Fußball

Erfolgreiches Debüt für Alonso: „Spiel war wichtig, aber noch viel zu tun“

Erster Saisonsieg für Letsch und Bochum: „Haben ein Zeichen gesetzt“ - Rose hadert mit Abseitsentscheidung: „Komische Regelauslegung“ - Trapp und Tuta streiten auf dem Platz - Glasner: „Werden es intern ansprechen“ - Sky Experte Hamann zum Bochumer Erfolg: „Sowas ist Gold wert“

Unterföhring, 08.10.2022

Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 9. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky


Xabi Alonso (Trainer Bayer 04 Leverkusen) …

… zum Spiel: „Sehr zufrieden. Wir wollten ein gutes Spiel spielen und die Spieler haben das Spiel genossen. Wir hatten in der Defensive die Kontrolle und in der Offensive unsere Chancen. Wir sind zufrieden, allerdings ist es nur ein Spiel. Wir müssen weiterarbeiten und mit diesem Kalender haben wir nicht viele freie Tage. Am Mittwoch spielen wir gegen Porto, worauf wir uns vorbereiten müssen.“

… zur Frage, welcher Spieler ihm besonders aufgefallen sei: „Das Wichtigste ist, dass die Spieler auf dem Feld spielen, wie wir spielen wollen. Es ist noch früh, aber für jetzt sind wir zufrieden. Wir werden analysieren und uns für das nächste Spiel verbessern.“

… zur Frage, wie viele Tage mit einer neuen Mannschaft nötig seien: „Fußball ist keine Mathematik, es gibt keine Formel. Ich habe den Willen, das zu erreichen. Das Spiel war wichtig, aber es ist noch viel zu tun.“ 


Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport Bayer 04 Leverkusen) zu Alonso: „Er hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Das wissen die Spieler. Sie wissen nicht nur, was er gewonnen hat, sondern auch, dass er fachlich richtig was draufhat und die Leidenschaft für den Job hat. Das war schon sehr gut.“  

 

Robert Andrich (Bayer 04 Leverkusen) zum Spiel: „Wir haben vier Tore geschossen, in der ersten Halbzeit hätten wir sogar noch das eine oder andere Tor mehr schießen können. Das war verbessert. Wir hatten die Kontrolle im Spiel, eine bessere Zuordnung für den Raum und die Räume, die Schalke uns gegeben hat, gut bespielt.“  

 

Lukas Hradecky (Torwart & Kapitän Bayer 04 Leverkusen) zum ersten Spiel unter Alonso: „Wir kennen das aus der Fußballwelt: Das erste Spiel mit einem neuen Trainer ist immer gut. Es gilt, immer weiterzumachen. Es ist ein frischer Wind – fußballerisch war es noch nicht perfekt. Wir haben zwar die Tore gemacht, es ist ausbaufähig, aber ein Schritt in die richtige Richtung.“ 

 

Simon Terodde (Kapitän FC Schalke 04) zum Spiel: „Ich weiß nicht, wie aus auf dem Fernsehgerät ausgesehen hat - ich hatte die ersten 30 Minuten ein gutes Gefühl. Dann haben wir bis zur Halbzeit drum gebettelt und das darf uns nicht passieren. Zwangsläufig fängst du dir ein Gegentor. In der zweiten Halbzeit haben wir umgestellt, das Spiel beruhigt, aber selbst kein Tor mehr gemacht und mussten am Ende das 0:4 schlucken.“ 


Oliver Glasner (Trainer Eintracht Frankfurt) zum Disput zwischen Trapp und Tuta: „Ich weiß nicht, was da los war. Wir werden es intern ansprechen. Es ist gut, dass Kevin die Jungs auch mal rüffelt, wenn etwas nicht passt. Das gehört zu der Entwicklung dazu, dass du dir von den erfahrenen Spielern auch mal was sagen lässt. Vielleicht ist es dem einen oder andern zu schnell gegangen. Darüber werden wir nochmal sprechen.“


Thomas Letsch (Trainer VfL Bochum) …

… zum ersten Sieg: „Wenn man neu anfängt – man hat Ideen und möchte die Ideen anbringen. Dann startet man so und es ist alles andere als das, was man sich vorstellt. Die nächste Woche war es gut und es hat sich in die richtige Richtung entwickelt. Viel wichtiger war, dass wir es auf den Platz gebracht haben. Wir haben ein Zeichen gesetzt, dass wir am Leben sind und wir weit davon entfernt sind, uns aufzugeben. Mich hat gefreut, dass wir über Kompaktheit und Zweikampfstärke gekommen sind. Wir sind eine Mannschaft und wenn ich sehe, wie unsere Einwechselspieler reinkommen und nochmal so viel Energie reinbringen, dann war es eine gute Geschichte.“

… zum Abstiegskampf: „Es war wichtig dieses Zeichen an die Konkurrenz zu senden, dass wir uns nicht aufgegeben haben. Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat registriert, dass der VfL weit davon entfernt ist, die Flinte ins Korn zu werfen. Das ist wichtig. Zu Beginn war eine Verunsicherung zu spüren und je länger das Spiel ging desto mehr Lockerheit kam rein.“

 

Markus Krösche (Vorstand Sport Eintracht Frankfurt) zur Frage, was der VfL besser gemacht habe:„Alles. Von der Einstellung über die Zweikampfhärte und auch den fußballerischen Fertigkeiten. Wir waren nicht gut und nicht da. Wir hatten einige Möglichkeiten. Allerdings waren wir nicht gut genug und einfach schlecht. So eine Leistung dürfen wir nicht abrufen.“

 

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt) zum Spiel: „Es ist nicht einfach, den Schalter umzulegen. Das kriegt man auf dem Spielfeld schwer hin. Wir haben uns viel vorgenommen und wieder vieles nicht so umgesetzt, wie wir es wollten.“

 

Anthony Losilla (Kapitän VfL Bochum) zum Spiel: „Die haben keine Lösungen gefunden. Wir waren unangenehm für die. Da wollten wir hin und das hat geklappt.“

 

Philipp Hofmann (Torschütze VfL Bochum) zum Spiel: „Wir waren von Anfang an giftig in den Zweikämpfen. Es war ein richtig gutes Spiel – von der Körpersprache, es hat alles gestimmt. Viele Chancen haben wir auch nicht benötigt und das war einfach der Schlüssel.“


Nico Kovac (Trainer VfL Wolfsburg) zum Spiel: „Es war ein absolut intensives Spiel. Wir wussten, dass es heiß hergehen würde und das hat man auch gesehen. Für mich eine tolle Reaktion meiner Mannschaft. Wir haben uns nichts gefallen lassen und Paroli geboten. Unterm Strich sind wir zufrieden, aber das eine oder andere Pünktchen hätten wir mitnehmen können.“ 

… zu seiner Diskussion mit Reuter: „Dann springt die gesamte Bank auf. Wenn der Trainer das macht, ist es in Ordnung. Ich kenne den Stefan und er ist immer dabei. Ich habe ihm gesagt, dass er immer Unruhe reinbringt oder derjenige ist, der mit dabei ist. Dann haben wir beide Gelb gesehen und sind auseinandergegangen.“


Enrico Maaßen (Trainer FC Augsburg) zum Spiel: „Es waren wieder viele Emotionen dabei. Das ist das, was es auch braucht. Wichtig ist, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiter das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Das eine oder andere Mal war es von beiden Seiten etwas drüber. Da müssen auch wir uns darauf besinnen, etwas mehr Fußball zu spielen.“ 


Stefan Reuter (Geschäftsführer Sport FC Augsburg) zur Frage, ob er Kovacs Kritik verstehen könnte:„Nein, sonst können wir jede Regelschulung vor der Saison lassen. Wenn ich in die gegnerische Coachingzone reinmarschiere und wir beide dafür Gelb kriegen. Ich habe gefragt, wo ich sonst hätte hinlaufen sollen.“

 

Jeffrey Gouweleeuw (Kapitän FC Augsburg) …

… zur Frage, was zum Sieg gefehlt habe: „Ein Tor. Wir haben es gut gemacht, sind auch gut gestartet. Die ersten 20 Minuten waren richtig gut. Ein Moment, wo wir nicht richtig stehen, und sie machen sofort das Tor. Das hat uns wehgetan. Wir hätten es eigentlich verdient, zu gewinnen.“

… zu seinem Disput mit Paulo Otavio: „Ich halte ihn von hinten, aber meiner Meinung nach ist es kein Rot.“


Koen Casteels (Torwart VfL Wolfsburg) zum Disput zwischen Paulo Otavio und Gouweleeuw: „Ich sehe die Szene zum ersten Mal, aber das, was an seinem Hals zu sehen ist, hat nichts mit Fußball zu tun. Das Spiel war unterbrochen. Wenn man einen Videobeweis hat, könnte man durchaus eine Rote Karte geben. Das hat nichts mit Fußball zu tun.“ 


Marco Rose (Trainer RB Leipzig) zur Abseitsstellung von Orban: „Ich habe nicht gesehen, dass der Willi Orban ein Tor köpfen wollte. Da sind noch drei andere Spieler hochgesprungen. Komische Regelauslegung. Der Linienrichter hebt die Fahne – ein Fuß abseits und dann zu erkennen, dass der Orban jemanden beim Tor gestört hat. Das finde ich schwierig.“ 


Alexander Hack (1. FSV Mainz 05): „Wir wussten, was auf uns zukommt. Es ist eine super Mannschaft, das sieht man Woche für Woche. Sie spielen Champions League und haben eine brutale Qualität auf dem Platz. Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht, außer dem Pfostenschuss hat Leipzig in der ersten Halbzeit nichts. Das ist wie wir Leipzig bespielen wollten. So hat sich Leipzig schwergetan. Leider haben wir es in der zweiten Halbzeit nicht voll durchgezogen und so haben wir nur Unentschieden gespielt.“


Marcel Halstenberg (RB Leipzig) zum Spiel: „In der Kabine haben wir uns nochmal zusammengerissen, wollten in der zweiten Halbzeit wieder beginnen, wo wir angefangen haben. Wir sind dann gut rausgekommen, haben ständig Druck gemacht. Dann haben wir hinten raus das 1:1 gemacht. Klar können wir sagen, dass wir einen Punkt mitnehmen. Wir wollten das Spiel allerdings gewinnen, das hat man am Ende gesehen. Dann hatten wir das Quäntchen Glück nicht.“ 


Sky Experte Dietmar Hamann …

…zum Spiel Leverkusen-Schalke: „Die erste halbe Stunde waren die Schalker wirklich komfortabel. Viel Ballbesitz für die Leverkusener, aber kaum Torchancen. Der erste Schuss, der aufs Tor kam, war auch drin. Die Qualität haben sie. Es waren zwei wunderbare Einzelleistungen von Diaby. Wenn du gegen eine solche Mannschaften Risiken nehmen musst – mit dem Tempo – wird es natürlich schwer. Die Harmlosigkeit der Schalker nach vorne wird ihnen Bauchschmerzen bereiten. Für sie wird es unheimlich schwer. Sie müssen sich in den nächsten Wochen steigern, um auf Tuchfühlung zu bleiben.“

… zum ersten Saisonsieg der Bochumer: „Es hilft natürlich – wenn du acht Spiele nicht gewinnst, ist das Selbstvertrauen im Keller. Du hinterfragst dich immer. Irgendwann fragst du dich, was noch passieren soll, damit du ein Spiel gewinnst. Da als Trainer reinzugehen und den Jungs die Überzeugung zu geben, einen Champions-League-Teilnehmer zu schlagen. Sie müssen jetzt schauen, dass sie bis zur Weltmeisterschaft Punkte holen, damit sie im Januar eine Chance haben, drinzubleiben. Sowas ist Gold wert. Es war eine Erlösung und Befreiung. Sowas kann der ganzen Stadt einen Schub geben.“ 

 

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