstoß rausgegangen bin, habe ich mir schon gedacht: Wenn du 2:0 führst und dann das 2:1 bekommst, ist das in der Bundesliga eines der ekligsten Ergebnisse. Leider hat sich das diesmal wieder bestätigt.“
… zu seinem Tor: „Das war auch ein bisschen der Plan, dass Jeff lange Bälle in diese Richtung spielt. Ich sehe, dass der Ball abgefälscht ist. Ich war mir relativ sicher, dass Ozan da nicht richtig hinkommen kann. Ich versuche dann, so viel Körper zu geben, dass er aus dem Tritt kommt, und gleichzeitig so wenig, dass es kein Foul ist. Dann liegt der Ball relativ gut auf meinem linken Fuß, und dann muss ich schießen.“
… zur Chancenverwertung: „Genau das ist das Thema, das uns heute wahrscheinlich auch ein bisschen begleitet. Ich glaube, wir hatten die Chancen dazu. Zumindest haben wir sie nicht fahrlässig vergeben. Ich bin immer ein Fan davon zu sagen: Wenn Chancen nicht fahrlässig vergeben worden sind, dann ist es zumindest halbwegs verkraftbar.“
… zum verschossenen Elfmeter: „Ich war leider nicht mehr auf dem Feld. Ich glaube, sonst wäre ich auch dran gewesen. Ja, wir haben eine Reihenfolge. Alexis hat ja auch gegen Heidenheim getroffen. Ich bin immer ein Freund davon, dass einer schießt, der sich gut fühlt und vielleicht sogar schon ein Tor gemacht hat. Aber auch da gilt: Er hat den Elfmeter nicht fahrlässig geschossen. Er will ihn hoch schießen. Ich glaube, er sieht, dass Oli Baumann in die Ecke geht. Es ist einfach schade, weil das jetzt zusammen mit dem Spiel letzte Woche, als wir eine halbe Stunde in Überzahl waren, vier Punkte mehr hätten sein können. Die hätten uns schon gutgetan.“
… zur WM: „Das eine befördert das andere. Je besser ich mich hier präsentiere, je besser ich hier spiele und je mehr ich spiele und trainiere, desto besser bin ich auf die WM vorbereitet. Ich glaube, wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg, den Klassenerhalt bald auch rechnerisch sicher zu machen. Das hat oberste Priorität, weil das vor so einem Großereignis keiner gebrauchen kann. Aber klar, die WM ist im Hinterkopf und sie macht es im einen oder anderen Moment auch ein bisschen einfacher, noch einen Schritt mehr zu gehen.“
… zum 2:2 von Toure: „Wenn er das so wollte, ist es wirklich ein Sensationstor. Und selbst wenn er es nicht so wollte, soll er einfach sagen, dass er es so wollte, weil er ihn wirklich super trifft. Finn deckt quasi alles außer dem Ballradius ab. Deswegen: super Tor, da muss man gratulieren und das auch anerkennen.“
… zum Fazit: „Ich glaube, wir sind nach drei Niederlagen, nach zwei krachenden in Dortmund und hier gegen Stuttgart, jetzt gegen Hamburg und heute zweimal sehr, sehr vernünftig auf dem Platz gestanden. Das müssen wir mitnehmen. Wir brauchen noch ein paar Punkte, damit es rechnerisch fix ist, und je schneller das erledigt ist, desto besser wäre es.“
… zur Rückkehr von Gouweleeuw: „Ich durfte heute die Ansprache vor dem Spiel halten und habe gesagt, dass es eine schöne Geschichte ist, dass Jeff nach ein paar Monaten wieder da ist. Deswegen: schön, dass er wieder da ist, und wir freuen uns, wenn er fit bleibt.“
Jeffrey Gouweleeuw (Kapitän FC Augsburg) ...
… zur Verletzungspause: „Es war eine schwierige Zeit, insgesamt fünf Monate, vielleicht sogar noch ein bisschen länger. Eigentlich hätte es gar nicht so lange dauern müssen, aber gut, es ist einfach so, wie es ist und daran kann man jetzt nichts mehr ändern. Ich bin das auch nicht gewöhnt, weil ich in den letzten Jahren eigentlich kaum verletzt war. Es ist auch keine Sache, die man mit 34 unbedingt noch gebrauchen kann. Ich habe mich riesig gefreut, dass ich heute wieder von Anfang an spielen durfte, dass ich mich wieder gut fühle.“
… zum Comeback: „Sehr gut. Nach so einer langen Zeit ist das hier gefühlt mein zweites Wohnzimmer. Ich habe mich riesig gefreut und natürlich auch den Support der Fans gespürt. Ich habe mich einfach gefreut, wieder da zu sein.“
… zum Spiel: „Ich weiß nicht, ob das Spiel wirklich gegen uns gekippt ist. Hoffenheim hat natürlich auch viele Qualitäten. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben es ihnen schwer gemacht. Aber am Ende sind die beiden Gegentore aus unserer Sicht zu einfach gefallen. Natürlich muss man Hoffenheim zugutehalten, dass sie dann noch einmal zurückgekommen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir es insgesamt aber auch wieder sehr gut gemacht.“
… zum verschossenen Elfmeter: „Natürlich hofft man, dass er den Elfmeter reinschießt. Das ist unglücklich, aber das gehört auch dazu. Alexis ist wichtig für uns und für die Mannschaft. Er hat heute auch sein erstes Tor gemacht. Das ist Fußball, das passiert leider.“
Michael Ströll (Geschäftsführer FC Augsburg) ...
… zur Lage (vor dem Spiel): „Sie ist weder komfortabel, weil es in Anführungszeichen nur sieben Punkte auf den Relegationsplatz sind, sie ist aber auch nicht fragil. Wir haben in den letzten Wochen gegen sehr, sehr starke Gegner gespielt, zwei verdiente Niederlagen gehabt und eine unglückliche in Leipzig.“
… zur Bedeutung der Nachhaltigkeit (vor dem Spiel): „Sehr wichtig. Und ich glaube, nicht nur für den FC Augsburg, sondern das sollte für jeden Bundesliga-, Zweitliga- und Drittligaverein wichtig sein, weil es eine enorme gesellschaftliche Bedeutung hat. Wir haben eine exponierte Stellung in der Fußball-Bundesliga, wir haben eine große Reichweite als Fußballklub und die müssen wir nutzen, um auf so etwas aufmerksam zu machen und so etwas umzusetzen. Es ist auch wichtig, dass die gesamte FCA-Familie Teil davon ist und nicht nur irgendwelche Verantwortlichen, sondern die Spieler und die Fans, weil es nur dann auch wirklich eine glaubhafte Entwicklung nehmen kann. Für uns ist es nicht nur irgendetwas, was in Lizenzierungsvorgaben steht, sondern wir haben es vor Jahren schon begonnen. Wir sind total überzeugt davon, dass es eine enorme Bedeutung hat, nicht nur für den Fußball, sondern eben für die Gesellschaft.“
… zur Qualität der Mannschaft (vor dem Spiel): „Es zeigt vor allem auch, dass die Mannschaft Qualität hat und dass sie auch gegen Mannschaften wie Leipzig, Dortmund, Leverkusen und Bayern, gegen die wir auch Siege eingefahren haben, mithalten kann. Wir müssen uns also nicht verstecken und nicht kleiner machen, als wir sind. Diese Entwicklung haben wir in den letzten Jahren genommen und deswegen ist es wirklich unser Anspruch und unser Wunsch, jede Woche drei Punkte zu holen, egal, ob wir in München spielen oder zu Hause gegen Heidenheim. Das ist völlig irrelevant.“
… zur Zukunft von Trainer Baum (vor dem Spiel): „Der Stand ist unverändert. Wir haben mit Manuel wirklich ein sehr gutes Auskommen und wir haben vereinbart, dass wir die Rückrunde beziehungsweise die zweite Saisonhälfte zu Ende machen und dass wir dann die ursprünglich geplanten Rollen auch wieder aufnehmen. Wir haben aber auch gesagt, dass wir uns einfach zusammensetzen. Manuel hat in der Pressekonferenz auch gesagt, dass das Wichtigste ist, dass er beim FC Augsburg ist. In welcher Rolle, ist ihm eigentlich egal. Wir werden dann die bestmögliche Entscheidung für den Klub treffen und man kann sicher sein, dass das nach der Saison auch verkündet wird, wenn wir darüber gesprochen haben.“
… zum Trainermarkt (vor dem Spiel): „Das ist gar nicht der Zeitpunkt, jetzt über neue Kandidaten zu sprechen, sondern die Spiele positiv zu bestreiten. Fakt ist aber auch: Du musst als Bundesligist immer den Markt überblicken. Es ist wie bei Spielern auch. Du musst wissen, wer verfügbar ist und wer nicht verfügbar ist. Es wäre sehr fahrlässig in unserer Funktion, sich nicht Gedanken darüber zu machen, wer für einen jetzigen Moment, aber vielleicht auch für die Zukunft infrage kommen würde. Nichtsdestotrotz sind wir mit Manuel gerade im Moment sehr happy.“
… zur Überzeugungskraft des FCA (vor dem Spiel): „Das ist korrekt, natürlich kommt auch immer die Frage nach dem Trainer. Trotzdem sind wir so überzeugt von uns selber, dass sich ganz, ganz viele Spieler auch für den FC Augsburg entscheiden – nicht nur anhand von einzelnen Personen, die nach Augsburg kommen, sondern weil sie unserem Weg vertrauen und ihn aus Glaubwürdigkeitsgründen mitgehen. Von daher habe ich in den Gesprächen nicht immer wieder gehört: Wer ist denn nächstes Jahr Trainer? Sondern sie glauben daran, dass wir eine gute Entscheidung treffen und dann aus Überzeugung zum FCA kommen.“
… zur Zukunft von Gregoritsch (vor dem Spiel): „Da haben wir noch keine Entscheidung getroffen. Auch mit Michael haben wir vereinbart, dass wir die Spiele jetzt umsetzen und bestmöglich performen. Er tut das Woche für Woche auf dem Platz, aber auch abseits des Platzes. Er ist ein wichtiger Faktor für unsere gute Phase in den letzten Wochen und Monaten. Wir kennen ihn sehr, sehr gut, weil er hier schon einmal war und richtig gut performt hat. Er ist ein Top-Typ, für die österreichische Nationalmannschaft fast unersetzbar und wird bei der WM spielen. Auch da werden wir uns nach der Saison hinsetzen und gemeinsam sagen: Was ist das Beste für uns, und kannst du dir vorstellen, hierzubleiben?“
… zur Vertragsverlängerung mit Gouweleeuw (vor dem Spiel): „Ein Zeichen, dass ein Fußballverein nicht nur auf sportliche Leistungen schauen sollte, sondern auch eine andere Verantwortung hat. Jeff ist seit über zehn Jahren hier. Er ist eine Identifikationsfigur, er ist unser Kapitän und er ist in diesen zehn Jahren nicht einmal so lange verletzt gewesen wie jetzt, sondern war immer fit. Er verkörpert sehr, sehr viel des FC Augsburg. Für uns war klar: Wenn Jeff weiterspielen möchte und wenn er sich auch vorstellen kann, nach der Karriere hier im Verein zu bleiben, dann wollen wir das auch dokumentieren. Das haben wir gemacht. Das ist nicht nur ein Zeichen, sondern eine Überzeugung.“
… zu Gouweleeuws Perspektive nach der Karriere (vor dem Spiel): „Wir haben mit ihm genau darüber gesprochen und ich spreche mit ihm, glaube ich, seit eineinhalb Jahren über das Thema, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Spieler sich erst damit beschäftigen, wenn es fast schon zu spät ist. Ich habe immer dazu ermuntert, auch zu sagen: Ist es Trainer? Ist es etwas anderes? In welche Richtung möchtest du gehen? Da ist er für sich eher klar, dass es eher in die Trainerrichtung gehen sollte. Ob dann Co-Trainer oder Cheftrainer in einer Jugendmannschaft im ersten Schritt, wird man sehen. Aber das haben wir sehr, sehr klar besprochen. Trotzdem ist Jeff so ambitioniert und ehrgeizig, dass er sagt: Ja, aber ich muss mir das nicht bis ins letzte Detail klären, weil ich einfach Fußballprofi bin. Ich möchte auf dem Platz stehen, ich möchte Woche für Woche den Schweiß auf dem Platz erleben. Grob haben wir es skizziert, ein paar Details klären wir dann im Nachgang.“
Felix Jäckle (Leiter Nachhaltigkeit FC Augsburg) ...
… zur Grünen Woche (vor dem Spiel): „Wir veranstalten als FC Augsburg die Grüne Woche jetzt zum dritten Mal. Sie steht unter dem Motto ‚Gemeinsam aktiv werden‘, und die ganze FCA-Familie packt da tatkräftig mit an. Das heißt: Mitarbeitende, Fans, Spielerinnen und Spieler sind mit an Bord. Es beginnt heute mit dem Aktionsspieltag, mit einem vielfältigen Rahmenprogramm und mit Beteiligungsmöglichkeiten für alle hier im Stadion. Dann setzt es sich in der kommenden Woche in unserer Aktionswoche fort, in der wir noch die eine oder andere gemeinsame Aktion geplant haben.“
… zur Beteiligung der Profis (vor dem Spiel): „Genau, die sind wie in den vergangenen Jahren auch mit an Bord und packen bei der Baumpflanzaktion immer mit an. Das ist ein tolles Zeichen neben den Fans, dass wir eben auch unsere Spieler mit an Bord haben. So kommt die ganze FCA-Familie zusammen, um den regionalen Umwelt- und Klimaschutz in den Fokus zu rücken.“
Fabian Rieder (FC Augsburg) ...
… zum Punkt in Hamburg und zur Trainingswoche (vor dem Spiel): „Ich glaube, der Punkt war schon wichtig. Und natürlich ist wie in jeder Woche das Thema, dass wir das Spiel am Wochenende gewinnen wollen. Ich glaube, wir konnten gut an den Inhalten arbeiten, die wir gegen den HSV weniger gut gemacht haben. Wir freuen uns heute sehr auf das Spiel und natürlich auf ein volles Stadion.“
… zum möglichen Schritt Richtung Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Das war schon ein Thema, das klar angesprochen wurde. Ich glaube, wir können heute einen riesigen Schritt machen, aber das ist auf jeden Fall nicht der Fokus. Der Fokus liegt darauf, ein gutes Spiel zu machen. Und wenn wir das auf den Platz bringen, dann werden wir auch die drei Punkte holen.“
Christian Ilzer (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zum Remis: „Das müssen wir mit diesem Start schon nehmen. Klar sind wir hergekommen und wollten gewinnen, aber wenn du hier so schnell 0:2 in Rückstand bist, spricht es auch für unsere Moral, dass wir zurückgekommen sind. Wie das 0:2 zustande kommt, da gilt es aber schon, den Finger in die Wunde zu legen. Da war kein Zweikampfverhalten da. Auch beim Kopfball von Gregoritsch war es eine ähnliche Situation. Da müssen wir präsenter sein, aktiver sein, auch in der Kommunikation und in der Körpersprache. Das ist uns ein bisschen abhandengekommen. Es ist keine Eintagsfliege, dass wir früh in Rückstand geraten. Dann ist es natürlich ein schwieriges, kompliziertes Spiel, vor allem hier auswärts in Augsburg. Aber wir haben es korrigieren können und das war dann auch nicht so schlecht.“
… zur eigenen Erwartungshaltung: „Meine Erwartungshaltung ist der Prozess, dass ich Tag für Tag eine Mannschaft erlebe, bei der ich das Gefühl habe, dass sie konstant siegfähig ist. Dieses Gefühl habe ich. Ich erlebe eine Mannschaft, die im Training ständig versucht, Dinge weiterzuentwickeln, und die eine gute Dynamik in sich trägt. Das sehe ich nach wie vor. Die Ergebnisse sind uns ein bisschen abhandengekommen, und mit dieser Situation mühen wir uns aktuell. Trotzdem ist mir viel wichtiger, die Haltung zu sehen, die wir in den Trainings und in den Spielen tragen. Das war heute zu Beginn nicht die Haltung, die wir von uns erwarten. Da waren wir zu passiv und zu inaktiv. Danach haben wir uns aber gestreckt, das Spiel korrigiert und in der zweiten Halbzeit war es ein Hin und Her. Da war Augsburg durch die Elfmetersituation vielleicht näher dran, aber es hätte natürlich auch auf unsere Seite kippen können.“
… zum Elfmeter: „Er rutscht da erst einmal weg, nicht durch ein Foul. Durch das Rutschen berührt er dann Bernardo. Mein Thema ist aber ein anderes: Es darf bei einem kurz abgespielten Einwurf gar nicht so weit kommen, dass der Ball überhaupt in unseren Strafraum kommt. Wir müssen den Gegner vorher stellen, früher Druck auf den Ball bekommen. Wir nehmen den Punkt mit einem guten Gefühl mit. Man kann das auf viele Fehler reduzieren, wie ich es auch tue. Aber nach einem 0:2 in einem nicht einfachen Stadion noch einen Punkt mitzunehmen, nehmen wir als Erfolgserlebnis. Ich glaube, das hilft uns.“
… zur Situation nach den letzten Ergebnissen (vor dem Spiel): „Die Champions League lassen wir mal beiseite. Es geht darum, dass wir natürlich nicht zufrieden sind mit den Ergebnissen der letzten Wochen. Klar ist aber auch: Von außen kommt der Blick sehr stark über die Ergebnisse und Ergebnisse verstärken Stimmungen. Für uns heißt es, im Prozess zu bleiben, den Fokus auf unsere Entwicklung und auf unser Spiel zu legen. Leipzig klammern wir dabei aus, ansonsten liefern wir über die Saison einen ordentlichen Standard. Am Anfang haben wir ergebnistechnisch etwas überperformt, jetzt sind wir darunter. Da gibt es viele Wege, wieder Stabilität und Vertrauen zu schaffen und den Fokus darauf zu richten. Wenn die Ergebnisse ausbleiben, dann gibt es natürlich auch ein paar Dinge, die man verändern und nachschärfen muss.“
Leon Avdullahu (TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zur Besprechung nach dem Spiel: „Es wurde besprochen, dass wir keinen guten Start hatten, dann aber sehr gut reagiert haben. Wir können nicht jedes Mal so ins Spiel gehen, dass wir erst ein Tor kassieren und dann kämpfen müssen. Deswegen war der Start heute viel zu wenig und wir müssen daraus lernen.“
… zum Augsburger Druck: „Wir wussten ganz genau, was auf uns zukommt. Aber wir waren am Anfang nicht bereit, und deswegen haben wir auch zwei Tore kassiert. Ich glaube, dass uns über das ganze Spiel hinweg vor allem die langen Bälle immer wieder gefährlich geworden sind, auch in Umschaltsituationen. Das darf uns definitiv nicht passieren.“
… zu den Gegentoren: „Beim ersten Tor war es viel zu wenig, auch im Zweikampf. Und auch beim zweiten Tor war es viel zu leicht. Da war zu wenig Körpereinsatz da, wir haben uns nicht richtig gewehrt.“
… zu seiner Spielzeit: „Ja, das war mein Ziel, dass ich hierherkomme und der Mannschaft weiterhelfen kann.“
… zum Blick nach vorne: „Klar ist die Champions League ein Thema, aber wir müssen definitiv eine Reaktion zeigen und wieder einmal ein Spiel gewinnen.“
Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zur Bedeutung des Punkts im Kampf um die Champions League: „Ich finde, wir sollten nicht zu viel darüber reden, was am Ende der Saison passiert. Am Anfang war es definitiv zu wenig. Wir geraten zu einfach mit 0:2 in Rückstand. Da sind wir einfach zu passiv. Dann muss ich allerdings den Hut ziehen: Da haben wir eine extreme Moral gezeigt und sind sogar noch vor der Pause zurückgekommen.“
… zur Reaktion nach dem 0:2: „Wut. Wir waren alle enttäuscht, alle sauer. Und dann haben wir eine Reaktion gezeigt. In Leipzig sind wir nach dem 0:2-Rückstand komplett auseinandergefallen. Und jetzt sind wir nicht auseinandergefallen, haben uns zurückgekämpft, haben Möglichkeiten gehabt und zwei Tore geschossen. Und das innerhalb der ersten Halbzeit. Das ist natürlich für beide Seiten viel zu viel, aber für uns als Moral und für den Kopf tut es extrem gut.“
… zur DFB-Diskussion: „Ich mache es wie in der Quali: Ich bleibe ruhig. Ich vertraue mir und vertraue auf meine Stärken. Ich bin keiner, der sich hinstellt und sagt, wie geil er ist. Für mich zählt Leistung. Da möchte ich laut sein, nicht bei irgendwelchen Debatten. Es ist doch alles gesagt. Jeder hat seinen Senf dazugegeben. Dabei belasse ich es auch.“
Andreas Schicker (Geschäftsführer Sport TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zur Ausgangslage im Rennen um Europa (vor dem Spiel): „Wir stehen heute bei 50 Punkten. Wenn man das vor der Saison gesagt hätte, dass wir sechs Runden vor Schluss 50 Punkte haben, hätten das alle sofort unterschrieben. Ich glaube, deshalb ist es wichtig, genau diesen Zugang zu wählen, weil wir in dieser Saison noch viel gewinnen können. Ich bin positiv, weil ich auch die Woche positiv wahrgenommen habe. Wenn uns heute ein Dreier gelingt, dann schaut es gleich wieder ganz anders aus.“
… zur Kaderplanung (vor dem Spiel): „Grundsätzlich ist es so, dass wir in Hoffenheim ohne Europacup budgetiert und geplant haben. Von daher macht es auch nicht so viel Unterschied. Uns ist bewusst: Sollten wir international spielen, dann muss der Kader vergrößert werden, weil du eine mögliche Dreifachbelastung hast und definitiv mehr Spiele. Das brauchst du am Ende. Von daher macht es die Arbeit nicht schwieriger, wenn man so oder so gut vorbereitet ist und jetzt schon viele Gespräche für die kommende Saison führt. Das gehört ja auch zu meinem Job. Am Ende macht es nicht so viel Unterschied, weil wir den Weg, den wir hier letzten Sommer begonnen haben, konsequent fortsetzen wollen.“
… zu möglichen Unterschieden zwischen den Wettbewerben (vor dem Spiel): „Der Unterschied ist natürlich wirtschaftlich, von der Champions League in Richtung Europa League und Conference League. Das ist jedem bewusst. Aber die Jungs sind irrsinnig gerne hier. Natürlich ist es auch so, dass sie bei einer möglichen Europa League nicht automatisch weg sind. Sie haben ihre Verträge, sie fühlen sich wohl. Von daher sind da schon noch Schritte zu gehen. Was die Planung angeht, denke ich, sind wir gut aufgestellt.“
Bernardo (TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zu den letzten Wochen (vor dem Spiel): „Ganz ehrlich, ich glaube, die Ergebnisse waren nicht da, aber wir haben nicht so schlecht gespielt. Klar, wir haben ein paar Dinge zu verbessern, wir brauchen ein bisschen mehr Energie und müssen besser verteidigen. Ich glaube, das sind die zwei wichtigen Sachen. Wenn wir das gut machen, wenn wir unsere Energie auf den Platz bringen und konsequent verteidigen, dann sind wir eine sehr, sehr starke Mannschaft.“
… zur Champions League (vor dem Spiel): „Klar, wir müssen daran glauben. Ich glaube auch, dass es psychologisch gut ist, dass wir am Freitag spielen. Wenn wir gewinnen, haben wir die Chance, ein bisschen Druck zu machen. Aber klar, wir müssen dieses Spiel gewinnen und hier unseren Job machen. Wenn das passiert, können wir die Champions League schaffen.“
Sky Experte Thomas Hitzlsperger ...
… zum Spiel: „Die Augsburger haben das schon leichtfertig hergegeben. Durch dieses Standard-Gegentor haben sie Hoffenheim zurückgebracht, weil eine Mannschaft wie Augsburg, die in einer guten Verfassung ist, zu Hause führt und heimstark ist, so ein Spiel normalerweise anders kontrolliert. So hat Augsburg Hoffenheim eingeladen und mit dem 2:2 waren sie wieder voll im Spiel.“
… zu Claude-Maurice: „Man sieht einfach, dass er tolle Fähigkeiten hat und bei dieser Augsburger Mannschaft herausragt. Beim Elfmeter hat er wahrscheinlich gemerkt, dass er heute einen guten Tag hat und ihn sich deshalb schnappt, aber die letzte Überzeugung war dann doch nicht da. Das sah man ihm an, dass er wahrscheinlich zwei, drei Gedanken gleichzeitig hatte.“
… zur TSG Hoffenheim im Rennen um die Champions League: „Nach dem heutigen Spiel würde ich sagen: Die Substanz reicht nicht für die Champions League. Es würde mich überraschen, wenn sie dort landen. Dennoch haben sie die Erwartungen bis hierhin übererfüllt.“
… zur Zukunft von Baum beim FCA: „Ich wünsche mir da gar nichts. Manuel Baum wirkt nicht so, als müsse er auf dieser Bank sitzen, um glücklich zu sein. Er mag das, er hat da Spaß dran, aber ich glaube, er hat genauso viel Freude an einer anderen Aufgabe in der Fußballentwicklung und an der Zukunft des FC Augsburg.“
Kontakt
Sky Sport-PRMedienallee 26
DE-85774 Unterföhring
+49 89 99 58-68 83
Sky-Sport-PR@sky.de
Social Media & Links
FacebookX
YouTube
TikTok
Homepage
Themen
» Bundesliga» Fußball
» Medien / TV
» Stimmen
Aktionen
Download als TXTMehr von Sky Sport-PR
Bayerns zurückgekehrter Kapitän Neuer zum Torrekord: „Haben ihn vor Augen und werden ihn brechen“
Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 28. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky. Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) ... ... zur Aufstellung ohne Kane: „Wir haben nichts gemacht, was wir nicht schon gemacht haben in dieser Saison. Dass Harry und Jackson nicht da sind, ist auffällig. Die Jungs haben aber in diesen Rollen alle schon gespielt. Die Jungs, die heute starten, haben schon sehr starke Leistungen für uns gebracht und das erwarten wir ...
Bayerns Siegtorschütze Karl zum Jubel: „Hatte tatsächlich schon die ganze Zeit im Kopf, mein Trikot auszuziehen“
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 28. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky. Lennart Karl (Torschütze FC Bayern München) ... ... zum Last-Minute-Tor: „Ja, echt schon ein sehr, sehr krasses Gefühl für mich. In der letzten Minute zu treffen, das ist etwas ganz Besonderes. Ich hatte tatsächlich schon die ganze Zeit im Kopf, mein Trikot auszuziehen und dann ist es irgendwie wirklich passiert. Mein rechter Fuß hat in der Aktion zum Glück geklappt, der Ball ...