Thioune sieht sich als Entlastung: „Mein Rucksack ist leer“ - Dortmunds Trainer Kovac: „Ich bin beim BVB, weil ich erfolgreich sein will“ - FCH-Coach Schmidt ruft zur Attacke gegen HSV: „Wir müssen Spiele gewinnen“ - Sky Experte Hamann zum Riera-Debüt: „Sie haben erwachsen gespielt“
Unterföhring, 07.02.2026
Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 21. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.
Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...
… zum Meisterschafts-Comeback mit den Bayern: „Das war damals, als ich Trainer in München war. Da waren wir neun Punkte hinten und unterm Strich waren es dann zwei Punkte mehr. Also ja, das haben wir damals geschafft.“
… zu den Zielen: „Es geht um das jetzige Spiel. Wir wollen erst einmal unsere Ziele erreichen, das ist die Champions League. Wir müssen das Spiel heute sehr ernst nehmen, weil der VfL schlechter dasteht, als er in Wirklichkeit ist. Wir können nur das beeinflussen, was vor uns liegt. Alles andere hängt auch von anderen ab.“
… zur Meister-Ansage von Schlotterbeck: „Das ist völlig in Ordnung. Ich bin beim BVB, weil wir erfolgreich sein wollen. Der Klub will erfolgreich sein, die Spieler wollen erfolgreich sein, ich als Trainer will erfolgreich sein. Wir müssen das in den Kontext setzen und die Situation sachlich, nicht emotional analysieren. Wir haben noch viel Weg vor uns. Wenn am Ende etwas übrig bleibt, wir nah genug dran sind und unsere Ziele erreicht haben, bin ich der Letzte, der sich dem verschließt. Aber 14 Spieltage vor Schluss ist noch mehr als ein Drittel der Saison zu spielen.“
… zum Blick auf den FC Bayern: „Es geht nicht um die Bayern. Leipzig, Leverkusen, Hoffenheim, Stuttgart, das sind im Moment unsere Gegner. Die müssen wir auf Distanz halten. Wenn wir das schaffen, gehe ich gerne auch das mit, was ihr mich die ganze Zeit fragt. Bis dahin müssen wir fleißig arbeiten.“
… zu den Ausfällen Adeyemi und Couto: „Karim ist im Spiel gegen Heidenheim umgeknickt. Kurz vor dem Elfmeter kam er zu mir, wollte ein Tape, hatte starke Schmerzen. Da sind wir kein Risiko eingegangen, er ist raus. Er hat zwar in der Woche leicht trainiert, aber im Abschlusstraining musste er abbrechen. Deshalb haben wir ihn zu Hause gelassen. Yan Couto ist heute im Hotel erkrankt, den haben wir nach Hause geschickt. Wir sind nicht mit 20 Mann, sondern mit 19 im Kader.“
… zur Form von Guirassy: „Wir brauchen ihn, er ist ein toller Stürmer und ein toller Mensch. Dass einer mal durch eine kleine Flaute geht, ist normal. Jetzt ist er wieder auf einem guten Weg. Ich hoffe, es geht noch steil nach oben, aber im Moment bin ich sehr zufrieden mit ihm.“
Julian Ryerson (Borussia Dortmund) ...
… zur Frage, ob die Jagd auf die Bayern nun beginnen würde: „Das ist deine Formulierung, so würde ich es nicht sagen. Wir sind auf uns fokussiert und es geht heute nur um die drei Punkte. Mehr nicht.“
… zur Meister-Ansage von Schlotterbeck: „Von meiner Seite wirklich gut, weil ich schaue nicht auf zweite Plätze. Das habe ich auch früher gesagt. Wenn wir da sind, wo wir sind, will ich nach vorne gucken, nicht nach hinten.“
Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ...
… zum Gefühl als Werder-Trainer: „Total privilegiert. Trainer von Werder Bremen, 1. Bundesliga, hart dafür gearbeitet, beharrlich geblieben, fleißig gewesen. Heute geht es los, aber die Truppe steht im Vordergrund.“
… zu den ersten Tagen in Bremen: „Sehr, sehr viele haben sich gemeldet. Ich muss mich bei vielen bedanken und auch entschuldigen, weil ich noch nicht allen antworten und mit allen sprechen konnte. Das hole ich nach. Der Fokus lag komplett auf der Mannschaft, deshalb müssen einige noch auf mich warten.“
… zur Aufgabe nach zehn sieglosen Spielen: „Bei den Jungs ist ein bisschen was im Rucksack, das ist normal. Sie haben zehn Spiele nicht gewonnen. Sie haben jetzt aber einen völlig unverbrauchten Trainer bekommen: Mein Rucksack ist leer, das habe ich den Jungs gesagt. Sie können bei mir ordentlich reinpacken.“
… zur ersten Startelf: „Ich konnte in zwei Tagen nicht alle bedienen. Die Jungs haben sensationell gearbeitet, sie haben sich alle empfohlen. Das ist keine Entscheidung gegen die anderen, sondern für die Elf der letzten Woche, die mit einem guten Gefühl aus dem Spiel rausgegangen ist. Keke Topp ist mit einem besonderen Gefühl rausgegangen, den musste ich belohnen. Ihn wieder neben mich zu setzen, wäre falsch gewesen. Ich hoffe, dass er wieder so einen reinschweißt wie letzte Woche.“
Jens Stage (SV Werder Bremen) ...
… zum Einfluss des neuen Trainers: „Es waren drei Tage, er kann nicht die ganze Welt verändern. Aber er bringt neue Impulse, neue Energie und ein bisschen Selbstvertrauen für die Spieler. Das sind die ersten Dinge, die du richtig machen kannst, und dann wird das Fußballspielen auch langsam integriert.“
… zur Verabschiedung von Steffen: „Der Tag war emotional. Das war schwer für ihn, das war schwer für uns. Wir hatten auch mit dieser schlechten Phase zu tun, und ich wünsche ihm nur alles Gute. Er ist ein super Typ. Aber ab dem Tag mussten wir weiterarbeiten. Jetzt ist ein neuer Trainer da, wir haben mega Bock auf das Spiel heute, Vollgas.“
… zu den ersten Veränderungen unter Thioune: „Du kannst in drei Tagen nicht so viel ändern. Wir müssen zusammenstehen. Er hat die taktischen Inhalte ein bisschen verändert, und die positive Laune und die Energie spielen die größte Rolle.“
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...
… zur Frage, ob ihn die Situation nervös mache: „Nein. Es sind 14 Spiele, deshalb müssen wir jedes Spiel als Endspiel nehmen und schauen, dass wir heute damit anfangen.“
… zur Stimmung im Stadion: „Das letzte Heimspiel gegen Leipzig war eine überragende Stimmung, mit einer sehr guten Leistung. Genau so eine Situation wollen wir heute wieder herstellen.“
… zu den Ausfällen: „Das sind muskuläre Probleme, bei Joel Fujita und Mathias Pereira Lage wohl nicht so lang. Wir haben natürlich die Hoffnung, dass beide nächste Woche wieder zur Verfügung stehen, aber für dieses Spiel war es zu kurzfristig. Das ist bitter, aber wir haben eine Mannschaft, wir haben elf Mann und da müssen wir alles reinhauen.“
… zur Verfügbarkeit von Irvine: „90 Minuten glaube ich nicht. Aber 60, 70 Minuten – und dann schauen wir, wie lange die Beine tragen.“
Philipp Tietz (1. FSV Mainz 05) ...
… zum Wiedersehen mit dem FC Augsburg: „Ein schönes Gefühl. Ich will mich natürlich von der besten Seite zeigen, freue mich aber ganz besonders auf den heutigen Tag.“
… zur Extra-Motivation gegen den Ex-Klub: „Definitiv. Das ist auf jeden Fall ein Grund, warum ich heute eine gewisse Extra-Motivation habe. Ich bin mit allen im Guten auseinandergegangen, da ist alles gut zwischen Augsburg und mir. Trotzdem will man natürlich auf dem Platz zeigen, dass man es besser kann als damals.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...
… zur Bedeutung des Spiels: „Alle wissen, worum es geht, das haben wir klar formuliert. Jetzt gibt es keinen Weg mehr nach links oder rechts, jetzt gibt es nur noch einen Weg. Wir müssen Spiele gewinnen. Dafür brauchen wir viel Emotion, viel Mentalität. Natürlich wollen wir ein gutes Spiel machen, keine Frage. Aber wir müssen Zweikämpfe gewinnen, wir brauchen eine hohe Intensität, das ist unsere Marschrichtung.“
… zu Impulsen durch Rückkehrer und Neuzugänge: „Wobei dafür vor allem die externen Neuzugänge verantwortlich sind, weil Ari und Gimber ja regelmäßig spielen. Hennes Behrens hatte einen tollen Einstand, er hat gezeigt, dass er genau diese Emotionen und diese Leidenschaft auf den Platz bringen kann. Und Eren Dinkci kennt uns, der war schon mal hier und hat zehn Tore in der Bundesliga geschossen. Jedes Tor, das er jetzt für uns macht, wird sehr wichtig sein.“
… zur Bedeutung von Dinkci: „Er hat das damals auch schon gezeigt. Wenn einer so viele Assists und Tore in der Bundesliga macht, war das auch der Grund, warum ihn Freiburg geholt hat. Er ist anderthalb Jahre älter, er hat mitgenommen, was in Freiburg war. Da geht es auch um Erfahrung und darum, ein Stück weit Führung zu übernehmen, weil er mit dem Ballast, den wir aufgebaut haben, eigentlich nichts zu tun hat.“
… zum Umgang mit dem Druck: „Es war die ganzen Jahre einfacher, als wir erfolgreich waren. Dann lässt man auch mal laufen, weil man weiß, es funktioniert. In so einer Situation probierst du sehr viel aus, kommst auch wieder auf Dinge zurück, die du schon probiert hast. Am Ende ist wichtig, dass der Zusammenhalt da ist, dass wir in jedes Spiel gehen, mit dem Kopf oben, und jeder bereit ist, es mit allem, was er hat, zu versuchen. Wir waren in den ersten Spielen 2026 knapp dran, jetzt müssen wir auch mal über die Linie und uns belohnen.“
Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) ...
… zur Woche nach dem Bayern-Spiel: „Das ist kein Geheimnis: Es war ein schöner, besonderer Moment. Das Spiel war dann aber, wie alle anderen auch, mit der Re-Analyse aufgearbeitet. Seit Wochenbeginn lag der Fokus auf dem Spiel heute.“
… zum Hype um Vuskovic: „Er steckt das gut weg, weil er sich auf das fokussiert, was er beeinflussen kann. Ich glaube, es tut ihm gut, beim HSV zu spielen. Die Familie Vuskovic wird immer einen besonderen Platz bei uns haben. Es würde ihm sicherlich auch gut tun, wenn er vielleicht noch ein Jahr dranhängt.“
Sky Experte Dietmar Hamann ...
… zu Thioune bei Werder Bremen: „Daniel Thioune kennen wir ja schon aus der 2. Liga. Was ihm etwas gekostet hat, war dieses Spiel in der Relegation gegen Bochum. Als man das Hinspiel 3:0 gewinnt und das Rückspiel im Elfmeterschießen verliert, konnte man den Bundesliga-Aufstieg nicht festmachen. Danach ist es trotzdem noch gut gelaufen. Jetzt sind wir in Bremen, und nach zehn sieglosen Spielen ist es eine gute Möglichkeit, heute zu punkten.“
… zur Meister-Ansage von Schlotterbeck: „Das Spiel haben sie gewonnen. Natürlich haben sie nicht gut gespielt. Aber was sie unter Kovac in den zwölf Monaten gezeigt haben: dass sie Herz haben, dass sie Willen haben und dass sie auch enge Spiele gewinnen – auch wenn sie einige spät noch aus der Hand gegeben haben. Sie sind nur sechs Punkte hinter den Bayern. Die Bayern haben bis vor zwei Wochen eine perfekte Saison gespielt, jetzt haben sie zweimal Federn gelassen.“
… zum Debüt von Eintracht-Coach Riera: „Was sie in den letzten Monaten unter Toppmöller nicht hatten, war Spielkontrolle. Gestern haben sie erwachsen gespielt. Über 95 Minuten hatten sie das Spiel unter Kontrolle, insgesamt gab es wenig Torschüsse. Beim Elfmeter siehst du auch, dass Santos im Moment keinen Lauf hat. Da hast du gedacht: Das bringen sie jetzt über die Zeit. Haben sie nicht gemacht. Du musst schauen, dass du jetzt die Defensive stabilisierst.“
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