Fußball

Heidenheim schlägt Elversberg in letzter Sekunde und bleibt Bundesligist – FCH-Trainer Schmidt: „Es fällt ein Riesenbrocken ab“

SVE-Sportvorstand Book enttäuscht: „Wir waren die Mannschaft, die die Bundesliga verdient hätte“ - Heidenheim-Siegtorschütze Scienza zu seinem Treffer: „Der Rest ist Geschichte” - Elversberg- Spieler Asllani am Boden: „Wir haben die schlimmste Seite des Fußballs erlebt“

Unterföhring, 26.05.2025

Die wichtigsten Stimmen zum Rückspiel der Relegation zur 1. Fußball-Bundesliga zwischen der SV Elversberg und dem 1. FC Heidenheim (1:2) bei Sky 

 

Leonardo Scienza (Torschütze 1. FC Heidenheim) ...

... zum Spiel: „Das war ein Wahnsinnspiel. Es war spannend bis zum Ende, es hätte in beide Richtungen gehen können. Großen Glückwunsch an Elversberg, die eine grandiose Saison gespielt haben. Am Ende haben wir es geschafft, es waren Kleinigkeiten, die darüber entschieden haben. Ich bin glücklich, dass wir ein Jahr mehr in der Bundesliga spielen.“

... zu seinem Tor: „Ich habe nicht viel nachgedacht. Die letzten 15 Minuten habe ich mit einem Krampf gespielt. Ich konnte nicht so viel denken, ich bin sowieso ein Spieler, der viel über das Bauchgefühl macht. Am Ende war es eine gute Entscheidung – der Rest ist Geschichte.“

... zu seinem Verhältnis zu Frank Schmidt: „Ich habe mich wegen ihm entscheiden nach Heidenheim zu kommen, etwas zu lernen. Fußballer leben nicht nur vom guten Moment, wir wachsen von schlechten. Im Abstiegskampf ist es nicht immer einfach zu entscheiden für den Trainer. Man muss nicht alles mögen, sondern es einfach akzeptieren. Heute hat man wieder gesehen, wie wichtig die ganze Mannschaft ist: Ein Spieler, der nicht so viel Spielzeit bekommen hat, hat heute das entscheidende Tor geschossen.“

 

Patrick Mainka (Kapitän 1. FC Heidenheim) ...

... zum Klassenerhalt: „Es fällt eine Last ab. Wir haben ein Jahr hart gearbeitet, mit Höhen und Tiefen. Mit dem Klassenerhalt können wir einen Haken hinter die Saison setzen. Drittes Jahr in Folge Bundesliga für den FCH ist einfach Wahnsinn.“

... zum Spiel: „Wenn man das Tor in der letzten Minute macht, muss man ganz viel Geduld beweisen. Ein Kompliment an die SV Elversberg. Ich hoffe, sie können es heute wegstecken. Wir können aber heute keine Rücksicht nehmen – von daher Feuer frei.“

 

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...

... zum Klassenerhalt: „Ich habe vor Wochen gesagt, dass es nur zusammen mit unseren Fans geht. Heute ist das beste Beispiel, dass wir die Dinge zusammen besprechen. Es fällt sehr viel Last ab. Natürlich versucht man Lockerheit auszustrahlen, aber die Anspannung die letzten Tage und Wochen war immens. Es fällt ein Riesenbrocken ab. Wir dürfen das dritte Jahr hintereinander Bundesliga spielen. Wir sind der 1. FC Heidenheim, das ist keine Tradition in der Bundesliga.“

... zu Leonardo Scienza: „Ich gönne es ihm so, er ist in diesem Jahr durch eine harte Schule bei mir gegangen. Es hat auch mal gerumpelt zwischendurch. Aber Kritik ist Wertschätzung, er hat es sich zu Herzen genommen und mit seinem Tor dafür gesorgt, dass wir in der Bundesliga spielen. Wenn man bei mir spielt, gibt es ein paar Dinge, die sind unverhandelbar. Das war für ihn das auch zu erleben und die Kritik anzunehmen. Das ist was ganz Normales. Wichtig ist, dass man weitermacht. Leo hat gesehen, dass ich ihm vertraue, wenn Leistung und Einstellung stimmen.“

... zu den geplanten Feierlichkeiten: „Ich bin mausekaputt seit Tagen und Wochen. Man mobilisiert sich immer wieder für die Spiele. Meine Frau ist die Leidtragende gewesen, die hat gesehen, dass es nicht so einfach war. Sie hat mich immer unterstützt. Aber jetzt bin ich leer, ab morgen brauch mich keiner mehr anrufen. Ich bin mal weg, weil ich wieder Energie für die neue Vorbereitung brauche.“

... zu dem entscheidenden Sieg gegen Regensburg zum Aufstieg vor zwei Jahren (vor dem Spiel): „Das Tor habe ich nicht gezeigt, aber ich habe daran erinnert. Auch, weil wir in dem Spiel 0:2 trotzdem. Es zeigt einfach: Nach 90 Minuten stand es 1:2 Regensburg und wir haben trotzdem gewonnen.”

... zu Luca Kerber (vor dem Spiel): „Ich stelle nach dem auf, was wir leisten müssen. Luca Kerber hat ein paar Einsätze gehabt, wir brauchen heute Box-to-Box-Spieler und eine gewisse zweikampfstärke im Zentrum, weil wir durch den Leo vorne ein tick offensiver aufgestellt sind. Das tut unserer Balance dann gut.”

 

Holger Sanwald (Vorstandsvorsitzender 1. FC Heidenheim) …

… zur Planung für die zweite Liga (vor dem Spiel): „Wir haben logsicherweise einen Plan B für die zweite Liga, wir haben 9 Jahre zweite Liga gespielt. Es ist jedem FCH-Fan klar, dass wir keinen natürlichen Platz in der Bundesliga haben.“  

 

Maurice Neubauer (SV Elversberg) ...

... zum Spiel: „Man findet keine passenden Worte, wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Wir können stolz auf die Leistung sein. Umso bitterer, dass wir das Tor kriegen in der 90. Minute. Wenn es hier in der Verlängerung geht, wird es für Heidenheim schwer.“

... zu seinem Abschied: „Es ist ganz schwer. Ich habe dem Verein viel zu verdanken. Ich habe mein Herz hier auf dem Platz gelassen. Umso schöner ist es, die Anerkennung der Fans zu bekommen. Es ist traurig, dass es hier zu Ende geht. Es ist in den fünf Jahren auch eine kleine Familie hier geworden, es fällt mir ganz schön schwer.“

 

Horst Steffen (Trainer SV Elversberg) ...

... zum Spiel: „Dass wir so eine Leistung gebracht haben und verlieren, tut weh. Die Jungs haben sich mehr verdient als das Ausscheiden heute. Die Jungs haben bravourös gekämpft und dann unglücklich verloren.“

... zum Gegentor: „Es ist müßig darüber zu sprechen. Es ist gut gespielt von Heidenheim und Scienza kann das dann mit seiner Qualität auch ausspielen. Wir haben so gut wie keinen Angriff zugelassen und dann ist das Ding trotzdem drin.“

... zum aberkannten Elversberger Tor: „Es ist schon so, dass er da ein bisschen irritiert und eingreift. Es sind Millimeterentscheidungen, das ist einfach bitter, dass es daneben geht für uns.“

... zur Unterstützung der Fans: „Wir sind alle schwer enttäuscht und sind dankbar für die Unterstützung. Heute ist fast nichts gutzumachen, wir sind bitter enttäuscht und so bleibt es auch.“

... zu Lukas Pinckert (vor dem Spiel): „Lukas hat eine hervorragende Saison gespielt und ein Leistungsträger war. Durch die zehnte Gelbe Karte war er gesperrt. Max hat es auch super gemacht. Aktuell haben wir drei tolle Spieler, die Innenverteidiger spielen können und dann trifft es eben einen, der auf der Bank Platz nehmen muss. Lukas ist einfach Stammspieler gewesen und gerannt dafür, dass wir heute hier sind. “

... zu dem Rückspiel (vor dem Spiel): „Wir spielen zu Hause, wir haben eine gute Heimbilanz und tolle Spiele hier zu Hause gemacht, auf die die Jungs zurückblicken und wissen, dass wir zu Hause besonders gut sind. Das gibt uns die Zuversicht, neben der Thematik, dass wir einen guten Fußball spielen und eine Stabilität haben.“

... zu seiner Zukunft (vor dem Spiel): „Gerüchte gibt es immer. Seit Jahren sage ich keine Kommentare zu solchen Geschichten – das ist auch heute so.”

 

Nils-Ole Book (Sportvorstand SV Elversberg) …

… zu seiner Mannschaft: „Alle die hier auf dem Platz standen, sind absolute Sieger. Nichts anderes kann das Fazit sein.“ 

… zur Wende in der zweiten Halbzeit: „Wir waren deutlich besser, hatten mehr Spielanteile. Heidenheim musste sich hinten reinstellen. Es war nicht leicht, für uns Lücken zu finden. Wir waren die Mannschaft, die die Bundesliga verdient hätte.“ 

 

Fisnik Asllani (SV Elversberg) ...

... zum Spiel: „Es ist wie ein Schlag ins Gesicht. Wir haben die schlimmste Seite des Fußballs erlebt. Wenn man so eine starke Saison spielt – ganz Deutschland hat gesehen, was für einen Fußball wir spielen – wir hätten es verdient. Es sollte heute nicht sein, es war auch viel Pech dabei. Wir sind extrem enttäuscht und traurig. Wir wollten den Leuten was zurückgeben, dem ganzen Saarland – es sollte nicht sein, wir haben 120 Prozent gegeben. Manchmal reicht das Beste nicht. Es tut mir leid für alle Fans, die hier waren. Danke für alles, ich habe die Zeit unglaublich genossen. Danke an alle Elversberger, ihr habt mir die Zeit sehr schön gemacht.“

... zu seiner Mannschaft: „Ganz viele Mannschaften haben uns als Absteiger eingestuft. Jetzt sind wir Dritter geworden. De ganze Mannschaft kann stolz auf sich sein, das ganze Saarland kann stolz auf uns sein. Wir haben eine unglaubliche Saison gespielt, wie wir uns verbessert und entwickelt haben ist unglaublich. Ich danke allen Jungs, die immer mitgezogen haben – ich liebe euch alle.“

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