Fußball

Zwei Handelfmeter und Überzahl für Gladbach – doch Hertha-Trainer Schwarz „sicher, dass die Ergebnisse kommen“

Fohlen-Coach Farke trotz Spielverlauf zufrieden: „Jeder Punkt ist Goldwert“ - Hofmann nach verschossenem Strafstoß: „Die Mannschaft nimmt mir das nicht übel“ - DAZN-Experte Bigalke über Gladbach: „Glück, dass sie als Sieger vom Platz gehen“

Berlin / München, 20.08.2022

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus dem Freitagsspiel Borussia Mönchengladbach gegen Hertha BSC (1:0) am 3. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.


Sandro Schwarz (Trainer Hertha BSC) ...

... zum Spiel: „Wir haben ordentlich gespielt, hatten viele Torchancen und haben aus unserer Sicht heute unglücklich verloren. Riesenkompliment an die Jungs, das war über weite Phasen in einem schwierigen Auswärtsspiel sehr ordentlich. Wir hätten die ein oder andere Situation besser lösen können, aber dennoch gilt es auf diese Leistung aufzubauen und dranzubleiben. Dann bin ich mir sicher, dass auch die Ergebnisse kommen.“

... zur Entstehung des ersten Handelfmeters: „Bei dem ersten Handelfmeter müssen wir nicht diskutieren. Flankenverteidigung ist ein wichtiges Thema, aber es wäre sinnvoll dabei die Arme unten zu lassen.“

... zum Saisonstart der Hertha: „Das gehört zur Entwicklung dazu. Natürlich hätten wir uns gerne anhand von Ergebnissen belohnt. Jetzt haben wir nach drei Spielen einen Punkt, dennoch bleibt der Weg gleich. Inhaltlich wollen wir konzentriert und seriös arbeiten und dann die Punkte einfahren.“


Daniel Farke (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...

... zum Spiel: „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, mit vielen anderen Dingen auch. Ich fand unser Gegenpressing heute gut und wir haben gegen eine kompakte Berliner Mannschaft viel kreiert. In der letzten Reihe haben wir gut verteidigt, aber mir hat die individuelle Performance unserer Offensivkräfte gefehlt. Da waren wir zwischen den Reihen nicht so gut, sonst hätten wir viele gut vorbereitete Dinge besser ausnutzen können. In unserer Situation ist jeder Punkt Goldwert.“ 

... zu Yann Sommer: „Er ist ein überragender Typ und Torhüter, hat eine traumhafte Karriere bei der Borussia und wird diese auch weiterhin haben. Wir haben überhaupt kein Bestreben, einen Torwart mit dieser Klasse abzugeben, wir sind froh, dass wir Yann haben. Über einen Abgang mache ich mir jetzt gerade keine Sorgen, ich bin froh über den Sieg.“

... zu der personellen Situation in seiner Mannschaft (vor dem Spiel): „Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn man zu Beginn der Saison nicht zu viel rotiert und den Jungs erstmal die Gelegenheit gibt, in einen Rhythmus zu kommen. Wir sind mit dem Status Quo zufrieden, haben aber auch limitierte Ressourcen. Es haben uns mit Matthias Ginter und Breel Embolo zwei wichtige Spieler verlassen, die wir nicht so einfach adäquat ersetzen können. Wir waren bisher relativ ruhig auf dem Transfermarkt, deshalb müssen wir zum Ende hin noch etwas machen.“ 

 

Marc-Oliver Kempf (Hertha BSC) ...

... zum Spiel: „Aufgrund unserer Leistung fühle ich mich heute nicht als Verlierer. Wir haben aus meiner Sicht ein gutes Spiel und wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Wir werden durch zwei unglückliche Elfmetersituationen aus dem Spiel genommen. Nichtsdestotrotz: ‚Hut ab!‘ an die Mannschaft, wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir wollten in der zweiten Halbzeit ein bisschen mehr Druck machen, mussten etwas ins Risiko gehen, um den Ausgleich zu erzielen. Wir waren aus meiner Sicht heute die bessere Mannschaft und haben etwas unglücklich verloren.“

... zu Sandro Schwarz: „Er ist ein offener, ehrlicher Typ, der offen anspricht, was er verlangt. Das ist vielleicht manchmal etwas hart, aber lieber so, als hintergangen zu werden. Jeder weiß, was er bekommt, und man sieht unsere Entwicklung im Vergleich zur letzten Saison. Jetzt gilt es, daran zu arbeiten, dass es Stück für Stück besser wird.“ 

 

Dodi Lukebakio (Hertha BSC) ...

... zum Spiel: „Ich bin zufrieden mit der Mannschaft, wir haben gut gearbeitet, hatten viele Torchancen, es ist schade, dass wir die drei Punkte nicht geholt haben. Ich sehe viele gute Dinge und das motiviert mich für die nächsten Spiele. Es gibt Situationen, in denen wir nichts machen können. Maxi Mittelstädt hat probiert, zu verteidigen, und der Ball kommt an seine Hand. Was soll er machen? Das sind Sachen, die du nicht kontrollieren kannst. Ich hoffe, dass wir die nächsten Spiele gewinnen.“ 

... zur Stimmung in der Mannschaft: „Die Stimmung ist gut. Wir wissen, dass wir eine neue Mannschaft haben, das ist nicht einfach. Wir machen viele Dinge besser und das macht Lust auf die nächsten Spiele. “

 

Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach) ...

... zum zweiten Handelfmeter für Gladbach: „Er ist zwar im Zweikampf, hat aber den Arm weit oben, wie auch schon beim ersten Elfmeter. Das Thema Handspiel ist immer diskussionswürdig. Die Gladbacher sagen alle ‚klar‘, die Herthaner sagen alle ‚nein‘. Das ich dann verschieße ist sehr ärgerlich, aber ich habe auch nicht gut geschossen. Den hat er gut gehalten (lacht).“ 

... zur Diskussion um die Ausführung des zweiten Elfmeters: „Ich habe schon öfter Elfmeter geschossen. Alassane Plea hat sich den ersten genommen und ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl. Dann muss er natürlich auch passen. Aber so ist das im Fußball, Hauptsache wir haben gewonnen. Das kostet zum Glück nichts und ich denke die Mannschaft nimmt mir das nicht übel.“

... zu den Ambitionen in dieser Saison: „Wir müssen mit der Energie aus der ersten Halbzeit auf dem Platz stehen, gutes Gegenpressing spielen, in unserem Positionsspiel sein, als spielerische Mannschaft die Tiefe finden, die Kombinationen auf den Platz bringen und natürlich gut verteidigen. Wenn diese wichtigen Details stimmen, dann können wir die Liga aufmischen.“

... zur breite im eigenen Kader: „Mitte der zweiten Halbzeit, als es nicht so gut lief und schon ein Raunen durch das Stadion ging – was mich etwas verwundert hat – hätten wir vielleicht eine frische Kraft bringen können. Der Trainer und der Verein haben schon angedeutet, dass sie im Hintergrund noch etwas tun. Insofern lassen wir uns überraschen. Wenn alle Spieler fit bleiben, haben wir auch so schon einen sehr guten Kader.“

 

Yann Sommer (Torwart Borussia Mönchengladbach) ...

... zum Spiel: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Sie hatten zwar ein paar Möglichkeiten, aber im Großen und Ganzen hatten wir das Spiel im Griff. In der zweiten Halbzeit waren wir zu unsauber, zum Teil zu hektisch, hatten zu einfache Ballverluste und haben es auch gegen zehn Mann nicht gut genug zu Ende gespielt. Ich kann mir das auch nicht erklären, der Trainer hat uns in der Halbzeit gut eingestellt. Es war in der zweiten Hälfte nicht gut genug. Trotzdem haben wir zu Null gespielt, das ist sehr positiv.“ 

... zu seiner Zukunft: „Wir sind in offenen Gesprächen mit dem Klub, haben überhaupt keinen Stress. Ich bin schon lange hier, habe viele schöne Sachen mit dem Klub erlebt und solange ich hier Spiele, werde ich alles für den Klub geben.“


Roland Virkus (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...

... zu den ersten Wochen unter Daniel Farke (vor dem Spiel): „Bis jetzt funktioniert es sehr gut, er hat einen guten Zugang zur Mannschaft. Heutzutage ist es wichtig, dass die Spieler als Menschen wahrgenommen werden. Er kommt gut an die Jungs ran und kann gut vermitteln.“ 

... über weitere Transfers der Gladbacher (vor dem Spiel): „Natürlich beobachten wir den Markt und würden im Sturm gerne noch nachlegen. Es muss aber passen. Wir verpflichten keinen Spieler um des Verpflichtens Willen. Wir haben ein klares Profil für den Kader aufgestellt, dem wir nachgehen wollen. Wenn sich das nicht ergibt, dann werden wir auch niemanden mehr verpflichten. Es sollte sich realisieren lassen, das ist auch der Wunsch von uns und dem Trainer. Bestenfalls kann der Spieler mehrere Positionen spielen. Es könnte immer ein Spieler ausfallen, deshalb wäre es schön, wenn ein Spieler polyvalent einsetzbar wäre. Letztendlich ist es so, dass wir uns den Markt anschauen und schon viele interessante Spieler ausgemacht haben.“

... über Neuzugang Ko Itakura (vor dem Spiel): „Wir wussten schon vorher, dass Ko Itakura ein polyvalenter Spieler ist. Er hat sich auf der Position des Innenverteidigers festgebissen, was aber nicht bedeutet, dass er die ganze Saison über dort spielen wird. Ich bin sehr zufrieden und jetzt gucken wir mal, wohin der Weg mit ihm geht.“

 

Fredi Bobic (Geschäftsführer Sport Hertha BSC) ...

... zur Aufbruchstimmung unter dem neuen Hertha-Präsidenten (vor dem Spiel): „Das spüren wir im Umfeld und der Mannschaft. Es ist eine angenehme Ruhe in der gesamten Vorbereitung gewesen. Es war trotz der negativen Ergebnisse zuletzt sehr angenehm, hier zu arbeiten, weil wir viel vor der Brust hatten. Das ist auch ein Verdienst unseres neuen Präsidenten.“ 

... zu den Tätigkeiten der Hertha auf dem Transfermarkt (vor dem Spiel): „Man merkt auch in diesem Transfersommer noch die Auswirkungen der letzten zwei Jahre, die uns in der Liga allen wehgetan haben. Es ist nicht einfach, auch nicht für die Spieler, sich selbst zu verändern. Trotzdem ist es uns bisher gelungen, den Kader langsam in eine andere Struktur zu transformieren und ihm ein anderes Gesicht zu geben.“

... zur Situation um den suspendierten Rune Jarstein (vor dem Spiel): „Wir haben in Ruhe miteinander geredet und dann kam es zu diesem Vorfall. Dementsprechend haben wir reagiert und jetzt ein wenig Ruhe einkehren lassen. Wir unterhalten uns wie vernünftige Menschen und wollen versuchen, dass es am Ende des Tages sauber auseinander geht. Die Form, die Sprache und die Art und Weise waren in dieser Situation nicht in Ordnung. Der Vertrag wird aufgelöst werden, da gibt es auch kein Zurück mehr.“

… auf die Frage, ob man noch einen Torwart verpflichten wolle (vor dem Spiel): „Wir überlegen uns das und werden uns am Wochenende entscheiden. Es gibt viele Torhüter, die uns angeboten wurden. Die Aktivität ging aber bislang nicht von uns aus. Wenn wir zu dem Entschluss kommen, dass wir handeln müssen, werden wir das tun.“

… zu seiner Wahl in den DFL-Aufsichtsrat (vor dem Spiel): „Das ehrt mich sehr. Vor allem, wenn man so viele Stimmen bekommt und Einigkeit herrscht. Es ist aber auch eine Verantwortung und dieser möchte ich gerecht werden. Ich habe dabei große Freude und bin froh, dass Leute wie Hans-Joachim Watzke mich dazu ‚überredet‘ haben. Sie mussten mich aber nicht großartig überreden, sondern haben ihre Worte mit Fakten unterfüttert. Es war Zustimmung einer sehr breiten Basis da. Ich bin sehr froh darüber, aber das Wichtigste passiert auf dem Platz.“

 

DAZN-Experte Sascha Bigalke …

... zum Spiel: „Gladbach hat ein bisschen Glück, dass sie heute als Sieger vom Platz gehen. Hertha hat ein richtig gutes Auswärtsspiel bestritten und trotz der Niederlage wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Daniel Farke hat sicherlich ein paar Kritikpunkte, an denen er ansetzen wird.“ 

... zur mangelnden Kaderbreite der Borussia: „Ein Impuls von außen hätte der Mannschaft heute gutgetan. Der Elfmeter wird verschossen, sie sind in Überzahl und trotzdem hat es Hertha immer wieder geschafft, Druck aufzubauen. Da braucht die Mannschaft noch etwas mehr Breite im Kader, um dann nachlegen zu können.“

... zur Druckphase der Hertha: „Bei der Balleroberung von Tousart gegen Koné hat der Gladbacher Glück, dass er den Pfiff bekommt. Das ist bitter. Man investiert extrem viel, ist auch in Unterzahl mutig und kommt zu Torchancen. Heute hat dann das gefehlt, was in den ersten beiden Spielen da war, und zwar, dass man ein Tor gemacht hat. Wenn sie den Ausgleich machen, ist sogar mehr drin.“ 

… über Daniel Farke (vor dem Spiel): „Er ist ein sympathischer Typ, der seine Worte sehr genau wählt. Das hat alles Hand und Fuß. Er betont auch immer, dass sie wenig Mittel haben, aber noch nachlegen müssen. Ich denke da kommt noch die ein oder andere Verstärkung.“ 

… zur Suspendierung von Rune Jarstein (vor dem Spiel)„Das wird vermutlich aus der Emotion heraus passiert sein. Vielleicht hat sich da viel angestaut. Es ist wichtig für die Hertha in dieser Situation, dass Ruhe einkehrt. In der Geschäftsstelle, bei den Spielern, einfach überall. Die Fans sind bisher ruhig geblieben und das ist wichtig, um wieder Kontinuität reinzubringen.“


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