Fußball

El Mala nach FC-Sieg zu seiner Zukunft: „Wenn es so weit ist, wird sich schon etwas finden“

VfB-Coach Hoeneß zum Kampf um die Champions League: „Wir trauen uns das zu“ - Werders Torschütze Schmid zur Schiedsrichterleistung: „Waren heute teilweise komplett unverständliche Situationen“ - DAZN-Experte Kneißl zu Eta als Trainerin bei Union: „Sie ist die richtige und logische Entwicklung“

Berlin/München, 11.04.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen 1. FC Köln gegen SV Werder Bremen (3:1), VfB Stuttgart – Hamburger SV (4:0) sowie 1. FSV Mainz 05 gegen SC Freiburg (0:1) am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

 

Rene Wagner (Trainer 1. FC Köln) ...

… zum Sieg: „Natürlich sind wir erstmal glücklich, dass wir jetzt die drei Punkte haben. Natürlich haben wir in der ersten Halbzeit Glück mit der Roten Karte, die kam uns entgegen. Wir sind in Führung gegangen, das war heute wichtig. Die Jungs sollten Ruhe bewahren. Im Stadion wurde es zwischendurch ein bisschen lauter, wenn wir den Ball mal rückwärts gespielt haben. Es ist aber nicht einfach, so einen tiefen Block zu bespielen. Wir haben dann nochmal gewechselt, weil wir mit Monti einen Spieler mehr zwischen den Linien haben wollten.“

… zur Phase nach dem Anschlusstreffer: „Das Spiel gibt so etwas auch ein bisschen her. Wenn der Gegner tief steht, umschalten will und schnelle Spieler auf der letzten Linie hat, ist das nicht einfach zu verteidigen. Wir hatten teilweise drei gegen unsere zwei Innenverteidiger. Da muss man auch ein bisschen Glück haben. Wenn wir die eine oder andere Chance besser ausspielen, bekommen wir das Spiel früher auf unsere Seite. Am Ende ist es gut gegangen.“

… zu seinem Wechsel zurück nach Köln (vor dem Spiel): „Ich wollte mich weiterentwickeln, auch als Co-Trainer, mit anderen Perspektiven und einem anderen Cheftrainer. Meine Idee war nicht, hierherzukommen und im Ernstfall Trainer zu werden. Das würde ja bedeuten, dass es sportlich nicht gut läuft.“

… zu seiner Zeit in den USA (vor dem Spiel): „Mir hat es geholfen, mit Leuten aus anderen Kulturen und mit anderen Sichtweisen zu arbeiten. Da gab es viele Momente, in denen ich gedacht habe: Ich mache das mein Leben lang so – und die machen es genau andersrum. Am Ende geht es immer um Kommunikation und darum, was der andere versteht. Das hat mich schon weitergebracht.“

… zu den Kader-Entscheidungen (vor dem Spiel): „Ich habe den Jungs schon in den Tagen davor gesagt, dass es schwer wird, am Wochenende in den Kader zu kommen, weil bis auf Kilian und Hübers alle fit sind. Dann gibt es Konkurrenzkampf und die letzten zwei Wochen waren brutal im Training. Jetzt muss ich entscheiden, wer für dieses Wochenende die besten Spieler sind.“

 

Said El Mala (Torschütze 1. FC Köln) ...

… zum Sieg: „Gerade tut das unglaublich gut, und ich glaube, der Sieg wird noch besser. Die drei Punkte haben uns extrem gutgetan. Endlich wieder einen Dreier zu holen, tut der ganzen Mannschaft gut. Das ist extrem wichtig im Abstiegskampf. Wir hatten zwar Glück mit der Roten Karte, aber über das Spiel hinweg waren wir die bessere Mannschaft. Wir hätten unsere Torchancen noch besser ausspielen können, aber insgesamt sind das verdiente drei Punkte.“

… zum Spiel in Überzahl: „Erstmal denkt man gar nicht viel, weil im Fußball immer alles passieren kann. Man kann auch mit neun Spielern verlieren, es geht alles. Wir wollten einfach da weitermachen, wo wir aufgehört hatten. Die Bremer kamen nach der Halbzeit gut raus und haben umgestellt, aber irgendwann hatten wir das wieder im Griff. Wir hatten die Konter und auch die Konterabsicherung gut im Griff. Ich glaube, das war heute entscheidend.“

… zum Elfmeter: „Ich habe Kuba gefragt, weil ich das immer dem Gefoulten überlassen möchte. Kuba wollte nicht schießen, also habe ich gesagt, dass ich den Elfmeter nehme. Das ist eine große Verantwortung in so einem wichtigen Spiel, aber ich wollte den einfach nehmen und reinhauen.“

… zur Rolle in der Doppelspitze: „Ich mache jetzt das vierte, fünfte oder sechste Spiel als Doppelspitze und fühle mich extrem wohl, wenn ich ehrlich bin, weil der Trainer mir dieses Vertrauen gibt. Ich finde, dass ich mit Ragnar vorne gut zusammenspielen kann. Wir haben ein gutes Verständnis. Ich bin ja nicht die ganze Zeit vorne, sondern gehe auch immer wieder nach außen, und das macht es für die Gegner schwieriger.“

… zur Zukunft: „Das schiebe ich tatsächlich beiseite. Wir haben vertrauliche Gespräche mit Thomas Kessler, wir sind ehrlich und offen zueinander. Aber wir haben hier noch ein paar extrem wichtige Spiele für den Verein. Wenn es so weit ist, wird sich schon etwas finden.“

 

Ragnar Ache (Torschütze 1. FC Köln) ...

… zum Spiel: „Es war sehr turbulent, vor allem zum Ende hin. Wir haben viele Konter nicht sehr gut ausgespielt und den letzten dann sehr gut ausgespielt. Da machen wir das Tor.“

… zur Frage, ob er glücklich sei, keinen Platzverweis erhalten zu haben: „Man kann schon sagen, dass ich da Glück gehabt habe. Ich habe die Szene selbst nicht gesehen, aber so wie ich sie eingeschätzt habe, habe ich da Glück gehabt.“

… zu El Mala als Elfmeterschütze: „Said ist natürlich sehr selbstbewusst, das sieht man auch in den Spielen. Er nimmt sich den Ball, geht ins Dribbling und schießt auch mal aus 30 Metern. Als ich gesehen habe, dass er den Elfmeter nimmt, hatte ich gar keine Zweifel, dass er den reinmacht.“

… zum Teamgefüge: „Ich würde sagen, das Mannschaftsgefühl war immer schon gut. Aber es ist natürlich eine schwierige Phase, in der wir gerade sind. Da muss man als Mannschaft zusammenhalten. Das ist eine unserer Prioritäten und das machen wir auch sehr gut.“

 

Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ...

… zur Niederlage: „Wenn man das darauf reduziert, dass man in einem Auswärtsspiel über eine Stunde in Unterzahl spielt und früh durch einen Elfmeter in Rückstand gerät, dann läuft erstmal grundsätzlich alles gegen einen. So lässt sich die Geschichte dieses Spiels relativ leicht erzählen. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas widerstandsfähiger und sind nochmal zurückgekommen. Aber die Kölner hatten insgesamt reichlich Torchancen, um das Spiel für sich zu entscheiden.“

… zur Aufgabe nach der Roten Karte: „So schwer war es gar nicht, die Mannschaft weiter glauben zu lassen. Schwerwiegend war vor allem, dass wir nach fünf Minuten in Rückstand geraten sind und im Ballbesitz nicht sauber genug waren, um den Gegner mehr zu beschäftigen. Dann gibt es die Rote Karte, wir überlegen, was wir verändern können und stellen in der zweiten Halbzeit um. Hinten raus haben wir viel Offensive gebracht, da waren ja fast alle Stürmer auf dem Platz. Aber es hat nicht mehr gereicht, um hier noch deutlich mehr Unruhe reinzubringen.“

… zu den Schiedsrichterentscheidungen: „Ich fand die Entscheidung in der ersten Halbzeit sehr hart. Wenn er pfeift, ist es natürlich eine Notbremse. Aber ich sehe erstmal gar kein Foulspiel, weil mein Spieler ausrutscht und wieder aufstehen will. In der zweiten Halbzeit wäre er meiner Meinung nach gut beraten gewesen, auf zehn gegen zehn zu stellen.“

… zum Ausfall von Friedl im Derby: „Marco ist erfahren genug, um mit so einer Situation umzugehen. Jetzt ist es an ihm, den passiven Part zu übernehmen. Er ist unser Kapitän und kann der Mannschaft in dieser Woche helfen, indem er den Fokus auf dieses Spiel richtet und alle pusht. Aktiv kann er leider nicht helfen, aber er kann mit dafür sorgen, dass wir nächste Woche ein ganz besonderes Bild abgeben.“

… zur Ausgangslage im Abstiegskampf: „Die Ausgangslage ist erstmal unverändert. Wir haben nicht gewonnen, St. Pauli hat nicht gewonnen, Wolfsburg hat nicht gewonnen. Der Abstand ist also gleichgeblieben. Aber ich habe immer gesagt, dass es um einzelne Runden geht. Wir müssen zusehen, dass wir wieder punkten. Nächste Woche haben wir die nächste Möglichkeit und eine riesige Chance. Wenn wir unsere Punkte holen, müssen wir nicht auf die anderen schauen.“

… zu seinem Umgang mit einem möglichen Unentschieden (vor dem Spiel): „Ich habe als Trainer von Fortuna Düsseldorf hier immer Unentschieden gespielt. Also ich kann auch Unentschieden. Und eventuell könnte ich heute sogar mit einem Unentschieden leben. Aber wenn Sie sagen, ich könne nicht unentschieden, dann spielen wir eben erst einmal auf Sieg.“

… zur Qualität in seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Es geht um die nicht abgerufene Qualität. Das sehe ich im Training jeden Tag. Die Jungs brennen. Aber im Spiel kommen Intensität, Druck und Spielsituation dazu. Da habe ich ihnen gesagt, sie müssen atmen und diese Momente auch mal für sich nutzen.“

… zum Einsatz von Bittencourt (vor dem Spiel): „Leo war unter meiner Regie immer ein wesentlicher Faktor, ob auf dem Platz oder neben dem Platz. Durch die Ausfälle von Puertas und Stage sind wir im Mittelfeld nicht so breit aufgestellt. Deshalb bin ich froh, dass wir einen so erfahrenen Spieler haben, der weiß, was man in solchen Momenten braucht.“

 

Romano Schmid (Torschütze SV Werder Bremen) ...

… zur Niederlage: „Das ist ein extrem wichtiges Spiel für uns gewesen. Das Ergebnis tut weh. Noch viel mehr tut weh, wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind. Dank an die Fans, Respekt an die Fans. Wir wissen beide, worum es geht. Jetzt draufzuhauen, bringt gar nichts. Wir müssen nach vorne schauen, auch wenn es schwer und heute scheiße ist. Es ist extrem wichtig, das Derby jetzt so zu spielen, dass die drei Punkte in Bremen bleiben.“

… zum Rückschlag vor dem Derby: „Wir wussten von Beginn an, dass nicht jedes Spiel nach oben gehen wird und wir nicht jedes Spiel gewinnen. Das habe ich letzte Woche auch gesagt. Der Spielverlauf war maximal unglücklich. In den wichtigen Phasen haben wir es nicht geschafft, dagegenzuhalten. Gerade nach dem Anschlusstreffer und auch nach der Halbzeit waren wir nicht gut genug. Der Spielverlauf war heute wirklich nicht optimal.“

… zum Foulspiel von Ache: „Für mich war das ganz klar Rot. Es tut mir leid, das zu sagen, aber die Leitung heute hat mir gar nicht gefallen. Mehr kann ich dazu nicht sagen, sonst wird man bestraft. Die Leitung war alles andere als zufriedenstellend,“

… zu den strittigen Szenen: „Im Endeffekt gibt es vielleicht keinen Elfmeter, wenn er Rot kriegt. Viel schlimmer war für mich die Phase um die Rote Karte gegen Marco Friedl und kurz darauf die Szene mit Ache gegen Amos Pieper, als Amos den Ball mit dem Kopf klärt und Ache mit dem Fuß hochgeht. Dafür gibt es auch keine Gelbe Karte. Das waren heute teilweise komplett unverständliche Situationen. Aber das ist keine Ausrede. Wir müssen auf uns schauen, und das war von uns heute nicht gut genug.“

 

Clemens Fritz (Geschäftsführer Sport SV Werder Bremen) ...

… zur Trainingswoche (vor dem Spiel): „Die Woche war sehr konzentriert und fokussiert. Natürlich sind kurzfristige Ausfälle immer wieder Nackenschläge. Aber ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie das in den letzten Wochen verpackt hat und wie sie immer wieder gegen Widerstände angegangen ist.“

… zur Saisonplanung (vor dem Spiel): „Natürlich arbeiten wir die Saison auf, aber wir müssen auch in verschiedenen Szenarien planen. Das betrifft Erste Liga, Zweite Liga, die wirtschaftlichen Mittel und auch mögliche Verkäufe. Deshalb ist es wichtig, breit aufgestellt zu sein und in verschiedenen Szenarien zu planen.“

… zu Eta bei Union Berlin (vor dem Spiel): „Es war sicherlich überraschend für die Öffentlichkeit, was da in Berlin passiert ist. Ich habe eine sehr hohe Meinung von Louise. Ich schätze sie sehr, ich schätze ihre Inhalte. Sie hat eine Klarheit und eine gute Ansprache. Von daher ist das sicherlich auch ein sehr gut durchdachter Schritt von Union, und ich traue ihr das auf alle Fälle zu.“

 

Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...

… zum Spiel: „In den ersten 20 Minuten hatten wir noch ein, zwei unnötige Ballverluste, zwei Querpässe, die abgefangen wurden. Wenn Hamburg da klarer Richtung Tor spielt, kann es gefährlich werden. Ansonsten hatten wir schon in den ersten 15 Minuten viel Druck, zunächst noch ohne klare Chancen. Dann kamen die Chancen. Rückblickend ist das ein verdienter Sieg und eine sehr gute Teamleistung. Vielleicht hätte es sogar höher ausfallen können, aber wir bleiben demütig.“

… zu den Automatismen: „Die Mannschaft ist auf jeden Fall sehr lernfähig. Gleichzeitig ist es natürlich auch ein Pfund, dass wir eingespielt sind. Viele Jungs, die dieses Jahr eine große Rolle spielen, sind schon mindestens ein Jahr, teilweise zwei oder noch länger beim VfB. Das ist sicher ein Grund für die Automatismen, die man dann auch sieht.“

… zum Druck im Rennen um die Champions League: „Wir hätten uns jetzt nicht gewehrt, wenn gestern ein anderes Ergebnis herausgekommen wäre. Aber man muss davon ausgehen, dass genau so etwas in den letzten Spielen passiert. Deshalb darfst du dich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen. Wir sind in der Position, dass wir es in der Hand haben, und wir trauen uns das zu, wohlwissend, dass wir noch ein taffes Programm haben. Gerade die direkten Duelle können die entscheidenden Spiele sein.“

… zur fünften Gelben Karte von Undav: „Natürlich finde ich es nicht gut. Ich kann ihn ein Stück weit verstehen, das war schon ein sehr hartes Ding. Ich will Capaldo da gar keinen Vorwurf machen, aber in solchen Situationen kann was passieren. Aber Deniz in München nicht dabei zu haben, ist nichts, was man gerne hat.“

… zum Elfmeter von Undav: „Die Mannschaft funktioniert, so würde ich es mal sagen. Deniz hatte noch nicht getroffen und Maxi wollte ihm in dem Moment auch helfen. Das hat jetzt nicht funktioniert, aber das gehört dazu. Ich gehe davon aus, dass Maxi den nächsten Elfmeter wieder selbst schießt.“

… zu den Reaktionen von Demirovic und Führich bei der Auswechslung: „Stürmer wollen auf dem Platz bleiben und Tore machen. Aber allein, dass wir jetzt darüber sprechen, zeigt auch, warum es unnötig ist. Es muss möglich sein, das in dem Moment etwas besser zu verstecken. Miro ist ein ganz feiner Kerl. In einer anderen Konstellation, wenn wir 1:1 spielen, haben wir ein mediales Thema. Es war eine emotionale Reaktion. Ich bin ihm nicht böse, dass er sauer ist, wenn er rausgeht. Aber ich möchte nicht, dass das im Stadion jeder sieht und wir danach medial darüber sprechen.“

… zum Dortmund-Spiel aus der Vorwoche (vor dem Spiel): „Ja, das war unnötig, sogar mehr als das. Trotzdem mussten wir in die Analyse gehen. Da ist klar geworden, dass wir gerade in der Offensive noch den einen oder anderen Laufweg mehr machen können. In den Laufdaten waren wir unterlegen, auch wenn man das im Spiel nicht direkt gesehen hat. Es geht dabei weniger um Basisthemen, sondern darum, bei freien Bällen die Läufe hinter die Kette zu ziehen und in der Box präsenter zu sein, um die Wahrscheinlichkeit auf Tore zu erhöhen. Da wollen wir uns heute steigern. Alles andere war schon auf einem hohen Level.“

… zu Andres (vor dem Spiel): „Chema ist ein sehr disziplinierter, kluger Spieler. Gerade im Zusammenspiel mit Angelo Stiller kann er den Rücken freihalten. Er ist ballsicher. Gleichzeitig kann er nachstoßen, als der Mann, der vielleicht übersehen wird, frei werden und mit seiner Kopfballstärke Torgefahr erzeugen. Dazu soll er uns mit seiner Größe und seiner Reichweite defensive Stabilität geben.“

 

Maximilian Mittelstädt (Torschütze VfB Stuttgart) ...

… zum Sieg: „Ich glaube, dass wir von Anfang an gut in die Partie gekommen sind und zweimal eiskalt waren. Trotzdem hätten wir das Spiel früher zumachen können. Es war aber eine sehr gute und sehr konzentrierte Leistung. Wir haben gut nach vorne gespielt, waren hinten weitestgehend aufmerksam und haben das Spiel heute verdient gewonnen.“

… zu seiner Leistung: „Ein Tor ist natürlich immer schön, auf der Linie zu klären auch. Das ist immer wichtig. Aber heute war es vor allem von der gesamten Mannschaft ein sehr gutes Spiel und ein sehr wichtiger Sieg.“

… zur Chancenverwertung: „Gerade im Saisonendspurt werden wahrscheinlich noch viele enge Spiele auf uns zukommen. Da wird die Chancenverwertung vielleicht noch ein Tick wichtiger sein als heute. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass wir vier Tore gemacht haben und das Spiel auch noch höher hätte ausgehen können. In den kommenden Wochen müssen wir vielleicht noch ein bisschen kaltschnäuziger sein, um die Spiele früher zuzumachen.“

… zum Zusammenspiel mit Führich: „Chris und ich agieren jetzt seit knapp drei Jahren konstant auf der linken Seite und verstehen uns da fast blind. Ich versuche, ihm Räume nach vorne aufzumachen, damit er entscheiden kann, ob er mich außen mitnimmt, nach innen zieht oder selbst zum Abschluss kommt. Er weiß, dass er sich auf mich verlassen kann. Deshalb funktioniert das Zusammenspiel schon seit längerer Zeit sehr, sehr gut.“

… zur WM-Frage: „Ich versuche, in jedem Spiel meine Leistung zu bringen. Alles andere, was dann kommt, werden wir sehen.“

 

Chris Führich (Torschütze VfB Stuttgart) ...

… zum Sieg: „Wir hatten noch ein paar mehr Chancen, deshalb hätte das Spiel auch ein bisschen höher ausgehen können. Aber wir haben unsere Aufgabe erledigt, die drei Punkte geholt, und das ist das Wichtigste.“

… zum Zusammenspiel mit Mittelstädt: „Wir verstehen uns super auf und neben dem Platz. Wir freuen uns immer, wenn wir zusammen auf dem Platz stehen. Mittlerweile sind wir in den letzten Jahren sehr gut eingespielt. Ich freue mich über jede Minute, die ich mit ihm auf dem Platz stehen kann.“

… zu den wenigen Mängeln im Spiel: „Die Chancenverwertung war nicht das einzige Thema. In der ersten Halbzeit laden wir sie zweimal ein, einmal nach der Ecke mit meinem Fehlpass und dann noch mit einem kleinen Fehler, aus dem sie eine Chance bekommen. Aber sonst spielen wir ein richtig gutes Spiel.“

… zu seiner Auswechslung: „Nein, nein, ich war nicht sauer. Natürlich stehe ich immer gerne auf dem Platz, aber dann ist das nur so rübergekommen. Sauer war ich nicht.“

… zur WM-Frage: „Wir geben unser Bestes. Wir wollen in erster Linie hier mit dem VfB erfolgreich sein. Was dabei am Ende rauskommt, werden wir sehen. Wir geben hier alles und hoffen natürlich, am Ende dabei zu sein.“

 

Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) ...

… zum Spiel: „Aufgrund des Spielverlaufs hielt sich das Emotionale in Grenzen. Wir erkennen an, dass Stuttgart klar besser war. Sie haben ihre Möglichkeiten, ob abgefälschte Bälle oder klar herausgespielte Tore, genutzt und verdient gewonnen. Wir haben aus unseren Möglichkeiten, etwa aus der Umschaltsituation am Anfang oder direkt nach der Pause, zu wenig gemacht. Es ist nicht weiter schlimm, weil wir wissen, wo wir herkommen und was wir in dieser Saison noch vorhaben.“

… zur Einordnung der Niederlage: „Als wir unsere Mission gestartet haben, war klar, den HSV in der Liga zu etablieren. Wir bewerten das nicht nur am heutigen Tag, sondern als langen Prozess. Wir wussten, dass es nicht immer steil nach oben geht, sondern auch Tage wie heute dabei sind.“

… zur Ansprache an die Mannschaft: „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass der Tag heute beschissen lief und dass wir auf diesem Level gegen so eine VfB-Mannschaft Stand heute nicht mithalten können. Das kannst du wie im Hinspiel mit einem Konter und leidenschaftlichem Verteidigen in Bestbesetzung vielleicht schaffen. Aber wenn es normal läuft, laufen Spiele vermutlich so wie heute. Wichtig ist jetzt nur: abhaken, abschütteln und sich wieder auf die Dinge fokussieren, die uns dahin gebracht haben, wo wir stehen.“

… zum Nordderby gegen Bremen: „Das wird für alle wichtig, für die Mannschaft, für uns Trainer und für den ganzen Verein. Wir wollen wieder zeigen, was wir im Hinspiel schon gezeigt haben, und das mit einer leidenschaftlichen Art und Weise angehen. Die Tabellenkonstellation spielt bei solchen Spielen ehrlicherweise keine Rolle. Wir freuen uns auf ein stimmungsvolles, energiegeladenes und vor allem friedliches Nordderby.“

… zum Hinspiel als Referenz (vor dem Spiel): „Das war für alle, die es mit dem HSV halten, ein sehr präsenter Moment und im Vergleich mit den letzten Jahren definitiv ein Highlight. Aber es ging in der Vorbereitung weniger darum, diese Emotionen aus dem Volkspark mitzunehmen, sondern uns inhaltlich gut auf dieses Spiel vorzubereiten. Natürlich wollen wir Emotionalität auf den Platz bringen, aber sie wird hier auswärts anders aussehen.“

… zur Personallage und zu den Lösungen (vor dem Spiel): „Wir wollen nicht in Problemen denken, sondern in Lösungen. Es fallen ein paar Jungs aus, die viel gespielt haben und wichtig für uns sind. Aber wir haben nur eine Chance, in der Liga zu bleiben, wenn alle mit dabei sind. Das ist heute der Fall. Ich freue mich für die Jungs, dass sie von Anfang an spielen dürfen, und bin überzeugt davon, dass das gut klappen kann.“

 

Daniel Heuer Fernandes (Torwart Hamburger SV) ...

… zur Niederlage: „Wir sind in keiner Phase des Spiels in unsere Abläufe gekommen. Wir haben heute gegen einen sehr guten Gegner gespielt und wussten, dass Stuttgart viel Ballbesitz haben würde. Darauf waren wir auch eingestellt. Aber wir wollten kompakt stehen und dem Gegner wenig Räume lassen. Das ist uns von Anfang an nicht gelungen. Deshalb ist es heute eine verdiente Niederlage.“

… zum fehlenden Zugriff: „Uns haben einfach die Momente gefehlt, um mutig zu sein. Wir wollten das Pressing des Gegners früh überspielen, haben dann aber keine zweiten Bälle bekommen. Stuttgart hat diese Bälle gewonnen und dann kam jedes Mal eine Druckphase. Sie haben eine gute Positionierung und machen es dem Gegner schwer, überhaupt in Ballbesitz zu kommen. Das zweite Gegentor war natürlich ärgerlich, weil es aus einem Fehler entsteht. Danach ist es natürlich noch schwerer, hier Momente zu kreieren.“

… zu seiner Vertragssituation: „Es gibt einfach noch nichts zu verkünden. Die Gespräche laufen und dann schauen wir mal, in welche Richtung das geht. Jeder weiß, was der Verein an mir hat, und jeder weiß, was ich am Verein habe. Jetzt müssen wir zusammensitzen und schauen, ob wir eine Lösung finden.“

 

Nicolai Remberg (Kapitän Hamburger SV) ...

… zur Personallage (vor dem Spiel): „Natürlich fehlen wichtige Spieler, aber ich habe es schon gesagt: Wir haben so viele gute Spieler in der zweiten Reihe, weshalb ich mir da keinen großen Kopf mache. Klar sind das enorm wichtige Spieler für uns, die fehlen. Aber wir haben super Jungs in der zweiten Reihe, deswegen bin ich da guter Dinge.“

… zu den vielen Platzverweisen (vor dem Spiel): „Handspiel ist immer schwierig, das kann immer passieren. Aber manchmal waren wir einfach nicht clever und nicht wach genug. Sieben Platzverweise sind schon viel, das ist zu viel. Aber ich kann den Jungs jetzt hier am Mikrofon keinen Vorwurf machen. Das ist blöd gelaufen, aber wir fangen das irgendwie immer gemeinsam auf.“

 

Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...

… zur Niederlage: „Ja, eine unglückliche Niederlage. Ich glaube, wir hatten aus dem Spiel unsere Möglichkeiten. Aus dem Spiel haben wir nichts zugelassen. Ich empfand, dass Freiburg aus dem Spiel keine klaren Möglichkeiten hatte. Aber bei Standards haben sie eine gewisse Gefahr gezeigt. Dass du am Schluss durch einen Standard verlierst, ist sehr unglücklich. Ich glaube, die Mannschaft hat heute vieles richtig gemacht.“

… zu den Freiburger Standards: „Das ist eben auch eine Qualität von Freiburg. Das muss man einfach auch sagen. Ich glaube, wir haben viele Standards gut verteidigt. Das war dann so ein bisschen ein Flipperball und am Schluss sind sie zuletzt am Ball. Das geschieht dann eben auch einfach. Du kannst nicht alles perfekt verteidigen, sonst würde es ja keine Tore geben.“

… zu den fehlenden Offensivlösungen: „Wir haben aus unseren Möglichkeiten nichts Zählbares herausgeholt. Du musst ein Tor schießen. Du kannst immer mal ein Tor nach einem Standard oder aus dem Spiel bekommen. Das haben wir heute nicht hinbekommen.“

… zum Ausblick auf Donnerstag: „Ich empfand wirklich, dass meine Mannschaft erwachsen gespielt hat. Es war ein ausgeglichenes Spiel und ich fand schon, dass wir vielleicht die gefährlicheren Möglichkeiten aus dem Spiel hatten. Freiburg wurde durch Standards gefährlich. Am Donnerstag wird es ein ganz anderes Spiel. Da wird die Stimmung wirklich explosiv sein im Stadion. Da musst du dagegenhalten. Straßburg ist eine Mannschaft, die wirklich zockt, die versucht, übers Spielen zu Möglichkeiten zu kommen. Das heißt: eine hohe Laufbereitschaft, eine hohe Leidensfähigkeit meiner Mannschaft. Jetzt gilt es, sich zu erholen, das Ganze abzuwischen und dann geht es weiter.“

… zur Entwicklung seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Es geht um Struktur, Organisation und Kompaktheit. Das war für uns in erster Linie wichtig. Ich glaube, die Jungs haben das wirklich toll angenommen. Und natürlich kamen dann auch die Resultate. Das hilft. Auch im Winter haben uns die vier Neuzugänge gutgetan. Vor allem ihre Art und Weise auf dem Platz, aber auch neben dem Platz.“

… zur Belastung in englischen Wochen (vor dem Spiel): „Ja, aber das gehört dazu, wenn man alle drei Tage ein Spiel hat. Es ist ja nicht so, dass ich das aus der Vergangenheit nicht gewohnt bin. Logisch, man muss sich zuerst wieder ein bisschen daran gewöhnen. Aber es ist ja nicht die erste englische Woche. Von daher ist es kein Problem.“

… zur Gefahr nach dem Europapokal-Abend (vor dem Spiel): „Es besteht auch eine gewisse Gefahr, vor allem im Kopf. Du spielst ein Viertelfinale, gewinnst 2:0, es geht um den Einzug ins Halbfinale. Heute ist eigentlich wieder Alltag. Da geht es ums Überleben nach wie vor. Ich bin der Meinung, dass da noch nichts geschafft ist. Und dann spielst du drei Tage später in Straßburg. Das ist nicht ganz einfach für die Jungs. Da sind wir wirklich alle gefordert.“

 

Dominik Kohr (Kapitän 1. FSV Mainz 05) ...

… zur Niederlage: „Es ist natürlich ärgerlich. Wir haben uns viel vorgenommen, sind aktuell sehr gut drauf gewesen. Schade, dass wir durch so einen Einwurf heute das Spiel verloren haben. Aber wir haben es einfach auch nicht geschafft, heute ein Tor zu schießen.“

… zum Gegentor: „Wir werden uns die Situation natürlich noch anschauen, da müssen wir gucken, was wir besser machen können. Aber ansonsten haben wir aus dem Spiel wenig zugelassen. Das ist die Basis, die wir in letzter Zeit gelegt haben. Es ist einfach schade, dass wir heute nicht zumindest einen Punkt geholt haben.“

… zu den fehlenden Offensivmomenten: „Wir haben viele Flanken von außen geschlagen. Manchmal war es auch ein bisschen Unvermögen. Ich hatte auch eine Chance, bei der ich am Tor vorbeischieße statt ins Tor. Es hat einfach, glaube ich, heute auch ein bisschen das Glück gefehlt. Wir müssen das Spiel jetzt abhaken und haben den Fokus schon wieder auf Donnerstag.“

 

Silvan Widmer (Kapitän 1. FSV Mainz 05) ...

… zur Niederlage: „Wir haben bei der einen Aktion halt nicht so gut verteidigt. Wir wussten, dass Freiburg aus wenig viel machen kann, und das haben sie heute wieder einmal eindrücklich bewiesen. Ich fand, wir haben ein sehr ordentliches Spiel gemacht. Ich glaube, man hat ein bisschen gemerkt, dass beide Mannschaften vom Donnerstag noch ein intensives Spiel in den Knochen hatten. Deshalb war es ein Spiel, in dem beide Mannschaften versucht haben, wenige Fehler zu machen und dem Gegner wenige Chancen zu schenken. Das hat man lange gemerkt und am Ende sind es dann halt Details, die den Unterschied machen.“

… zum Blick aufs Rückspiel am Donnerstag: „Naja, wir haben verloren. Das gibt natürlich erst einmal ein schlechtes Gefühl. Aber ich glaube, mit den letzten Wochen im Rücken können wir mit breiter Brust nach vorne blicken. Wir werden bereit sein am Donnerstag und wir wollen in die nächste Runde einziehen.“

 

Christian Heidel (Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05) ...

… zum Abend gegen Straßburg (vor dem Spiel): „Ja, es hat uns alle ein bisschen mitgenommen. Es war, kann man schon sagen, und das ist in Mainz nicht geübt, wirklich eine Europapokal-Nacht mit einer Mannschaft, die da losgelegt hat wie die Feuerwehr. Ich glaube, die hat das Spiel auch sehr, sehr verdient gewonnen. Und jetzt ist es auch erlaubt, davon zu träumen, dass wir vielleicht den Sprung ins Halbfinale schaffen, was für Mainz und für Mainz 05 natürlich etwas ganz Besonderes darstellen würde.“

… zur Lage von Mainz 05 im Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Wir wollen es jetzt nicht übertreiben. Wir sind auf einem super guten Weg und ich wage mal zu behaupten, wir werden es schaffen. Alles andere würde sich ein bisschen merkwürdig anhören. Aber wir müssen sicherlich noch mindestens drei, vier Punkte holen, dann sind wir safe. Und wenn man weiß, woher wir gekommen sind im Dezember und Januar, dann ist das eben wieder Mainz 05. So sind wir eben. Unser Motto heißt ja nicht umsonst: niemals aufgeben. Wir haben es dann hoffentlich am 34. Spieltag wieder bewiesen“

… zur Zusammenarbeit mit Urs Fischer (vor dem Spiel): „Es war vom ersten Gespräch an alles sehr stimmig. Ich habe sofort gespürt, und Urs hat das Gleiche zu mir gesagt, dass die Chemie stimmt. Ich habe ihm viel von Mainz erzählt, wie wir mit solchen Situationen hier umgehen und welche Rolle hier der Trainer spielt. Er hat vor ein paar Wochen mal gesagt, alles, was ich ihm damals gesagt hätte, sei auch so eingetroffen. So ist Mainz 05 eben. Deswegen kann man sagen: Das war ein tolles Match. Urs macht überragende Arbeit und wir sind alle sehr, sehr glücklich, dass er da ist.“

… zur Wirkung von Fischer auf die Mannschaft (vor dem Spiel): „Wenn man jetzt sagt, was alles gut ist, könnte das bedeuten, dass vorher alles schlecht war. Und ich will nochmal betonen, dass Bo Henriksen ein überragender Trainer war hier in Mainz. Aber es gibt halt so Phasen, in denen es nicht mehr funktioniert. Die Überlegung war natürlich: Wen holst du nach Bo Henriksen, der hier den ganzen Laden verrückt gemacht hat, im sehr, sehr positiven Sinne, der eine unglaubliche Stimmung erzeugt hat? Dann war einfach der Plan: Jetzt brauchen wir jemanden, der sachlicher und ruhiger an die ganze Sache rangeht. Dann waren wir sehr schnell bei Urs Fischer. Es ist genauso gekommen, wie wir es uns erhofft haben. Er hat eine wahnsinnige Ruhe reingebracht und sein Fußballfachwissen kennt ohnehin jeder. Das hat der Mannschaft eine ganz große Sicherheit gegeben.“

… zum Saisonziel (vor dem Spiel): „Ich werde ja vor jeder Saison immer gefragt, was mein Ziel ist. Mein Ziel ist immer, möglichst weit weg vom Strich zu sein. Das ging am Anfang jetzt leider in die falsche Richtung. Wir wollten ja über dem Strich sein, nicht unter dem Strich. Wenn wir in der Liga bleiben, das 18. Jahr in Folge Mainz 05 in der Bundesliga spielen, dann ist mein erstes Ziel erreicht. Wenn wir dann ins Halbfinale der Conference League kommen, dann haben wir aus einer Saison, von der wir im Dezember gedacht haben: Oh Gott, hier bricht alles zusammen, sogar noch eine gute Saison gemacht. Aber die Bundesliga hat immer Vorrang in Mainz.“

 

Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...

… zum Spiel: „In der Tat war es genau das Spiel, das wir erwartet haben. Wir wollen hoch pressen, bekamen aber nicht immer die Möglichkeiten, weil sie das Risiko nicht gehen und dann auch schnell überspielen. Umso wichtiger ist es, die Wege zu machen für die zweiten Bälle. Wenn du da einen Sano im Mittelfeld hast, der diese Bälle wahnsinnig antizipiert, dann bedarf es Fleiß und Meter. Das haben die Jungs, was das Management angeht, gut gemacht. Wir haben wenig zugelassen. Es war klar, dass wenige Chancen aus dem Spiel heraus entstehen würden. Umso wichtiger waren die Standards, und daraus haben wir dann das Tor gemacht.“

… zur Bedeutung der Standards: „Es ist ein wichtiger Teil unseres Spiels. Und natürlich ist es in solchen Spielen wie heute, in denen der Gegner wenig anbietet, umso wichtiger, über Standards zu Möglichkeiten zu kommen. Das sind dann die Details, die entscheiden können. Der erste Zweikampf, den Philipp gewinnt, und dann hat Lukas eben diese Mittelstürmer-Manier, den Riecher zu haben und so das Tor zu machen.“

… zu Höler: „Das ist schon cool. Luki hat ein überragendes Spiel gegen Bayern gemacht, kam dann rein gegen Vigo und ist heute hier wieder so präsent. Das ist schon cool, wie die Jungs das annehmen und auch für diese Details die richtige Einstellung haben. Und das ist in der Summe dann auch kein Zufall, warum du so ein Spiel eher knapp gewinnst als verlierst.“

… zu seiner Gelben Karte: „Meine Aktion ging 0,0 in Richtung Schiedsrichter. Ich habe nur gesehen, wie meine Jungs Richtung Schiedsrichter gerannt sind und mir war es wichtiger, dass wir für so eine Aktion keine Gelben Karten bekommen. Dann mit zwei gelben Karten in rauszukommen, ist natürlich sehr unglücklich.“

… zu Manzambi: „Ich glaube, er hat einen Schlag gegen das Knie bekommen. Ein Schlag ist erstmal besser, als das Knie verdreht zu haben. Ich hoffe, dass wir den Sieg nicht teuer bezahlt haben.“

… zum Austausch mit Fischer (vor dem Spiel): „Ich nutze das schon immer sehr gerne, um die Kollegen auch zu fragen. Ich bin noch nicht so arg lange dabei, und Urs dafür umso länger. Deshalb hoffe ich da immer, das eine oder andere entsprechend auch zu erfahren.“

… zum Sieg gegen Celta Vigo (vor dem Spiel): „Ich glaube, es wäre zu früh. Wir haben zwei von vier Halbzeiten gespielt, und mit denen waren wir sehr zufrieden. Aber jetzt ist noch nicht der Moment, um zu genießen.“

… zur Entwicklung seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Ich glaube, das, was wir uns jetzt über die gesamte Saison erspielt haben, ist besonders gut. Und vor allem mit der jüngsten Entwicklung in den letzten Wochen bin ich sehr zufrieden. Wir hatten ein paar Wochen, in denen wir normale Wochen hatten und keine zwei Spiele pro Woche anstanden. Die konnten wir im Training sehr gut nutzen, um uns nochmal eine Grundlage zu erarbeiten und manche Dinge in der Tiefe zu verfeinern. Das hat uns sehr, sehr geholfen.“

… zu den Veränderungen in der Startelf (vor dem Spiel): „Zunächst einmal steht über allem die Überzeugung. Alle Jungs, die heute auf dem Platz stehen, bringen wir aufgrund dessen, weil wir das Gefühl haben, dass sie das Spiel für uns entscheiden oder heute hier eine gute Leistung zeigen können. Es waren einige Jungs dabei, die am Donnerstag nicht ran durften, die gegen Bayern eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Das ist das, was ich gemeint habe, dass man auf manchen Positionen auch auf den Bauch hören muss. Und manche Entscheidungen sind auch dem heutigen Matchplan geschuldet.“

 

Matthias Ginter (SC Freiburg) ...

… zum Spiel: „Wir wussten hier in Mainz, was das für ein Spiel für uns wird, gerade nach dem Spiel am Donnerstag. Wir hatten viele Wechsel. Ich glaube, gerade unter den Umständen können wir absolut zufrieden sein. Dass wir drei Punkte holen, ist nicht einfach, weil auch Mainz in den letzten Wochen sehr, sehr gut unterwegs war. Deswegen sind wir heute sehr, sehr glücklich.“

… zu seiner Vorlage: „Ich wollte den irgendwie mit der Hacke wieder reinbringen und habe dann Luki gesehen. Dass er den dann so macht, war natürlich stark. Ein klassisches Stürmertor von ihm, er lauert immer.“

… zum Gefühl vor Donnerstag: „Siege helfen immer. Ich glaube, es wird einfach ein ganz anderes Spiel. Aber Siege helfen und in der Liga sind wir wieder voll da und in den Pokalwettbewerben auch. Wir freuen uns jetzt natürlich auf die nächsten Wochen, auch wenn es heute sehr, sehr kraftzehrend war.“

 

Lukas Höler (Torschütze SC Freiburg) ...

… zu seinem Tor: „Ich habe es jetzt noch nicht gesehen, aber ich glaube schon, dass das einfach intuitiv war. Der Ball prallt mir genau vor den Kopf und ich versuche, ihn, weil ich nicht mehr voll aufs Tor schießen konnte, irgendwie platziert ins Eck zu köpfen. Dass er so reingeht, ist natürlich überragend.“

… zur Vorlage von Ginter: „Ja, super Assist. Er legt ihn mir perfekt hin und ich hatte keine Zeit, musste den direkt nehmen. Deswegen perfekt, dass er so reingeht.“

… zum Charakter des Spiels: „Genau das haben wir erwartet. Ich glaube, Mainz hat auch intensive Wochen hinter sich und vor sich. Deswegen war klar, dass das heute ein Abnutzungskampf wird. Viele lange Bälle, viele zweite Bälle, viele Kopfballduelle. Es war klar, dass wir nicht viele Chancen bekommen würden. Deswegen hat uns das Tor natürlich extrem in die Karten gespielt. Dann mussten wir am Ende nur noch alles verteidigen und das ist uns gut gelungen.“

… zur Bedeutung von Standards: „Wir legen generell ein besonderes Augenmerk auf Standards, weil das einfach extrem wichtig ist. Es hat sich in letzter Zeit so viel über Standards verändert und auch über Einwürfe können wir extrem gefährlich sein, wie man da gesehen hat. Deswegen war das heute natürlich ein extremer Dosenöffner.“

… zu Ginter als möglichem WM-Kandidaten: „Was er in den letzten Wochen spielt, ist schon extrem gut. Ich weiß nicht, ob er vielleicht sogar der beste Innenverteidiger mit dieser Quote ist, weil er extrem viele Tore für uns schießt und auch extrem viel vorbereitet. Das sagt eigentlich schon alles. Natürlich haben wir in Deutschland viele gute andere Verteidiger, aber wenn jemand so in Topform ist, dann sollte man sich das auf jeden Fall überlegen.“

 

DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger ...

… zum FC unter Wagner: „Top, besser kann es eigentlich nicht gehen. In Frankfurt hat der schnelle Anschlusstreffer Luft gegeben, heute waren es diese zwei Momente in der ersten Halbzeit. Man spürt, dass es relativ einfach ist: 4-4-2, klare Ideen, klare Struktur. Das tut dieser Mannschaft vielleicht ganz gut nach immer wieder neuen Strukturen und der Variabilität unter Lukas Kwasniok. Die Qualität haben sie, um darin gute Entscheidungen zu treffen.“

… zu Werders Offensivproblemen: „Das Spiel heute würde ich ausklammern, weil es schwer ist, sich in 75 Minuten Unterzahl viele Chancen aus dem Spiel heraus zu erspielen. Aber Marvin Ducksch hat eine Lücke hinterlassen, die sie nicht schließen konnten. Sie haben es mit Boniface probiert, das war, muss man ehrlich sagen, ein Griff ins Klo. Ähnlich war es davor mit Naby Keita. Du hoffst dann immer, dass sich während der Saison einer herauskristallisiert, der einen Sprung macht.“

… zur Trennung von Union Berlin und Baumgart (vor dem Spiel): „Ich war überrascht, als ich die Nachricht heute früh gelesen habe. Ähnlich überrascht war ich schon im Januar, als Steffen Baumgart verlängert hatte. Aufgrund der Ergebnisse und der letzten Leistungen ist die Trennung vielleicht jetzt nicht mehr ganz so überraschend. Union wird sich sehr genau überlegt haben, welche Impulse Marie-Louise Eta in den letzten Wochen noch setzen kann, die Steffen Baumgart vielleicht nicht mehr setzen konnte.“

… zu El Mala (vor dem Spiel): „Für den FC ist El Mala der Go-to-Guy, fast so etwas wie der Lukas Podolski 2.0. Man kann nicht behaupten, ein Spieler könne keine 90 Minuten gehen, wenn er nie 90 Minuten spielt. Jetzt gibt es unter Rene Wagner keinen Zweifel daran, dass er eine zentrale Rolle hat.“

… zur Zukunft von El Mala (vor dem Spiel): „Wenn im Sommer ein Verein kommt und 50 Millionen hinlegt – und ich glaube, das wird passieren –, dann wird er nicht beim 1. FC Köln bleiben. Köln wird dann entscheiden müssen, ob der Verkauf der nächste Entwicklungsschritt für den Verein ist.“

 

DAZN-Experte Nils Petersen ...

… zum hohen Stuttgarter Sieg: „Ich denke, das 4:0 passt schon. In der Anfangsphase war der HSV noch dran, vielleicht einen Nadelstich zu setzen. Aber dann kriegst du diesen Dosenöffner, ein gutes Tor von Stiller, und danach machen sie zu viele Fehler. Heute hatten sie nicht die Qualität auf dem Platz, um Stuttgart irgendetwas entgegenzusetzen.“

… zur Bedeutung des Sieges für Stuttgart: „Manchmal tut dieser Druck auch gut, zu wissen: Wir müssen heute. Dann gibt es Spieler wie Stiller, Mittelstädt und Führich, die anschieben. Stuttgart wurde letzte Woche für den Ballbesitz und die Dominanz kritisiert, weil sie daraus nichts gemacht haben. Heute haben sie vier Tore erzielt, es wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Das war eine beeindruckende Leistung, ein Zeichen an die Konkurrenz und vielleicht auch an den Bundestrainer.“

 

DAZN-Experte Sebastian Kneißl ...

… zum Freiburger Sieg: „Die Freiburger waren in dieser einen Situation sehr clever. Höler macht das in dieser Szene sehr clever und Matze Ginter legt das mit der Hacke auch nochmal schön rein. Es war dann dieser eine Moment in einem Spiel, in dem beide offensiven Reihen nicht wirklich glänzen konnten. Deshalb war dieser eine Treffer natürlich der kleine Unterschied.“

… zu Freiburg unter Schuster: „Julian Schuster wächst mit dieser Mannschaft. Er kennt noch viele Spieler aus der Kabine, hat selbst Zeit mit den Jungs als Spieler verbracht. Das hilft natürlich. Diese ganze Gruppe wächst gerade komplett auf ein neues Level. Und wenn du dann nicht mehr nur 13 oder 14 Spieler hast, die in die Startelf wollen, sondern 20, die es nicht akzeptieren, wenn sie nicht spielen, dann hast du ein Luxusproblem.“

… zu Mainz unter Fischer: „Man darf nicht vergessen, woher sie unter Urs Fischer kommen. Er hat in einer ganz schlechten Phase übernommen, und jetzt diese Entwicklung mitzunehmen, ist bemerkenswert. Deshalb ist es verständlich, dass er sagt, dass er stolz auf seine Mannschaft ist, weil sie sehr viel von dem Matchplan umgesetzt hat.“

… zum Spagat beider Teams zwischen Europa und Bundesliga (vor dem Spiel): „Das sind für mich die Multitasker. Zwei Teams, die unter der Woche absolute Highlights gesetzt haben. Gleichzeitig werden wir aber auch beide Trainer hören, die sagen: Wir kommen jetzt wieder zurück in diesen Bundesliga-Alltag und jetzt gilt es trotzdem weiter zu performen. Aber trotzdem waren das herausragende Highlights von beiden Mannschaften unter der Woche.“

… zur Premiere von Eta bei Union Berlin (vor dem Spiel): „Sportlich ist das natürlich erstmal vertretbar. Zwei Siege in 14 Spielen musst du handeln, beziehungsweise es ist verständlich, dass du handelst. Und ich freue mich für Louise sehr, denn sie ist super kompetent. Sie ist jetzt auch die richtige und logische Entwicklung in dem Fall. Das ist kein mutiger Schritt, das ist einfach nur der logische Schritt. Denn sie kennt die Mannschaft, sie kennt den Verein ganz genau. Ich freue mich, dass diese Tür endlich offen ist. Und jetzt, liebe männliche Trainer, jetzt müsst ihr euch wirklich warm anziehen, denn jetzt kommen noch die Frauen dazu, zu Recht.“

 

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