Fußball

Leipzigs Sportdirektor Eberl deutlich: „Die Champions-League ist ein Muss“

Gregoritsch lobt Kollegen Petersen: „Ein unglaublicher Mensch“ - S04-Coach Reis zum Personal: „Haben eine gute Truppe“ - Hertha-Coach Schwarz zu Kevin-Prince Boateng: „Kann die Mannschaft führen“ - Sky Experte Hamann zum Karriereende von Nils Petersen: „Großer Verlust für die Kabine“

Unterföhring, 01.04.2023

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 26. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky. 


Max Eberl (Sportdirektor RB Leipzig) ...

... zur Verletzung von Rouven Schröder: „Es kam früh eine Nachricht, in der er mir schrieb, dass er ein Problem habe. Es ist nicht so schön, aber dadurch, dass wir seine Augen brauchen, ist das okay. Die Augen sind gut und ansonsten müssen wir ihn jetzt ein wenig durch die Gegend fahren. Wir spielen hier in Leipzig sehr gerne Padel-Tennis. Er wollte sich darauf vorbereiten, aber er kann es einfach nicht.“ 

... zu den Aufgaben von Rouven Schröder: „Wir haben große Aufgaben. Der Kader wird sich in den nächsten Jahren ein Stück weit verändern. Man hat hier großartiges aufgebaut und wir haben die Aufgabe, das fortzusetzen. Rouven wird sehr viel im Scouting und mit Spielern und Beratern unterwegs sein. Unter meiner Verantwortung werden er und Felix Krüger versuchen, dieses Schiff weiterhin auf Kurs zu bringen. Es gibt einiges zu tun.“

... zur Frage, wie wichtig die Champions-League für die Kaderplanung sei: „Es wäre für mehrere Personalien nicht schön, wenn wir uns nicht qualifizieren und für uns als Klub sowieso nicht. Wir waren zuletzt Dauergast in der Champions-League und wollen das auch weiterhin sein. Es ist ein Muss, dass wir auch erreichen wollen. Es gibt noch einiges zu tun. Sowohl bei Dani Olmo, aber auch bei anderen Spielern ist die Champions-League ein großes Faustpfand, das wir behalten wollen. Auch für Spieler, die wir neu dazu holen wollen, ist es wichtig.“

... zur Entlassung von Julian Nagelsmann: „Ich halte es sehr allgemein. Man holt junge Leute und muss diese begleiten und führen. Julian muss nicht geführt werden, aber er ist ein junger Trainer. Er hat großartige Arbeit geleistet und ist dann zu Bayern München gegangen, einem der größten Vereine der Welt. Ein Stück weit muss man dann als Gruppe auftreten. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist und es steht mir auch nicht zu, darüber zu urteilen. Aber allgemein ist bei jungen Spielern und jungen Funktionären die Unterstützung notwendig.“


Michael Gregoritsch (Gesperrter Angreifer SC Freiburg) ...

... zur Frage, wie er den Spieltag als gesperrter Spieler erlebt: „Es ist langweilig und es fehlt schon, dass man morgens aufsteht und weiß, dass es heute rund geht. So ist es eben heute. So früh war ich in meinem Leben noch nie gesperrt, aber daraus lerne ich. Ich drücke der Mannschaft heute als Nummer-Eins-Fan die Daumen.“

... zur Champions-League: „Von mir aus bin ich noch zweimal gesperrt, wenn wir uns dafür für die Champions-League qualifizieren. Ich war vor dieser Saison noch nie international auf Vereinsebene unterwegs. Was ich in dieser Saison erleben durfte, war unglaublich cool. Es ist Wahnsinn, welche Euphorie wir in der Stadt entfacht haben und wie viel den Menschen in der Stadt dieser Klub bedeutet. Wenn wir das dieses Jahr toppen können, wäre das unglaublich. Trotzdem wissen wir, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben.“

... zu Nils Petersen: „In erster Linie ist Nils ein unglaublicher Mensch. Von seinen fußballerischen Qualitäten brauchen wir gar nicht sprechen. Er ist immer in Bewegung und kommt immer zum Abschluss. So wie Nils mich vom ersten Tag hier aufgenommen hat, das war etwas ganz Besonderes. Ich freue mich, dass ich sein letztes Jahr noch miterleben durfte. Er ist ein super Typ und ich hoffe, dass wir ihm ein einen guten Abschluss bescheren können.“


Sandro Schwarz (Trainer Hertha BSC) ...

... zur Auswärtsschwäche: „Wir kennen alle die Daten, aber trotzdem geht es um die Inhalte. Wir brauchen die maximale Bereitschaft von jedem einzelnen in der Truppe und müssen die Nehmerqualitäten auf den Platz legen. Das haben wir in den Heimspielen sehr gut absolviert, hat uns aber viele Auswärtspunkte gekostet.“

... zu Kevin-Prince Boateng: „Er hat die Persönlichkeit die Truppe auf dem Platz zu führen und kann in schwierigen Momenten einen klaren Kopf bewahren. Zudem kann er auch mit seinen fußballerischen Qualitäten für Akzente nach vorne sorgen. Er war immer ein wichtiger Spieler für uns.“

... zu den Startelfwechseln: „Auf dem Papier sind es sechs Wechsel, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Marco Richter gelbgesperrt ist und wir gegen Hoffenheim die ein oder andere Verletzungssituation hatten. „

... zur Frage, wann endlich Ruhe in den Verein einkehrt: „Wir können alle nicht in die Glaskugel schauen. Wir müssen den Abstiegskampf so veranstalten, dass wir die Möglichkeit haben, drinzubleiben. Darauf liegt unser Fokus. Wir kennen die vielen Themen und dennoch ist der Auftrag, die Themen zu regeln, die wir regeln können.“


Thomas Reis (Trainer FC Schalke 04) ...

... zu den Verletzungen: „Das wurde medial ein wenig aufgebauscht. Ich glaube nicht, dass wir mehr Verletzte haben, wie manch anderer Verein. Es sind einige auch zurückgekehrt und wichtig ist, dass die Rückkehrer schnellstmöglich wieder ans Team herangeführt werden. Dann haben wir eine gute Truppe.“

... zum Ausfall von Moritz Jenz: „Es kostet glaube ich gar keine Stabilität, da wir mit Leo Greiml einen Spieler haben, der absolut in diese Rolle reinschlüpfen kann. Es ist immer schade, wenn ein Stammspieler ausfällt, aber es ist immer eine Chance für einen anderen Spieler.“

... zu den Gerüchten um Simon Terodde: „Ich weiß nicht, ob es Schalke beschäftigt. Es beschäftigt eher die Öffentlichkeit, wenn das Thema medial auftaucht. Mit dem Spieler bin ich ganz normal in Gesprächen und ihn beschäftigt das überhaupt nicht. Simon ist Spieler von Schalke 04 und alles weitere sehen wir in der Zukunft.“


Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart) ...

... zur fußballerischen Ausrichtung: „Wir spielen sicherlich nicht so, wie man eigentlich im Abstiegskampf spielen muss, aber die Mannschaft ist dementsprechend zusammengestellt und wir wollen so Fußball spielen. Wir versuchen trotzdem gewisse Dinge anzupassen. Wir müssen nicht nur klein-klein spielen, sondern auch in die Tiefe kommen. Zu den Statistiken gehört auch, dass in den zehn Spielen, die wir gemacht haben in fast acht Spielen unser Top-Torjäger gefehlt hat. Das ist gerade, wenn man offensiv spielen will das A und O. Trotzdem müssen wir uns dem stellen, dass wir zu wenig Punkte holen.“

... zu seiner Lebensqualität: „Das ist in allen Situationen in solchen Phasen, dass die Lebensqualität Null ist. Darum geht es aber nicht. Ich habe mich darauf eingelassen und weiß, was mich erwartet. Deswegen erschreckt mich auch nichts und mich macht nichts nervös, außer, wenn wir keine Ergebnisse liefern. Das nagt an uns. Wir sehen, dass wir dran sind, aber es fehlt immer ein Stück. Wir lassen das nicht als Ausrede gelten, aber wenn du viel Ballbesitz hast, brauchst du im letzten Drittel Leute, die torgefährlich sind. Das fehlt uns ein Stück, aber das müssen wir wettmachen.“ 

... zur Frage, wer dem VfB helfen könne: „Da kann man sich nur selbst helfen, das ist leider so. Es gibt Phasen, da ist der Trainerjob der einsamste Job, den man haben kann. Das Trainerteam ist um einen rum und die Familie hilft mir, indem sie mich arbeiten lässt. Ansonsten können wir uns nur selbst helfen. Ich glaube aber, dass wir dazu in der Lage sind. Ich glaube daran, weil ich sehe, dass wir arbeiten.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann …

... zur Frage, ob Union noch in den Titelkampf eingreifen kann: „Es ist utopisch. Theoretisch, wenn alles nach Plan läuft, können sie nächste Woche punktgleich mit dem BVB sein. Ich halte das aber nicht für realistisch. Es wäre eine Sensation, wenn sie unter die ersten vier kommen, auch jetzt noch. Es sind sehr gute Mannschaften hinter ihnen, deshalb sehe ich die Chance, dass sie unter die ersten vier kommen, bei unter 50 Prozent.“ 

... zum Karriereende von Nils Petersen: „Er wird es sich gut überlegt haben. Es ist immer schwer, wenn du zum Ende deiner Karriere kommst. Es kann immer kippen und hat immer noch einen großen Wert. Es wird ein großer Verlust für die Kabine des SC Freiburg sein. Den richtigen Moment gibt es nicht, aber es gibt definitiv einen falschen. Ich will gar nicht sagen, ob es jetzt richtig oder falsch ist. Er kann sich mit einem Riesenerfolg verabschieden.“

... zum Startelfeinsatz von Kevin-Prince Boateng: „Wenn du so lange nicht gespielt hast, ist es unheimlich schwer. Mich wundert es, dass sie ihn auswärts bringen. Wenn du nach Freiburg fährst, musst du ackern. Er ist ein hervorragender Spieler, aber körperlich gibt es bessere Alternativen.“

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