Gordon Herbert zur Zeit nach der WM: "Das Einzige, was sich verändert hat, ist, dass sie in Deutschland jetzt wissen, dass Herbert mein Nachname und nicht mein Vorname ist."
Bonn, 22.02.2024
Die Weltmeister kehren zurück! Passend zum ersten Spiel haben sich auch Bundestrainer Gordon Herbert und Nationalspieler Oscar da Silva bei MagentaSport geäußert. So sprach Herbert über die letzten Monate nach der WM ("Ich habe nicht viel gemacht, saß in meinem Apartment und habe dem Regen jeden Tag zugesehen. Es hat sich nicht viel verändert"), Oscar da Silva ("Er ist ganz klar ein junger, talentierter Spieler mit einer großen Zukunft"), die Zusammenarbeit mit der WM-Gruppe ("Für mich war das eine großartige Erfahrung mit dieser Gruppe. Als Trainer gibst du immer viel, gibst immer viel, gibst immer viel. Diese Spieler haben mir viel gegeben"). Da Silva äußerte sich über die verpasste WM ("Es war natürlich schade, da ich gerne dabei gewesen wäre. Das hat aber nichts von der Erfahrung weggenommen, die wir da im letzten Sommer geteilt haben"), seine aktuelle Rolle beim DBB-Team ("Das ist eine coole Möglichkeit auch für mich. Das ist vielleicht das 1. Mal in meiner Profikarriere, dass ich auf der anderen Seite bin. Der, mit mehr Erfahrung, der vielleicht den anderen ein bisschen was mitgeben kann"), die Olympischen Spiele ("Ich bin noch nicht im Kader. Daher wäre es besser, sich da ein bisschen zu zügeln. Aber es wäre ein absoluter Traum bei Olympia mitzumachen").
Nachfolgend die Stimmen von Gordon Herbert und Oscar da Silva - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Der ganze Donnerstag wird dem Titelträger anlässlich des Auftaktes zur EM-Qualifikation gegen Montenegro bei MS Sport, dem linearen Sportangebot bei MagentaTV, mit allen deutschen Spielen bei der WM 2023 gewidmet. Die erste Partie im ersten Qualifikationsfenster läuft zudem live und kostenlos heute ab 19 Uhr auf allen MagentaSport-Plattformen.
Gordon Herbert, Bundestrainer, über die letzten Monate seit der Weltmeisterschaft: „Ehrlich gesagt waren die letzten Monate ziemlich hart. Ich habe nicht viel gemacht, saß in meinem Apartment und habe dem Regen jeden Tag zugesehen. Es hat sich nicht viel verändert. Das Einzige, was sich verändert hat, ist, dass sie in Deutschland jetzt wissen, dass Herbert mein Nachname und nicht mein Vorname ist.“
Über die Zusammenstellung des aktuellen Kaders für die Qualifikation: „Ich habe das mit den Spielern, die bei der WM gespielt haben, besprochen und sie haben wirklich dringend eine Pause gebraucht. Sie hatten viele kleine Verletzungen hier und da. Dann habe ich mir die Spieler angeschaut, die sich in den vergangenen 3 Jahren verpflichtet haben, die Jungs, die im Sommercamp dabei waren und es nicht in das WM-Team geschafft haben. Das war der erste Schritt. Der zweite war, zu schauen, wer aktuell sehr gut spielt und auch ein paar junge Spieler mitzunehmen.“
Über Oscar da Silva: „Ich denke, es ist für uns eine großartige Gelegenheit, dass wir ihn hier dabeihaben. Es ist auch gut für ihn. Das ist eine Win-Win-Situation. Es ist gut für beide Seiten. Er ist ganz klar ein junger, talentierter Spieler mit einer großen Zukunft.“
Über die Ziele der Länderspielpause: „Wir wollen beide Spiele gewinnen. So haben wir auch das Team ausgewählt, um eben beide Spiele zu gewinnen. Es ist ein bisschen wie ein Puzzle. Du hast deine großen Teile und jetzt musst du dein Puzzle lösen. Das haben wir versucht zu schaffen.“
Über den aktuellen Kontakt zu den NBA-Spielern: „Wir schreiben hier und da. Das mache ich auch mit den Jungs, die in der EuroLeague spielen. Ich verfolge die Spiele, wenn ich die Möglichkeit habe, sehe ich sie mir auch an. Ich habe sie die letzten 2 Jahre immer wieder besucht. Ich weiß nicht, ob sie langsam müde von mir sind, wenn ich sie immer wieder besuche und ein Spiel anschaue. Wir haben im Sommer viel Zeit miteinander verbracht. Wir haben gesagt, dass wir uns für 3 Jahre verpflichten. Dieser Sommer ist das 3. Jahr. Für mich war das eine großartige Erfahrung mit dieser Gruppe. Als Trainer gibst du immer viel, gibst immer viel, gibst immer viel. Diese Spieler haben mir viel gegeben.“
Oscar da Silva, DBB-Spieler und aktiv für den FC Barcelona über seine „Rückkehr“ zur Nationalmannschaft: „Es ist schön wieder da zu sein. Ich habe ja Gott sei Dank schon gute Bekanntschaften mit einigen der Kollegen. Gerade die Jungs als der ALBA-Zeit. Die Nationalmannschaft ist immer ein cooles Gefühl. Das ist etwas Besonderes hier das Land vertreten zu dürfen. Wenn man auch im Ausland spielt, ist es schön, zurück nach Deutschland zu kommen und ein bisschen mit den Jungs abhängen zu können. Deshalb genieße ich die Woche hier sehr.“
Über die Tatsache, dass er einer der letzten Spieler war, die vor der WM noch gehen mussten: „Es war natürlich schade, da ich gerne dabei gewesen wäre. Das hat aber nichts von der Erfahrung weggenommen, die wir da im letzten Sommer geteilt haben. Wir hatten eine tolle Zeit und man hatte das Gefühl, dass das eine besondere Truppe ist. Das machte Lust auf mehr. (…) Das har auch angestachelt für die Zukunft. Was ist am meisten mitgenommen haben, neben der Kameraderie, waren die Trainings, die Erfahrung gegen Jungs wie Dennis, Franz oder Daniel zu spielen. Ich hoffe, dass ich in der Zukunft noch mehr Begegnungen mit solchen Hochkarätern haben kann.“
Trotz dessen, dass er die WM zuhause auf dem Computer sehen musste, sagt da Silva: „Ich habe mich total Teil gefühlt von dem Ganzen. Das war irgendwie cool. Man hat einen ganz anderen Blick auf die Teamdynamiken. Man kennt die Plays und weiß, wie die Trainer drauf sind. Das ist ein extra Element, dass ein begleitet, wenn man die Spiele verfolgt. Ich war bei dem Spiel gegen die USA absolut aus dem Häuschen.“
Über seine möglichere größere Rolle bei der aktuellen Nominierung: „Das ist eine coole Möglichkeit auch für mich. Das ist vielleicht das 1. Mal in meiner Profikarriere, dass ich auf der anderen Seite bin. Der, mit mehr Erfahrung, der vielleicht den anderen ein bisschen was mitgeben kann. Das ist bei mir in Barcelona immer andersrum gewesen. Mit mich ist das eine Gelegenheit, aus der Perspektive etwas mitzunehmen.“
Über seine Ziele in und mit der Nationalmannschaft: „Schritt für Schritt. Jetzt will ich erstmal erreichen, dass wir in diesem Fenster die beiden Qualifikationsspiele für die EM gewinnen. Und dann schauen wir weiter. Durch die WM wird der Druck und die Ansprüche an die Mannschaft nicht niedriger. Ich möchte, dass der Erfolg auf so hohem Niveau bestehen bleibt.“
Über den Traum von Olympia: „Ich bin noch nicht im Kader. Daher wäre es besser, sich da ein bisschen zu zügeln. Aber es wäre ein absoluter Traum bei Olympia mitzumachen. (…) Teil so einer Reise zu sein, wäre ein absoluter Traum.“
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Donnerstag, 22.02.2024
Ab 19 Uhr: Deutschland – Montenegro
Sonntag, 25.02.2024
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