Nach der „Ty Ronning Show“ braucht Berlin nur noch einen Sieg, Pinguins-Coach Popiesch trotzig: „Wir waren 2 Drittel die klar bessere Mannschaft“
Bonn, 23.04.2024
Die „Ty Ronning-Show“ verschafft den Eisbären den Matchball in den Finals um die Deutsche Meisterschaft: nach dem 4:1-Erfolg gegen Bremerhaven führt Berlin mit 3:1 in der Serie, braucht bei den Pinguins am Freitag (ab 19 Uhr live und exklusiv bei MagentaSport) nur noch einen Sieg für den Titel. „Das 4. Finale ist immer das schwerste. Das wussten wir und wir haben dafür alles gegeben“, sagt ein erleichterter Berliner Trainer Serge Aubin, der ein gutes Überzahlspiel und den 3fachen Torschützen Ronning hervorhob. Der US-Boy erklärte seine besondere Art, sich auf die Spiele vorzubereiten: mit Visualisierung oder Simulation von Szenen. „Das mache ich gern vor den Spielen. Das bereitet mich aufs Spiel und den Kampf vor. Ich spiele dabei den Puck, ich bewege den Puck und ich schieße den Puck.“ Hat geholfen - dreimal getroffen, Bremerhaven ins Herz geschossen. Pinguins Trainer Thomas Popiesch glaubt, viele Chancen liegengelassen zu haben: „Das ist hart. Wir waren ab dem 2. Drittel die klar bessere Mannschaft, müssen gerade im 2. Drittel das eine oder andere Tor mehr schießen. Das ist ein Ergebnissport – wir haben zu wenig daraus gemacht.“ Die Meisterschaft hat Popiesch noch lange nicht abgehakt, schon gar nicht am Freitag: „Wenn wir uns an die Struktur halten, Gas geben, dann haben wir gute Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen.“ Zur Wahrheit gehört auch, dass Bremerhaven mit 32 Minuten zu viele Strafzeiten kassierte – zweimal schlug Berlin dabei zu.
Nachfolgend die Stimmen und Clips der 4. Runde in den Playoff-Finals – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht es am Freitag mit Spiel 5 zwischen den Eisbären Berlin und den Pinguins Bremerhaven – live und exklusiv ab 19 Uhr bei MagentaSport. Den nächsten WM-Test der Männer gibt es am Donnerstag gegen Österreich – live und kostenlos ab 18.45 Uhr bei MagentaSport.
Eisbären Berlin - Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:1 (Stand Serie 3:1)
Die Eisbären überstehen mühsam ein hergeschenktes 2. Drittel mit nur einem Gegentor zum 1:1 und nutzen dann die Strafzeiten der Pinguins gnadenlos aus.
„Das 4. Finale ist immer das schwerste. Das wussten wir und wir haben dafür alles gegeben“, sagt ein erleichterter Berliner Trainer Serge Aubin – es sah wirklich nicht immer leicht aus: „Die Schlüsselmomente: In den Powerplays haben wir 2 wichtige Tore gemacht. Ty Ronning hat die wichtigen Tore erzielt. Wir hatten einen guten Start, im 2. Drittel waren wir nicht gut. Da haben wir nicht entschlossen genug gespielt. In den Finals geht so was nicht.“
Sind die Berliner einfach routinierter in der Finalserie? „Erfahrung ist immer gut. Die Jungs wissen, wie hart es in den Playoffs ist, ein Spiel zu gewinnen. Wenn sich eine Chance eröffnet, willst du sie nutzen
Der Link zum Aubin-Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MGhSdVIwcnA0MjFpZjVZZmhJM3E2M0tLbmZUNGZtN3FQR2FIRllmVUNaZz0=
Mann des Spiels war Ty Ronning mit 3 Treffern – letztes Jahr mit Ingolstadt noch im Finale gegen München gescheitert, diesmal will er mehr, aber war mahnt noch: „Die Serie ist noch nicht beendet. Eins steht noch aus!“
Ronnings Art Tore zu schießen: „Ich muss nicht das Netz zerschießen. Ich übe im Sommer die Schusstechnik mit den Pucks. Und die habe ich heute eingesetzt.“
MagentaSport zeigt die Bilder, wie sich Ty Ronning vor dem Spiel allein in der Arena auf einem Zuschauer-Sitzplatz mental mit Simulation von Szenen vorbereitet. „Wir arbeiten gut mit Visualisierung. Das kreiert einen guten Fokus und ein gutes Gefühl. Deshalb mache das gern vor den Spielen. Das bereitet mich aufs Spiel und den Kampf vor. Ich spiele dabei den Puck, ich bewege den Puck und ich schieße den Puck.“
Der Link zum Ronning Interview mit seiner Analyse zu den 3 Toren und wie er sich mental vorbereitet: clipro.tv/player?publishJobID=THNvd296UWgwbkgxNndvUTVxZitVMDE2VDRacEgwVlowd0JTckRNekpqMD0=
„Das ist hart. Wir waren ab dem 2. Drittel die klar bessere Mannschaft, müssen gerade im 2. Drittel das eine oder andere Tor mehr schießen. Das ist ein Ergebnissport – wir haben zu wenig daraus gemacht“, glaubt Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch: „Der Unterschied war die Effektivität der Eisbären.
Was Popiesch optimistisch für Freitag macht: „Wir können jederzeit körperlich und läuferisch mithalten. Wenn wir in der Offensive zu viele Strafzeiten nehmen. Wird´s ein bisschen schwierig. Aber wenn wir uns an die Struktur halten, Gas geben, dann haben wir gute Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen.“
Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=YkhiUXJReVNJZ1pwOXZMODdRclJVazJvaURrbXJzYVhVTzBpSGRnQTRrRT0=
Bremerhavens Lukas Kälble spricht „von falschen Zeitpunkten“ für die Gegentore – und fürs Rückspiel hofft er: „Berlin war unglaublich effektiv heute, in einem anderen Spiel fallen die Tore vielleicht für uns. Wir brauchen einen guten Push für uns, wichtig für uns ist, das erste Tor zu schießen. Wir sind zuletzt immer einem Rückstand hinterhergerannt. Wir müssen in Führung gehen, dann ist es ein anderes Spiel.“
Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=akVKdjVPNCtWQ056WE5HalllUlkyMWRSN2lCbXdXQS9PZ2J5bnVVT0Exdz0=
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