„Das war schon richtig hässlich“ – der Weltmeister stolpert durch schwache Offensive in Bulgarien
Bonn, 25.02.2024
Deutschland verliert erstmal seit dem WM-Testspiel gegen die USA im Ende August 2023. Die deutsche Auswahl Deutschland tut sich nach dem starken Auftritt am Donnerstag gegen Montenegro in Bulgarien extrem schwer, kassiert ein unnötiges 62:67. Von der herausragenden Leistung gegen Montenegro bleibt nicht viel übrig. Das DBB-Team kommt zwar gut ins Spiel, macht im 2. Viertel aber nur 8 Punkte. Der Weltmeister leistet sich zudem in den 40 Minuten zu viele Turnover (insgesamt 21), zu viele Unkonzentriertheiten. Bundestrainer Gordon Herbert war somit unzufrieden: „In der Offensive hatten wir aber nach den ersten 5 bis 6 Minuten unsere Probleme. Wir haben den Ball nicht wirklich gut laufen lassen“, so Herbert und schiebt nach: „. Es war hier eine großartige Atmosphäre. Vielleicht hat das auch dazu geführt, dass ein paar Jungs deshalb etwas abwesend waren.“ Louis Olinde erklärt die Niederlage ähnlich. „Wir haben den Fehler gemacht, sie ins Spiel zu lassen und ihnen Selbstvertrauen zu geben. Beim Blick auf das Ergebnis: 67 Punkte sind okay, 62 Punkte sind natürlich viel zu wenig.“ Für MagentaSport-Experte Per Günther ist die Niederlage kein Beinbruch. „Dass du so einen Abend hast, werden wir in den nächsten 5 Jahren nicht mehr erleben“, lautet Günthers Prognose. „Das waren für mich eher individuelle No-Shows. Da sind Spieler dabei, die haben normalerweise eine hohe Qualität, die sie jetzt nicht zeigen konnten“, analysiert Günther und sein Fazit lautet: „Das war schon richtig hässlich. Das wird kein riesiges Problem für die deutsche Nationalmannschaft, aber wir hätten das lieber hässlich gewonnen als dann so hergeschenkt.“
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen und Clips aus der EM-Qualifikation des DBB-Teams in Bulgarien - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht’s am Donnerstag in der EuroLeague. ALBA Berlin trifft auf Maccabi Tel Aviv – live ab 19.45 Uhr. Am Freitag trifft der FC Bayern dann auf Roter Stern Belgrad – live ab 20 Uhr bei MagentaSport.
Bulgarien – Deutschland 67:62
Deutschland tut sich gegen Bulgarien deutlich schwerer als gegen Montenegro. Dabei kommt der Weltmeister gut rein, führt nach 10 Minuten mit 19:7. Im 2. Viertel gelingt dem DBB-Team aber nur 8 Punkte. Deutschland zeigt sehr unterschiedliche Gesichter, spielt phasenweise schlampig und unkonzentriert. Insgesamt 21 Turnover sind auch zu viel, um gegen Bulgarien zu bestehen.
Gordon Herbert, Bundestrainer: „Lob an Bulgarien. Sie haben gekämpft und hart gespielt. Für die meiste Zeit war die Defensive okay. In der Offensive hatten wir aber nach den ersten 5-6 Minuten unserer Probleme. Wir haben den Ball nicht wirklich gut laufen lassen. Wir sind zu viel ins 1 gegen 1 gegangen. In der Offensive hatten wir auch zu viele Ballverluste. Es war hier eine großartige Atmosphäre. Vielleicht hat das auch dazu geführt, dass ein paar Jungs deshalb etwas abwesend waren.“
Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aTBsWGsvbTM2Q01SLzdqRnoyVExFSnQzZXFmSHFUR0ViMTV6TlJVUWcwST0=
Louis Olinde, Deutschland: „Wir haben es vorne nicht mehr geschafft, den Ball in den Korb zu bekommen. Wir hatten wenig Struktur. Besonders am Ende in den letzten 15 Minuten der 1. Halbzeit. Jetzt hat die Energie gefehlt. Es ist extrem laut hier, das hat uns die Energie etwas rausgezogen, was aber nicht passieren darf. Wir sind dann in der 2. Hälfte wieder gut ins Spiel gekommen, aber dann war Bulgarien im Spiel. Das sind alles Spieler, die spielen können. Wir haben den Fehler gemacht, sie ins Spiel zu lassen und ihnen Selbstvertrauen zu geben. Beim Blick auf das Ergebnis: 67 Punkte sind okay, 62 Punkte sind natürlich viel zu wenig.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=VUpyRmhWc0E4cC85UzdpMmEvQnRBbHQ4OGIrUlYrZFpvREVjNWMzdVhsaz0=
MagentaSport-Experte Per Günther nach dem Spiel zu den vielen Turnovern: „Das sind 21 Turnover gegen eine Mannschaft, die nicht übermäßig aggressiv ist. Also, das war jetzt nicht Bulgarien geschuldet und deren leidenschaftlichen Einsatz. Das hatte damit was zu tun, dass Sicherheit gefehlt hat. Du hast viele Spieler gehabt, die ein bisschen mit sich selbst beschäftigt waren. Da hat es dann individuell nicht funktioniert. Wenn du als Kollektiv 61mal auf den Korb wirfst und da gehen nur 18 rein, ist es klar, dass du da kein gutes Gefühl in den Fingerspitzen hat und jemand sich da wohl fühlt. Das war schon richtig hässlich. Das wird kein riesiges Problem für die deutsche Nationalmannschaft, aber wir hätten das lieber hässlich gewonnen als dann so hergeschenkt. (…) Das waren für mich eher individuelle No-Shows. Da sind Spieler dabei, die haben normalerweise eine hohe Qualität, die sie jetzt nicht zeigen konnten. Das war dann zu viel. Als Mannschaft war es zu quälend und schleppend. (…) Dass du so einen Abend hast, werden wir in den nächsten 5 Jahren nicht mehr erleben.“
Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=VnYvUmpCVU9HMkJkVEVkczNwdHJZTjFkbTRieUNxZUZwSjhzVzlsWXhHYz0=
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Donnerstag, 29.02.2024
Ab 19.30 Uhr: Die Konferenz der EuroLeague
Ab 19.45 Uhr: ALBA Berlin – Maccabi Tel Aviv
Ab 20.15 Uhr: Partizan Belgrad – Anadolu Istanbul, Bologna – Valencia Basket
Ab 20.30 Uhr: Real Madrid – Panathinaikos Athen
Freitag, 01.03.2024
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Ab 20 Uhr: FC Bayern München – Roter Stern Belgrad
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