Wolfsburgs Interimstrainer Bauer zu seiner Zukunft: „Die Lust wächst mit jedem Tag“ - Baum zu den langen VAR-Checks: „Wie wenn ich beim Arzt sitze“ - Kaars mit ersten Bundesligatoren: „Kriege nicht so viele Chancen wie Harry Kane“ - Hamann zu Bauer: „Hat Seriosität und Zuverlässigkeit reingebracht.“
Unterföhring, 13.12.2025
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 14. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Dino Toppmöller (Trainer Eintracht Frankfurt) zum Sieg: „Es war ein wichtiger Sieg. Wir wussten alle, dass wir das Spiel am besten gewinnen sollten. Die Jungs haben was das Kämpferische und die Mentalität betrifft, genau die Dinge umgesetzt, die wir verlangt haben. Dann brauchst du auch die individuelle Qualität, wie Doan es gemacht hat. Wir sind sehr froh, dass wir drei Punkte mitnehmen können.“
Ritsu Doan (Torschütze Eintracht Frankfurt) zum Sieg: „Wir mussten nach dem 0:6 gegen Leipzig eine Reaktion zeigen. Es geht nicht um die Taktik, sondern die Mentalität und die haben wir bewiesen. Am Ende hatten wir die Qualität, das eine Tor zu erzielen, und wir haben verdient gewonnen.“
Manuel Baum (Interimstrainer FC Augsburg) zu den langen VAR-Checks: „Es war so langweilig, weil wir so lange auf die Entscheidung gewartet haben. Man sitzt da und wartet. Es ist wie wenn ich beim Arzt sitze und warte, dass ich drankomme. Eine Zeitung hatte ich nicht dabei, also wartet man.“
Finn Dahmen (Torwart FC Augsburg) zur Niederlage: „Es ist maximal bitter gelaufen. Die zwei Abseitssituationen habe ich noch nicht gesehen, es war anscheinend knapp. Vor allem bei der zweiten Aktion war es maximal bitter, da es so knapp vor Schluss war.“
Keven Schlotterbeck (Kapitän FC Augsburg) zum Spiel: „Es kann auf beide Seiten fallen, es war ein typisches 0:0- oder 1:1-Spiel. Wir hatten auch die eine oder andere Konterchance, die wir ausspielen können, damit es noch enger wird. Wenn du mit zwei nichtgegebenen Toren 0:1 verlierst, ist es bitter. Ein bisschen Glück brauchst du in Frankfurt schon.“
Grischa Prömel (Torschütze TSG 1899 Hoffenheim) zur Form der TSG: „Wir spielen einen geilen Fußball, mit viel Intensität und kommen schön vors Tor. Wir sind auf einem guten Weg und da entwickelt sich wirklich was.“
Andrej Kramaric (TSG 1899 Hoffenheim) …
… zu seinem 300. Bundesligaspiel: „Eine wunderschöne Zahl. Es war eine unglaubliche Reise. Es ist etwas Besonderes, das Spiel war auch besonders. Ich habe gesagt, dass wenn alle gesund werden, wir nächstes Jahr etwas Besonderes erreichen können.“
... zur Frage, was das sei: „Champions League, ganz klar.“
... zu seiner Zukunft bei der TSG: „Ich will ehrlich sein: Mein Traum war es nie, dass ich hier zehn Jahre spiele. Aber es passt alles. Ich bin fast zehn Jahre hier, viele nennen mich den TSG-GOAT. Für mich ist es etwas Besonderes. Ich bin noch immer motiviert und hoffe, dass ich noch viele Jahre den Fußball genießen werde. Wir werden sehen, wie, wo und wann.“
Daniel Heuer Fernandes (Torwart Hamburger SV) …
… zur Niederlage: „Am Ende geht es immer um die Leistung. Die Leistung war heute nicht so, dass wir als Sieger hätten vom Platz gehen können. Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, dessen Stärken wir nicht aus dem Spiel nehmen konnten. Der Gegner war eiskalt vor dem Tor.“
... zur Form des HSV: „Wir sind ein Aufsteiger und die letzten Wochen waren überragend. Trotzdem gehört es mit dazu, dass solche Spiele in der Saison gegen starke Gegner passieren. Das müssen wir annehmen, akzeptieren und nächste Woche besser machen.“
Jonas Meffert (Kapitän Hamburger SV) zu seinem Einsatz als Kapitän: „Ich habe schon sehr viele Spiele für den HSV gemacht, auch mit der Binde. Jetzt noch nicht in der Bundesliga, daher habe ich mich gefreut. Ich hätte es gerne viel früher gemacht, aber es hat mich trotzdem gefreut, dass ich spielen durfte. Viel wichtiger ist, dass die Mannschaft Punkte holt, und das machen wir momentan vollkommen ausreichend.“
Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Wir sind in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel gekommen, lagen dann auch verdient 0:1 zurück. Dann erwarte ich schon eine Mannschaft, die darauf reagiert und einen klaren Kopf behält. Wir haben dann ein bisschen glücklich aus dem Nichts das 1:1 geschossen. Spätestens dann muss es uns klar sein, dass es mehr in unsere Richtung laufen soll. Wir verhalten uns dann bei den Gegentoren zwei und drei extrem schülerhaft.“
Haris Tabakovic (Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Wir haben einfach die Duelle nicht bestritten. Das beginnt bei mir, das geht hinten weiter. Wir haben zu billige Tore gekriegt. Wolfsburg macht es auch gut.“
Daniel Bauer (Interimstrainer VfL Wolfsburg) …
… zum Jubel in der Kurve: „Es war sehr emotional und ich bin brutal stolz auf die Jungs. Sie haben es wieder geschafft, den Matchplan mit Leben zu füllen und mit Leidenschaft aufzutreten. Die erste Halbzeit war outstanding. Das war wirklich fast am Limit. 3:1 war zur Halbzeit zu knapp, aber ein grandioses Spiel von uns.“
... zur Arbeit mit dem Team: „Wir arbeiten super zusammen, es macht jeden Tag Freude, mit den Jungs zu arbeiten. Es macht Freude, die Mannschaft zu entwickeln und individuell mit den Jungs zu arbeiten. Jetzt gerade pure Freude, viel Stolz auf die Jungs.“
... zur Zeit nach dem letzten Spiel des Jahres: „Dann freue ich mich auf ein schönes Weihnachtsfest mit der Familie. Da freuen wir uns auch drauf, die Jungs haben sich den Urlaub verdient. Wichtig, dass wir die Hinrunde so beenden, wie wir es heute getan haben. Dann schauen wir, wie es im Januar weitergeht.“
... zur Möglichkeit, den VfL als Cheftrainer zu übernehmen: „Ich hätte große Lust darauf, die Lust wächst mit jedem Tag mit den Jungs. Der Zusammenhalt und die Bindung sind extrem eng. Wir haben ein Feuer im Klub und in der Stadt entfacht. Wir sind auf einem guten Weg und ich würde gerne den Weg mit den Jungs weitergehen.“
Patrick Wimmer (Doppeltorschütze VfL Wolfsburg) …
… zu den Ursachen für die gute Form des VfL: „Wenn ich das erklären könnte, hätte ich es schon vor Wochen anders gemacht. Es ist immer schwer, jeder Trainer hat seine Systeme und seine Spielphilosophie. Das, was der jetzige Trainer von uns verlangt, passt besser zu uns und man sieht auch, dass das Wolfsburger Fußballspiel wieder attraktiver und erfolgreicher ist.“
... zu Interimstrainer Bauer: „Als er gekommen ist, war es sehr schwer, die Stimmung war am Boden. Es waren nicht die erfolgreichsten Wochen in Wolfsburg. Er bringt Energie in die Mannschaft und ist ein wichtiger Schlüssel dafür, dass es wieder läuft.“
Andreas Bornemann (Geschäftsleiter Sport FC St. Pauli) zur Roten Karte: „Es ist ein minimaler Kontakt. Ich habe mal gelernt, dass, wenn einer mitläuft und das tut Hauke Wahl, es sind 45 Meter bis zum Tor, dann hat er noch die Möglichkeit einzugreifen.“
Martijn Kaars (Doppeltorschütze FC St. Pauli) …
… zum Sieg: „Unglaublich. Das Spiel war wichtig für uns. Dass wir dann gewinnen und ich zwei Tore mache, ist überragend.“
... zu seinen ersten Bundesligatoren: „Ich wusste natürlich, dass die Bundesliga etwas anders als die 2. Bundesliga ist. Wir sind auch kein Bayern München, ich kriege nicht so viele Chancen wie Harry Kane. Ich wusste, dass es schwieriger wird und ich weniger Chancen als in Magdeburg kriege. Ich habe mir keinen Druck gemacht und nur immer gearbeitet und auf meinen Moment gewartet.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) zur Schiedsrichterleistung: „Ich kann das nicht bewerten, als Schiedsrichter ist es normal, dass du in der zweiten Hälfte viele Aktionen für St. Pauli bewertest. Da waren wir nicht clever genug.“
Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zum Sieg der Eintracht gegen Augsburg: „Das war wieder das Augsburg, wie wir es aus den letzten Jahren kennen. Es war ein Kampfspiel, die Frankfurter haben den Kampf angenommen. Sie hatten zwar mit zwei haarscharfen Abseitsentscheidungen etwas Glück, insgesamt aber doch ein verdienter Sieg, da sie in der ersten Hälfte kaum etwas zugelassen haben. Ein Geniestreich von Doan hat das Spiel entschieden.“
… zu VfL-Interimstrainer Bauer: „Er hat Seriosität und Zuverlässigkeit reingebracht. Das war zu lange bei den Wolfsburgern ein talentierter Kader mit guten Einzelspielern, aber keine gute Mannschaft. Das hat mit Disziplin, Respekt und Seriosität zu tun.“
… zur Möglichkeit, dass Baum in Augsburg Trainer bleibt: „Man hat im Sommer gesagt, dass man mit jungen Spielern den nächsten Schritt gehen will. Es wäre mit Sicherheit nicht die schlechteste Lösung. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie schon ein paar Kandidaten haben, die man erst versucht zu bekommen. Wenn es nicht klappt, ist es nicht ausgeschlossen.“
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