Fußball

Gladbach beim Remis für Polanski mit Schritt nach vorne: „Haben eine Visitenkarte im Stadion gelassen“

Hofmann und Leverkusen nach Patzern der Konkurrenz: „Das hätten wir gerne ausgenutzt“ - Gladbachs Castrop zum Remis: „Keiner ist zufrieden mit dem Punkt“ - Bayer-Coach Hjulmand zieht Fazit: „Unsere erste Halbzeit reicht nicht“ - Sky Experte Matthäus zum Ausgleich: „Das war ein Geschenk“

Unterföhring, 07.02.2026

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 21. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen (1:1) bei Sky.  

 

Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...

… zur ersten Halbzeit: „Wir haben eine richtig starke erste Halbzeit gespielt, mit Sicherheit unsere beste, und es ist schade, dass wir nicht mit einer Führung in die Pause gehen, meiner Meinung nach sogar mit mindestens zwei Toren.“

… zur verpassten Chance vor der Pause: „Am Ende ist das gut gespielt, da müssen wir den Ball zu Haris kriegen. Da war in dem Moment die Entscheidungsfindung von Franck nicht richtig. Beim nächsten Mal machen wir ihn, und dann bekommst du das 1:1 so, wie es fällt, das ist extrem bitter.“

… zur zweiten Halbzeit: „Es war klar, dass bei Leverkusen etwas passieren wird. Wir haben dann phasenweise defensiver verteidigt, eher im 5-4-1 statt im 5-3-2. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir nach einer Phase wieder den Switch bekommen. Das muss die Marschroute sein.“

… zum Punkt: „Am Ende ist es ein Punkt. Wir hätten gern drei, wir sind Fußballer. Aber mit der Art und Weise und der Leistung haben wir heute eine Visitenkarte im Stadion gelassen.“

… zur Gelben Karte: „Am Ende ist sie wahrscheinlich berechtigt. Die mögen diese Handbewegung nicht. Ich glaube, er lag in zwei, drei Entscheidungen heute voll falsch, aber ich nehme es so hin und muss mich dafür entschuldigen.“

 

Yannik Engelhardt (Torschütze Borussia Mönchengladbach) ...

… zum Spiel: „Das war bisher unsere beste erste Halbzeit. Wir waren sehr gut im Ballbesitz, sehr griffig und defensiv kompakt. Man muss aber sagen, dass die zweite Halbzeit deutlich an Leverkusen ging, da standen wir viel tiefer. Deshalb ist das Unentschieden in Ordnung.“

… zum Tor: „Ich habe Glück, dass der Ball da runterfällt. Wir pressen gut hoch, haben einen guten Ballgewinn. Dann freue ich mich, dass ich vor dem Gegenspieler an den Ball komme.“

… zur Halbzeit-Ansprache: „Wir haben gesagt, dass wir so weitermachen müssen. Es ist klar, dass Leverkusen noch einmal kommen will. Es wird Phasen geben, in denen wir tiefer verteidigen müssen, darauf haben wir uns eingeschworen. Aber wir dürfen nicht nachlassen und brauchen genauso viel Aktivität mit Ball.“

… zum Ausblick: „Es sind zwei schwere Auswärtsspiele, das wissen wir. Wir nehmen jedes Spiel für sich und dann schauen wir.“

 

Jens Castrop (Borussia Mönchengladbach) ...

… zum Remis: „Keiner ist zufrieden mit dem Punkt, auch wenn es am Ende wahrscheinlich gerecht ist. Wir spielen eine brutale erste Halbzeit, wie wir den Ball laufen lassen haben gegen Leverkusen. Ich finde, wir hätten uns nach der ersten Halbzeit einen Sieg verdient gehabt. Am Ende haben wir ein bisschen nachgelassen, ein Heimsieg wäre schöner gewesen.“

… zu den Fans: „Der Support war unglaublich, das gibt uns Kraft und hilft uns. Es liegt aber auch an uns, gut ins Spiel zu kommen und die Fans mitzunehmen, dann können wir so eine Halbzeit spielen.“

… zu den Chancen: „Das ist total bitter, das frustriert. Auch in der ersten Halbzeit hatte ich ein, zwei Situationen, die wir sauberer ausspielen können. Ein zweites Tor hätten wir uns irgendwo verdient gehabt. Ich hätte gerne einen reingemacht.“

… zum Schritt nach vorn: „Wir haben in den letzten Spielen keine so guten Leistungen gezeigt, das wissen wir. Mit dem Spiel können wir aufbauen, jetzt müssen wir nach Frankfurt, das wird schwierig.“

 

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Spiel: „Die erste Halbzeit war zu wenig. Die Kombination aus unserem Ballbesitz ohne Intensität und ohne tiefe Laufwege nach vorn passt nicht. Wir müssen im Ballbesitz mit viel mehr Intensität spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas verändert. Wir haben im 4-3-3 gespielt, das haben wir so nicht im Training gemacht, aber es war notwendig, etwas zu tun. In der zweiten Halbzeit war es viel besser, aber uns fehlt die Qualität im letzten Drittel, der letzte Pass, der letzte Abschluss. Insgesamt ist es nicht gut genug.“

… zum Ergebnis: „Es tut weh. Es ist nur ein Punkt und nicht drei, und unsere erste Halbzeit reicht nicht. Wir müssen schneller spielen, mit mehr Intensität im Ballbesitz, schärfer sein, schneller im Kopf und in den Beinen.“

 

Jonas Hofmann (Torwart Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Spiel: „In der ersten Halbzeit war unser Anlaufen nicht gut. Aus dem Spiel heraus war man vorne gefühlt ein, zwei Mann weniger. In der Liga ist die spielerische Qualität so, wenn du mit einem Mann weniger anläufst, spielt es fast jeder hinten raus. Das haben sie ausgenutzt, das haben wir nicht gut genug gemacht. Die Umstellung auf die Viererkette hat geholfen, das hat man deutlich gemerkt. Wir haben fast nichts mehr zugelassen, aber wir haben in der zweiten Halbzeit zu wenig daraus gemacht. Eine Halbzeit Gladbach, eine Halbzeit wir, ich denke, das 1:1 geht in Ordnung.“

… zu Schick: „Patrik ist ein Stürmer, der Flanken braucht. Wir flanken nicht ganz so viel, und wenn wir flanken, landet der Ball vielleicht nicht auf seinem Kopf oder Fuß. Wir kamen heute auch wenig in die Situation, um zu flanken.“

… zum verpassten Schritt in der Tabelle: „Klar, wir haben vor dem Spiel gesehen, dass die Konkurrenz ein bisschen gepatzt hat. Das hätten wir gerne ausgenutzt, um Punkte gut zu machen. Ein Punkt ist okay, aber für unsere Ansprüche sind es zwei zu wenig.“

 

Janis Blaswich (Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Ergebnis: „Wenn wir hier auswärts 1:1 spielen, ist das definitiv zu wenig.“

… zur ersten Halbzeit: „Wir müssen besser ins Spiel kommen. Wir hatten keinen richtigen Zugriff, auch in den Duellen waren wir zu wenig da. Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten, die erste Halbzeit war deutlich zu wenig.“

… zur Halbzeit-Umstellung: „Der Trainer muss Lösungen finden. Ich denke, die haben wir für die zweite Halbzeit gefunden, haben ein bisschen was umgestellt. Wenn wir die zweite Halbzeit besser machen und unsere Tore machen, gehen wir trotzdem als Gewinner vom Platz. Trotzdem müssen wir insgesamt mehr machen als heute.“

… zum Gegentor: „Das war eine falsche Entscheidung. Ich muss es überspielen, sauber bleiben oder den Ball ein bisschen früher auf Aleix spielen, damit wir innen und außen spielen können. Da muss ich einfach eine bessere Entscheidung treffen.“

… zur Rückkehr nach Mönchengladbach: „Hier zu spielen ist immer etwas Besonderes für mich. Trotzdem hätte ich gerne drei Punkte mitgenommen, weil das immer noch das Schönste ist. Ich bin hier zum Profi geworden, deswegen ist es etwas Besonderes, hier auf dem Platz zu stehen und zu spielen.“

 

Sky Expertin Tabea Kemme ...

… zur Leistung der Gladbacher: „Man hat den Einsatz in der ersten Halbzeit gemerkt. Ich würde gar nicht sagen, dass das Spiel gekippt ist, eher taktisch verlagert und dann ein Stück weit defensiver, und selbst das haben sie gehalten. Da ist immer das Risiko, dass du dir noch einen einfängst.“

… zur Bedeutung des Ausgleichs vor der Pause: „Mit einem 1:0 in die zweiten 45 Minuten zu gehen, gibt dir die Chance, offensiver zu bleiben und taktisch nicht direkt mehr in die Defensive zu gehen. Nach so einem Gegentor wirst du oft weniger mutig.“

 

Sky Experte Lothar Matthäus ...

… zur Werkself: „Die Umstellung war wichtig, weil du keine drei Innenverteidiger gegen einen Stürmer brauchst. Aber es lag nicht nur am System, sondern auch an der Einstellung: wenig Bewegung, gegen den Ball gar nicht gearbeitet, im Aufbau viele Fehler. In der zweiten Halbzeit hat Leverkusen das gespielt, wie ich Leverkusen kenne, mit Ballbesitz, Druck und Abschlüssen. Das 1:1 ist für den Spielverlauf gerecht.“

… zum Ausgleich: „Vier-, fünfmal wäre die Möglichkeit da gewesen, den Ball einfach konsequent zu klären und notfalls in die Tribüne zu hauen. Wenn der Ball im Strafraum im Spiel bleibt und ein Leverkusener an den Ball kommt, wird es gefährlich. Das war ein Geschenk.“

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