Frankreich deutlich besser als der Weltmeister, Schröder attestiert Wembanyama: „Der hat wirklich LeBron-, Michael Jordan-Talent“
Bonn, 06.07.2024
Frankreich gewinnt mit 90:66 gegen Weltmeister Deutschland bei dessen ersten Olympia-Test. Einigen Nationalspielern des DBB war fehlende Spielpraxis noch deutlich anzumerken. Bundestrainer Gordon Herbert, der das Ziele Medaille avisiert: „Nach 4 Tagen Training haben wir noch viel Arbeit vor uns. Sie haben uns in der Zone mit ihrer Körperlichkeit sehr weh getan.“ Frankreich ist für die Olympischen Spiele im eigenen Land schon wesentlich weiter. Auch weil zum Kader der NBA-Shootingstar Victor Wembanyama zählt. Dennis Schröder hält den jungen Franzosen für einen kommenden MVP in der NBA: „Der hat wirklich LeBron-, Michael Jordan-Talent.“ Die Olympischen Spiele werden das letzte Turnier von Gordon Herbert als Bundestrainer sein. DBB-Präsident Ingo Weiss spekuliert: „Wer weiß, irgendwann wird Gordon vielleicht wieder bei uns als Nationaltrainer landen.“ Nach Olympia wird sich Herbert eine andere Aufgabe suchen, aufgrund einer Vertragsklausel aber nicht in Deutschland, wie Ingo Weiss erklärt: „Die Bundesliga sagt, er darf dort nicht in einen anderen Verein gehen. Das heißt, Gordie hat eigentlich nur die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen.“ Für den Bundestrainer stehen jetzt aber erst mal die nächsten Testspiele an. Am nächsten Samstag heißt der Gegner Niederlande.
Nachfolgenden die wichtigsten Stimmen zum Auftakt in die Olympia-Vorbereitung der deutschen Mannschaft. Weiter geht es schon am kommenden Samstag. Ab 19 Uhr überträgt MagentaSport die Partie Deutschland gegen die Niederlande wieder kostenlos für alle.
Deutschland – Frankreich 66:90
Deutschland kassiert eine Klatsche zum Auftakt in den Olympia-Sommer. Victor Wembanyama, Rudy Gobert und Co. kontrollierten die gesamte Partie und machten klar, dass in Paris mit ihnen zu rechnen ist. Bei Deutschland haben allerdings mit den beiden Wagner-Brüdern und Daniel Theis 3 NBA-Spieler noch nicht gespielt. Der Weltmeister muss warmlaufen und Spiel-Praxis sammeln.
Dennis Schröder, Kapitän DBB, über die guten Phasen von Deutschland: „Wir müssen das mehr als 10 Minuten machen. Wir müssen das 30, 40 Minuten lang machen und dann sind wir wirklich auf einem Top-Niveau.“
Schröder über den 20jährigen Victor Wembanyama „In den nächsten 2, 3 Jahren wird er auf jeden Fall MVP und Gesicht der Liga, also der NBA. Er ist wirklich talentiert, scheint auf dem Boden geblieben zu sein, arbeitet sehr hart in der Offensive und Defensive. Ich glaube, der hat wirklich LeBron-, Michael Jordan-Talent.“
Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aXBFZzgva1ZROXM1Vks0R1BlclorSTZvRTU5MXBweVlzS2Y4STFkaHA2ND0=
Gordon Herbert, Bundestrainer: „Nach 4 Tagen Training haben wir noch viel Arbeit vor uns. Sie haben uns in der Zone mit ihrer Körperlichkeit sehr weh getan.“ Besonders auf den großen Positionen ist er von Frankreich beeindruckt: „Es wird ein bisschen anders sein, wenn wir Wagner, Theis und Thiemann zurückhaben, aber offensichtlich sind sie eine sehr große Mannschaft. Sie haben 4 herausragenden Bigs.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=M2I3VlovU1pUVlJNYTd1WElubW9YU2xJbmxreWZBcWlBNUNaOElCTVJmbz0=
Ingo Weiss, DBB-Präsident …
… über Gordon Herberts Zukunft: „Er hat gesagt: Ingo ich möchte noch mal ein bisschen mehr coachen und ich möchte auch noch mal woanders hingehen. So ist die Entscheidung hinterher von ihm gekommen, die wir auch akzeptiert haben als Verband. Gordon ist ein hervorragender Trainer und er hat diese Mannschaft eigentlich auch zu einer Mannschaft geformt. Er hat dieser Mannschaft ein richtiges Gesicht gegeben. Das ist für uns wichtig gewesen und das wird auch ein wichtiger Standpunkt bleiben. Und wer weiß, irgendwann wird Gordon vielleicht wieder bei uns als Nationaltrainer landen.“
… über die Tatsache, dass Herbert aufgrund einer Vertragsklausel nicht direkt ein Bundesligateam coachen darf: „Wenn es nach mir geht, würde sich da jederzeit was machen lassen, nur dass das keine Klausel ist, die ich im Vertrag festgelegt habe, sondern die macht die Bundesliga. Die Bundesliga sagt, er darf dort nicht in einen anderen Verein gehen. Das heißt, Gordie hat eigentlich nur die Möglichkeit ins Ausland zu gehen.“
… über einen möglichen Nachfolger: „Natürlich viele Interessenten, weil viele sagen: Boah, Deutschland nicht nur Weltmeister, sondern da ist eine Mannschaft, da sind Spieler, da sind Athleten, auch junge Athleten, die nachkommen, die exzellent sind.“
… über den 224 Millionen Dollar Vertrag von Franz Wagner: „Man kann ihm eigentlich nur zu diesem Vertrag gratulieren, das habe ich auch getan. Wenn er diesen Vertrag dann unterschrieben hat, kann er eigentlich sagen, toll, klasse. Nur er muss dann auch in der NBA die Leistung abliefern.“
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Wundenlecken, Meisterschaft, Laso-Abschied - der 4. Teil von „The Huddle – Inside FC Bayern“ beschreibt ein spannendes und bewegtes Saisonfinale – am Sonntag, ab 18 Uhr gibt´s die neue Folge - nur bei MagentaSport.
Es sind bewegte Tage, die der 4. Teil in der der siebenteiligen Dokumentation „The Huddle – Inside FC Bayern“ beschriebt. Sportlich war die Euroleague-Saison eher mau. In der nationalen Liga BBL gab´s deshalb nur ein Ziel für den FC Bayern: die Meisterschaft gegen den Erzrivalen ALBA Berlin zu gewinnen. Intensive Wochen für das Team von Weltmeister Niels Giffey und Kapitän Vladimir Lucic.
Dann endet auch noch die Zusammenarbeit mit Pablo Laso – eigentlich als langfristiges Projekt gedacht. Bayern-Boss Marko Pesic muss den selbstgewählten Rückzug von Laso moderieren. „Manchmal im Leben passieren diese Sachen, die einen zu dieser Entscheidung führen. Natürlich kann man sagen: ne, ne – du hast Vertrag, du musst hier bleiben und musst hier weiter arbeiten. Genauso fair wie Pablo war, als er hier anfing, genauso fair waren wir jetzt auch. Es macht keinen Sinn, irgendjemand zu zwingen“, so Pesic. Der Link zu Pesic auf der Abschieds-Pk:
https://cloud.thinxpool.de/s/xLsG5mHmy8rAb8J
Andi Obst berichtet, Laso habe in die Team-Gruppe geschrieben: „Er hat sich noch mal bedankt und hat uns alles Gute gewünscht. Das war ganz nett von ihm. Dieses `aus familiären Gründen` ist sicher nie einfach. Dass dann alles gut wird, das steht ganz oben. Es gibt nichts Wichtigeres. Von daher ist das dann auch nachzuvollziehen.“ Der Link zum Obst-Interview:
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Die Vorbereitung auf Olympia 2024 – Männer-Team
Samstag, 13.07.2024
Ab 19.00 Uhr: Deutschland – Niederlande
Kommentar: Alexander Frisch
Freitag, 19.07.2024
Ab 17.00 Uhr: Deutschland (Frauen) – Nigeria
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