Hecking mit Wolfsburg mit bitterer Pleite gegen Bremen: „Ein dickes Brett, das wir zu bohren haben“ - Thioune glücklich über Moral seines Teams: „Abstiegskampf pur“ - Heldt nach herber Niederlage: „So kannst du nicht auftreten“ - Hamann zu Kwasniok: „Unheimlich hart, jetzt schlusszumachen“
Unterföhring, 21.03.2026
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 27. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Thomas Kessler (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) ...
… zum Spiel: „Ein Wechselbad der Gefühle. Wenn du bei so einem wichtigen Spiel so schlecht ins Spiel reinkommst, dann ist es sehr schön, dass die Mannschaft so ein Signal und so eine Reaktion gezeigt hat und dann hier 2:1 in Führung geht. Aber wir müssen uns schon vorwerfen lassen, dass wir es nicht geschafft haben, dieses 2:1 auch länger zu halten, vielleicht sogar bis in die Halbzeit, um uns dann noch einmal ein Stück weit zu sortieren. Insgesamt war es heute ein wildes Spiel. Am Ende machen wir dann Gott sei Dank noch das 3:3 durch eine Willensleistung von Eric nach einer Standardsituation. Aber unterm Strich muss man schon sagen, dass der Punkt heute zu wenig ist.“
… zum Charakter der Mannschaft: „Am Ende muss man der Mannschaft erst mal ein Kompliment machen, so wie ich gerade gesagt habe, nach so einem Nackenschlag direkt zu Beginn zurückzukommen. Aber das begleitet uns ja auch schon die ganze Saison. Es ist keine neue Erkenntnis, dass diese Mannschaft immer wieder in der Lage ist, Spiele eng zu gestalten. Ich glaube, wir hatten im Laufe der Saison nicht einmal ein Spiel, das wir deutlich verloren haben, sondern hatten immer die Möglichkeit, Spiele auch zu gewinnen. Aber man muss jetzt schon ehrlicherweise sagen: Wir sind in der Zeit angekommen, in der wir auch mal wieder einen Dreier holen müssen.“
… zur Qualität der Mannschaft: „Ich glaube, es gibt keinen beim 1. FC Köln, der nicht die Überzeugung hat, dass die Qualität dieser Mannschaft ausreicht, um die Klasse zu halten. Jetzt haben wir leider eine längere Durststrecke, und wir können alle die Tabelle lesen. Deswegen ist der Punkt heute leider zu wenig.“
… zur Interaktion mit Kwasniok nach dem Spiel: „Die Situation kann ich gerne einordnen. Das war eher kurz nach dem Spiel die Emotion, dann auch dem Schiedsrichter gegenüber. Den haben wir im Gespräch ja noch gar nicht thematisiert. Ich fand, dass wir heute viele Situationen hatten, in denen ich mich wirklich gewundert habe, warum er entschieden hat, wie er entschieden hat. Und ich glaube, das steht dem Trainer dann auch zu, kurz nach dem Spiel sehr emotional zu sein. Am Ende macht man in der Phase das 3:3, dann winkt er Abseits und gibt noch eine Gelb-Rote Karte. Es gab viele Gelbe Karten auch im Laufe des Spiels, bei denen ich wirklich Fragezeichen hatte. Wenn das Spiel heute eines hatte, dann war es Intensität auf den Rängen und auf dem Platz, wirklich Zweikämpfe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass international bei so einem Spiel so gepfiffen wird. Deswegen steht es dem Trainer auch zu, dass er nach dem Spiel emotional ist.“
… zur Trainerfrage: „Ich glaube, wir müssen das jetzt einfach sachlich und rational analysieren. Wir haben jetzt eine Länderspielpause vor der Brust. Wir haben heute eine große Enttäuschung, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Wie ich eben gesagt habe, die Erwartungshaltung waren klar drei Punkte. Wir werden uns da jetzt Gedanken machen. Ich werde da ganz in Ruhe eine Nacht drüber schlafen.“
… zur offenen Entscheidung: „Nein, ich habe gerade gesagt, wir sind kurz nach dem Spiel. Ich glaube, alle haben Emotionen nach so einem Derby. Wie gesagt, wir haben uns heute drei Punkte erhofft, wir können alle die Tabelle lesen. Und jetzt werden wir uns entspannt Richtung Wochenende begeben, wie das bei so einem Spiel ist. Und dann machen wir uns Gedanken.“
Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) ...
… zu den anstehenden Gesprächen: „Also alles wie immer. Das machen wir immer so. Wir lassen die Dinge sacken und dann besprechen wir die Inhalte. Also das Normalste der Welt. Aber klar, wenn du die Frage Woche für Woche gestellt bekommst und um den Klassenerhalt kämpfst, dann wird es immer anders gewertet.“
… zu den Argumenten für seine Arbeit: „Es geht nicht nur um heute, es geht um die letzten Wochen. Und ich weiß, dass in der Öffentlichkeit in allererster Linie Ergebnisse als Argument herangezogen werden. Ich glaube aber, als Vereinsverantwortlicher schaut man in allererster Linie darauf, wie arbeiten die Jungs gemeinsam mit dem Trainer, was für eine Überzeugung ist vorhanden. Und sie können mir noch so viele Hindernisse in den Weg legen, egal ob es dann Unparteiische sind oder Verletzungen, wo wir heute einfach einen 19-Jährigen reingeworfen haben. Das ist alles Teil des Lebens, das ist alles Teil dieses Jobs hier beim 1. FC Köln. Und ich glaube, eins spürt man sehr wohl: Ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein, für die Mannschaft. Und das werde ich bis zum Schluss tun. Und ich gehe davon aus, dass Mitte, Ende Mai für diese Saison Schluss sein wird.“
Eric Martel (Torschütze 1. FC Köln) zur Arbeit mit Kwasniok: „Wir arbeiten echt ruhig. Auf dem Trainingsplatz ist die Arbeit echt gut, es kommt eigentlich gar keine negative Stimmung auf. Klar, wir nehmen uns andere Ergebnisse vor. Aber dennoch glaube ich, dass die Leistungen auf dem Feld trotzdem gut sind. Es zeigt nicht, dass wir wie eine Abstiegsmannschaft spielen. Das ist das Einzige, was ich bewerten kann.“
Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) zum Spiel: „Am Ende ist es so, dass beide Trainer das gleiche Problem hatten. Beide Mannschaften wollten extrem viel. Es war Werbung für die Bundesliga. Es war das 100. Derby, es fallen sechs Tore. Am Ende hätten wir es sehr gerne mit drei Punkten beendet und kriegen am Ende ein Standardgegentor.“
Jens Castrop (Doppeltorschütze Borussia Mönchengladbach) ...
… zu seinen zwei Toren im Derby: „Das war sehr speziell. Da waren viele Emotionen dabei, das konnte man auch beim ersten Tor sehen. Aber natürlich ist es umso frustrierender, dass wir es nicht geschafft haben, den Dreier mit nach Hause zu nehmen.“
… zum frühen 1:0: „Der Ball taucht auf einmal vor meinen Füßen auf, der erste Kontakt ist gut. Dann sehe ich, dass da eine kleine Lücke zwischen den Beinen von Schwäbe ist, und ich bekomme ihn mit links nicht mehr ins linke Eck, deswegen muss ich ihn in der Mitte durchspielen. Ich freue mich, dass es geklappt hat.“
… zu seinem Abschied aus Köln: „Ich weiß nicht, ich war ein sehr ehrgeiziger junger Spieler und ich wollte so schnell wie möglich mein Debüt machen. Ich habe all die Spieler in meinem Jahrgang um mich herum gesehen, die ganzen Talente, wie sie in ihren Mannschaften zu ihren ersten Spielen kommen und ich stand irgendwie auf der Stelle, kam nicht weiter. Keinen Vorwurf an Köln, kein böses Blut, aber deswegen habe ich mir einen anderen Weg gesucht.“
… zu seiner Derby-Anspannung: „Schon viel. Ich muss mich vor solchen Spielen immer ein bisschen beruhigen, damit ich nicht überdrehe. Das ist mir auch schon mal passiert gegen Fürth, dass ich dann in der ersten Halbzeit glatt Rot bekomme. Aber heute ist mir das gut gelungen.“
Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg) ...
… zur Niederlage: „Wenn du so ein Spiel verlierst und beim VfL war klar, dass es ein richtungsweisendes Spiel werden würde, dann sollten wir es möglichst nicht verlieren. Es ist natürlich ärgerlich genug, dass am Ende ein Torschuss von Werder in der zweiten Halbzeit ausreicht, um hier mit drei Punkten nach Hause zu fahren. Insgesamt war es über die gesamte Spielzeit ein sehr ausgeglichenes Spiel, aber dann musst du am Ende eben 0:0 spielen.“
… zu den Minuten nach dem Spiel: „Ich habe mir dann noch die eine oder andere Szene angeguckt, bei der ich glaube, dass der Schiedsrichter sich das vielleicht hätte anschauen können.“
… zur Szene mit Majer im Strafraum: „Ja, also für mich ist das ein Treffer. Er trifft ihn in dem Moment und ich glaube, was mir zumindest eben in der Kabine gesagt wurde: Für deutlich weniger haben andere auch schon wieder einen Elfmeter bekommen. Wir wollen uns jetzt nicht daran aufhalten, aber das kommt natürlich auch hinzu, und dann hätte es zumindest vielleicht die Chance auf einen Punkt gegeben.“
… zum fehlenden Unterschied im Spiel: „Heute hat die Führung gefehlt. Wir haben die Kontrolle über das Spiel gehabt. Werder hat sich sehr auf lange Bälle und auf ihre schnellen Leute vorne verlassen. Das haben wir über weite Strecken sehr gut wegverteidigt. Wir hatten dann unsere zwei, drei Momente, in denen wir in Führung gehen können. Backhaus hat da noch einmal sehr, sehr gut gehalten, muss man sagen. In der einen Szene, in der Amoura sich sehr gut durchspielt, sieht er vielleicht den Rückpass auf Jonas Wind. Das war kurz vor dem 0:1. Es war so ein Spiel, bei dem man das Gefühl hatte: Wer das erste Tor schießt, gewinnt. Aus unserer Sicht hat das leider Werder gemacht.“
… zur Überzeugung, den Klassenerhalt zu schaffen: „Ja, was heißt überzeugt? Es sind noch sieben Spiele zu gehen, es sind noch 21 Punkte zu holen. Wir kommen jetzt aus einer ganz schlechten Phase, das ist natürlich klar. Das Spiel heute hätten wir gerne gewonnen, um mit Rückenwind in die nächsten Wochen zu gehen. Jetzt ist die Länderspielpause, 16 Spieler sind nicht da. Da wird nicht viel Zeit bleiben vor dem Leverkusen-Spiel. Nichtsdestotrotz müssen wir jetzt gucken: Die Konkurrenz ist uns ein bisschen enteilt. Mal gucken, was St. Pauli morgen macht. Es kann sein, dass sie gegen Freiburg auch gewinnen, dann hast du fünf Punkte Rückstand. Das ist ein Brett, das wir zu bohren haben. Aber manchmal entscheiden Kleinigkeiten, ob du wieder rankommen kannst, und die müssen wir natürlich finden.“
Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) zum Sieg: „Das war heute Abstiegskampf pur. Es war kein Leckerbissen. Wenn der Tabellen-15. auf den -17. trifft, muss man sowas erwarten. Man muss aber auch erwarten, dass man kämpft und alles dafür tut, das zu verhindern, was irgendwann mal eintreten kann. Wir haben gesehen, dass meine Mannschaft gerade zum Ende der zweiten Halbzeit hin bravourös gekämpft und gezeigt hat, dass sie Abstiegskampf kann. Dafür wurde sie belohnt.“
Leonard Bittencourt (SV Werder Bremen) zu seinem 300. Bundesliga-Spiel: „Es ist schön, wenn man das Spiel gewinnt, weil es ein sehr wichtiges Spiel war. Wenn man sein 300. Spiel macht - schon vor dem Spiel haben die Jungs mich darauf angesprochen und dann so eine Geste vom Verein. Das zeigt einfach, was der Verein mir bedeutet und was ich vielleicht dem Verein ein Stück weit zurückgegeben habe. Das macht mich unendlich stolz, dass ich mein 300. Spiel im Werder-Trikot gemacht habe, die meisten waren für Werder Bremen. Umso schöner, wenn man gewinnt. Wenn wir heute nicht gewinnen, fahre ich nach Hause und habe einen scheiß Tag.“
Justin Njinmah (Torschütze SV Werder Bremen) …
… zur Frage, ob der Treffer der beste Moment seiner Karriere gewesen sei: „Nein, das war er nicht. Da gab es ein paar geilere Momente. Es war geil fürs Team und unfassbar wichtig, dass wir gewinnen. Wir wussten, was das für ein Spiel wird. In der ersten Halbzeit waren wir verdammt schlecht, Wolfsburg hat uns hergespielt. Wir haben uns vorgenommen, dass wir in der zweiten Halbzeit rauskommen und die Chancen auch nutzen. Dass der Ball dann leicht abgefälscht wird, ist das Glück, dass wir uns vielleicht ein Stück weit erarbeitet haben.“
… zur Bedeutung seines Treffers: „Es ist kein Geheimnis, dass ich in den letzten Wochen ein paar Hochkaräter vergeben habe. Daher bin ich umso glücklicher, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Das ist nun mal meine Aufgabe.“
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) zum Spiel: „Wir sind dieses Spiel gut angegangen. Wir hatten von Anfang an bis zum Ende das Gefühl, dass wir gut im Spiel sind. Man darf aber nicht vergessen, dass das erste Tor gebraucht hat. Union hat gut verteidigt. Dann haben wir die Qualität, vier Tore zu machen ist nicht einfach.“
Leon Goretzka (FC Bayern München) …
… zu den Nominierungen von Urbig und Karl: „Überrascht war ich nicht. Ich freue mich einfach für die beiden. Sie reiten ein bisschen auf unserer Erfolgswelle mit und so soll es sein. So soll es auch in der Nationalmannschaft sein. Das ist das, was Julian auch von den beiden erwartet. Da mache ich mir keine Sorgen, die werden da gut ankommen.“
… zum Spiel: „Wenn man gegen Union spielt, dann weiß man, was einen erwartet. Ich fand es auch mal interessant, was für einen Unterschied es macht, ob wir auswärts oder zu Hause spielen. Auf dem Platz haben wir uns letztes Spiel extrem schwergetan. Das führt dazu, dass du besser kombinieren kannst. Wir haben uns den Gegner nach und nach zurechtgelegt und am Ende auch verdient 4:0 gewonnen.“
Lennart Karl (FC Bayern München) …
… zur DFB-Nominierung: „Ich habe mich sehr darüber gefreut, nominiert zu werden. Es ist etwas Besonderes, mit 18 zum ersten Mal dabei zu sein. Wenn man solche Nachrichten bekommt, ist man freier im Kopf.“
… zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme: „Ich hatte in dem Moment Mathe-Nachhilfe. Dann habe ich gesehen, dass Julian Nagelsmann angerufen hat. Fünf oder sechs Minuten danach habe ich zurückgerufen und er hat es mir dann gesagt.“
… zur Form der Mannschaft: „Die Mannschaft ist dieses Jahr perfekt aufgestellt. Wir haben ein paar Gesperrte und Verletzte, aber die Mannschaft läuft perfekt. Einfach jedes Spiel Vollgas geben.“
… zum möglichen Triple: „Natürlich ist es sehr besonders, ein Triple zu holen. Ich vertraue der Mannschaft und wir können es schaffen.“
Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Union Berlin) zur Statistik, dass Kane genau wie Union 31 Tore hat: „Ja, auch die Statistik ist richtig, aber die 31 Tore kosten auch richtig Geld. Das sollten wir nicht vergessen. Da können wir die anderen zehn Jungs auf dem Platz auch aufzählen, damit brauchen wir uns gar nicht zu messen. Fakt ist, dass wir besser spielen können und müssen, wenn wir hier etwas mitnehmen wollen. Fakt ist auch, dass wir überhaupt keine Chance hatten. Das muss man ganz klar sagen. Die Bayern waren in allen Belangen überlegen.“
Rani Khedira (1. FC Union Berlin) zur Niederlage: „Da sind schon zwei Welten aufeinandergeprallt. Bayern, die sich über die letzten Wochen in einen Flow gespielt haben und wir haben es ihnen viel zu einfach gemacht, sind zu passiv gewesen. Dann hast du kein großartiges Vertrauen ins Spiel nach vorne und bist zu ungenau. Dann kommt leider so ein Spiel dabei heraus.“
Horst Heldt (Geschäftsführer Profifußball 1. FC Union Berlin) zur Niederlage: „Es ist immer schwierig gegen die Bayern, das ist keine Frage. Und es ist hier nochmal schwerer als zu Hause. So kannst du aber nicht auftreten. Wir waren einfach in allen Belangen unterlegen. Daher haben wir auch in der Höhe absolut verdient verloren. Ehrlich gesagt können wir froh sein, dass wir nicht noch ein paar Tore mehr kassiert haben.“
Christopher Trimmel (Kapitän 1. FC Union Berlin) zur Saison von Union: „Es ist bei uns in der Saison ein komisches Gefühl, weil es ein Auf und Ab ist. Wir liefern immer wieder gute Spiele, dann sind wieder so Spiele wie heute dabei. Wenn es auch gegen einen guten Gegner ist, wir müssen einfach konstanter werden. Das ist das, was uns stört und was auch den Geschäftsführer Sport so stört.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) …
… zur Leistung seiner Mannschaft: „Ein großer Mutmacher. Die erste Halbzeit wie zu oft – man hat das Gefühl, dass der Gegner sich 15, 20 Minuten nimmt, um uns zurechtzulegen und dann zuschlägt. Ich habe zur Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass es das nicht sein kann.“
… zu den Chancen auf den Klassenerhalt: „Auch nach dem Unentschieden haben wir erst drei Siege, es sind nur noch sieben Spiele. Ich möchte meine Mannschaft so in jeder Halbzeit sehen, wie heute in der zweiten Halbzeit.“
Hennes Behrens (Torschütze 1. FC Heidenheim) zur Halbzeitansprache von Schmidt: „Es war wirklich mit allen. Er war schon stinkig, weil es in allen Belangen zu wenig war und die Tore zu einfach waren. Umso besser haben wir in der zweiten Halbzeit darauf reagiert.“
Marvin Pieringer (Doppeltorschütze 1. FC Heidenheim) zum Abstiegskampf: „Solange es rechnerisch noch möglich ist, gibt hier niemand auf. Trotzdem sind wir realistisch und sehen unsere derzeitige Situation. Wir gehen nicht blauäugig in die Spiele rein. Aufgeben ist keine Option bei uns.“
Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) zum Druck im Kampf um die Champions League: „Es herrscht Druck. Wir haben noch sieben Spiele und brauchen vier Punkte. Deswegen haben wir Druck, das wissen wir. Jetzt ist die Länderspielpause, dann haben wir erstmals seit sehr langer Zeit normale Wochen. Da müssen wir jagen. Wir haben nur vier Punkte Rückstand, aber das ist unser klares Ziel.“
Mark Flekken (Torwart Bayer 04 Leverkusen) zum Remis: „Sehr bitter. Es war eine saubere erste Halbzeit von unserer Seite. Es dann so in der zweiten Halbzeit fast herzuschenken, tut weh.“
Robert Andrich (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) zur Frage, ob man sich zu sicher gefühlt habe: „Es spielt mit Sicherheit mit rein, dass man der Meinung ist, dass es so einfach wie in der ersten Halbzeit weiterläuft. Wir haben uns in der ersten Halbzeit gut bewegt, haben den Ball gut laufen lassen und hatten ein gutes Gegenpressing. Dann ist es normal, dass der Gegner sich etwas anderes einfallen lässt und andere Räume bespielt. Dementsprechend muss man was anpassen und nicht einfach nur so weiterspielen. Das wird nicht funktionieren – selbst bei einer Mannschaft, die wahrscheinlich absteigt. Das haben wir heute und vor ein paar Wochen gesehen.“
Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) ...
… zum Aufenthalt in München: „Ich bin bei Herrn Müller-Wohlfahrt die nächsten Tage in Behandlung und bin bis Dienstag hier in München. Da habe ich gedacht, ich schaue mir das Spiel mal an. Das hat ja Glück gebracht.“
… zum FC Bayern und zum 1. FC Köln: „Ich muss vorsichtig sein, wie ich das Ganze angehe. Aber ja, ich war als kleiner Junge tatsächlich schon Bayern-Fan und logischerweise unterstütze ich auch den 1. FC Köln.“
… zum Spiel: „Es ist schon sehr dominant zurzeit, glaube ich. Es macht wirklich Spaß zuzuschauen und es ist schwer, gerade etwas Besseres zu finden.“
… zu seiner Verletzung und zu den Playoffs: „Ich hoffe, dass ich dabei sein kann. Das ist der Plan, warum ich gerade hier bin. Es wird mit Sicherheit ein paar Wochen dauern, das steht fest. Aber ich hoffe, dass wir lange genug spielen, damit ich irgendwann noch einmal helfen kann.“
Sky Experte Didi Hamann ...
… zur Zukunft von Kwasniok beim FC: „Sie haben nur zwei der letzten 18 Spiele gewonnen, siebenmal in Serie nicht. Es ist kursiert, dass sie aus den letzten beiden Spielen vier Punkte holen mussten. Der Trainer hat sich hingestellt und gesagt, dass es dieses Ultimatum nicht gäbe. Du musst dir die Gesamtsituation anschauen. Das liest sich nicht gut. Auf der anderen Seite fährst du in zwei Wochen nach Frankfurt, dann kommen Bremen und St. Pauli. Ich fände es unheimlich hart, jetzt mit Lukas Kwasniok schlusszumachen, dass er diese Spiele nicht bekommt.“
… zu Bremens Chancen auf den Klassenerhalt: „Fünf, sechs Punkte werden sie noch brauchen, sie haben noch sieben Spiele Zeit. Ich glaube schon, dass es ein großer Schritt war. Sie haben jetzt drei der letzten vier Spiele gewonnen. Wenn man die neun Punkte rausrechnet, wäre es zappenduster. Sie haben zum richtigen Zeitpunkt einen Weg gefunden, Spiele zu gewinnen.“
… zu Wolfsburgs Chancen auf den Klassenerhalt „Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass wenn sie nicht gewinnen, der 16. Platz das höchste der Gefühle ist. Dabei bleibe ich. Ich glaube, dass die Lichter ausgehen. Vieles kommt auf St. Pauli an, aber ich glaube, dass Wolfsburg runter geht.“
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