Fußball

BVB-Sportchef Ricken zu Gerüchten zum Interesse des HSV an Kehl: „Wir wissen davon nichts“

Mainz verlässt den letzten Platz und sammelt Selbstbewusstsein – Amiri: „Sind seit vier Spielen ungeschlagen“ - Dortmunds Kapitän Schlotterbeck nach Guirassys Treffer: „Wird wieder der Serhou sein, den wir alle lieben“ - Petersen zu Schlotterbeck: „Bin überzeugt, dass er bei der WM spielen wird“

Berlin/München, 13.01.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am Dienstag des 17. Spieltags der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

 

Nico Schlotterbeck (Kapitän & Torschütze Borussia Dortmund) ...

... zu seinem Treffer: „Wir haben in den letzten Wochen viel Standards trainiert. Ich war in der Hinrunde kaum vorne, musste wegen meines Knies viel absichern. Die letzten Wochen hatte ich ein gutes Gefühl. Ich hätte gegen Frankfurt schon einen machen können, jetzt habe ich heute einen gemacht. Ich bin extrem froh.“

... zum Spiel: „Wir hatten in der ersten Halbzeit echt Probleme, Werder hätte auch ein Tor, vielleicht auch zwei, machen können. In der zweiten Halbzeit war es dann kontrollierter. Es war nicht unser bestes Spiel. Am Ende gewinnst du aber sehr souverän 3:0 und damit sind wir echt happy.“

... zum Ende der Torflaute von Guirassy: „Diese Situation, die Serhou hat, hatte ich vor drei Jahren auch mal. Wenn sich viele Leute auf einen einschießen, ist es nicht leicht. Er hat nicht immer schlecht gespielt, man muss das mal ein bisschen relativieren. Er ist Stürmer, hat seine Tore nicht wie letzte Saison gemacht. Wir erwarten viel, natürlich erwarten wir 30 Tore, aber es ist nicht leicht als Stürmer, du hast manchmal schwere Phasen, da muss man durch. Serhou ist erwachsen genug, ist ein Weltklassestürmer. Er hat endlich sein Tor gemacht und ich glaube schon, dass es einen Knoten gelöst hat bei ihm und in den nächsten Wochen wird er der Serhou sein, den wir alle lieben.“

... zum Start ins Jahr: „Das Spiel gegen Frankfurt war eigentlich besser. Wenn wir das gewinnen, starten wir mit sechs Punkten, so mit vier. Es fühlt sich okay an, wir können noch ein paar Steps gehen. Persönlich hatte ich eine kleine Pause, das hat mir nach der langen Verletzung gutgetan. Das Jahr 2026 hat für mich persönlich und auch den BVB extrem viel wert. Es kommen wichtige Spiele in der Bundesliga und der Champions League, dann kommt die WM. Es macht Bock und ich hoffe, dass wir alle gesund bleiben.“

 

Lars Ricken (Borussia Dortmund) ...

… zu den Gerüchten, der HSV wäre an Kehl als Sportvorstand interessiert (vor dem Spiel): „Die Gerüchte sind noch relativ frisch, ich habe sie gerade gelesen. Ich weiß nicht, was die Hamburger sich für Gedanken machen. Es ist in keiner Weise jemand an uns herangetreten, wir wissen davon nichts. Daher ist es vor dem Spiel gerade kein Thema.“

… zur Frage, ob man Kehl zum HSV wechseln lassen würde (vor dem Spiel): „Auf Basis von Gerüchten soll ich eine Entscheidung treffen? Wir sind gerade zusammen mit Sebastian mitten in einer Transferphase. Wir planen gemeinsam auch schon für den Sommer den Kader, wollen uns da verbessern.“

… zur Schwächephase von Guirassy (vor dem Spiel): „Im Fußball existiert manchmal ein gewisses Kurzzeitgedächtnis. Er war letztes Jahr Topscorer in der Champions League, durch seine Tore hat er einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir auch dieses Jahr wieder in der Champions League spielen können. Deshalb werden wir ihm da wirklich helfen, Rückendeckung geben und ihn unterstützen. Wir brauchen seine Tore und seinen Typ in der Kabine, um erfolgreich zu sein. Auf der anderen Seite haben wir mit Fabio Silva einen Spieler, der es sich verdient hat und den wir genau für diese Momente geholt haben.“

 

Waldemar Anton (Borussia Dortmund) zur Schwächephase von Guirassy (vor dem Spiel): „Er will es wirklich erzwingen. Er ist trotzdem sehr positiv und hilft den Jungs. Er ist ein älterer Spieler, der weiß, wie er damit umgehen muss. Wir helfen ihm dabei. Es ist nur eine Frage der Zeit. Bei Stürmern ist es nur wichtig, dass sie das Tor schießen. Dann ist es auch egal wie. Er ist sehr klar im Kopf, sehr positiv. Das ist in der Phase nicht selbstverständlich.“

 

Horst Steffen (Trainer SV Werder Bremen) ...

... zur Niederlage: „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen. Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht, haben immer wieder unsere Lösungen gefunden und uns durchgespielt. Am Ende wissen wir um die Qualität, die auf der anderen Seite steht und dass es wenige Möglichkeiten braucht, um Tore zu machen. Das ist dann passiert, bis zur 76. Minute war es aber ein offenes Spiel. Wer weiß, was passiert, wenn es 1:1 steht.“

... zur Ursache der Offensivprobleme: „Wenn das so einfach zu erklären wäre, dann könnten wir auch handeln. Die Jungs haben sich eine Menge rausgespielt und gut gearbeitet. Die Qualität, dass sie die Dinger unterbringen, haben sie. Die Anzahl an guten Situationen brauchen wir mehr. Wenn die häufiger passieren, werden wir auch Tore machen.“

 

Romano Schmid (SV Werder Bremen) zur Niederlage: „Auch unsere Emotionen stehen im Vordergrund. Uns tut es unheimlich weh, dass wir unseren Fans nicht das bieten. Heute haben wir ein gutes Spiel gemacht, die letzten aber nicht. Uns tut es extrem weh, aber wir müssen trotzdem weiter Gas geben. Wenn wir die erste Halbzeit nehmen und so über 90 Minuten auftreten, dann werden wir auch wieder punkten.“

 

Justin Njinmah (SV Werder Bremen) ...

... zur Niederlage: „Wenn du so eine gute Anfangsphase hast, dir gute Chancen erspielst und dann so ein billiges Standardtor kassierst, dämpft das enorm die Stimmung. Hier war mehr drin, aber am Ende verlieren wir 0:3 und so ist das.“

... zur Aussage von DAZN-Experte Petersen, Werder brauche einen seriöseren Abschluss: „Es ist mir relativ egal, was er sich wünscht. Ich weiß selbst, dass ich die Dinger reinmachen muss. Daran arbeite ich auch jede Woche. Ich habe es in dem Moment für richtig gehalten zu lupfen. Ich weiß nicht, ob lupfen unseriös ist. Er ist nicht reingegangen und da mache ich mir selbst am meisten Vorwürfe.“

 

Urs Fischer (Trainer 1. FSV Mainz 05) zum Sieg: „Wir mussten nochmal zittern, die Jungs haben sich aber nochmal voll reingehängt, haben alles versucht. Ich bin unheimlich froh, aber auch stolz auf die Jungs, dass sie es hinbekommen haben.“

 

Nadiem Amiri (Torschütze 1. FSV Mainz 05) zum Spiel: „Wir sind seit vier Spieltagen ungeschlagen, das darf man nicht vergessen. Wir waren immer nah dran zu gewinnen. Am Ende waren es immer ein paar Kleinigkeiten, wo wir ein Gegentor bekommen und dadurch keinen Sieg geholt haben. Heute hat es Heidenheim nach dem 2:0 gut gemacht, wir hatten am Ende viel Glück. Am Ende zählen die drei Punkte.“

 

Silvan Widmer (Kapitän & Torschütze 1. FSV Mainz 05) zum Sieg: „Dieser Sieg ist für die Moral extrem wichtig, weil das Drehbuch ähnlich wie gegen Union war. Wir haben es geschafft, das Ding im Vergleich zum Samstag noch zu ziehen. Das gibt uns Moral, das soll aber nur der Startschuss für uns sein. Die nächsten Wochen wollen wir weiter angreifen und weiter Spiele gewinnen.“

 

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) zur Niederlage: „Wenn man so viele Fehler wie wir macht, kann man die Tore nicht immer aufholen. Das müssen wir abstellen, sonst wird es in der Bundesliga gegen jeden Gegner schwer, ein Spiel zu gewinnen.“

 

Niklas Dorsch (1. FC Heidenheim) zur Niederlage: „Extrem frustrierend, weil wir wiederum den Gegner einladen und bei beiden Toren in die Füße spielen. Natürlich ist das nicht mit Absicht, aber es passiert und es tut extrem weh, weil man viel investiert und alles auf dem Platz lässt. Dann läuft man einem 0:2 hinterher, was es nicht einfacher macht.“

 

DAZN-Experte Nils Petersen …

… zur Rolle von Schlotterbeck beim DFB: „Er ist der absolute Führungsspieler beim BVB, bringt konstant Leistung und hat einen sensationellen linken Fuß. Du kannst ihn auch hinten mal Eins-gegen-eins verteidigen lassen, er kann jeden wegverteidigen. Er hat weniger Fehler in seinem Spiel. Ein sehr gesunder Weg von ihm. Ich bin überzeugt, dass er bei der WM spielen wird.“

… zur Torflaute von Guirassy (vor dem Spiel): „Er hat einen guten Trainer, der es sehr gut moderiert. Er hat ihn auch länger auf dem Platz gelassen, wenn er auch wie gegen Frankfurt weniger Ballkontakte hatte. Er ist der beste Spieler in der Box bei Borussia Dortmund. Er hat sieben Spiele nicht getroffen, aber er hat drei, vier Aktionen, wo das Tor fallen muss. Dann kommst du in den Negativflow.“

… zu den Vorwürfen gegen Kuntz beim HSV (vor dem Spiel): „Es ist ein großes Thema. Es ist sehr sensibel, weil so ein Thema eine Tribüne spaltet, es spaltet eine Geschäftsstelle und es spaltet auch die Kabine. Die Jungs gehen nach Hause, reden nicht mehr über Fußball, sondern diese Thematiken. Rein sportlich betrachtet bricht eine gewisse Erfahrung weg.“

 

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